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	<title>August Wilhelm von Hofmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Wilhelm von Hofmann01.jpg|mini|August Wilhelm von Hofmann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:August W Hofmann.jpg|mini|Foto nach dem Gemälde von [[Heinrich von Angeli]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave August Wilhelm Hofmann.JPG|mini|Grab auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Hofmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1888 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Hofmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1818]] in [[Gießen]]; †&amp;amp;nbsp;[[5. Mai]] [[1892]] in [[Berlin]]), war ein deutscher [[Chemiker]] und entscheidender Wegbereiter für die Erforschung der [[Anilin]]farbstoffe in England und Deutschland. Er entwickelte eine Vielzahl wichtiger Umwandlungsmethoden in der organischen Chemie und gründete die [[Deutsche Chemische Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hofmanns Vater war Architekt und hatte das Laborgebäude für [[Justus von Liebig]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot;&amp;gt;Günther Bugge: Das Buch der Grossen Chemiker, Band 2, Verlag Chemie GmbH Nachdruck von 1955, S. 136 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Wilhelm Hofmann studierte zunächst in Gießen Rechtswissenschaften, änderte aber seinen Studienwunsch, als er ab 1836 Chemievorlesungen von [[Justus von Liebig]] besuchte. Hofmann wurde Liebigs Assistent und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1841 bei ihm mit einer Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Chemische Untersuchung der organischen Basen im Steinkohlenteer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;später in Gänze abgedruckt als: Dr. August Wilhelm Hofmann, [http://archive.org/stream/annalenderchemi35liebgoog#page/n49/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Chemische Untersuchungen der Basen im Steinkohlen-Theeröl&amp;#039;&amp;#039;] in Annalen der Chemie und Pharmacie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 37–87 (1843).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Studien Hofmanns befassten sich mit der Reinigung und Elementaranalyse des aus Steinkohlenteer erhaltenen [[Anilin]]s (Kyanol) und [[Chinolin]]s (Leukol). Nach seiner [[Habilitation]] 1845 in Gießen ging er kurzzeitig als Privatdozent für Chemie an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Universität Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Empfehlung Liebigs und auf Wunsch des englischen [[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha|Prinzgemahls Albert]] übernahm er jedoch noch im gleichen Jahr eine Professur am Chemischen Institut der [[Royal School of Mines]] in [[London]]. Diese Professur in London füllte zwanzig Jahre seines Lebens, wobei er viele später sehr bedeutende Schüler im Bereich der [[Teerfarben]] und anderen Stoffsynthesen ([[William Henry Perkin]], [[William Crookes]], [[Carl Alexander von Martius]], [[Johann Peter Grieß]], [[Charles Blachford Mansfield]], Sir [[Frederick Abel]], [[Edward Chambers Nicholson]] (1827–1890)) hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er und seine Schüler hatten wesentlichen Anteil an der Entwicklung und wirtschaftlichen Verwertung der Teerfarbstoffchemie für Textilfärbung. Teer war vorher nur ein wertloses Abfallprodukt der Koksgewinnung aus Steinkohle, wurde dann aber zum wichtigsten Ausgangsmaterial für die industrielle [[Organische Chemie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde mit der Errichtung des [[Royal College of Chemistry]] in London beauftragt, dessen Leitung ihm nach Fertigstellung übertragen wurde und an dem er zahlreiche englische und deutsche Chemiker ausbildete. Auch die königliche Familie besuchte Hofmanns Vorträge und ließ sich von ihm Experimente vorführen. Insbesondere die naturwissenschaftlich interessierte Prinzessin [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Viktoria]], später als Gemahlin [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;III.]] Königin von [[Preußen]] und [[Deutscher Kaiser|Deutsche Kaiserin]], blieb Hofmann freundschaftlich verbunden und sorgte dafür, dass er später geadelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Bäumler |Titel=Die Rotfabriker |Verlag=R. Piper GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort= München|Datum= 1988|Seiten= 28f.|ISBN=3-492-10669-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Hofmann war maßgeblich an den Vorbereitungen der [[Great Exhibition|Weltausstellung 1851]] und der [[Weltausstellung London 1862|Weltausstellung 1862]] in London beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1845 war Hofmann Mitglied der ersten chemischen Gesellschaft, der 1841 gegründeten [[Chemical Society]] in London, von 1847 bis 1861 war er Foreign Secretary, 1861 bis 1863 deren President (Vorstand) und zuletzt 1863 Vice President.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rsc.org/AboutUs/History/ABriefHistory.asp History of Chemical Society of London][http://archive.org/stream/jubileeofchemica00chem#page/180/mode/2up Jubiläumsband 1891]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beherrschte vier Sprachen und er redigierte 1851–1864 das englische &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of the Chemical Society]]&amp;#039;&amp;#039;. Einige eigene Forschungsergebnisse publizierte er zusätzlich in den deutschen Liebig’s &amp;#039;&amp;#039;[[Justus Liebigs Annalen der Chemie|Annalen der Chemie und Pharmacie]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod des englischen [[Prinzgemahl]]s [[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha]] erhielt er 1863 einen Ruf nach Bonn und man ließ in der Nähe des [[Poppelsdorfer Schloss]]es nach seinen Plänen ein modernes chemisches Institut errichten. Noch heute steht die ALTE CHEMIE unversehrt an ihrem Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mystrobl.de/Plone/basteleien/bildbearbeitung/poppelsdorfer-schloss-schlossplatz/view |wayback=20140711013554 |text=„Alte Chemie“ im Poppelsdorfer Schloß }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztlich lehnte Hofmann den Ruf an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Universität Bonn]] ab und nahm stattdessen 1864 den Ruf an die immens umgebaute [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] an. Ab Mai 1865 hielt er im I. Chemischen Institut in der Georgenstraße 34–36 Vorlesungen in anorganischer und organischer Chemie. Er veranschaulichte die Chemie durch zeitgemäße Versuche, entwickelte den Hofmann-Zersetzungsapparat und schrieb ein Lehrbuch für Chemie. Er blieb bis zu seinem Tod 1892 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann gründete im Jahr 1867 zusammen mit [[Adolf Baeyer]], [[Carl Alexander von Martius|C. A. Martius]], [[Carl Scheibler (Chemiker)|C. Scheibler]], [[Ernst Christian Friedrich Schering|E. Schering]] und [[Carl Hermann Wichelhaus|H. Wichelhaus]] nach dem Vorbild der britischen [[Chemical Society]] die [[Deutsche Chemische Gesellschaft]] zu Berlin. Hofmann wurde als Gründungsmitglied zweijährlich zum Vorstand (Präsident) gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vorstandschaft 1868, 69, 73, 75, 76, 79, 82, 83, 85, 87, 88, 90 und 92, ansonsten Vice-Präsidentschaft. Quelle: Bericht der Deutschen Chemischen Gesellschaft – Sitzungsprotokolle Januar des laufenden Jahres.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Berichte der Chemischen Gesellschaft wurden an Mitglieder und gegen Gebühr an Universitäten gesandt; Hofmann verfasste einen Großteil der Artikel selbst. Im Jahr 1873 wurde Hofmann zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Seit 1853 war er Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]], seit 1855 der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] und seit 1860 der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1870 und 1900 kam es zu Kontroversen über die [[Chemiestudium|Chemikerausbildung]] im Deutschen Reich. Die Zahl der Studenten nahm zu. Es entstanden viele praxisorientierte Technische Hochschulen. Über das Promotionsrecht für Technische Hochschulen musste entschieden werden. Die Eingangsvoraussetzungen für das Studium waren unterschiedlich (Gymnasium, Realschule). Industrievertreter wünschten sich eine Staatsprüfung, mehr praxisnahe Forschungsarbeiten, Hochschullehrer wollten die freie Forschung und die hochschulinterne Prüfung erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scholz&amp;quot;&amp;gt;Christoph Meinel und Hartmut Scholz &amp;#039;&amp;#039;Die Allianz von Wissenschaft und Industrie August Wilhelm Hofmann (1818 – 1892)&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Chemie VCH Weinheim, S. 221 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann vermittelte zwischen den verschiedenen Interessen, da auch Berliner Industrievertreter wie Martius, Hugo Kuenheim, Ernst Schering zu den Mitgliedern zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 wurde Hofmann Vorsitzender und erster Präsident der [[Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 70. Geburtstag (1888) wurde er in den preußischen Adelsstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Deutschen Chemischen Gesellschaft wurde ihm zu Ehren die &amp;#039;&amp;#039;Hofmann Stiftung&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1892 hatte von Hofmann noch eine Vorlesung gehalten, eine Fakultätssitzung geleitet und zwei Abschlussexamina von Doktoranden durchgeführt.&lt;br /&gt;
Abends um 9 Uhr verließ er in heiterer Stimmung die Universität. Nach dem Abendessen stellte sich Unwohlsein ein, die herbeigerufenen Ärzte konnten ihm nicht mehr helfen, von Hofmann verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kondolenz der Chemical Society of London zum Tode von A. W. Hofmann, {{Gallica |ID=bpt6k907253|Seite=1871}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger wurde noch 1892 [[Emil Fischer]] von Würzburg nach Berlin berufen. Wie in Würzburg auch konzipierte er in Berlin einen Institutsneubau mit eigener Dienstvilla. Dieser Neubau wurde ab 1900 in der Hessischen Straße 1/2 bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
In Darmstadt heiratete er am 12. August 1846 &amp;#039;&amp;#039;Helene Moldenhauer&amp;#039;&amp;#039; (* 12. August 1823; † 6. Februar 1852), die Tochter des Fabrikanten und Chemikers in Bingen &amp;#039;&amp;#039;Louis Moldenhauer&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Louise Strecker&amp;#039;&amp;#039;. Das Paar hatte einen Sohn:&lt;br /&gt;
* James Lewis Gustavus William Berlin (* 23. März 1849; † 17. Dezember 1871 in London)&lt;br /&gt;
Danach heiratete er am 13. Dezember 1856 in Wandsworth &amp;#039;&amp;#039;Rosamond Margaret Jane Wilson&amp;#039;&amp;#039; (* 11. Februar 1838; † 30. Januar 1860). Das Paar hatte einen Sohn und eine Tochter:&lt;br /&gt;
* Helen Margaret Lydia London (* 6. November 1857; † 8. Februar 1860)&lt;br /&gt;
* Charles Frederic William London (* 6. Dezember 1858)&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tod heiratete er am 12. März 1866 in Aschaffenburg &amp;#039;&amp;#039;Elise Barbetta Moldenhauer&amp;#039;&amp;#039; (* 31. Dezember 1845; † 17. Oktober 1871), die Tochter des Fabrikanten und Chemikers aus Bingen &amp;#039;&amp;#039;Georg Moldenhauer&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Helene Charlotte Strecker&amp;#039;&amp;#039;. Der Ehe entstammen drei Söhne:&lt;br /&gt;
* [[Albert von Hofmann|Albert]] (* 30. September 1867; † 11. März 1940), Historiker ⚭ Paula Meidinger (* 22. März 1873)&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Hofmann|Hermann]] (1868–1943), preußischer Generalmajor ⚭ Auguste Pauline Klara Margot von Sperling (* 4. April 1884)&lt;br /&gt;
* Viktor (* 21. Dezember 1870; † 23. Februar 1897 in Kairo)&lt;br /&gt;
Seine letzte Frau wurde am 11. August 1873 in Blankenburg &amp;#039;&amp;#039;Auguste Wilhelmine Berta Tiemann&amp;#039;&amp;#039; (* 13. Februar 1854; † 8. November 1922), die Schwester seines Assistenten [[Ferdinand Tiemann]] (1848–1899). Der Ehe entstammen zwei Söhne und drei Töchter, darunter:&lt;br /&gt;
* Lydia Johanna (* 18. Juni 1874)⚭ [[Luigi Zuccari]] (1847–1925), italienischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* Helene (* 19. November 1875) ⚭ Adolf [[Graffen (Adelsgeschlecht)|von Graffen]] (1851–1937), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* Walter Alfons Klaudius  (* 8. Juni 1877), Dr. phil.&lt;br /&gt;
* Artur Marius Hermann Friedrich (* 8. Juni 1879)&lt;br /&gt;
* Irmgard Anna Nanni Henriette (* 9. Oktober 1884) ⚭ 1904 Alexander [[Gagern (Adelsgeschlecht)|von Gagern]] (* 5. September 1873)&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, 1911, [https://archive.org/details/gothaischesgenea1912goth/page/300/mode/1up S.&amp;amp;nbsp;300]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Chemiker hatten zur Stoffanalyse und Reindarstellung nur die Elementaranalyse, Schmelzpunkt, Siedepunkt und Brechungsindex zur Verfügung. Es gab damals noch keine Kenntnisse über Strukturformeln, Gesetze von Valenzen, Kenntnisse von funktionellen Gruppen, Reaktivitäten oder Bindungsfähigkeiten. Diese mussten erst erdacht werden. Von Hofmann hatte viele englische und deutsche Mitarbeiter, die ihn bei den Forschungen unterstützten. Von Hofmann gilt als überragender Wegbereiter der organischen Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen ersten Arbeiten im Jahr 1843 befasste sich Hofmann mit Basen des Steinkohlenteers. Er stellt dabei die Identität des aus der Anthranilsäure gefundenen Anilins mit dem Stoff Kyanol des Steinkohlenteers fest. Durch Zugabe von chemischen Reagenzien (hypochlorigen Salzen) zum Anilin fand Hofmann stark gefärbte Lösungen und stark gefärbte Kristalle. Mit Chlor-, Brom- und Iodwasserstoffsäure substituierte er die Wasserstoffatome und konnte so die [[Radikaltheorie]] von [[Jean Baptiste Dumas]] und [[Auguste Laurent]] bestätigen. Das Leukol war von der Elementaranalyse und den Eigenschaften her identisch mit dem [[Chinolin]], das von [[Charles Frédéric Gerhardt]] aus dem [[Chinin]] gewonnen worden war. Hofmann entwickelte, aufbauend auf Benzol, das reichlich im Steinkohlenteer vorhanden war, eine Synthese von Anilin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann beschrieb erstmals den genauen Verlauf der Gewinnung des Benzols aus Steinkohlenteer und übertrug die Gewinnung von Benzol Mansfield.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archive.org/stream/annalenderchemi00liebgoog#page/n179/mode/2up Ann. d. Chem. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;69&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 162 (1849)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusammen mit Muspratt entdeckte er das [[Toluidin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archive.org/stream/annalenderchemi12liebgoog#page/n232/mode/2up Lieb. Ann. d. Chem. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (1845), S.&amp;amp;nbsp;221–229]&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit J. Blyth untersuchte er das [[Styrol]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/annalenderchemi12liebgoog#page/n296/mode/2up Lieb. Ann. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Issue 3 (1845), S.&amp;amp;nbsp;289–329, A. W. Hofmann, John Blyth &amp;#039;&amp;#039;Über das Styrol&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem von ihnen verbesserten Nitrierungs-Verfahren (eine Mischung aus konzentrierter Schwefelsäure und Salpetersäure, heute gebräuchlichste Nitrierungs-Methode) gelang es das [[1,3-Dinitrobenzol]] herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann untersuchte die Umsetzung von [[Chlorcyan]] mit Anilin und erhielt bei Umsetzung mit organischen Basen [[Harnstoff]]derivate des Anilins&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/annalenderchemi00liebgoog#page/n523/mode/2up Ann. d. Chem. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 129-149 (1849)]&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. das [[Diphenylguanidin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum tieferen Verständnis untersuchte Hofmann die Aminogruppe des Anilins. Nach [[Jöns Jakob Berzelius]] und der bisherigen Theorie seiner Zeit konnte sowohl beim Anilin wie beim Ammoniak nur ein Wasserstoffatom durch eine organische Gruppe (Radikal) ersetzt werden.&lt;br /&gt;
Nach erfolglosen Versuchen der Umsetzung von Phenol mit Anilin erprobte Hofmann die Umsetzung von Anilin mit [[Ethyliodid]].&lt;br /&gt;
Er fand Ethylanilin und Diethylanilin und untersuchte bald darauf die Umsetzung von Ethyliodid mit Ammoniak. In diesem Falle konnten sogar drei Produkte erhalten werden: [[Ethylamin|Monoethylamin]], [[Diethylamin]] und [[Triethylamin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archive.org/stream/annalenderchemi13liebgoog#page/n516/mode/2up Ann. d. Chem. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;74&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 117 (1850)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hofmann konnte nun zeigen, dass neben Kohlenstoff und Sauerstoff auch das Stickstoffatom durch Radikale (organische Gruppen oder Halogene) substituiert werden konnte. Damit stützte er die Substitutionstheorie von [[Jean Baptiste Dumas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entdeckte Hofmann die merkwürdige Tatsache, dass auch bei völligem Wasserausschluss ein Salz bei der Umsetzung von Anilin mit Ethyliodid entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/annalenderchemi13liebgoog#page/n538/mode/2up Ann. d. Chem. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;74&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 139 (1850)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Elementaranalyse bestätigte sich das Ergebnis, dass es sich bei dieser Verbindung um ein organisches Salz, das Tetraethylammoniumiodid, handelte. Es wurden nun verschiedene Tetralkylammoniumverbindungen dargestellt und erhitzt. Dabei zeigte sich, dass sich aus Tetraethylammoniumiodid Ethen als Gas abspaltete und das Triethylamin zurückgewonnen werden konnte. Auch bei anderen Salzen traten Alkenabspaltungen bei Erwärmungen auf. Diese Reaktion wird, um den Entdecker zu ehren, [[Hofmann-Eliminierung]] genannt. Nur beim Tetramethylammoniumsalz trat keine Gasbildung nach Erwärmung auf, es bildeten sich jedoch Methanol und das [[Trimethylamin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entdeckte Hofmann eine weitere wichtige Reaktion bezüglich primären [[Carbonsäureamide]]n (Hofmann-Abbau, [[Hofmann-Umlagerung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der Deutschen Chemischen Gesellschaft, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 2725 (1881). ({{Gallica |ID=bpt6k906939|Seite=1134}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der Deutschen Chemischen Gesellschaft, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 407 (1882). ({{Gallica |ID=bpt6k90694n|Seite=410}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der Deutschen Chemischen Gesellschaft, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 752 (1882). ({{Gallica |ID=bpt6k90694n|Seite=755}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der Deutschen Chemischen Gesellschaft, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 762 (1882). ({{Gallica |ID=bpt6k90694n|Seite=765}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzte man die Amide einer Lösung aus Brom und Natronlauge aus, so wurde ein Wasserstoff der Amidgruppe durch ein Bromatom ersetzt. Bromwasserstoff wurde abgespalten und es bildete sich ein [[Isocyanat]]. Diese Verbindung wird unter basischen Bedingungen zu einer [[Carbaminsäure]] und dann zum primären Amin umgewandelt. Bei dieser Reaktion geht das Amid-Kohlenstoffatom als Kohlendioxid verloren. Es lässt sich sukzessiv ein Kohlenstoffatom in einer linearen Kette entfernen. Hofmann konnte mit dieser Methode die Nonansäure bis zum Amid der [[Valeriansäure]] abbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht der Deutschen Chemischen Gesellschaft, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1406 (1884). ({{Gallica |ID=bpt6k90699c|Seite=476}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Arbeitsfelder waren: Herstellung von [[Sulfonsäure]]n (z. B. Methandisulfonsäure, Benzoldisulfonsäure),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archive.org/stream/annalenderchemi00unkngoog#page/n521/mode/2up Ann. d. Chem.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 129 (1856)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Allylalkohol und Derivate.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archive.org/stream/annalenderchemi24liebgoog#page/n676/mode/2up Ann. d. Chem.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;102&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 285 (1857)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit A. Cahours entwickelte er verbesserte Synthesen von [[Trimethylphosphin]], [[Triethylphosphin]] aus [[Phosphortrichlorid]] und den Zinkalkylen, sie fanden auch quartäre Tetraalkylphosphonium-Verbindungen und Trialkylphoshinoxide.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archive.org/stream/annalenderchemi04liebgoog#page/n394/mode/2up Ann. d. Chem. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;104&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1–39 (1857)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wendete er sich dem Schierlingsinhaltsstoff [[Coniin]] zu, fand eine Eliminierungsreaktion des alkylierten Piperidins ([[Hofmann-Eliminierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entdeckte das Hydrazobenzol und die merkwürdige innere Umlagerung in [[Benzidin]] und konnte das [[Formaldehyd]] 1867&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Oxidation von Methanol mit Platinoxid nachweisen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt; bzw. darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch neue Farbstoffe fand Hofmann; aus [[Tetrachlorkohlenstoff]] und [[Anilin]] bildete sich bei Erwärmung ein Triarylmethan-Farbstoff (para-Rosanilin).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rspl.royalsocietypublishing.org/content/9/284.full.pdf+html Proc. Roy. Soc. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 284 (1858)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Hofmann erkannte, dass [[Fuchsin]] und Rosanilin Derivate des [[Triphenylmethan]]s sind und Tetrachlorkohlenstoff als verknüpfender Stoff bei der Reaktion mitwirkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rspl.royalsocietypublishing.org/content/12/1.full.pdf+html Proc. Roy. Soc. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 2 (1862)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Behandlung des Rosanilins mit Triethyliodid bildete sich ein kräftiger Farbstoff, das Triethylrosanilin (&amp;#039;&amp;#039;Hofmanns Violett&amp;#039;&amp;#039;, für viele Jahre ein wichtiger violetter Farbstoff).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rspl.royalsocietypublishing.org/content/13/9.full.pdf+html Proc. Roy. Soc. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 13 (1863)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Später klärte Hofmann auch die Struktur von Anilingelb sowie der [[Chinolin]]farbstoffe Chinolinrot, [[Chinolingelb]], Cyanblau auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach von Hofmann sind der [[Hofmann-Zersetzungsapparat]] und die [[Hofmann-Umlagerung]] von Carbonsäureamiden benannt, sowie die [[Hofmann-Regel]] für intramolekulare Eliminierungen (=[[Hofmann-Eliminierung]]) mit sterisch anspruchsvollen Basen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofmann-Denkmal im Hofmann-Haus 1900.jpg|mini|Denkmal im Hofmann-Haus, im Jahr 1900, 1944 zerstört]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gießen, Liebig-Museum, monument of August Friedrich von Hofmann.JPG|miniatur|Duplikat des Gedenktafels für August Wilhelm von Hofmann, gestiftet von der [[Siemens-Ring Stiftung]] (*&amp;amp;nbsp;1916) und am 8. Juli 1918 an dessen Geburtshaus in Gießen enthüllt, rekonstruiert durch [[Stiftung Werner-von-Siemens-Ring]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Royal Society]], deren Mitglied er seit 1851 war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|Code=NA1801|AuthorizedFormsOfName=Hofmann; August Wilhelm von (1818-1892)|Linktext=August Wilhelm von Hofmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er 1854 mit der [[Royal Medal]], 1875 mit der [[Copley Medal]] ausgezeichnet. 1859 wurde er in die [[Académie des sciences]] und 1862 in die [[American Philosophical Society]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://search.amphilsoc.org/memhist/search?creator=August+W.+von+Hofmann&amp;amp;title=&amp;amp;subject=&amp;amp;subdiv=&amp;amp;mem=&amp;amp;year=&amp;amp;year-max=&amp;amp;dead=&amp;amp;keyword=&amp;amp;smode=advanced| titel=Member History: August W. von Hofmann| hrsg=American Philosophical Society| zugriff=2018-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt, 1877 in die [[American Academy of Arts and Sciences]], 1884 in die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/august-wilhelm-von-hofmann/| titel=Académicien décédé: August Wilhelm von Hofmann| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2024-11-08| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1887 in die [[National Academy of Sciences]]. Seit 1883 war von Hofmann Mitglied des [[Pour le Mérite|Pour le mérite für Wissenschaft und Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 wurde ihm zu Ehren nach Plänen von [[Otto March]] das [[Hofmann-Haus]] (Sigismundstraße 4 in Berlin) errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bugge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sonderbeitrag in Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1900. ({{Gallica |ID=bpt6k907582|Seite=6}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und wurde der Sitz der [[Deutsche Chemische Gesellschaft|Deutschen Chemischen Gesellschaft]] bis 1945. Zur Finanzierung war 1898 eine „Hofmannhaus-Gesellschaft mbH“ mit 600.000 Mk Grundkapital (aus Industriespenden) gegründet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;DChG-Generalversammlung am 16. Dezember 1898. ({{Gallica |ID=bpt6k90751n|Seite=1018}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]] vergibt „an Chemikerinnen und Chemiker ... , die sich um die Chemie besondere Verdienste erworben haben“ die [[August-Wilhelm-von-Hofmann-Denkmünze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Geburtsstadt Gießen steht eine Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[William Hodson Brock]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justus von Liebig und August Wilhelm Hofmann in ihren Briefen (1841–1873)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Chemie, Weinheim 1984, ISBN 3-527-26107-9.&lt;br /&gt;
* Günther Bugge: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der großen Chemiker&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Chemie GmbH, Weinheim 1955, Bd. 2, S. 136 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie und Chemiker in Berlin: die Ära August Wilhelm von Hofmann 1865–1892&amp;#039;&amp;#039;. Katalog und Lesebuch zur Ausstellung anlässlich des 100. Todestags August Wilhelm von Hofmanns am 5. Mai 1992, vom 4. Mai bis 31. Mai 1992 im Thaer-Saal der Fakultät für Landwirtschaft und Gartenbau der Humboldt-Universität zu Berlin, bearbeitet von [[Michael Engel (Wissenschaftshistoriker)|Michael Engel]] und Brita Engel, Berlin : Verlag für Wissenschafts- und Regionalgeschichte Engel 1992, ISBN 978-3-929134-00-1.&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|577|589|Hofmann, August Wilhelm von|[[Bernhard Lepsius]]|ADB:Hofmann, August Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
* [[Christoph Meinel (Historiker)|Christoph Meinel]]: [https://epub.uni-regensburg.de/13324/1/meinel3.pdf &amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Hofmann: „Regierender Oberchemiker“.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Angewandte Chemie (Zeitschrift)|Angewandte Chemie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 104 (1992), S. 1293–1309.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|446|450|Hofmann, August Wilhelm von|Grete Ronge|118552627}}&lt;br /&gt;
* Hartmut Scholz: &amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Hofmann und die Reform der Chemikerausbildung an deutschen Hochschulen.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Meinel, Hartmut Scholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Allianz von Wissenschaft und Industrie: August Wilhelm Hofmann (1818–1892). Zeit, Werk, Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Chemie VCH, Weinheim u. a. 1993, ISBN 3-527-29009-5, S. 221 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser 1907.&amp;#039;&amp;#039; Erster Jahrgang, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/1198598 S.&amp;amp;nbsp;317 f.]&lt;br /&gt;
* Björn Bernhard Kuhse: &amp;#039;&amp;#039;Hofmann. Ein Chemiker begeistert Queen Victoria.&amp;#039;&amp;#039; Cuvillier Verlag, Göttingen 2018, ISBN 978-3-7369-9865-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hofmann-Isonitrilsynthese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Polytechnisches Journal |Dokumentencode=118552627 |Name=August Wilhelm Hofmann }}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118552627 |titel=„Hofmann, August Wilhelm von“}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/7376/ Biografie Berlin]&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|24536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118552627|LCCN=n/83/120540|VIAF=56726163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofmann, August Wilhelm Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Wilhelm von Hofmann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Royal School of Mines)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Copley-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Justus-Liebig-Universität Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofmann, August Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hofmann, August Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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