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	<title>August Wilhelm von Babo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:06:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-08T04:57:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:August Wilhelm von Babo.png|mini|August Wilhelm Freiherr von Babo um 1884]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Reichsfreiherr von Babo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar|28. Jänner]] [[1827]] in [[Weinheim]]; † [[16. Oktober]] [[1894]] in [[Weidling (Gemeinde Klosterneuburg)|Weidling]] bei [[Klosterneuburg]]) war ein deutsch-österreichischer [[Weinbau]]forscher sowie Direktor der [[österreich]]ischen Weinbauschule in Klosterneuburg. Er selbst war [[Baden (Land)|badischer]] Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2021/1981/ August Wilhelm von Babo in Gerbers Biographisches Lexikon der Agrarwissenschaften Seite 70f]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
August Wilhelm von Babo war der Sohn des Reichsfreiherrn [[Lambert Joseph von Babo]] und dessen zweiter Ehefrau Emilie Geib. Der Chemiker [[Lambert Heinrich von Babo]] war sein Halbbruder, der Agrikulturchemiker und Önologe [[Edmund Mach (Chemiker)|Edmund Mach]] sein Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Babo studierte an den Hochschulen Heidelberg und Freiburg Landwirtschaft. Später besuchte er zur Fortbildung weitere landwirtschaftliche Anstalten und war an der landwirtschaftlichen Lehranstalt Weinheim tätig. Danach übernahm er die Leitung des Versuchsweingartens der Hochschule Karlsruhe, wo er sechs Jahre tätig war. 1860 wurde er zum Direktor der im selben Jahr gegründeten Obst- und Weinbauschule in Klosterneuburg berufen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Tafeln II: Tabakbau, Weinbau.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Anton Hartinger &amp;amp; Sohn 1869.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der heutigen [[Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau|Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]]. Dieses Amt hatte er bis 1893, dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit, inne. Unter seiner Ägide wuchs die Weinbauschule zu einer Fachschule ersten Ranges der österreichisch-ungarischen Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. März 1852 heiratete von Babo Auguste Margarethe Bender. Um 1870 starb seine Ehefrau und am 7. September 1875 heiratete er Elise Hartig. Mit beiden Ehefrauen hatte er eine Tochter und vier Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberer Stadtfriedhof KG Grab August Wilhelm von Babo.jpg|mini|hochkant|Grab von August Wilhelm von Babo]]&lt;br /&gt;
1893 wurde er auf eigenes Ersuchen in den Ruhestand versetzt. Er starb im Alter von 67 Jahren, am 16. Oktober 1894, in Weidling bei Klosterneuburg und wurde auf dem [[Oberer Stadtfriedhof|Oberen Stadtfriedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst stiftete die &amp;#039;&amp;#039;Babo-Medaille&amp;#039;&amp;#039; für Verdienste im Weinbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Von Babos Bedeutung gründet auf dessen umfassender Förderung des Weinbaus und der Erweiterung der Ausbildung und Forschung in der Klosterneuburger Weinbauschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 entwickelte Babo das von [[Karl Josef Napoleon Balling]] erfundene [[Saccharometer]] weiter zur [[Klosterneuburger Mostwaage]], die noch heute zur Messung des Zuckergehalts im Most verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kämpfte seit Ausbruch der [[Reblauskatastrophe]] gegen diese Gefahr für den Weinbau an. Seinem Vorschlag ist es zu verdanken, dass der Weinbau auf eine Unterlage aus reblausresistenten nordamerikanische Reben umgestellt wurde. Ironie des Schicksals ist, dass die Reblaus auf eben den amerikanischen Reben über Großbritannien nach Österreich-Ungarn eingeschleppt wurde, die Babo 1868 zu Versuchszwecken – bei der Suche nach Lösungen im Kampf gegen den [[Mehltau]] – nach Österreich einführte. (Ab 1863 war die Reblaus schon in Frankreich nachgewiesen.) Dadurch waren zu manchen Zeiten die Anfeindungen gegen ihn so groß, dass er nur mit Gendarmeriebegleitung den Weg von seiner Wohnung zur Weinbauschule zurücklegen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
Von Babo redigierte von 1854 bis 1857 das [[s:Zeitschriften (Haus-, Land- und Forstwirtschaft)#345193-8|&amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Correspondenzblatt für das Großherzogtum Baden&amp;#039;&amp;#039;]] und war der Herausgeber mehrerer Fachzeitschriften. Darüber hinaus hat er einige [[Standardwerk]]e über Weinbau und Önologie verfasst und herausgegeben:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gesellschaft für Geschichte des Weines]]: [https://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=99:babo-august-wilhelm-1827-1894&amp;amp;catid=45:persoenlichkeiten-a-z&amp;amp;Itemid=83 Von Babo in der Datenbank der Gesellschaft für Geschichte des Weines]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Weinbaues und der Kellerwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (1881–1882), zusammen mit [[Edmund Mach (Chemiker)|Edmund Mach]]. (Standardwerk mit 5 Auflagen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Beschreibung der amerikanischen Weintrauben&amp;#039;&amp;#039; (1885)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Tafeln für Obst- und Weinbau, Kellerwirtschaft und Düngerlehre&amp;#039;&amp;#039; (1863)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Tafeln II: Tabakbau, Weinbau.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Anton Hartinger &amp;amp; Sohn 1869.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|480|480|Babo, August Wilhelm Freiherr von|Egon Dumbacher|117534579}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die im Auftrage des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirthschaft unternommene Bereisung der Weinbau treibenden Kronländer Oesterreichs&amp;#039;&amp;#039;. Gerold, Wien 1864.&lt;br /&gt;
* Deurer: &amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Freiherr von Babo.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich von Weech]], [[Albert Krieger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Badische Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 5. Carl Winter, Heidelberg 1906, S. 4–6 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:31-226511/fragment/page=251132 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Freiherrn August von Babo zum hundertsten Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Wien: Gerold 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm von Babo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 74–75 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117534579}}&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaft für Geschichte des Weines]]: [https://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=99:babo-august-wilhelm-1827-1894&amp;amp;catid=45:persoenlichkeiten-a-z&amp;amp;Itemid=83 &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten der Weingeschichte:&amp;#039;&amp;#039; Babo, August Wilhelm (1827–1894)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117534579|LCCN=no/2008/65044|VIAF=72173853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Babo, August Wilhelm Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Önologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftslehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinkultur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Babo, August Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Babo, August Wilhelm Reichsfreiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Weinbauforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weinheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weidling (Gemeinde Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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