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	<title>August Wilhelm Francke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Valeee04: Die 5 letzten Textänderungen von ~2026-14442-71, ~2026-14430-72 und Valeee04 wurden verworfen und die Version 238714631 von Olaf2 wiederhergestellt. Grund: Unsinnige Bearbeitungen, vorherige Version wiederhergestellt</title>
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		<updated>2026-03-06T11:36:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die 5 letzten Textänderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14442-71&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14442-71&quot;&gt;~2026-14442-71&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14430-72&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14430-72&quot;&gt;~2026-14430-72&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Valeee04&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Valeee04&quot;&gt;Valeee04&lt;/a&gt; wurden verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/238714631&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/238714631&quot;&gt;238714631&lt;/a&gt; von Olaf2 wiederhergestellt. Grund: Unsinnige Bearbeitungen, vorherige Version wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Wilhelm Francke.gif|mini|Frühe Fotografie: August Wilhelm Francke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Francke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1785]] in [[Karow (bei Genthin)]]; † [[23. Mai]] [[1851]] in [[Magdeburg]]) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Oberbürgermeister von Magdeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Francke wurde als Sohn eines Rittergutspächters geboren. Von 1790 bis 1803 ging er auf das [[Gymnasium]] in [[Brandenburg (Havel)]]. An der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] studierte er Rechtswissenschaft. 1804 wurde er Mitglied des [[Corps Saxonia Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 56/13&amp;lt;/ref&amp;gt; 1807 trat er in den westphälischen Dienst und fing als Referendar bei der Kriegs- und Domänenkammer in Magdeburg an. 1808, die Domänenkammer wurde aufgelöst, fand er eine Beschäftigung bei der [[Unterpräfektur]] in Halle (Saale). 1809 wurde er als Präfekturrat nach [[Göttingen]] berufen, wo er jedoch nur wenige Monate blieb. Er wurde dann in Magdeburg [[Generalsekretär]] des [[Departement der Elbe|Departements der Elbe]] im [[Königreich Westphalen]]. In dieser Funktion kam es zu ständigen Problemen mit der französischen Herrschaft, da sich Francke als deutscher [[Patriotismus|Patriot]] sah. 1813 ging Francke daher als Unterpräfekt nach [[Osterode am Harz]]. Nach dem Ende des Königreiches Westphalen im Zuge der französischen Niederlage in der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] wurde Francke [[Preußen|preußischer]] Militärgouvernementsrat in [[Halberstadt]]. Später, im April 1817, wurde er Rat bei der neugebildeten Regierung in [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Oberbürgermeister von Magdeburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 1817 wurde Francke von [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]], dessen Gunst er genoss, zum Kreislandrat, Polizeidirektor und Oberbürgermeister von Magdeburg ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francke gründete 1823 die bis heute bestehende [[Stadtsparkasse Magdeburg]], aber auch eine Schullehrer-Witwen- und Waisenkasse sowie eine Holzversorgungsanstalt. Neben dem Armenwesen reformierte Francke das Schulwesen der Stadt. Magdeburg verfügte so zum damaligen Zeitpunkt über das modernste [[Schulwesen]] [[Deutschland]]s. Sämtliche Kinder aller Bevölkerungsgruppen der Stadt wurden von diesem in Zusammenarbeit mit dem Schulinspektor [[Karl Zerrener]] entwickelten System erfasst. Francke lebte in dieser Zeit an der Adresse [[Georgenstraße (Magdeburg)|Georgenplatz]] 3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFL31&amp;quot;&amp;gt;E. F. Liweh, &amp;#039;&amp;#039;Adreß-Buch der Stadt Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg 1823, Seite 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Verantwortung entstanden mehrere Parkanlagen, zu deren Gestaltung Francke [[Peter Joseph Lenné]] gewinnen konnte. So bereits 1825 der [[Klosterbergegarten]]. Weitere Anlagen waren der [[Herrenkrugpark]] und der Glacisweg. 1827 entstand mit dem Nordfriedhof (heutiger [[Nordpark Magdeburg]]) der erste Friedhof außerhalb der Stadtbefestigung, gegen den Widerstand des Festungskommandanten Graf [[Gustav von Hacke]]. Aus hygienischen Gründen und zur Verbesserung der Grundwasserqualität machte sich dringend eine Entlastung der innerstädtischen Friedhöfe erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein starkes Engagement zeigte Francke bei der Bekämpfung der 1831 ausgebrochenen [[Cholera]]. In kurzer Zeit wurde acht Cholerabaracken und diverse Suppenverteilungsstellen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlass der Ständeordnung vom 17. März 1831 trat er vom Amt als Oberbürgermeister zurück und nahm das Amt des Polizeipräsidenten von Berlin an. Kurz darauf holten ihn die Magdeburger zurück und machten ihn zum Oberbürgermeister auf Lebenszeit. 1832 ließ er die Straßenbeleuchtung verbessern. Francke setzte sich sehr für die Förderung der Dampfschifffahrt auf der [[Elbe]] ein. Er veranlasste den Bau neuer großer Speicheranlagen (Neuer Packhof 1832–1836) und engagierte sich für den Ausbau der Eisenbahnverbindungen, insbesondere der [[Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig]] (Einweihung 1840). Weitere von ihm unterstützte Projekt waren die Linien Magdeburg-[[Halberstadt]] (1843) und Magdeburg-[[Potsdam]] (1846). Francke verbesserte die Magdeburger Wasserversorgung und ließ die ursprünglichen Holzleitungen gegen gusseiserne austauschen. Ab 1844 erfolgte die Wasserförderung mit Dampfkraft. Er machte sich auch Gedanken über eine Stadterweiterung und verfasste eine entsprechende Denkschrift. Die Umsetzung dieses Ansatzes erfolgte erst 30 Jahre später unter seinem Nachfolger [[Gustav Hasselbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 schied Francke unter dem Eindruck der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Deutschen Revolution 1848/49]], der er ablehnend gegenüberstand, aus dem Amt. 1849 wurde er zur 2. Legislaturperiode für den Wahlkreis Magdeburg in das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt. Er gehörte der Fraktion des Centrums an. Am 11. September 1850 legte er das Mandat nieder. Er war Verwaltungsratsmitglied verschiedener Eisenbahnunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Francke.JPG|hochkant|mini|Denkmal Franckes im Nordpark Magdeburg]]&lt;br /&gt;
Francke war Ritter des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFL31&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1857 schuf [[Gustav Blaeser]] im Auftrag der Stadt Magdeburg für ihn ein Denkmal, das von [[Georg Ferdinand Howaldt]] in [[Braunschweig]] hergestellt wurde und nach einer Umsetzung heute im [[Nordpark Magdeburg]] der Stadt steht. 1997 stiftete die [[Magdeburgische Gesellschaft von 1990]] eine August-Wilhelm-Francke-Medaille zur Verleihung an Magdeburger Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Magdeburg benannte ihm zu Ehren eine Straße ([[Magdeburger Straßen/F|Franckestraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein 1823 geborener Sohn [[Otto Francke]] war von 1864 bis zu seinem Tod 1886 Bürgermeister in [[Stralsund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingelore Buchholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Francke, August Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. durch den Magistrat der Stadt Magdeburg, Dezernat Kultur. imPuls Verlag, Magdeburg 1993, ISBN 3-910146-06-6.&lt;br /&gt;
* {{ADB|7|233|235|Francke, August Wilhelm|Otto Francke|ADB:Francke, August Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1849–1867&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5181-5, S. 100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|August Wilhelm Francke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Oberbürgermeister von Magdeburg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116695870|VIAF=69689089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Francke, August Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Francke, August Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberbürgermeister von Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1785&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karow (bei Genthin)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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