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	<title>August Wiegand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-22T17:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Plau am See Pastor August Wiegand (1864-1945).jpg|mini|August Wiegand]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Friedrich Carl Peter Wiegand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1864]] in [[Schwerin]]; † [[22. September]] [[1945]] ebenda) war ein deutscher lutherischer [[Theologe]]. Seine (zweite) Ehefrau [[Magda Wiegand-Dehn]] war Textilkünstlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Wiegand machte sein Abitur in Schwerin und studierte anschließend Theologie in Leipzig, Tübingen, Erlangen und Rostock. Er trat dem [[Leipziger Wingolf|Leipziger]], [[Erlanger Wingolf|Erlanger]] und [[Rostocker Wingolf]] bei. 1889/90 ließ er sich am von [[Franz Delitzsch]] 1886 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Institutum Judaicum Delitzschianum]]&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig zum [[Judenmission]]ar ausbilden. 1890/91 ging er im Auftrag einer dänischen Missionsgesellschaft in die deutsche evangelische Gemeinde nach [[Iwano-Frankiwsk|Stanislau]] in [[Galizien]]. Dort gab es jedoch nicht viele Aufgaben für ihn, so dass er im November 1891 die Stellung als Pastor in [[Perlin]] annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kurze Zeit in Stanislau mit der lebenslangen Freundschaft zu dem christusgläubigen Juden [[Chajim Jedidjah Pollak]], genannt Christian Theophilus Lucky, auch Lucki (1854–1916)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=MISHKAN A Forum on the Gospel and the Jewish People  |url=http://caspari.com/new/images/stories/archives/Mishkan/mishkan60.pdf |wayback=20140606204631}} Zeitschrift MISHKAN 60/2009 (pdf in englischer Sprache)&amp;lt;/ref&amp;gt;, blieb nachhaltig für Wiegands Einstellung gegenüber den [[Juden]] und [[Judenchristen]]. Pollak wurde auf seinen eigenen Wunsch und Wiegands Vermittlung auf dem [[Jüdischer Friedhof (Plau am See)|jüdischen Friedhof Plau]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wurde August Wiegand zum Pastor in [[Plau am See|Plau]] gewählt. Noch im selben Jahr nahm er hier als ein ausgezeichneter Kenner der jüdischen Gebräuche zur Wahrung des [[Minjan]] aktiv an einem der letzten jüdischen Neujahrsgottesdienste [[Rosch ha-Schana]] teil. 1929 folgte seine Ernennung zum Propst. Bereits 1930 erkannte Wiegand die Gefahr des erstarkenden Einflusses der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] und engagierte sich gegen diese Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. September 1935 wurde Pastor Wiegand wegen einer aufsehenerregenden, vieldiskutierten Predigt gegen die antisemitische Propaganda des nationalsozialistischen Hetzblattes &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039; („Wer den Juden kennt, kennt den Teufel“) als „Judenknecht“ aus dem Amt gedrängt; ihm wurde noch für drei Jahre die Kirchgemeinde [[Kirchnüchel]] bei [[Kletkamp]] zur Verwaltung übertragen. Auch dort wurde er wegen einiger Predigten von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verwarnt. Nach dem Tod seiner Frau im Juli 1938 kehrte Pastor Wiegand im November des Jahres in seine Vaterstadt Schwerin zurück. Hier war er einer der Wenigen, die die letzten in Schwerin verbliebenen Juden und „nicht arischen“ Christen jüdischer Abstammung besuchten und freundschaftliche Kontakte zu ihnen pflegten. Seit 1939 war Wiegand mecklenburgischer Vertrauensmann des Berliner [[Büro Grüber]], das (insbesondere getauften) Juden zur Ausreise in das sichere Ausland verhalf. Etliche Deportationen musste er jedoch hilflos mit ansehen.&lt;br /&gt;
Die [[Menora]] der jüdischen Gemeinde Schwerin überstand die [[Zeit des Nationalsozialismus]] versteckt bei einer Tochter Wiegands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Freund [[alkoholfrei]]er Getränke – in Plau hatte er einen Abstinenzverein gegründet und geleitet – hatte Wiegand den [[Spitzname|Ökelnamen]] „Limonaden-August“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chronik der evangelischen Kirchgemeinde Plau am See&lt;br /&gt;
* Akten des Landeskirchlichen Archivs Mecklenburgs&lt;br /&gt;
* Bernd Ruchhöft: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Stadt Plau am See. Von Ernst ALBAN bis Georg ZIPPE.&amp;#039;&amp;#039; Plau am See 2023, Privatdruck (Druckerei A. C. Froh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|331750279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11735676X|VIAF=47537849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiegand, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Missionar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Plau am See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Landkreis Ludwigslust-Parchim)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiegand, August &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wiegand, August Friedrich Carl Peter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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