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	<title>August Walla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:03:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Walla&amp;diff=1060415&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10045-15: Der Satz</title>
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		<updated>2026-02-13T18:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Satz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Walla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1936]] in [[Klosterneuburg]]; † [[7. Juli]] [[2001]] in [[Maria Gugging]]) war ein österreichischer bildender [[Künstler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walla lebte ab 1983 im heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Art/Brut Center Gugging|Haus der Künstler]]&amp;#039;&amp;#039; in Gugging, gegenwärtig Teilinstitution des &amp;#039;&amp;#039;[[Art/Brut Center Gugging]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zählt neben [[Johann Hauser (Künstler)|Johann Hauser]] und [[Oswald Tschirtner]] zu den prominentesten künstlerischen Positionen aus Gugging. Wallas Œuvre wird vor allem unter der Kategorisierung &amp;#039;&amp;#039;[[Art brut|Art Brut]]&amp;#039;&amp;#039; rezipiert, die im kunstwissenschaftlichen Diskurs laufend kritisch erörtert wird&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Baumann |url=https://www.artlog.net/de/kunstbulletin-3-2001/art-brut-outsider-art |titel=Art Brut? Outsider Art? Denkfigur und Behauptung |werk=artlog.net |hrsg=kunstbulletin |datum=2001 |abruf=2019-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180831141423/https://www.artlog.net/de/kunstbulletin-3-2001/art-brut-outsider-art |archiv-datum=2018-08-31 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und künstlerischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Walla wuchs als Einzelkind bei seiner Mutter und Großmutter auf. Seine Mutter kleidete und erzog ihn als Mädchen, um ihm ein späteres Soldatenschicksal zu ersparen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michaela Knapp: [https://www.trend.at/leben/kultur/walla-walla-323165 &amp;#039;&amp;#039;Walla.! Walla.!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;trend.at&amp;#039;&amp;#039;, 26. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Mader: [https://kurier.at/kultur/walla-schweinchenrosa-war-seine-lieblingsfarbe/772.071 &amp;#039;&amp;#039;Walla: Schweinchenrosa war seine Lieblingsfarbe&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Kurier.at&amp;#039;&amp;#039;, 8. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Walla erklärte später, er sei ein „Nazimädchen“ gewesen, das während der sowjetischen Besatzung zu einem „Kommunistendoppelknaben“ umoperiert worden sei. In seinen Werken sind weibliche Figuren oft mit einem Hakenkreuz, männliche hingegen mit Hammer und Sichel markiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Roth (Autor)|Gerhard Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Portraits.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gérard A. Schreiner: &amp;#039;&amp;#039;Outsiders. An exhibition of art brut.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthaus St. Alban, Basel 1988, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem neunten Lebensjahr zeigte er eine normale Entwicklung. Er kam in die Sonderschule. Danach konnte kein Lehr- oder Arbeitsplatz für ihn gefunden werden. Mit 16 Jahren kam er erstmals in stationäre psychiatrische Behandlung, in der er bis zu seinem 20. Lebensjahr verblieb. 16 Jahre später, als seine Mutter erkrankte, kam er wieder in die Psychiatrie.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Navratil]]: &amp;#039;&amp;#039;BEJHOCTPKOHEU AMOR HNKTÖ NOXÄAJN CJNÄTBCR&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Protokolle&amp;#039;&amp;#039;, 73/2, S. 155f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Gugging Wandbild beim Museum.jpg|mini|Wandbild von August Walla beim [[Museum Gugging]]]]&lt;br /&gt;
Walla arbeitete bereits sehr früh künstlerisch, es finden sich schon zu seiner Schulzeit Aufzeichnungen zu seinen kreativen Tätigkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ansperger&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nina Ansperger |Hrsg=Nina Ansperger, Johann Feilacher |Titel=August Walla |Sammelwerk=gehirngefühl.! kunst aus gugging von 1970 bis zur gegenwart |Auflage=1 |Verlag=Residenz Verlag |Ort=Salzburg |Datum=2018 |ISBN=978-3-7017-3450-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beschäftigte sich mit zahlreichen künstlerischen Medien – als Zeichner, Maler, Schreibender und Photograph. In seiner Kunst vereinnahmte er seine Umgebung, indem er auf Gegenständen (auch an Häusern oder Bäumen) erfundene und existierende Symbole, sowie götterähnliche Wesen malte. Figuren und Symbole finden sich in allen seinen Werken. Er schuf damit einen abgeschlossenen künstlerischen Kosmos mit einer komplexen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Walla lebte ab 1983 im [[Haus der Künstler]] der [[Niederösterreichische Landesnervenklinik Gugging|Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging]] in Maria Gugging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Haus der Künstler&amp;#039;&amp;#039; bemalte Walla die Wände des Zimmers, das er anfangs gemeinsam mit seiner Mutter bewohnte. Walla schuf in diesem Zimmer mächtige Wandmalereien seiner Privatmythologie, die vom Fußboden über die gesamte Decke des Raumes reichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ansperger&amp;quot; /&amp;gt;  2025 wurde Wallas Zimmer für die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;ursprünglich_berührend! gugging goes millstART&amp;#039;&amp;#039; im [[Stift Millstatt]] nachgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kaernten.orf.at/stories/3310182/ |titel=MillstART heuer mit Art Brut |werk=orf.at |datum=2025-06-22 |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
1986 bemalte August Walla einen Zirkuswagen für [[André Heller]]s Kunstprojekt [[Luna Luna (Kunst)|Luna Luna]]. Weitere Mitwirkende waren unter anderem [[Keith Haring]], [[Georg Baselitz]], [[Jean-Michel Basquiat|Jean Michel Basquiat]] und [[Salvador Dalí]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ansperger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die renommierte deutsche Punkband [[EA80]] bezieht sich im Stück &amp;#039;&amp;#039;Gugging&amp;#039;&amp;#039; ihres 1992 erschienenen Albums &amp;#039;&amp;#039;Schauspiele&amp;#039;&amp;#039; auf Wallas Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1994 besuchten David Bowie und Brian Eno auf Vermittlung des ebenfalls anwesenden André Heller das Haus der Künstler in Gugging - sein darauffolgend erschienenes Album Outside bezieht sich in vielfacher Weise auf dieses Erlebnis. 2025 schrieb der Autor und Kulturessayist Uwe Schütte ein Buch über diesen Besuch mit damals entstandenen Fotografien von Christine de Grancy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;The Gugging Album&amp;#039;&amp;#039; von den Elektronikmusikern [[Hans-Joachim Roedelius]] &amp;amp; Kava [[Fabrique Records]] eine musikalische Hommage an August Walla und weitere renommierte Künstler aus Gugging, die im Rahmen des neuen Kunst- und Musikfestivals &amp;#039;&amp;#039;Gugginger Irritationen&amp;#039;&amp;#039; welturaufgeführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gugging.org/index.php/de/art-brut-center/98/art-/-brut-center?archiv=t |titel=Art Brut Center Gugging Schnittstellen |abruf=2011-01-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101218123020/http://www.gugging.org/index.php/de/art-brut-center/98/art-/-brut-center?archiv=t |archiv-datum=2010-12-18 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2012 veröffentlichte das Wiener Label Fabrique Records ein Audiobuch in Zusammenarbeit mit [[Peter Turrini]] und mit ausgewählten Texten und Briefen von Walla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Künstler [[Jonathan Meese]] bezieht sich immer wieder direkt oder indirekt auf August Wallas Schaffen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sandra Danicke |url=https://www.fr.de/kultur/kunst/daemon-schach-halten-11687746.html |titel=Den Dämon in Schach halten |werk=Frankfurter Rundschau |datum=2010-09-23 |abruf=2019-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1990: [[Oskar-Kokoschka-Preis]], gemeinsam mit der Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;Künstler aus Gugging.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltenwandler – die Kunst der Outsider&amp;#039;&amp;#039;. [[Schirn Kunsthalle Frankfurt]], 24. September 2010 – 9. Januar 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;august walla.! weltallende&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.gugging.at/de Museum Gugging], 29. März 2012 – 28. Oktober 2012&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;fantastische orte.!&amp;#039;&amp;#039;, August Walla, [[Leopold Strobl]], Karl Vondal, [[Leonhard Fink]], 2024/2025&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnass&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Clarissa Mayer-Heinisch |url=https://www.parnass.at/news/zwischen-realitaet-und-fantasie-die-fantastischen-orte-der-gugginger-kuenstler |titel=Zwischen Realität und Fantasie: Die fantastischen Orte der Gugginger Künstler |werk=Parnass |datum=2024-09-23 |abruf=2025-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ursprünglich_berührend! gugging goes millstART&amp;#039;&amp;#039;, 2025 im [[Stift Millstatt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kaernten.orf.at/stories/3310182/ |titel=MillstART heuer mit Art Brut |werk=orf.at |datum=2025-06-22 |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Claudia Dichter: &amp;#039;&amp;#039;Outsider Art – Collection Charlotte Zander&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Charlotte Zander]]. Bönnigheim: Wachter Verlag, 1999. ISBN 3-926318-31-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martina Weinhart, Max Hollein&lt;br /&gt;
   |Titel=Weltenwandler – die Kunst der Outsider&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hatje-Cantz&lt;br /&gt;
   |Ort=Ostfildern&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7757-2686-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Silvie Aigner, Johann Feilacher, Nina Katschnig, Gerhard Roth, Gisela Steinlechner, Helmut Zambo, Margit Zuckriegl&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Johann Feilacher&lt;br /&gt;
   |Titel=august walla.! weltallende&lt;br /&gt;
   |Verlag=Residenz&lt;br /&gt;
   |Ort=St. Pölten&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7017-3275-3}}&lt;br /&gt;
* [[Lucienne Peiry]]: &amp;#039;&amp;#039;Écrits d’art brut. Graphomanes extravagants&amp;#039;&amp;#039;. Le Seuil, Paris 2020, ISBN 978-2-02-144768-2, Kap. „August Walla“, S. 232–239.&lt;br /&gt;
* Uwe Schütte: Sternenmenschen - Bowie in Gugging, ISBN 978-3-92289567-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118831801}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.essl.museum/kuenstler/walla.html |titel=Biografie August Walla |hrsg=Sammlung Essl |abruf=2012-08-11}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gugging.at/de/archiv/kuenstler/august-walla Biografie August Walla.] Gugging&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|person|walla|August Walla}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.schirn-kunsthalle.de/Weltenwanderer.html |titel=Weltenwandler |hrsg=Schirn Kunsthalle Frankfurt |abruf=2010-10-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118831801|LCCN=no2008120311|VIAF=13104527}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walla, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Art brut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walla, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maria Gugging]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10045-15</name></author>
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