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	<title>August Vilmar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Privates */</title>
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		<updated>2026-03-10T07:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Privates&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Friedrich Christian Vilmar (IZ 51-1868).jpg|mini|hochkant|August Vilmar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab August Friedrich Christian Vilmar.jpg|mini|Das Grab von August Vilmar auf dem Hauptfriedhof Marburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Friedrich Christian Vilmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. November]] [[1800]] in [[Solz (Bebra)|Solz]] bei [[Bebra]], [[Hessen]]; † [[30. Juli]] [[1868]] in [[Marburg]]) war ein [[Konservatismus|konservativer]] [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischer]] [[Theologe]] im [[Kurfürstentum Hessen]]. Sein bekanntestes Werk ist die häufig aufgelegte &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen National-Literatur.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:August Vilmar Tafel by jn.jpg|mini|hochkant|Gedächtnistafel an seinem ehemaligen Wohnhaus in Marburg]]&lt;br /&gt;
August Vilmar studierte Theologie in Marburg. Während seines Studiums wurde er 1818 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Marburger Burschenschaft Germania#Die alte Germania (1817–1833)|Alten Marburger Burschenschaft Germania]]&amp;#039;&amp;#039;. Er sorgte im Juni 1819 für Aufsehen, als er anlässlich einer Feier Marburger und Gießener [[Burschenschaft]]er zum Gedenken an die [[Schlacht bei Waterloo|Schlacht bei Belle-Alliance]] ein Hoch auf den politischen Mörder [[Karl Ludwig Sand]] ausbrachte. Die [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen]] Behörden reagierten mit Untersuchungen, die aber ergebnislos eingestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Heer]]: &amp;#039;&amp;#039;Marburger Studentenleben 1527 bis 1927. Eine Festgabe zur 400jährigen Jubelfeier der Universität Marburg.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1926, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde zunächst als [[Literarhistoriker|Literaturhistoriker]] bekannt. Seine populäre Literaturgeschichte von 1845 erschien bis 1913 in 27 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Redakteur der von ihm gegründeten kirchlich-konservativen, anti-demokratischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der hessische Volksfreund&amp;#039;&amp;#039; (1848–51) und Mitglied der oberen Unterrichts- und Kirchenkommission (1836–50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium wurde er Gymnasiallehrer in [[Bad Hersfeld|Hersfeld]] und war von 1833 bis 1850 Direktor des kurfürstlichen Gymnasiums in Marburg (heute das [[Gymnasium Philippinum Marburg|Gymnasium Philippinum]]) und [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischer]] Staatsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenrenitenz ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 wurde Vilmar stellvertretender [[Generalsuperintendent]] in der niederhessischen Kirchenleitung in Kassel. Die Geistlichkeit Hessens wählte ihn 1855 zum [[Superintendent]]en. [[Friedrich Wilhelm I. (Hessen-Kassel)|Kurfürst Friedrich Wilhelm I.]] gab dazu jedoch nicht seine Zustimmung, da ihn Vilmar nach 1848 aufgefordert hatte, die Kirchenleitung einem Bischof zu übertragen, wie dies Luther und die [[Confessio Augustana]] forderten. Auch Johannes Gildemeister und [[Heinrich Heppe]] gingen daher auf Distanz zu ihm. Seine Berufung zum ordentlichen Professor der Theologie nach Marburg 1855 bedeutete daher laut &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; eine Abschiebung aus der kurhessischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 erschien Vilmars apologetische Programmschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Theologie der Thatsachen&amp;#039;&amp;#039;. Er sah die Kirche als Heilsanstalt, unterstrich die göttliche Stiftung des geistlichen Amtes und vertrat eine [[Lutherische Orthodoxie|orthodox-lutherische]], hierarchische Lehre von der Kirche. Zudem plädierte er für eine Trennung von Kirche und Staat, da dieser von Gott abgefallen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antonius H. Gunneweg |Titel=Beiträge zu Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments: Zum 60. Geburtstag |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Datum=1982-12-12 |ISBN=978-3-647-58120-0 |Seiten=173 |Online=https://www.google.at/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zu_Exegese_und_Hermeneutik_des/oKTkEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22theologie+der+thatsachen%22&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Vilmars Lehre wirkte auch nach seinem Tod fort und so wurde er, wie auch sein jüngerer Bruder [[Wilhelm Vilmar (Theologe)|Wilhelm]], zu einem der geistlichen Anführer der sogenannten „Renitenten“ gegen die schließlich unter preußischer Regierung 1873/1874 vorgenommene [[Unierte Kirchen (evangelisch)#Vereinigung von oben|Unierung]] der [[Evangelische Landeskirche in Hessen-Kassel|Evangelischen Landeskirche in Kurhessen]], aus der heraus sich schließlich die [[Renitente Kirche ungeänderter Augsburgischer Konfession in Hessen]] verselbständigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Enno Knobel |Titel=Wilhelm Hopf und die Hessische Rechtspartei: Konservative Opposition gegen das Bismarckreich. Mit einer Nachbetrachtung zur Neuauflage von Enno Knobel |Verlag=LIT Verlag Münster |Datum=2023 |ISBN=978-3-643-80395-5 |Seiten=46 ff. |Online=https://www.google.de/books/edition/Wilhelm_Hopf_und_die_Hessische_Rechtspar/k9_jEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=august+vilmar+renitenz&amp;amp;pg=PA54&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2025-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde seine Theologie im [[Kirchenkampf]] wieder rezipiert. Die [[Bekennende Kirche]] berief sich auf sein Verständnis der Unabhängigkeit der Kirche vom Staat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Merz |Titel=Amt und Gemeinde |Reihe=Bekennende Kirche |NummerReihe=Heft 26 |Verlag=Chr. Kaiser Verlag |Ort=München |Datum=1935 |Online={{Google Buch |BuchID=Hqw8AAAAYAAJ |Hervorhebung=vilmar bekennende kirche}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Vilmar war 1831/1832 Mitglied der [[Kurhessische Ständeversammlung|kurhessischen Ständeversammlung]] für den Wahlkreis Hersfeld und von 1852 bis 1854 Mitglied der 1. Kammer des [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]]. Eine langjährige Freundschaft verband ihn mit dem konservativen Politiker und Juristen [[Ludwig Hassenpflug]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans-Joachim Schoeps]] zählte Vilmar zu den „Regenpfeiffern“ des 19. Jahrhunderts, die das Massenzeitalter und die totalitären Staaten des 20. Jahrhunderts voraussahen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Schoeps |Titel=Konservative Erneuerung. Ideen zur deutschen Politik |Verlag=Ernst Klett Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1958 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
August Vilmar war zweimal verheiratet: zunächst mit Karoline Wittekind, später mit Therese Frederking. Zu seinen Nachfahren gehörte der 1930 in Bremen geborene Chirurg und Ärztefunktionär (unter anderem Vorsitzender vom [[Marburger Bund]]) [[Karsten Vilmar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturwissenschaftliches Werk ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Nationalliteratur&amp;#039;&amp;#039; von 1845 wurde zuletzt 1911 nach der letzten von ihm vor allem in den Anmerkungen veränderten 12. Auflage von 1867 unverändert aufgelegt. Lediglich die Anmerkungen wurden weggelassen. Die Darstellung behandelt die Literatur von [[Ulfila]] bis zu Goethes Tod. Es handelt sich laut Vorwort des Autors von 1845 um seine unveränderten Vorlesungen des vorangegangenen Winters vor größerem Publikum in Marburg, deren mündlicher Vortragsstil er bewahrte, im Bewusstsein davon, dass sie &amp;quot;nicht allein aus dem Kreise wissenschaftlicher Erörterungen, sondern auch der .... populären Besprechungen ... herausragen.&amp;quot;  Sein Ansatz ist der &amp;quot;jugendliche Standpunkt&amp;quot;, an den Dingen der Welt ihre &amp;quot;unbefangene, volle und ganze Freude&amp;quot; zu haben, seine Absicht, &amp;quot;die Gegenstände selbst in ihrer Wahrheit und Einfachheit zu den Gemütern Unbefangener reden zu lassen.&amp;quot; (S. III) Der Verlag begründete die Neuauflage 1911 mit dem unerreichten Maß aufgespeicherten gründlichen Wissens, sieht den Erfolg des Werks jedoch in der fesselnden Darstellung, der Betonung des deutschen Standpunkts, der reizvollen Frische und Lebendigkeit besonders der &amp;quot;Ältesten Zeit&amp;quot; (bis 1150) und der &amp;quot;Alten Zeit&amp;quot; (bis 1624), während er für die &amp;quot;neuen Geister seiner Zeit&amp;quot;, etwa Kleist und Heine, wenig Begeisterung zeigte. (S. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort der 20. Auflage von 1881 schreibt [[Karl Goedeke]] über das seiner Meinung nach niemals veraltende &amp;quot;Kunstwerk&amp;quot; Vilmars, dessen Anmerkungen er aktualisierte und erweiterte: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Es ist der durchgeführte Gedanke von der Größe und Herrlichkeit der mittelalterlichen epischen Volksdichtung, mit ihrer Ehre und Treue bis in den Tod ; es ist die Kraft und Freudigkeit, mit welcher dieser Gedanke aus den Dichtungen selbst entwickelt wurde; es ist ferner die aufrichtige schöne Gerechtigkeit, mit der die Dichter der neueren Zeit nach ihrem nationalen Gehalte gewürdigt wurden; es ist endlich die begeisterte und Begeisterung weckende Lebendigkeit der Darstellung, was diesem Buche seinen raschen Erfolg und seine dauernde Wirkung gewonnen hat.(S. VII) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Vilmars &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Nationalliteratur&amp;#039;&amp;#039; erschien bis zum Jahr 1913 in 27 Auflagen und war damit laut Reinhard Behm die erfolgreichste Literaturgeschichte vor 1848. Behm rechnet Vilmar mit [[Heinrich Gelzer]] zu den beiden extremsten Vertretern der antiliberalen und antidemokratischen Vorstellungen ihrer Zeit, die &amp;quot;objektiv die Ideologie der antirepublikanischen Fraktion des deutschen Bürgertums explizieren&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Behm: A&amp;#039;&amp;#039;spekte reaktionärer Literaturgeschichtsschreibung d. Vormärz. Dargestellt am Beispiel Vilmars u. Geizers&amp;#039;&amp;#039;. In: Behm, Reinhard/Götze, Karl-Heinz/Schulte-Wülwer, Ulrich/Strippel, Jutta/Müller, Jörg. (2000): &amp;#039;&amp;#039;Germanistik und deutsche Nation 1806–1848&amp;#039;&amp;#039;. 10.1007/978-3-476-02757-3. , S. 227&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Biographie]] urteilt, dass polemische und moralisierende Argumente zur hohen Popularität des Werks beigetragen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd118627074.html#ndbcontent |titel=Vilmar, August - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2024-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Aus Anlass von Vilmars 100. Geburtstag wurde an dem Haus in Marburg, in dem er 13 Jahre lang gewohnt hatte, eine Gedächtnisplakette angebracht. In [[Heringen (Werra)]] sowie in [[Homberg (Efze)]] wurde jeweils eine Straße nach ihm benannt und das [[Gymnasium]] in Homberg hieß bis 1964 August-Vilmar-Schule (seitdem Theodor-Heuss-Schule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf Initiative des damaligen Studentenpfarrers [[Hans-Gernot Jung]] 1965 neu errichtete Wohnheim der [[Evangelische Studierendengemeinde|Evangelischen Studierendengemeinde]] Marburgs trägt den Namen Vilmarhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Werner Kubitza |Titel=Geschichte der Evangelischen Studentengemeinde Marburg |Sammelwerk=Marburger Wissenschaftliche Beiträge |Band=1 |Auflage=1. |Verlag=Tectum Verlag |Ort=Marburg |Datum=1992 |ISBN=3-929019-00-0 |Seiten=229}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vilmarhaus.de/wohnheim/geschichte/ |titel=Geschichte |hrsg=ESG Marburg |sprache=de |abruf=2022-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vilmars Gedenktag im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]] ist der 30. Juli.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frieder Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis der Zeugen – Vorgeschichte, Gestaltung und Bedeutung des Evangelischen Namenkalenders&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie]], Band 19. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1975, S.&amp;amp;nbsp;69–104, Namenliste S.&amp;amp;nbsp;93–104 ([https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00051793_00008.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;ngram=true&amp;amp;context=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&amp;amp;pubYear=%7B1975%7D&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&amp;amp;mode=simple Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass Vilmars wird im [[Hessisches Staatsarchiv Marburg|Hessischen Staatsarchiv Marburg]] (Bestand 340 Vilmar a) aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|typ=Detail|ID=b1666| linktext=Übersicht über den Bestand: &amp;#039;&amp;#039;Familienarchiv Nachlass August Friedrich Christian Vilmar; 1807–1868&amp;#039;&amp;#039; |linkerg= &amp;amp;nbsp;(HStAM Bestand 340 Vilmar a)| datum=2004| hrsg=default| abruf=2012-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bibliografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vilmar.jpg|mini|Geschichte der deutschen National-Literatur, Marburg/Leipzig 1870 (Titelseite)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen National-Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Elwert’sche Universitäts=Buchhandlung, Marburg und Leipzig 1845&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulreden über Fragen der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1846&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung und Bedeutung der deutschen Familiennamen.&amp;#039;&amp;#039; Koch, Marburg 1855. ([http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=ARCHIVE_ORG&amp;amp;url=http%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fdieentstehungun00vilmgoog&amp;amp;signature=NbtQG3Gn4HoZASvL6J5yWDaweQ-86h8yyeimbcrW8iA&amp;amp;showCoverImg=1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Theologie der Thatsachen wider die Theologie der Rhetorik.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1856. ([https://books.google.de/books?id=kjtdAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat der 2. Aufl.])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur neuesten Culturgeschichte Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Heyder &amp;amp; Zimmer, Frankfurt/Erlangen 3 Bde., 1858–67. ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10017547_00007.html Digitalisat Theil 1]), ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10017548_00009.html Theil 2]), ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10017549_00009.html Theil 3])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart und die Zukunft der niederhessischen Kirche in Aphorismen erörtert.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1867. ([https://books.google.de/books?id=SDhdAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idiotikon von Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1868. ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10584507_00007.html Digitalisat Hauptband])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Augsburgische Confession.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, Gütersloh 1870 (herausgegeben von [[Karl Wilhelm Piderit]]; [https://books.google.de/books?id=3EnQm_TKpuEC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre vom geistlichen Amt.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg &amp;amp; Leipzig 1870. (herausgegeben von Karl Wilhelm Piderit; [https://books.google.de/books?id=o0BBAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theologische Moral. Akademische Vorlesungen.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, Gütersloh 1871. (3 Theile) (herausgegeben von Karl Wilhelm Piderit; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11011562_00007.html Digitalisat Theil 1])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pastoraltheologie.&amp;#039;&amp;#039; Bertelmann, Gütersloh 1872. (herausgegeben von Karl Wilhelm Piderit; [https://books.google.de/books?id=iVYNAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dogmatik. Akademische Vorlesungen.&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände) Bertelsmann, Gütersloh 1874. ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11183538_00003.html Digitalisat Band 1]), ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11183539_00003.html Band 2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten und geistliche Reden.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1876. ([https://books.google.de/books?id=uETswWnSjpEC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collegium Biblicum.Praktische Erklärung der heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments aus dem handschriftl. Nachlass der akademischen Vorlesungen.&amp;#039;&amp;#039; (6 Bände) Bertelsmann, Gütersloh 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Bartsch: &amp;#039;&amp;#039;Drei deutsche Litterarhistoriker&amp;#039;&amp;#039;. In: Germania 16 (1871), S. 109–120 (Nachruf auf Vilmar S. 112–115).&lt;br /&gt;
* Jörg Dierken: &amp;#039;&amp;#039;Kirche: Heilige communio oder Institut Christi? Aspekte der [[Ekklesiologie]] A. F. C. Vilmars und A. Ritschls&amp;#039;&amp;#039;. (Texte und Materialien der [[Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft]] B/12). Heidelberg 1989.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 134–136.&lt;br /&gt;
* Klaus Engelbrecht: &amp;#039;&amp;#039;Um Kirchentum und Kirche. Metropolitan Wilhelm Vilmar (1804-1884) als Verfechter einer eigentümlichen Kirchengeschichtsdeutung und betont hessischen Theologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main, 1984.&lt;br /&gt;
* [[Ewald Grothe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 13 = &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 43). Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-33-5, Nr. KSV-475.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hauptmann (Theologe)|Peter Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;August Vilmars Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lutherische Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, 5. Jg., Nr. 4/2000, S. 277–299.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hopf (Pfarrer)|Wilhelm Hopf]]: &amp;#039;&amp;#039;August Vilmar. Ein Lebens- und Zeitbild&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bde. Marburg 1913.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hopf, August Vilmar.jpg|mini|Das zweibändige Werk von Wilhelm Hopf aus dem Jahr 1913]]&lt;br /&gt;
* Rudolf Keller: &amp;#039;&amp;#039;August Vilmar und seine Schüler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; 58 (2007),  S. 29–46.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|814|815|Vilmar, August Friedrich Christian|Rudolf Keller|118627074}}&lt;br /&gt;
* Herbert Kemler: &amp;#039;&amp;#039;Gott mehr gehorchen als den Menschen. Christlicher Glaube zwischen Restauration und Revolution – dargestellt an der kurhessischen Renitenz&amp;#039;&amp;#039;. (Kirchengeschichtliche Monographien, Bd. 13). Brunnen-Verl., Gießen u.&amp;amp;nbsp;a. 2005 ISBN 3-7655-9490-3.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 390.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Losch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung 1830–1866&amp;#039;&amp;#039;. Elwert, Marburg 1909, S. 57.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Maurer (Theologe)|Wilhelm Maurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung, Idealismus und Restauration. Studien zur Kirchen- und Geistesgeschichte in besonderer Beziehung auf Kurhessen 1780–1850&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des neueren Protestantismus.&amp;#039;&amp;#039; H. 14). 2 Bde. Töpelmann, Gießen 1930.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Maurer/Walter Stökl: &amp;#039;&amp;#039;August Vilmar und Wilhelm Löhe.&amp;#039;&amp;#039; Stauda, Kassel 1938.&lt;br /&gt;
* Karl Ramge: &amp;#039;&amp;#039;Vilmars Bedeutung für die Kirche der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. (Kleine Handbücherei für das deutsche Haus, Heft 5), Lichtweg Verlag, Essen 1941.&lt;br /&gt;
* Uwe Rieske-Braun: &amp;#039;&amp;#039;Vilmar, August Friedrich Christian&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Theologische Realenzyklopädie]] 35 (2003), S. 99–102 (mit weiterer Literatur).&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Schluckebier: &amp;#039;&amp;#039;Die sozialethischen Anschauungen August Vilmars&amp;#039;&amp;#039;. Marburg/Lahn 1957.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629063132/http://www.bautz.de/bbkl/v/vilmar_a_f_c.shtml |band=12|spalten=1414-1423|autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=Vilmar, August Friedrich Christian}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|39|715|722|Vilmar, August|[[Karl Wippermann]], [[Edward Schröder]]|ADB:Vilmar, August}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118627074}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dla-marbach.de/find/?tx_find_find%5Baction%5D=index&amp;amp;tx_find_find%5Bcontroller%5D=Search&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bauthor%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bdate_bis%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bdate_von%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5D=August%20Vilmar&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Bsearchall%5D=&amp;amp;tx_find_find%5Bq%5D%5Btitle%5D=&amp;amp;tx_find_find%5BqParam%5D=1&amp;amp;cHash=984f8eac49b4b982d49a4b7db543cacd#tx_find Literatur von und über August Vilmar] im Katalog des [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutschen Literaturarchivs Marbach]]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118627074}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Vilmar, August Friedrich Christian |DB=HBN |ID=118627074 |datum=2014-09-30 |abruf=2015-09-17}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=118627074|Titel=Prof. Dr. phil. h.c. August Friedrich Christian Vilmar|Datum=2024-08-08|Abruf=2024-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118627074|LCCN=n83238421|VIAF=101112609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vilmar, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vilmar, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vilmar, August Friedrich Christian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe, Schulmann und kurhessischer Staatsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Solz bei [[Bebra]], Hessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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