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	<title>August Sundermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:54:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Sundermann&amp;diff=1779996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Lebensstationen und Leistung */ -Prof.</title>
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		<updated>2024-11-21T13:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lebensstationen und Leistung: &lt;/span&gt; -Prof.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Sundermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1907]] in [[Hollwiesen]], [[Vlotho]]; † [[13. Oktober]] [[1994]] in [[Erfurt]]) war ein deutscher [[Internist]]. Er war Direktor der Klinik für Innere Medizin und Rektor der [[Medizinische Akademie Erfurt|Medizinischen Akademie Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensstationen und Leistung ==&lt;br /&gt;
August Sundermann absolvierte sein Medizinstudium, finanziell unterstützt durch die [[Studienstiftung des Deutschen Volkes]], von 1927 bis 1933 in Jena, Kiel und wieder Jena. Ab 1933 nahm er (wie die Internisten [[Ludwig Heilmeyer]] und [[Julius Emil Kayser-Petersen|Julius Kayser-Petersen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;) an rassepolitischen Schulungen an der „Staatsschule für Führertum und Politik in Thüringen“ teil. Er wurde 1937 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und war Arzt bei der [[Hitler-Jugend]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine internistische Ausbildung erhielt er an der Medizinischen Klinik der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] unter Professor Veil. [[Promotion (Doktor)|Promoviert]] wurde Sundermann 1936, [[Habilitation|habilitiert]] 1940, [[Dozent]] 1941 und Professor mit Lehrauftrag 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sundermann war 1943 für den SS-Richter [[Konrad Morgen]] im Zuge der Untersuchungen gegen den KZ-Kommandanten [[Karl Otto Koch]] während der Buchenwalder Korruptionsaffäre beratend tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 616&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 war Sundermann &amp;#039;&amp;#039;Ärztlicher Direktor&amp;#039;&amp;#039; der Medizinischen Klinik der &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Krankenanstalten&amp;#039;&amp;#039; Erfurt. Er war einer der Wegbereiter der Medizinischen Akademie Erfurt, die 1954 gegründet wurde, und erhielt gleichzeitig den [[Lehrstuhl]] für Innere Medizin an dieser Hochschule. Von 1965 bis 1970 bekleidete Sundermann das Amt eines [[Rektor]]s der Medizinischen Akademie. 1976 wurde er emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sundermann förderte die Entwicklung von Subspezialisten für die verschiedenen Teilgebiete der Inneren Medizin an seiner Klinik. An Sundermanns Schule wurden achtzehn Mediziner habilitiert, von denen neun Professoren wurden und vier  Ordinarien für Innere Medizin. Dazu kamen zahlreiche Chefärzte, die aus seiner Klinik hervorgegangen sind. Das Primat des Patienten war bei Sundermann oberstes Gebot. Er war auch gesuchter Konsiliarius an anderen Kliniken, so am [[Regierungskrankenhaus der DDR]] in Berlin. Trotzdem wurde ihm die Teilnahme am Begräbnis seines Vaters in [[Westfalen]] verweigert. Er verfasste etwa 150 wissenschaftliche Publikationen, davon drei [[Monographie]]n. Sundermann war (Mit-)Herausgeber mehrerer medizinischer Fachzeitschriften. Ein besonderes Anliegen war ihm die Fortbildung von Ärzten, so in der – von [[Egbert Schwarz]] begründeten – „Erfurter Woche für den Praktischen Arzt“, die aus der gesamten DDR besucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007, als Sundermann 100 Jahre alt geworden wäre, kamen in Erfurt über 100 ehemalige Schüler von ihm zu einer Feier zusammen. Sundermann war verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor, die alle Ärzte wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin&amp;#039;&amp;#039; (in 3 Bänden). Hrsg. August Sundermann. VEB Gustav-Fischer-Verlag, Jena. 4 Auflagen (4. Auflage 1978). (Standardwerk der Inneren Medizin in der DDR.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rezepttaschenbuch&amp;#039;&amp;#039; (mit ausgewählten Hinweisen auf die nichtmedikamentöse Therapie). Neu hrsg. von August Sundermann (begründet von Heilmeyer 1937). Mehrere Auflagen (17. Auflage 1987). VEB Gustav-Fischer-Verlag, Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie|Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie]] (1972)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgho.de/d-g-h-o/mitglieder/ehrenmitglieder/uebersicht-der-dgho-ehrenmitglieder |titel=Übersicht der DGHO-Ehrenmitglieder |werk=DGHO |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. |sprache=de |abruf=2023-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin|Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin]] (1979)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied weiterer deutscher und internationaler Fachgesellschaften&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] der Universitäten Jena und [[Pécs]] (Fünfkirchen)/Ungarn&lt;br /&gt;
* [[Rudolf-Virchow-Preis (DDR)|Rudolf-Virchow-Preis]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
* [[Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (seit 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Wessel: &amp;#039;&amp;#039;Zum 100. Geburtstag von Professor em. Dr.habil. Dr.h.c. Dr. h.c. August Sundermann (1907–1994).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt Thüringen,&amp;#039;&amp;#039; 18 (2007), S. 567–568.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122113918|VIAF=13182087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sundermann, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hämatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Medizinische Akademie Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rudolf-Virchow-Preises (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Pécs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sundermann, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hollwiesen]], [[Vlotho]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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