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	<title>August Sträter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:31:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Str%C3%A4ter&amp;diff=2828761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Akademischen Grad gem. Richtlinie entfernt (ist so nicht korrekt zitiert)</title>
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		<updated>2026-03-28T20:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Akademischen Grad gem. &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Namenskonventionen#Namenszusätze&quot; title=&quot;Wikipedia:Namenskonventionen&quot;&gt;Richtlinie&lt;/a&gt; entfernt (ist so nicht korrekt zitiert)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Sträter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1810]] in [[Rheine]]; † [[13. Februar]] [[1897]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Medizin]]er und [[praktischer Arzt]], der auch als [[Kommunalpolitiker]] und [[Kunstsammler]] hervortrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Tuchgroßhändlers studierte Medizin an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] und an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]; 1832 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]. Während seines Studiums wurde er 1828 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Germania Bonn&amp;#039;&amp;#039; und sah sich auf Grund seiner Aktivitäten für diese Organisation, die durch die [[Karlsbader Beschlüsse]] offiziell verboten worden war, politischen und juristischen Verfolgungen ausgesetzt. Daraufhin flüchtete er 1832 ins Ausland und setzte sein Medizinstudium an Kliniken in [[Paris]], [[Wien]], [[London]] und [[Amsterdam]] fort. 1833 erlangte er seine [[Approbation (Heilberufe)|Approbation]] in Wien. Nachdem ihn die deutsche Justiz begnadigt hatte, ließ sich Sträter 1838 in Aachen als praktischer Arzt und [[Badearzt]] nieder und übte diese Tätigkeit bis zu seinem Tod aus. Zusätzlich war er viele Jahre lang als [[Armenarzt]] im Pfarrbezirk von [[St. Foillan (Aachen)|St. Foillan]] und in der städtischen Altersversorgungsanstalt, dem &amp;#039;&amp;#039;Josephinischen Institut&amp;#039;&amp;#039; an der [[Pontstraße]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1840 gehörte Sträter zu den Mitbegründern des &amp;#039;&amp;#039;Ärztlichen Lesevereins&amp;#039;&amp;#039; in Aachen, der als medizinische Fortbildungsinstitution den regelmäßigen Erfahrungsaustausch unter den Ärzten anstrebte. Auf der Gründungsversammlung wurde Sträter zum ersten Sekretär und [[Bibliothekar]] gewählt. Darüber hinaus engagierte sich Sträter auch auf politischer Ebene und trat der [[Zentrumspartei]] bei, für die er fast zwei Jahrzehntelang im Aachener [[Stadtrat]] saß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupferstichsammlung Sträter ==&lt;br /&gt;
Geprägt durch seine Familie, die über eine Amsterdamer Filiale ihres Unternehmens bereits eine Sammlung von [[Gemälde]]n und Stichen aus dem 17. Jahrhundert erworben hatte, entwickelte sich während seiner Studienzeit bei August Sträter auch das Interesse für die [[bildende Kunst]], und er unternahm 1829 und 1831 Studienreisen zu bedeutenden Kunstzentren in Italien. Nachdem er sich in Aachen niedergelassen hatte, begann er mit der Sammlung von [[Kupferstich]]en und [[Radierung]]en zunächst der niederländischen Künstler des 17. Jahrhunderts, aber auch der deutschen, italienischen und französischen Kupferstecher. Aus Sammlungen und Auktionen beispielsweise von [[Verstolk van Soelen]], [[Jan Six]], [[Firmin Didot]], [[Friedrich Heimsoeth]] und [[Francis Seymour Haden]] erstand Sträter in den folgenden Jahren eine bedeutende Privatsammlung, die unter anderem einen großen Teil der Werke von [[Rembrandt]], [[Jacob Isaacksz. van Ruisdael]], [[Paulus Potter]], [[Anthonie Waterloo]], [[Lucas van Leyden]], [[Claude Lorrain]], [[Albrecht Dürer]] enthielt sowie eine vollständige Sammlung meist gut erhaltener früher Drucke unter anderem von [[Adriaen van Ostade]], [[Jan Both]] und [[Allart van Everdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sträter stellte seine Sammlung nicht öffentlich aus, sondern zeigte sie lieber gleichgesinnten Kunstfreunden, darunter im Besonderen [[Barthold Suermondt]] und [[Karl Eduard von Liphart]], die er durch sein fundiertes Wissen in Staunen zu setzen pflegte. Er galt als einer der letzten Besitzer einer derartigen privaten Kupferstichsammlung, die dann von seinen Erben im Rahmen einer Sonderauktion im Jahr 1898 veräußert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
August Sträter war verheiratet mit Bertha geborene Forckenbeck (1827–1891), einer Schwester des [[Kameralist]]en und Gründers des [[Internationales Zeitungsmuseum|Internationalen Zeitungsmuseums]], [[Oscar von Forckenbeck]], und Cousine des Berliner Oberbürgermeisters [[Max von Forckenbeck]]. Gemeinsam hatten sie sechs Kinder, darunter August Sträter junior (1864–1927), der eine Ausbildung zum Facharzt für [[Orthopädie]] und [[Röntgendiagnostik]] durchlief und von 1903 bis 1927 das Röntgeninstitut am [[Luisenhospital Aachen|Aachener Luisenhospital]] leitete. Dessen Tochter Martha (1900–1985) war als [[Bildhauer]]in und [[Keramiker]]in tätig und heiratete später den Bildhauer [[Hein Minkenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Sträter war zudem ein Großonkel des Aachener Weihbischofs [[Hermann Joseph Sträter]], des Düsseldorfer Verwaltungsjuristen [[Eduard Sträter]] und des Aachener Landrats [[Hermann Sträter]]. August Sträter fand seine letzte Ruhestätte in der Familiengruft auf dem [[Ostfriedhof (Aachen)|Aachener Ostfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De quelle manière prenait-on les bains du temps de Charles-Quint à Aix-la-Chapelle. Mémoire pour servir à l`histoire des eaux minérales.&amp;#039;&amp;#039; (mit einer [[Lithografie|lithografischen]] Tafel) Benrath &amp;amp; Vogelgesang, Aachen 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heilwirkungen der Schwefelthermen zu Aachen. Eine therapeutische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; Benrath &amp;amp; Vogelgesang, Aachen 1866.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Max Lehrs]]: &amp;#039;&amp;#039;August Sträter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstchronik, Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, 8. Jahrgang 1896/1897, Nr. 24 (vom 13. Mai 1897), Sp. 369–372. ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstchronik1897/0191/ocr Digitalisat] bei der Universitätsbibliothek Heidelberg)&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|633|633|Sträter, August|[[Hermann Arthur Lier]]|ADB:Sträter, August}}&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Schild]], Elisabeth Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Der Aachener Ostfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; [[Mayersche Buchhandlung]], Aachen 1991, ISBN 3-87519-116-1, S. 374–376.&lt;br /&gt;
* H. G. Gutekunst: &amp;#039;&amp;#039;Nachlass August Sträter, Aachen.&amp;#039;&amp;#039; ([http://archive.org/stream/kupfersticheradi00hggu#page/n3/mode/2u Vita und Porträt im Vorwort sowie Auktions- und Bildkatalog bei archive.org])&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]. Band I: Politiker. Teilband 5 (R–S).&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 537–538.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138558515|LCCN=no/2011/27138|VIAF=90838043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strater, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badearzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sträter, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner, praktischer Arzt, Politiker und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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