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	<title>August Stötzel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:35:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lieberraldus am 21. August 2025 um 14:59 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-21T14:59:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Stötzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1898]] in [[Herne-Eickel|Eickel]] oder [[Herne-Wanne|Wanne]]; † [[17. August]] [[1963]] in [[Berlin]]) war ein [[deutsche]]r [[Bergmann]], [[kommunistisch]]er [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[KZ-Häftling|Häftling]] im [[KZ Buchenwald]] und [[Parteifunktionär]] ([[KPD]]/[[SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Stötzel, August.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Stötzel entstammte einer [[Arbeiter]]familie im [[Ruhrgebiet]]. Sein Vater war Bergmann. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er wie sein Vater den Beruf des Bergmanns, in dem er mit Unterbrechungen bis 1929 in [[Herne]] tätig war. In den letzten beiden Jahren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] musste er [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heeresdienst]] leisten. 1919 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) im Ruhrgebiet. Von 1927 bis 1930 arbeitete er im [[Betriebsrat]] mit. 1929 übernahm er eine hauptamtliche Parteifunktion in der KPD-Bezirksleitung von [[Hessen]]. 1930 und 1931 besuchte er die [[Internationale Lenin-Schule]] in [[Moskau]]. Nach seiner Rückkehr nach Hessen wurde er Bezirksleiter der Hessischen KPD, danach Sekretär des KPD-Unterbezirks [[Duisburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] 1933 führte er im Ruhrgebiet die [[Illegalität|illegale]] Parteiarbeit fort. Am 20. Januar 1934 wurde er in [[Dortmund]] in „[[Schutzhaft]]“ genommen und in den [[Gefängnis]]sen Dortmund, [[Berlin-Moabit]], [[Hamm]], [[Werl]] und [[Bochum]] inhaftiert. 1935 wurde Stötzel wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er im Gefängnis von [[Herford]] und im Polizeigefängnis von Dortmund absaß. 1937 wurde er in das KZ Buchenwald deportiert, wo er dem Arbeitskommando „Häftlingsbekleidungskammer“ zugeordnet wurde. Auch als [[Dachdecker]] hat er gearbeitet. Von 1942 bis 1945 war er [[Lagerältester]], [[Kapo (KZ)|Kapo]] und [[Vorarbeiter]] im [[Weimar]]er [[Wilhelm-Gustloff-Stiftung|Gustloff-Werk]] I, wo er hunderte [[Kriegsgefangene]] und [[Zwangsarbeiter]] anzuleiten hatte. Stötzel gehörte der illegalen KPD-Leitung im Lager an und organisierte den [[Widerstand im KZ Buchenwald|Häftlingswiderstand]] durch vielfältige [[Sabotage]]handlungen, worüber er 1947 einen detaillierten Bericht schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald. Mahnung und Verpflichtung. Dokumente und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1983, S. 467&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die NS-Herrschaft beseitigt war, ging er 1945 ins Ruhrgebiet zurück und wurde Sekretär des KPD-Bezirksverbands von Herne. Danach wurde er Kreissekretär der KPD von Dortmund. Später übersiedelte er in die DDR, trat in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands]] (SED) ein und wurde Mitarbeiter im [[ZK der SED]]. Von 1950 bis 1963 war er Mitarbeiter der [[Zentrale Parteikontrollkommission|Zentralen Parteikontrollkommission]] (ZPKK). Ab 1953 fungierte er als Sektorenleiter. Außerdem war er Mitglied mehrerer Sonder-Kontrollkommissionen für gesellschaftliche Gruppierungen. Wegen ungesetzlicher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Behandlung des „Falles“ [[Fritz Sperling (Politiker)|Fritz und Lydia Sperling]] wurde er 1956 parteiintern kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Stern: [https://www.woz.ch/0817/3-folge-opfer-einer-parteisaeuberung/im-kerker-der-stasi &amp;#039;&amp;#039;Im Kerker der Stasi&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Die Wochenzeitung]], Ausgabe vom 24. April 2008, abgerufen am 28. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb aber Mitarbeiter der ZPKK wie auch der Partei-Kontrollkommission der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]  auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
*1958 [[Vaterländischer Verdienstorden |Vaterländischer Verdienstorden der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Carlebach]], [[Willy Schmidt (Gewerkschafter)|Willy Schmidt]], [[Ulrich Schneider (Historiker)|Ulrich Schneider]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald ein Konzentrationslager. Berichte – Bilder – Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2000, ISBN 3-89144-271-8.&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald. Mahnung und Verpflichtung. Dokumente und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1983, S. 757&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=august-stoetzel|lemma=Stötzel, August|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stotzel, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stötzel, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergmann, Parteifunktionär (KPD/SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herne-Eickel|Eickel]] oder [[Herne-Wanne|Wanne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieberraldus</name></author>
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