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	<title>August Soller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:07:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Soller&amp;diff=198309&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:3037:267:C1F6:2E01:DEA5:FBA9:F8DC: /* Galerie */ Es gibt mn. 5 Königshütte-s. Deshalb: OS.</title>
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		<updated>2024-10-03T18:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Galerie: &lt;/span&gt; Es gibt mn. 5 Königshütte-s. Deshalb: OS.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sollertafelcommons.jpg|mini|Grabinschrift des in der [[Sankt-Michael-Kirche (Berlin)|Sankt-Michael-Kirche]] beigesetzten August Soller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann August Karl Soller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1805]] in [[Erfurt]]; † [[6. November]] [[1853]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und preußischer [[Baubeamter]]. Als ein Hauptvertreter der [[Schinkelschule]] war es Sollers Ziel, klassische und mittelalterliche Bauformen zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Soller schloss am 22. Juni 1822 seine Feldmesserprüfung in Erfurt am [[Ephraim Salomon Unger|Mathematischen Institut von E. S. Unger]] ab. Anschließend suchte er zweieinhalb Jahre praktische Erfahrung beim Erfurter Bauinspektor Loock. Um seine Prüfung als Baumeister vorzubereiten, zog er zur Familie seines Neffen [[Richard Lucae]] nach Berlin. Die Prüfung leitete [[Karl Friedrich Schinkel]] persönlich. 1830 bis 1833 war er bei der Bezirksregierung in [[Legnica|Liegnitz]] auf dem Lande tätig. Am 1. Juni 1833 bekam er eine Stelle als Landbaumeister bei der Oberbaudirektion in Berlin und wurde Mitglied des [[Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin|Architektenvereins]]. Im Jahre 1837 kam Soller nach einem vorübergehenden Aufenthalt in [[Posen]] als [[Assessor]] zur [[Oberbaudeputation]]. 1841 übernahm er die Abteilung Kirchenbau, 1843 wurde er Geheimer Oberbaurat und 1851 Vortragender Rat in der Bauabteilung des Handelsministeriums. Zur Sammlung architektonischer Vorbilder in der Oberbaudeputation trug er sechzehn Entwürfe bei. Im Jahr 1846 konnte Soller eine ausgedehnte Italienreise unternehmen. Da seine Gesundheit häufig angegriffen war und er nur 48 Jahre alt wurde, ist sein Gesamtwerk nicht umfangreich. Zu seinen ersten Arbeiten gehört das fast drei Meter hohe Grabmal für [[Ernst Ludwig von Tippelskirch]] auf dem [[Alter Garnisonfriedhof|Alten Garnisonfriedhof]] in Berlin (1844). Seine Entwürfe der Turmspitze der [[Jerusalemkirche (Berlin)|Jerusalemkirche]] (1837) und der Petri- und Markuskirche (1844) wurden nie ausgeführt. Dafür wurde 1840–44 die evangelische Kirche der jungen oberschlesischen Industriegemeinde [[Chorzów|Königshütte]] nach seinen Plänen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München/Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 226&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soller entwarf auch die zweitälteste katholische Kirche in Berlin, die fast vergessene Kirche [[St. Marien am Behnitz]] in Spandau (1848 geweiht), die 2002 in privaten Besitz überging und in den Jahren 2002/03 saniert und restauriert wurde. Soller leitete den Bau der [[Invalidensäule]] im Invalidenpark (1851–1853) und entwarf den Turm der [[Luisenstadt-Kirche|Luisenstädtischen Kirche]]. Die katholische [[Heilig-Kreuz-Kirche (Görlitz)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in [[Görlitz]] wurde in den Jahren 1850 bis 1853 nach Sollers Plänen erbaut. Der Ausbau der Türme der Kirche [[St. Maria zur Wiese (Soest)|St. Maria]] in [[Soest]] konnte erst nach Sollers Tod abgeschlossen werden. Sein wichtigstes Werk ist die drittälteste katholische Kirche in Berlin, die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teilweise zerstörte Pfarrkirche [[St. Michael (Berlin-Mitte)|St. Michael]], für die er schon 1845 erste Pläne entwarf. In ihr wurde er auch beigesetzt, nachdem er 1853 starb, bevor die Bauarbeiten beendet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soller und seine Ehefrau Friederike Wilhelmine hatten acht Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chorzow_Elizabeth_church_facade.jpg|Evangelische Kirche in Königshütte (Oberschlesien), 1840&lt;br /&gt;
Behnitz2.jpg|Kirche [[St. Marien am Behnitz]] in Berlin-Spandau, 1848&lt;br /&gt;
Behnitz8a.jpg|Kirche St. Marien am Behnitz in Berlin-Spandau, 2006&lt;br /&gt;
St Michael Berlin 1880.JPG|[[Sankt-Michael-Kirche (Berlin)|Sankt-Michaels-Kirche]] in Berlin, 1880&lt;br /&gt;
St Michael Berlin mit Luisenstaedtischer Kanal.JPG|Sankt-Michaels-Kirche in Berlin, Blick über das Engelbecken, 2004&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwürfe zu Kirchen, Pfarr- und Schul-Häusern.&amp;#039;&amp;#039; Zum amtlichen Gebrauch bearbeitet und herausgegeben von der Königlich Preussischen Ober-Bau-Deputation. Riegel, Potsdam. Lfg. 1 (1844) bis Lfg. 13 (1855).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Erbkam]]: &amp;#039;&amp;#039;August Soller (Nekrolog).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Bauwesen]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Jahrgang 1854, S. 105–108 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10933666_00059.html digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Soller, August |Band=31 |Seite=254 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* Günther Grundmann: &amp;#039;&amp;#039;August Soller (1805–1853). Ein Berliner Architekt im Geiste Schinkels.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1973, ISBN 3-7913-0351-1. (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 18.)&lt;br /&gt;
* Helmut Kißner, Cordia Schlegelmilch et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau. Ein vergessenes Werk August Sollers.&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 2004, ISBN 3-89479-117-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://st-marien-spandau.de/cms/index.php?module=PageZensor&amp;amp;type=user&amp;amp;func=display&amp;amp;pid=18&amp;amp;TSPD_101_R0=e810c8e4e51cbdcda1eb1a8291e3330dvmD0000000000000000f3d6b44dffff00000000000000000000000000005bd59aaa0077ff7d93 Homepage der Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau]&lt;br /&gt;
* [http://www.hedwigs-kathedrale.de/ Homepage der Pfarrei St. Hedwig, zu der die Sankt-Michaels-Kirche gehört]&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=58&amp;amp;O=175569 &amp;#039;&amp;#039;August Soller: Projekte&amp;#039;&amp;#039;] tu-berlin.de (im Bestand des Architekturmuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121039854|LCCN=nr/94/15209|VIAF=42684246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Soller, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Soller| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Soller, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Soller, Johann August Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1853&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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