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	<title>August Skalweit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 19. Januar 2026 um 19:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Karl Friedrich Skalweit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1879]] in [[Hannover]]; † [[12. März]] [[1960]] in [[Bad Homburg vor der Höhe]]) war ein deutscher Volkswirt und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Skalweit studierte zunächst an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] [[Nationalökonomie]]. 1900 wurde er im [[Corps Borussia Tübingen]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 127/258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1905 war er von 1906 bis 1913 Mitarbeiter an den [[Acta Borussica]] der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Berlin]]. Nach der [[Habilitation]] lehrte er ab 1910 als [[Privatdozent]] [[Staatswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], ab 1913 an der [[Justus-Liebig-Universität]] zu [[Gießen]] und in [[Bonn]]-Poppelsdorf. Von 1916 bis 1919 war er [[Referent (Behörde)|Referent]] im [[Reichsernährungsamt|Kriegsernährungsamt]] und im [[Reichswirtschaftsministerium]]. 1923 erhielt er eine ordentliche Professur für [[Volkswirtschaft]] an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Als Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, war Skalweit [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] der Kieler Universität. Bereits Anfang Februar kam es zu heftigen publizistischen Angriffen auf den Wissenschaftler. Ihm wurde vorgeworfen, [[Kommunismus|kommunistische]] Studenten zu protegieren. Hinter den Vorgängen stand die Kieler Studentenschaft. Am 5. März 1933 legte Skalweit sein Rektorat nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Monate später wurde Skalweit an die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]] „versetzt“ und dort zum Direktor des Seminars für [[Wirtschaftsgeschichte]] ernannt. Die dortigen Kollegen kritisierten seine politische Haltung und machten ihn dafür verantwortlich, dass die Fakultät „noch außerordentlich stark in altem Fahrwasser“ arbeite. Skalweits Stellung an der Frankfurter Universität schien gefährdet zu sein; denn sein Name tauchte 1936 auf der &amp;#039;&amp;#039;List of Displaced German Scholars&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Deutsche Forschungsgemeinschaft| url=https://www.gepris-historisch.dfg.de/person/5111611| sprache=deutsch| titel=Prof. Dr. August Skalweit bei GEPRIS Historisch mit einem Verweis auf den Eintrag in der List of Displaced German Scholars (1936)| zugriff=1. Juni 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1940 beantragte Skalweit die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Juli desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.139.989).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41700759&amp;lt;/ref&amp;gt; 65 Jahre alt, bat er im Februar 1945 um seine Emeritierung; im Juli wurde er von seinen Pflichten entbunden. Da emeritierte Professoren, die der NSDAP angehörten, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] keine Pensionen erhielten, versuchte Skalweit, seine [[Emeritierung]] rückgängig zu machen. Von den US-amerikanischen Militärbehörden zwar für „politisch einwandfrei“ erklärt, konnte er aber nicht auf seinen Lehrstuhl zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Skalweit war verheiratet mit der ältesten Tochter Erna (1886–1972) des Bildhauers [[Ernst Herter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KH&amp;quot;&amp;gt;Konrad Herter: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Menschen und Tieren&amp;#039;&amp;#039;. Duncker, Berlin 1979. ISBN 3-428-04549-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar hatte zwei Söhne und eine Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KH&amp;quot; /&amp;gt; Einer der Söhne ist der Historiker [[Stephan Skalweit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auf dem [[Waldfriedhof (Bad Homburg vor der Höhe)|Waldfriedhof in Bad Homburg vor der Höhe]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Georg Gundel, Peter Moraw, Volker Press: Giessener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Band 2, 1982, ISBN 978-3-7708-0724-6, S. 893, [https://books.google.se/books?id=aRZoAAAAMAAJ&amp;amp;q=waldfriedhof+bad+homburg&amp;amp;dq=waldfriedhof+bad+homburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwifpJfpq8fTAhWDfywKHXoVDPY4ChDoAQhKMAg online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ostpreußische Domänenverwaltung unter Friedrich Wilhelm I. und das Retablissement Litauens&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1906.&lt;br /&gt;
* (mit Wilhelm Naudé): &amp;#039;&amp;#039;Die Getreidehandelspolitik und Kriegsmagazinverwaltung Preußens 1740 - 1756&amp;#039;&amp;#039; (= Acta Borussica. Die einzelnen Gebiete der Verwaltung, Bd. 3). Parey, Berlin 1910. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agrarpolitik&amp;#039;&amp;#039; (= Handbuch der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Einzelbänden, Bd. 17). de Gruyter, Berlin 1923. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Kriegsernährungswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Georg Hanssen]] (1809-1894). Ein Zeit- und Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Hirt, Breslau 1930. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Getreidehandelspolitik und Kriegsmagazinverwaltung Preußens 1756 - 1806&amp;#039;&amp;#039; (= Acta Borussica. Die einzelnen Gebiete der Verwaltung, Bd. 4). Parey, Berlin 1931. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dorfhandwerk vor Aufhebung des Städtezwangs.&amp;#039;&amp;#039; Klostermann, Frankfurt am Main 1942. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ralph Uhlig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vertriebene Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach 1933. Zur Geschichte der CAU im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Eine Dokumentation. Bearbeitet von Uta Cornelia Schmatzler und Matthias Wieber. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1991, ISBN 3-631-44232-7, (&amp;#039;&amp;#039;Kieler Werkstücke&amp;#039;&amp;#039; Reihe A: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur schleswig-holsteinischen und skandinavischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-kiel.de/ns-zeit/bios/index.shtml Vertriebene Hochschullehrer der CAU Kiel]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-kiel.de/ns-zeit/bios/skalweit-august.shtml CV CAU Kiel]&lt;br /&gt;
*[https://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/6448/ CV HU Berlin]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/047625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117419664|LCCN=no/2009/32522|VIAF=94683861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Skalweit, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Bonn-Poppelsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Skalweit, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Skalweit, August Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Volkswirt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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