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	<title>August Sapandowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>141.15.24.60: /* Leben */</title>
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		<updated>2021-01-27T07:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Sapandowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1882]] in [[Lisewo (Powiat Chełmiński)|Lissau]], damals [[Westpreußen]]; † [[10. März]] [[1945]] im [[KZ Bergen-Belsen]]) war ein deutscher Malermeister, der 2001 als [[Gerechter unter den Völkern]] geehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Wilhelmstr 140 (Kreuz) Elsbeth Orgler.jpg|thumb|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Elsbeth Orgler, Wilhelmstraße 140, in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
Sapandowski stammte aus einer katholischen Familie. Er nahm als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und entwickelte sich durch diese Erfahrung zum [[Pazifismus|Pazifisten]]. Er wandte sich vom [[Katholizismus]] ab und trat 1921 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 lebte der verwitwete Sapandowski mit seiner Tochter Vera und seiner jüdischen Lebensgefährtin Elsbeth Orgler, die sich als „Illegale“ verbergen musste, in [[Berlin-Wilmersdorf]]. Als im Oktober 1942 [[Herbert A. Strauss]] und seine Freundin [[Lotte Strauss (Autorin)|Lotte Kahle]] untertauchen mussten, brachte er sie im Keller seiner Werkstatt unter. Nach sechs Wochen wechselten die beiden das Versteck, und Sapandowski versteckte weitere Juden, unter anderem eine Mutter mit ihrem Sohn. Das Versteck wurde jedoch von einer Hausbewohnerin verraten, die versteckten Juden wurden [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]], und Sapandowski und Orgler musste selbst in [[Berlin]] untertauchen und schließlich nach [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] fliehen. Sie kehrten im April 1943 zurück, wurden jedoch einen Monat später von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Elsbeth Orgler wurde nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert, wo sie ermordet wurde. Sapandowski kam nach drei Monaten Haft wegen „[[Rassenschande]]“ und „[[Judenbegünstigung]]“ wieder frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem versteckte er in den nächsten Monaten weiterhin Juden bei sich, zwischenzeitlich mussten bis zu sechs Personen von zwei Lebensmittelkarten leben. Die Gestapo erschien am 28. Juni 1944 erneut in seiner Wohnung und nahm ihn und ein bei ihm verstecktes jüdisches Ehepaar fest. Er wurde zunächst ins [[KZ Sachsenhausen]], dann nach Bergen-Belsen verschleppt. Im April 1945 erhielt seine Tochter die Nachricht, ihr Vater sei am 10. März in Bergen-Belsen „an Kreislaufschwäche“ verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte [[Yad Vashem]] ehrte August Sapandowski am 16. Juli 2001 als [[Gerechter unter den Völkern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Israel Gutman]], Daniel Fraenkel, Jacob Borut: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Gerechten unter den Völkern: Deutsche und Österreicher.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, 2. Ausgabe, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv | url=http://www.netzeitung.de/spezial/deranderewiderstand/301231.html | wayback=20070521213717 | text=Der andere Widerstand}} in der [[Netzeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128584505|VIAF=33054117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sapandowski, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sapandowski, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Malermeister und Judenretter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lisewo (Powiat Chełmiński)|Lissau]], damals [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.15.24.60</name></author>
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