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	<title>August Rudloff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert. So sollte es wohl heißen...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Rudloff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1884]] in [[Mechterstädt]]; † [[10. Juni]] [[1966]] in [[Eisenach]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Gewerkschafter, Kommunalpolitiker und Häftling im [[Konzentrationslager Buchenwald]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ESA DKM August Rudloff.jpg|miniatur|August-Rudloff-Denkmal in Eisenach (2011)]]&lt;br /&gt;
August Rudloff wurde in Mechterstädt als ältester Sohn des Maurers und Landarbeiters Heinrich Rudloff geboren, sein Vater war ein [[Sachsen-Gotha]]er Delegierter beim [[Gedenkstätte Goldener Löwe|Gründungskongress der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] (SDAP) im Jahre 1869 in Eisenach. Die Mutter war als Wäscherin und Gelegenheitsarbeiterin in der Landwirtschaft tätig, zur Familie gehörte ein weiterer Sohn und eine Tochter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Die Schulausbildung umfasste die Grundschule im Heimatort Mechterstädt und die Volksschule in der nahen Kreisstadt [[Gotha]]. Der aufgeweckte und wissbegierige Knabe wurde von seinen Lehrern für ein Lehrerstipendium vorgeschlagen, aber er lehnte diese Gunst ab, um eine [[Schlosserei|Schlosserlehre]] aufzunehmen. Das Schlosserhandwerk führte ihn als [[Geselle]]n auch nach [[Österreich-Ungarn|Österreich]] und [[Niederlande|Holland]]. Nach seiner Heimkehr wohnte er wieder bei seiner Familie, die sich inzwischen in Eisenach angesiedelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SPD-Funktionär ===&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seiner Lehrzeit bat er 1905 um Aufnahme in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) und zeitgleich wurde er Mitglied in der Gewerkschaft [[Deutscher Metallarbeiter-Verband]], seine berufliche Heimat fand er in der [[Automobilwerk Eisenach|Eisenacher Fahrzeugfabrik]].&lt;br /&gt;
Die parteipolitische Entwicklung und die Flügelkämpfe in der SPD vor dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] enttäuschten Rudloff tief. Mit dem Ausbruch des Krieges wurde Rudloff Wehrpflichtiger und wurde 1914, im Alter von 30 Jahren einberufen. Er wurde nach Frankreich, zuletzt an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] in [[Russland]] eingesetzt, wo er 1917 als Schwerverwundeter aus dem aktiven Militärdienst entlassen wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heimkehr und Genesung nahm Rudloff eine durch das Kriegsgeschehen radikalisierte politische Haltung an, er sympathisierte mit der am 10. Juni 1917 in Eisenach gegründeten Gruppe der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], die mit [[Karl Hermann (Politiker, 1885)|Karl Hermann]] und anderen frustrierten Sozialdemokraten bald an politischen Einfluss gewann. Der [[Novemberrevolution]] von 1918 folgten weitere politische Auseinandersetzungen, die Rudloff als aktives Mitglied des Eisenacher [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es bestand. Auch innerhalb dieser kleinen Gruppe beherrschten Richtungskämpfe um die Fortsetzung der Revolution. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der [[Weimarer Republik]] übte Rudloff als gewählter Arbeiter- und Soldatenrat und politischer Agitator weiteren Einfluss auf seine Arbeiter im Eisenacher Wahlkreis aus, die mit den Textilbetrieben, Maschinen- und Fahrzeugwerken sowie den Bahnarbeitern inzwischen zahlenmäßig die Mehrheit in der Stadtbevölkerung stellte. Mit 4055 Stimmen erzielte die Liste Rudloff die meisten Stadtratssitze und Rudloff wurde zur Zielscheibe seiner ebenfalls radikalisierten politischen Gegner. Das [[Denkmal für die Märzgefallenen (Eisenach)|Märzgefallenendenkmal]] in Eisenach und ein weiterer [[Denkmal für die Märzgefallenen (Mechterstädt)|Gedenkstein bei Mechterstädt]] erinnern heute an die blutigen Ereignisse im März 1920. Gemeinsam mit Karl Hermann wurde August Rudloff 1920 als Eisenacher Delegierte zum USPD-Parteitag nach [[Halle (Saale)|Halle]] geschickt, dort entschied sich eine Parteitagsmehrheit der USPD zum Eintritt in die [[Kommunistische Internationale]] und damit in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], die sich daraufhin [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands]] (VKPD) nannte. Sie wuchs auf über 300.000 Mitglieder und wurde damit zur Massenpartei. &lt;br /&gt;
Rudloffs politische Tätigkeit in Eisenach war von den begrenzten Möglichkeiten und Widersprüchen dieser Zeit geprägt. Gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Emil Fuchs begründete er bereits 1919 die &amp;#039;&amp;#039;Eisenacher Volkshochschule&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Rudloff als politischer Gegner unter Druck gesetzt und mehrfach inhaftiert. Die Kriegszeit verbrachte er als politischer Gefangener im Block 4 im [[Konzentrationslager Buchenwald]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurde Rudloff zum KPD-Vorsitzenden der Eisenacher Parteizelle. Mit 62 Jahren trat er nach dem [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigungsparteitag]] im April 1946 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Seine gesundheitlichen Gebrechen als Folge der Lagerhaft und das Alter ließen ihm keine Zeit für eine politische Karriere in der 1949 gegründeten [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er wurde in den Eisenacher Stadtrat gewählt und war dort für Handel und Versorgung tätig. Große Verdienste hatte Rudloff auch, gemeinsam mit Karl Hermann, am raschen Wiederaufbau der kriegszerstörten Stadt und der Eisenacher Fahrzeugfabrik.  Rudloff war bis zur Pensionierung Leiter des Kommunalen Wirtschaftsunternehmens (KWU).  August Rudloff trat nach der Pensionierung noch oft als Parteiveteran und Agitator in Erscheinung, er starb am 10. Juni 1966 in Eisenach im Alter von 81 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] &amp;lt;!-- Stufe und Verleihung unbekannt; Beleg: Nachruf auf den Versorbenen seitens der Stadt Eisenach--&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Benennung einer Eisenacher Plattenbausiedlung, ebendort Straßenbenennung und Gedenkstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergmann 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Bergmann| Herausgeber=Eisenach Information| Titel=Eisenacher Straßennamen | Sammelwerk=Eisenacher Schriften zur Heimatkunde| Band=Heft 44 | Verlag= | Ort=Eisenach | Jahr=1990 | Seiten= | ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Straßenbenennung in [[Wutha-Farnroda]] (Plattenbausiedlung Mölmen) sowie Klubhaus &amp;quot;August Rudloff&amp;quot; der Werktätigen vom [[Petkus Landmaschinenwerk Wutha |VEB Petkus Wutha]].&lt;br /&gt;
* Verleihung der [[Liste der Ehrenbürger von Eisenach|Ehrenbürgerschaft der Stadt Eisenach]] zum 80. Geburtstag im Jahr 1964.&amp;lt;ref name=MA&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger der Wartburgstadt&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteldeutsche Allgemeine, Lokalseite Eisenach, Nr. 20 vom 25. Januar 1994 S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auszeichnungen und Prämien während der Amtstätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur  | Autor=Rolf Bartko  | Herausgeber=Stadtverwaltung Eisenach | Titel=Zum 100. Geburtstag des Eisenacher Ehrenbürgers  August Rudloff  |Sammelwerk=  EISENACH-information | Band=Heft 8/84  | Verlag=    | Ort=Eisenach   | Jahr=1984 | Seiten=2–6 | ISBN=   }}&lt;br /&gt;
* Rolf Bartko: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Arbeiterbewegung der Stadt Eisenach&amp;#039;&amp;#039;. In: Eisenacher Schriften zur Heimatkunde, Heft 23, Eisenach 1983, 72S.&lt;br /&gt;
* N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Gedenk- und Erinnerungsstätten der revolutionären Arbeiterklasse im Kreis Eisenach&amp;#039;&amp;#039;. In: Eisenacher Schriften zur Heimatkunde, Heft 3, Eisenach 1978, S. 14–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Normdaten|TYP= |GND=|LCCN=|VIAF=}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudloff, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Eisenach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rudloff, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Gewerkschafter, Buchenwaldhäftling, Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mechterstädt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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