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	<title>August Rincklake - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:10:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Rincklake&amp;diff=2159554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Coronium: /* Patente */ Ergänze Belege zu erwähnten Patenten von 1879</title>
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		<updated>2025-12-20T16:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Patente: &lt;/span&gt; Ergänze Belege zu erwähnten Patenten von 1879&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Rincklake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1843]] in [[Münster]]; † [[19. August]] [[1915]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] des [[Historismus]] und [[Hochschullehrer]] sowie [[Erfinder]], der in Münster, [[Braunschweig]], [[Düsseldorf]] und Berlin wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Rincklake war der Sohn des Tischlers Caspar Rincklake und seiner Ehefrau Bernhardine geborene Bartels. Auch die Vorfahren der Familie waren sämtlich Künstler, Baumeister oder Tischler. Erste Erfahrungen in der Gestaltung sammelte er wie sein jüngerer Bruder [[Wilhelm Rincklake|Wilhelm]] in der elterlichen Werkstatt. Mit 14 Jahren besuchte er die Kölner Steinmetzschule, wo er bei [[Heinrich Wiethase]], dem Diözesanbaumeister, lernte (1857).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Steinmetzgehilfe ging er auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]] und gelangte so zum [[Wien]]er [[Dombaumeister]] [[Friedrich von Schmidt]], der seine Leistungen und Begabung in seiner Zeichenstube nutzte. 1866 schickte er ihn als Bauleiter für den Krankenhausbau nach Düsseldorf, wo er sich bald selbstständig machte und in der Folge zahlreiche meist [[Neugotik|neugotische]] Kirchenbauten im Rheinland und in Westfalen errichtete. Für den [[Kölner Dom]] entwarf er eine farbige Ausmalung, die nicht ausgeführt wurde, ihn aber zusätzlich bekannt machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rincklake erhielt einen Ruf an die [[Technische Universität Braunschweig|Technische Hochschule Braunschweig]] als Professor für Mittelalterliche Baukunst, dem er 1876 –&amp;amp;nbsp;in der Zeit des [[Kulturkampf]]es mit wenig Aufträgen&amp;amp;nbsp;– folgte. Sein Büro wurde von seinem Mitarbeiter und Schüler [[Caspar Clemens Pickel]] übernommen und erfolgreich mit Kirchenbauten weiter geführt. Unbefriedigt vom Lehrbetrieb ließ Rincklake sich 1891 [[Emeritierung|emeritieren]] und zog nach Berlin, wo er sich mit innovativen Ideen zu Bauten, Heizung und Beleuchtung hervortat. Bemerkenswert sind seine Entwürfe für große Bahnhofsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Bruder Wilhelm 1896 ins Kloster [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] eintrat, übernahm August Rincklake im Frühjahr dessen Architekturbüro in seiner Heimatstadt. Da ihm der wirtschaftliche Erfolg im harten Konkurrenzkampf versagt blieb, ging er 1904 nach kurzem Aufenthalt in Köln wieder nach Berlin, wo er völlig vereinsamt aufgrund seines vordergründig schroffen und verbitterten Wesens nach einem [[Schlaganfall]], in seiner Arbeit beeinträchtigt, am 19.&amp;amp;nbsp;August 1915 im Alter von 72&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=C. Zetzsche |Titel=August Rincklake † |Jahr=1915 |Heft=72 |Seiten=474 |zlb=491}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rincklake wurde auf dem Berliner [[Liesenstraße#Alter Domfriedhof der St.-Hedwigs-Gemeinde|St.-Hedwigs-Friedhof]] an der [[Liesenstraße]] beigesetzt. Das Grabmal ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006, S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
* 1866/1867: Städtisches Krankenhaus Düsseldorf, später [[Universitätsklinikum Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1867–1868: Pfarrkirche St. Johannes Apostel in [[Thür]] (nach älteren Plänen von [[Friedrich von Schmidt]])&lt;br /&gt;
* 1867–1870: [[Marien-Hospital Düsseldorf]], wurde 1966 durch Neubau ersetzt&lt;br /&gt;
* 1869–1871: Pfarrkirche [[St. Maria unter dem Kreuz]] in [[Unterrath]]&lt;br /&gt;
* 1870: Wettbewerbsentwurf für den Turmneubau an [[St. Lamberti (Münster)]]&lt;br /&gt;
* 1870–1872: Pfarrkirche St. Bartholomäus in [[Sankt Aldegund]]&lt;br /&gt;
* 1870–1875: Pfarrkirche [[St. Laurentius (Steele)|St. Laurentius]] in [[Essen-Steele]]&lt;br /&gt;
* 1872: [[St. Mariä Himmelfahrt (Grevenbroich/Gustorf)|Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt]] in [[Gustorf]]&lt;br /&gt;
* 1872–1874: [[St. Gertrud (Essen)|Pfarrkirche St. Gertrud]] in Essen&lt;br /&gt;
* 1874: Pfarrkirche St. Nikolaus in [[Traben-Trarbach]]&lt;br /&gt;
* 1880: [[Leipzig Hauptbahnhof#Planung des Neubaus|Konzeption für einen &amp;#039;&amp;#039;Centralbahnhof&amp;#039;&amp;#039;]] in Leipzig&lt;br /&gt;
* 1881: Kapelle des [[Marien-Hospital Düsseldorf|Marien-Hospitals]] in Düsseldorf (mit Pickel), abgegangen&lt;br /&gt;
* 1896: Wettbewerbsentwurf für das [[Landeshaus Münster|Provinzialständehaus]] der [[Provinz Westfalen]] in Münster (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1897–1899: Pfarrkirche [[St. Johannes Baptist (Steinfeld)|St. Johannes Baptist]] in [[Steinfeld (Oldenburg)]] (Entwurf von Wilhelm Rincklake, Bauausführung durch August Rincklake)&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Ortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes der Täufer. Glasmalereien des Historismus. Steinfeld in Oldenburg. Festschrift Hundert Jahre Katholische Pfarrkirche Steinfeld, 16. November 1899.&amp;#039;&amp;#039; Druckhaus Friedr. Schmücker, Löningen 1999, ISBN 3-9806575-2-3, S. 128–130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896–1898: Pfarrkirche St. Johannes in [[Bottrop]]-Boy (Entwurf von Wilhelm Rincklake; nach Kriegsschäden verändert wiederaufgebaut; 1970 wegen [[Bergschäden]] abgerissen)&lt;br /&gt;
* um 1898/1900: Ausstattung der Marienkirche in Hohensalza ([[Inowrocław]]) mit Harzer Alabaster und farbigem Marmor&lt;br /&gt;
* 1899–1900: Pfarrkirche [[St. Jakobus (Ramsloh)|St. Jakobus]] in [[Ramsloh (Saterland)|Ramsloh]]&lt;br /&gt;
* 1900–1903 [[Heilig-Kreuz-Kirche (Wollersheim)|Pfarrkirche Heilig Kreuz]] in Wollersheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Gustorf Gillbachdom.jpg|Erftdom, Gustorf&lt;br /&gt;
   St. Maria unter dem Kreuz, Düsseldorf-Unterrath – 22092024.JPG|St. Maria unter dem Kreuze, Düsseldorf-Unterrath&lt;br /&gt;
   Pfarrkirche St Laurentius.jpg|St. Laurentius, Essen-Steele&lt;br /&gt;
   Inowroclaw, kosciol Zwiastowania NMP 4.jpg|Innenausstattung der Marienkirche, Hohensalza (Inowrocław)&lt;br /&gt;
   Sankt-Jakobus-Kirche in Ramsloh.JPG|Sankt-Jakobus-Kirche in Ramsloh&lt;br /&gt;
   CRW 1943.jpg|Heilig-Kreuz-Kirche in Wollersheim&lt;br /&gt;
   Marien Hospital zu Düsseldorf, 1902.jpg|Marien Hospital zu Düsseldorf (1902)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patente ==&lt;br /&gt;
* 1879: Vase um äußerlich austretendes Erdöl aufzufangen (D. R. P. Nr. 7324 vom 29. März 1879)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=7324| Code=C| Titel=Petroleumgefäß für Lampen mit Vorrichtung zur Aufnahme des äußerlich sich absetzenden Petroleums| A-Datum=1879-03-29| V-Datum=1879-09-13| Erfinder=August Rincklake}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1879: Brenner für eine Erdöllampe (D. R. P. Nr. 9604 vom 20. August 1879)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=9604| Code=C| Titel=Petroleum-Sternbrenner| A-Datum=1879-09-20| V-Datum=1880-04-23| Erfinder=Aug. Rincklake}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Polytechnisches Journal |Dokumentencode=ar237089 |Autor= |Titel=Ueber Neuerungen an Lampen |Jahr=1880 |Seiten=236}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Ribbrock: &amp;#039;&amp;#039;August und Wilhelm Rincklake, Historismusarchitekten des späten 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Habelt, Bonn 1985, ISBN 3-7749-2087-7 (=&amp;amp;nbsp;Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118745352|LCCN=n85033676|VIAF=10641250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rincklake, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Rincklake| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm Rincklake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rincklake, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt des Historismus und Hochschullehrer sowie Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Coronium</name></author>
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