<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=August_Petermann</id>
	<title>August Petermann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=August_Petermann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Petermann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T22:24:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Petermann&amp;diff=169607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: zwei Kartenbeispiele ergänzt; Wikilinks aktualisiert; Kleinigkeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Petermann&amp;diff=169607&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T14:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zwei Kartenbeispiele ergänzt; Wikilinks aktualisiert; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Heinrich Petermann.jpg|mini|August Petermann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Heinrich Petermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1822]] in [[Bleicherode]]; † [[25. September]] [[1878]] in [[Gotha]]) war ein deutscher [[Geographie|Geograph]] und [[Kartografie|Kartograph]]. Er gilt als einer der maßgeblichen Vertreter dieser Wissenschaften des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petermann-Haus Bleicherode.jpg|mini|August Petermanns Geburtshaus in Bleicherode]]&lt;br /&gt;
Geboren in der Ortsmitte von Bleicherode als Sohn eines [[Aktuar (Versicherungswirtschaft)|Aktuars]] kam er mit 14 Jahren nach [[Nordhausen]] ins Gymnasium und beschäftigte sich schon früh mit [[Geographie]] und dem Zeichnen von [[Karte (Kartografie)|Karten]]. 1839 trat er in die Kunstschule von [[Heinrich Berghaus]] in [[Potsdam]] ein, um sich wissenschaftlich und technisch in der [[Kartografie]] ausbilden zu lassen. 1845 siedelte er nach [[Edinburgh]] um und zog 1847 nach London. Er wechselte 1854 von [[London]] ins thüringische [[Gotha]], das seit dem Wirken des [[Astronom]]en und [[Geodät]]en [[Franz Xaver von Zach]] einen ausgezeichneten wissenschaftlichen Ruf hatte. Ein Jahr später gründete er &amp;#039;&amp;#039;[[Petermanns Geographische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;, eine wichtige deutschsprachige [[Fachzeitschrift]] für Geographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Versammlung Deutscher Geographen ===&lt;br /&gt;
Am 23. und 24. Juli 1865 fand die &amp;#039;&amp;#039;Erste Versammlung Deutscher Meister und Freunde der Erdkunde&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main]] statt. Sie tagte auf Initiative von [[Otto Volger]] und August Petermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petermann war aufgrund seiner Verdienste schon seit 1860 Meister des [[Freies Deutsches Hochstift|Freien Deutschen Hochstifts]]. Regierungsstellen wurden angeschrieben, Zeitungen eingeladen und alle geographischen Gesellschaften verständigt. Es kamen 72 Geographen aus den deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas, darunter so einflussreiche Männer wie [[Georg von Neumayer]], [[Ferdinand von Hochstetter]], Präsident der k.k. geographischen Gesellschaft, [[Wilhelm von Freeden|Wilhelm Ihno v.&amp;amp;nbsp;Freeden]], der Direktor der großherzoglich Oldenburgischen Navigationsschule und [[Friedrich Harkort]]. Da sich das Frankfurter [[Goethe-Haus]] als zu klein für die große Versammlung erwies, tagte man im neuen Saalgebäude in der Junghofstraße. Vom Frankfurter Geographischen Verein waren [[Eduard Rüppell]] und J. Wallach zugegen. Das Tagungsthema hieß „Die Veranstaltung einer Deutschen Nordfahrt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theorie vom eisfreien Nordpolarmeer ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Theorie vom eisfreien Nordpolarmeer}}&lt;br /&gt;
August Petermann hielt bei dieser Versammlung einen Vortrag über „Die Erforschung der [[arktis]]chen Central-Region durch eine deutsche Nordfahrt“. Er beklagte sich über mangelnde Unterstützung durch „unsere ersten seefahrenden Mächte, der Preußischen und Österreichischen Regierungen“, und erbat Spenden für eine „Rekognoszierungsfahrt“ im Meer zwischen [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]] und [[Nowaja Semlja]]. Seiner Meinung nach würde das Meer dort dank des [[Golfstrom]]s nicht völlig zufrieren, auch nicht im Winter, so dass man nach Durchdringen des [[Treibeis]]es ein freies schiffbares Meer bis zum [[Nordpol]] hin vorfinden würde. Die Pläne Petermanns wurden in Deutschland und Österreich mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Ausführungen Petermanns in Frankfurt begann die deutsche Nordpolarforschung. Die [[Erste Deutsche Nordpolar-Expedition]] von 1868 und die [[Zweite Deutsche Nordpolar-Expedition|Zweite]] von 1869/70, die Kapitän [[Carl Koldewey]] beide mit Anweisungen von Petermann versehen durchführte, blieben jedoch ohne das Ergebnis der [[Nordpol]]entdeckung. Immerhin führte seine Vision zur Entdeckung des [[Franz-Josef-Land]]es durch [[Julius von Payer]] und [[Carl Weyprecht]]. Das Originalschiff der Ersten Deutschen Nordpolar-Expedition, die 1867 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Nordische Jagt&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Grönland (Schiff)|Grönland]]&amp;#039;&amp;#039; ist bis heute erhalten und wird als aktives Museumsschiff des [[Deutsches Schifffahrtsmuseum|Deutschen Schifffahrtsmuseums]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Petermanns Geographische Mitteilungen (PGM) ===&lt;br /&gt;
Sein Name ist auf das Engste mit dem Geographischen [[Verlag]] [[Justus Perthes]] verknüpft, der im Jahr 2004 Petermanns 150-Jahr-Jubiläum in Gotha feierte.&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Petermanns Geographische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039; (erstmals 1855), auch kurz als PGM bekannt, wurde zur bedeutendsten deutschsprachigen Fachzeitschrift der Geographie, in der alle bedeutenden geographischen Entdeckungen des 19. und 20. Jahrhunderts publiziert wurden. Auch in theoretischer Hinsicht gehörte sie zu den führenden Organen der [[Geowissenschaften]]. Diese Veröffentlichungen und die [[Karte (Kartografie)|Karten]] der Autoren bereicherten [[Kartensammlung]] und Bibliothek in der Gothaer Justus-Perthes-Straße. Das Erscheinen der PGM wurde zum Ende des Jahres 2004 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartographische Leistungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:August Petermann, Libanon, Kartenentwurf, Forschungsbibliothek Gotha.jpg|mini|Handgezeichneter Kartenentwurf Petermanns mit Darstellung des [[Libanon]]]]&lt;br /&gt;
August Petermann gilt als hervorragender, international hoch angesehener Kartograph. Nach seiner Ausbildung in Potsdam arbeitete er in Edinburgh bei [[Alexander Keith Johnston (Kartograf, 1804)|Alexander Keith Johnston]] mit britischen Gelehrten, Seefahrern und Forschungsreisenden an der englischen Ausgabe von Berghaus’ Physikalischem Atlas. Aus der Londoner Zeit ragen seine Karten zur Bevölkerungsdichte und zur Verbreitung der Cholera in England hervor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gotha3.de/forschungsblog/archives/4653 |titel=Krankheit und Karte. Die Gothaer geomedizinische Kartographie – Forschen in Gotha |datum=2020-04-14 |sprache=de-DE |abruf=2023-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nicht nur soziale Aspekte der Infektionskrankheiten in der Frühphase ihrer medizinischen Erforschung veranschaulichten. Mit ihnen reihte sich Petermann in die Gründergeneration der [[Thematische Karte|thematischen Karten]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Karten für &amp;#039;&amp;#039;Petermanns Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; treten solche mehr topographischen Charakters in den Vordergrund. Der Herausgeber der Zeitschrift profitierte von Innovationen der Kartentechnik in Gotha: [[Bernhardt Perthes]] (1821–1857, Enkel des Firmengründers) hatte mit der Galvanoplastik ein elektro-chemisches Verfahren zur Vervielfältigung der [[Kupferstich]]-Platten entwickelt, das den Arbeits- und Zeitaufwand drastisch reduzierte und auch die Herstellung von Kartenausschnitten erlaubte. [[Emil von Sydow]] hatte die [[Lithografie|Farblithographie]] zur Produktionsreife in der Kartenherstellung gebracht, die ebenfalls die Produktivität steigerte, und die in breitem Umfang die Anwendung der Farbe für die Informationsvermittlung in Karten ermöglichte. Nach über einem Jahrzehnt Praxis hatten beide Kartentechniken ihre Kinderkrankheiten sowie die Kombination beider Techniken in der Kartenproduktion hinter sich. Mit großem Organisationstalent führte Petermann diesen Vorsprung zu einem Verkaufsschlager. Da Petermann nicht nur die Reiserouten rekonstruierte, sondern sie in Karten integrierte, sahen viele Autoren darin einen großen Vorzug und wandten sich an die Mitteilungen zwecks Umsetzung, was meist rasch und in ansprechender Qualität erfolgte. Kein Heft erschien ohne Kartenbeilage, und pro Jahrgang erschienen 25 bis 35 Kartenbeilagen. Der Entwicklungsaufwand dafür war vergleichbar mit dem für einen Schulatlas. Das synthetische Vorgehen in der Darstellung der neuen Entdeckungen brachte zuweilen Hypothetisches mit sich, was zwischen Autoren und dem sehr selbstbewussten Herausgeber zu Verdruss oder auch zu Kontroversen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:August Petermann, Palästina, Karte, Forschungsbibliothek Gotha.jpg|mini|Karte Palästinas von August Petermann, gestochen von Hermann Eberhardt und D. Grunert und erschienen in Stielers Hand-Atlas]]&lt;br /&gt;
Diese Karten dienten nicht allein den Mitteilungen, vielmehr waren sie wichtige Quellen für die drei neugefassten Ausgaben von [[Stielers Hand-Atlas]], an denen Petermann maßgebend beteiligt war. Seinem Einfluss ist die Umgestaltung der Handatlanten zu danken. Die Maßstäbe wurden auf das internationale metrische System umgestellt. Zu den politisch-geographischen Aussagen traten physisch-geographische, wie die Darstellung von Wüsten, von periodisch Wasser führenden Flüssen, Zahlen für Meerestiefen, Höhenzahlen, Gipfelnamen usw. Für Gebiete großer Siedlungsdichte fanden Nebenkarten in größeren Maßstäben Aufnahme. Mit dem Städtewachstum im 19. Jahrhundert verdichtete sich die Darstellung von Orten, und für das erhöhte Namensgut entwickelte man eine versachlichte, schlankere, aber trotzdem gut lesbare Schrift. Petermann standen in [[Hermann Berghaus]] und [[Carl Vogel (Kartograf)|Carl Vogel]] (1828–1897) hervorragende Kartographen zur Seite, und vor allem Vogel hat eine deutlich verbesserte Reliefdarstellung in Schraffen entwickelt. Die hohe Inhaltsdichte und Darstellungsqualität zogen immer wieder Klagen über [[Raubkopie|Schwarzkopien]] nach sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Atlaskarten in Arbeitsteilung von bis zu sieben Kartenbearbeitern, Stechern, Lithographen, Druckern und anderen Kräften erforderte die Entwicklung einer spezifischen betriebswirtschaftlichen Organisation. Die von Verleger Bernhardt Perthes begonnene Umstellung vom Verlagssystem zum Fabriksystem bedurfte nach dessen frühem Tod auch des Organisationstalents Petermanns. Doch Kenner der Gothaer Anstalt widersprechen der Auffassung, Petermann hätte eine Leiterfunktion innegehabt. Es kann nicht übersehen werden, dass Petermann wenig Sinn für theoretische Fragen der Kartographie entwickelte und dem Aufschwung der Naturwissenschaften seiner Zeit stand er als Autodidakt gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Petermanns oder Gothaer Schule ==&lt;br /&gt;
Da es bis weit in das 20. Jahrhundert keine Hochschulausbildung für Kartographen gab, übernahm Petermann nach dem Vorbild seines Lehrers [[Heinrich Berghaus]] die Ausbildung. Mit hohen handwerklichen Fertigkeiten zählen dazu neben den Gothaern [[Hermann Habenicht]] und [[Bruno Hassenstein]] unter anderen [[Ernst Debes]], [[Georg Hirth]] und [[Ludwig Friederichsen]], die mit eigenen erfolgreichen kartographischen Betrieben in Leipzig, München und Hamburg die hohe Schule von Petermann unter Beweis stellten. Daneben auch Carl Barich, Arnim Welcker (1840–1859), Fritz Hanemann (1847–1877), Christian Peip (1843–1922), Bruno Domann und Otto Koffmahn (1851–1916), die alle bei Perthes arbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Smits: &amp;#039;&amp;#039;The Gotha school.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Petermann’s maps, carto-bibliography of the maps in Petermanns Geographische Mitteilungen, 1855–1945&amp;#039;&amp;#039;. 2004, S. 49–50; [https://books.google.nl/books?id=DAxWEAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=petermann%27s+maps&amp;amp;hl=nl&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=petermann’s%20maps&amp;amp;f=false books.google.nl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
August Petermann heiratete am 3. September 1856 in [[London Borough of Richmond upon Thames|Richmond (Surrey)]] Clara Mildred Leslie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:NJL4-R53 August Heinrick&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Petermann.] familysearch.org; abgerufen am 7. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe, aus der zwei Töchter hervorgingen, wurde 1875 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petermann nahm sich am 25. September 1878 [[Suizid|das Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ein [[Splitternachlass]] Petermanns befindet sich heute im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://leibniz-ifl.de/fileadmin/Redaktion/Bibliothek_Archiv/Archiv_Findb%C3%BCcher_PDF/Petermann.pdf Splitternachlass Petermanns.] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) In: Archiv für Geographie des IfL&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1860 wurde Petermann in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt. Im Jahre 1868 verlieh die [[Royal Geographical Society]] in [[London]] Petermann ihre höchste Auszeichnung, die Große Goldmedaille. Die [[Deutsche Antarktische Expedition 1938/39]] benannte drei Gebirgszüge im [[Wohlthatmassiv]] ([[Antarktika]]) [[Petermannketten]]. Außerdem tragen der [[Petermann Bjerg]] (2970&amp;amp;nbsp;m) in [[Grönland|Ostgrönland]], das Kap Petermann auf der Insel [[Nowaja Semlja]], das &amp;#039;&amp;#039;Kap Petermann&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Petermannfjellet&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Petermannbreen&amp;#039;&amp;#039; auf [[Spitzbergen (Insel)|Spitzbergen]], die [[Petermann Ranges]] in [[Australien]], die [[Petermann-Insel]] in der Antarktis sowie der [[Petermann Gletsjer]] in Nordwestgrönland seinen Namen. [[Petermann-Land]], das Julius Payer nördlich von Franz-Josef-Land ausgemacht hatte, erwies sich allerdings als [[Phantominsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mondkrater]] [[Petermann (Mondkrater)|Petermann]] wurde nach ihm benannt. Auch die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Petermannia cirrosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|F.Muell.}} aus der Familie der [[Petermanniaceae]] ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, [[doi:10.3372/epolist2018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Gotha]] benannte 1998 einen Parkweg nach dem Kartographen. Dieser führt an dem von den Deutschen Geographischen Gesellschaften nach Petermanns Tod gestifteten und von [[Max Hoene]] ausgeführten [[Petermann-Denkmal]] vorbei, einem Gedenkstein, der von einer Bronzetafel mit dem Reliefporträt des Geehrten geziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=So stand er da, eine Zierde seiner Wissenschaft und seines Vaterlandes. Da kam ein Sturm und riss ihn hinab, nach dem Worte [[Homer]]&amp;#039;s: Die Menschen sind wie die Blätter an den Bäumen, wenn der Herbstwind kommt, weht er sie herab und bestreut damit den Boden.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Ernst Behm (Geograph)|Ernst Behm]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Behm: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog auf August Petermann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Petermanns Geographische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, 1878; {{archive.org |bub_gb_iy3Ukf9CS20C |Blatt=n419}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   August Petermann-CTH.JPG|Petermanns Grabmal, [[Hauptfriedhof Gotha]]&lt;br /&gt;
   Bleicherode, Gedenktafel August Petermann.jpg|Gedenktafel in Bleicherode&lt;br /&gt;
   Südharzreise 26 – August Petermann in Bleicherode.jpg|Denkmal in Bleicherode&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erik Arnberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Thematischen Kartographie&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1966.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|237|238|Petermann, August|Ursula von den Driesch|119408953}}&lt;br /&gt;
* [[Max Eckert-Greifendorff|Max Eckert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kartenwissenschaft. Forschungen und Grundlagen einer Kartographie als Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Berlin und Leipzig 1921 und 1925.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Felsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie August Petermann den Nordpol erfand&amp;#039;&amp;#039;. Luchterhand, München 2010, ISBN 3-630-62178-3.&lt;br /&gt;
* [[Ingo Heidbrink]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;81° 45’ Nord unter Segeln. Die Nordische Jagt Grönland – vom ersten deutschen Polarforschungsschiff zum aktiven Museumsschiff.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven 2005.&lt;br /&gt;
* Matthias Hoffmann, Rainer Huschmann: &amp;#039;&amp;#039;August Heinrich Petermann. Eine neue Ära beginnt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Geographen und Kartographen&amp;#039;&amp;#039;. Gotha 1985, S. 77–84.&lt;br /&gt;
* Ulrich Hübsch: &amp;#039;&amp;#039;August Petermann 1822–1878&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Polarforschung&amp;#039;&amp;#039;, 1978, Band 48, S. 183–187; [https://epic.awi.de/28091/1/Polarforsch1978_1-2_16.pdf awi.de] (PDF; 427&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Franz Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Wege in Geographie und Kartographie&amp;#039;&amp;#039;. Gotha 1987.&lt;br /&gt;
* Reinhard A. Krause: &amp;#039;&amp;#039;Polar- und Afrikaforschung bei August Petermann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arktis bis Afrika. 150 Jahre wissenschaftliche Geographie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurter Geographische Gesellschaft, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2015 (&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Geographische Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 70), ISBN 3-9808888-8-6, S. 31–104.&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Petermann |Eintragsnummer=2 |Band=15 |Seite=654 |zenoID=20007237499}}&lt;br /&gt;
* Helmut Roob, Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Petermann, August.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten. Taschenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. RhinoVerlag, Ilmenau 2006, ISBN 3-932081-37-4, S. 98.&lt;br /&gt;
* Lars Schmitz-Eggen: &amp;#039;&amp;#039;Verschollen im Packeis&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-6877-3.&lt;br /&gt;
* J. Smits: &amp;#039;&amp;#039;Petermann’s Maps. Carto-bibliography of the maps in Petermanns Geographische Mitteilungen, 1855–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hes &amp;amp; De Graaf, ’t Goy-Houten 2004, ISBN 90-6194-249-7.&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|795|805|Petermann, August|Hugo Wichmann|ADB:Petermann, August}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|August Heinrich Petermann|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119408953}}&lt;br /&gt;
* Literatur von und über August Petermann im [https://ifl.wissensbank.com/esearcha/browse.tt.html Katalog der Geographischen Zentralbibliothek.] ifl.wissensbank.com&lt;br /&gt;
* [http://www.perthes.de/geschichte_justus_perthes/index.html Verlag Justus Perthes, sowie Zeittafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.polarfahrt.de/ Die 2. deutsche Nordpolarfahrt 1869/70.] polarfahrt.de&lt;br /&gt;
* [https://www.stagn.de/DE/1_Der_StAGN/Antarktis/GNAntarktis/GNAntarktis.html Verzeichnis deutschsprachiger geographischer Namen der Antarktis.] Bundesamt für Kartographie und Geodäsie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119408953|LCCN=n83051898|VIAF=106968119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petermann, August Petermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bleicherode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Petermann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Navigation)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petermann, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Petermann, August Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph und Kartograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bleicherode]] bei Nordhausen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
	</entry>
</feed>