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	<title>August Orth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Traktorminze: wikilink</title>
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		<updated>2026-01-12T15:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Orth.jpg|mini|hochkant|Porträt und Unterschrift August Orths]]&lt;br /&gt;
[[Datei:August Orth Litho.jpg|mini|hochkant|August Orth, Porträt von [[Adolf Dauthage]], 1858]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle von August Orth auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II in Berlin-Kreuzberg.jpg|mini|Grabstelle von August Orth auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II in Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Orth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juli]] [[1828]] in [[Windhausen (Bad Grund (Harz))|Windhausen]] bei Osterode am Harz; † [[11. Mai]] [[1901]] in [[Berlin]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;August Friedrich Wilhelm Orth&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Orth war Sohn eines Rittergut-Pächters, zunächst auf Gut Windhausen, später auf Gut Lengefeld bei [[Korbach]] im [[Fürstentum Waldeck]], wohin die Familie 1834 übersiedelte. In Korbach besuchte er das Gymnasium und begann nach dem Abitur im Frühling 1848 das Studium der Architektur an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] parallel zum Besuch der Malerakademie in Braunschweig. Bereits 1850 wechselte er an die [[Berliner Bauakademie]]. Seine Lehrer an der Bauakademie spiegeln die verschiedenen Strömungen der Nach-Schinkel-Zeit wider – [[Friedrich August Stüler]], [[Heinrich Strack (Architekt)|Johann Heinrich Strack]] und insbesondere der Architekturtheoretiker [[Karl Bötticher]] stehen eher für den strengen [[Klassizismus]], [[Wilhelm Stier (Architekt)|Wilhelm Stier]] für die Entwicklung einer neuen Baukunst. 1854 legte er die Bauführerprüfung ab. Die unsichere politische und wirtschaftliche Lage verhinderten vorerst den Berufseinstieg August Orths. Stattdessen folgte er in den nächsten drei Jahren seiner malerischen Ader und studierte 1853/1854 an der [[Preußische Akademie der Künste|Berliner Akademie]] und anschließend an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Kunstakademie München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Train station Berlin Goerlitzer Bahnhof.jpg|mini|[[Görlitzer Bahnhof]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Viehmark August Orth Entwurf.jpg|mini|Entwurf für den [[Berliner Viehmarkt]]]]&lt;br /&gt;
Durch Teilnahme an Wettbewerben versuchte er, sich als Architekt zu etablieren. Mit einem &amp;#039;&amp;#039;Entwurf für ein Fürstenschloss&amp;#039;&amp;#039; beteiligte er sich 1855 am Wettbewerb der Akademie und gewann 1856 den [[Schinkelpreis]] des [[Architektenverein zu Berlin|Architektenvereins zu Berlin]], dessen Mitglied er seit 1852 war, mit seinem Entwurf für eine romanische Kirche am [[Humboldthafen]]. Nach Studienreisen durch Süddeutschland mit Aufenthalten in [[Heidelberg]], [[Marburg]] und [[Nürnberg]] und erster Berufspraxis bei der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft]] in [[Elberfeld]] von Anfang 1856 bis Januar 1858 legte August Orth 1858 das Baumeisterexamen an der Berliner Bauakademie ab. Weitere Studienreisen folgten 1859/1860 nach [[Südfrankreich]], [[Italien]] und [[Sizilien]]. Mit seinen kurzzeitigen Anstellungen bei der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft 1861/1862 und als Königlicher Baumeister bei der Berlin-Görlitzer Eisenbahn-Gesellschaft 1868 als Vorsteher des technischen Büros. Anschließend machte er sich als Privatarchitekt selbstständig, zeitweise in [[Sozietät]] mit [[Edmund Knoblauch]]. Als Hausarchitekt des Eisenbahnkönigs [[Bethel Henry Strousberg]] errichtete er neben dessen [[Palais Strousberg|Palais]] an der Wilhelmstraße 70 (1867–1868) und dessen Landsitz Schloss [[Zbiroh|Zbirow]] in [[Böhmen]] (1869–1871) auch die Vieh- und Schlachthausanlagen des [[Zentralvieh- und Schlachthof#Vorgeschichte|Berliner Viehmarkts]] an der Brunnenstraße im Auftrag der durch Strousberg kontrollierten &amp;#039;&amp;#039;Viehmarkt-[[Kommanditgesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (1868–1874). Ab 1865 beschäftigte er sich auch mit Forschungen zur [[Raumakustik]] und verwendete die Ergebnisse in seinen Kirchenbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 und 1873 verfasste er zwei Denkschriften zum Projekt einer &amp;#039;&amp;#039;Berliner Centralbahn&amp;#039;&amp;#039;, einer viergleisigen, meist als [[Viadukt]] geführten Ringbahn von drei Kilometern Durchmesser in Nord-Süd-Richtung und vier Kilometern in Ost-West-Richtung. Mit diesem ersten Stadtbahnprojekt, einer zweiten, kleineren [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]], ist er einer der geistigen Väter der [[Berliner Stadtbahn]]. Sein Projekt wurde als über die Verhältnisse hinausgehend und nicht durchführbar betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1872 bis 1877 gehörte er dem Vorstand des &amp;#039;&amp;#039;Architektenvereins zu Berlin&amp;#039;&amp;#039; an. Am 8. Juni 1879 beteiligte er sich jedoch an der Gründung der [[Vereinigung Berliner Architekten]], einer Abspaltung der Privatarchitekten aus dem Architektenverein. Im neuen Verein übernahm er erneut Verantwortung als langjähriges Vorstandsmitglied sowie 1879/1880 als stellvertretender und 1880 als regulärer Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1877 wurde August Orth zum [[Baurat]] ernannt, 1893 zum [[Geheimer Rat|Geheimen Baurat]] und schließlich 1896 zum Geheimen Oberbaurat. Die [[Akademie der Künste (Berlin)|Berliner Akademie]] nahm ihn 1873 als Mitglied auf, die [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Akademie]] im Jahr 1893. Nach einer Studienreise durch [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Frankreich]], [[Italien]] und die [[Schweiz]] wohnte er in seinen letzten Lebensjahren im Haus Anhalter Straße 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Orth starb am 11. Mai 1901 im [[Diakoniestiftung Lazarus|Lazarus-Krankenhaus]] in Berlin. Mit seiner Schwester [[Marie Orth|Marie]] (1830–1910), einer Porträt- und Genremalerin, und seinem Bruder [[Albert Orth|Albert]] (1835–1915), Agronom und Begründer der landwirtschaftlichen [[Kartografie|Bodenkartografie]], liegt er in einem [[Gemeinschaftsgrab]] auf dem [[Dreifaltigkeitskirchhof&amp;amp;nbsp;II]] in der [[Bergmannstraße (Berlin)|Bergmannstraße]] in [[Berlin-Kreuzberg]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Am 3. Januar 1884 wurde er mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] 4.&amp;amp;nbsp;Klasse ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Vermischtes |Jahr=1884 |Heft=1 |Seiten=8 |zlb=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bad Pyrmont|Pyrmont]] verlieh ihm 1879 die [[Ehrenbürger]]würde, Korbach, wo er die Schule besucht hatte, 1893.&lt;br /&gt;
* Wegen der Stiftung von [[Paläobotanik|paläobotanischen]] Funden benannte die Stadt Chemnitz eine Straße im Stadtteil [[Chemnitz-Hilbersdorf|Hilbersdorf]] nach Orth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Einen guten Überblick über die Arbeiten von August Orth geben die 734 Originaldarstellungen im [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;SID=15954150893920&amp;amp;done=0#152045 |titel=August Orth |werk=Architekturmuseum |hrsg=Technische Universität Berlin |datum= |abruf=2020-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe bei [[#Weblinks|Weblinks]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht ausgeführte Entwürfe ===&lt;br /&gt;
* 1858: Entwurf für das [[Berliner Rathaus]] in Berlin (Dieser Entwurf hatte wesentlichen Einfluss auf das ausgeführte Projekt von [[Hermann Friedrich Waesemann]].)&lt;br /&gt;
* 1862: Entwurf für die [[St.-Thomas-Kirche (Berlin)|Thomaskirche]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1868: Entwurf für den [[Berliner Dom]]&lt;br /&gt;
* 1871: Projekt einer &amp;#039;&amp;#039;Centralbahn&amp;#039;&amp;#039; für Berlin&lt;br /&gt;
* 1871 und 1874: Entwürfe für einen Durchbruch der [[Kaiser-Wilhelm-Straße (Berlin-Mitte)|Kaiser-Wilhelm-Straße]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1872: Wettbewerbsentwurf für das [[Reichstagsgebäude]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1873: Entwurf für den [[Stettiner Bahnhof]] (zusammen mit Edmund Knoblauch)&lt;br /&gt;
* 1875–1876: Entwurf zur Bebauung der Berliner [[Museumsinsel (Berlin)|Museumsinsel]] mit [[Berliner Stadtbahn|S-Bahn]]-Querung&lt;br /&gt;
* 1880: Entwurf für den Umbau des [[Deutscher Dom|Deutschen Doms]] am [[Gendarmenmarkt]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1882: Entwurf für die Dankeskirche am [[Zoologischer Garten Berlin|Zoologischen Garten]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1885: Entwurf für eine [[Synagoge]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1886: Entwurf für die unterirdische Verlängerung der Berliner Zimmerstraße nach Westen&lt;br /&gt;
* 1889: Wettbewerbsentwurf für die evangelische [[Paulskirche (Straßburg)|Garnisonskirche St. Thomas]] in Straßburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=61&amp;amp;D1=Orth&amp;amp;D2=August&amp;amp;D3=Evangelische+Garnisonkirche%2C+Stra%DFburg.+Wettbewerb Wettbewerbsentwurf.] In: Architekturmuseum der [[TU Berlin]]; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897: Entwurf für steinerne Hochbahnviadukte in der Innenstadt von Berlin&lt;br /&gt;
* Entwurf für einen Basar in Berlin, [[Unter den Linden]] 17/18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-kreuzberg emmauskirche 20050309 380.jpg|mini|hochkant|[[Emmauskirche (Berlin)|Emmaus-Kirche]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1867–1873: [[Zionskirche (Berlin)|Zionskirche]] in Berlin, Zionskirchplatz (Vorentwurf von [[Gustav Möller (Architekt)|Gustav Möller]])&lt;br /&gt;
* 1872–1877: evangelische [[Christuskirche (Bad Pyrmont)|Christuskirche]] in [[Bad Pyrmont|Pyrmont]]&lt;br /&gt;
* 1877/78: evangelische Kirche in Vasbeck bei Bad Arolsen&lt;br /&gt;
* 1879: evangelische Christuskirche in [[Ahaus]]&lt;br /&gt;
* 1882–1883: [[Dankeskirche Wedding|Dankeskirche]] in Berlin, Weddingplatz (zerstört im Zweiten Weltkrieg)&lt;br /&gt;
* 1884: Erbbegräbnis Michaelis in Berlin-Weißensee&lt;br /&gt;
* 1885–1886: [[Garnisonkirche Neisse|Evangelische Garnisonkirche]] in [[Nysa|Neiße]]&lt;br /&gt;
* 1886–1891: [[Weihnachtskirche (Bethlehem)|Weihnachtskirche]] in [[Betlehem]] (Palästina)&lt;br /&gt;
* 1888–1891: [[Kirche Hl. Sava (Berlin)|Friedenskirche]] in Berlin, Ruppiner Straße&lt;br /&gt;
* 1889–1891: evangelische Kirche in [[Psie Pole|Hundsfeld]] bei [[Breslau]]&lt;br /&gt;
* 1890–1893: [[Gethsemanekirche (Berlin)|Gethsemanekirche]] in Berlin, Stargarder Straße&lt;br /&gt;
* 1890–1893: [[Emmauskirche (Berlin)|Emmauskirche]] in Berlin, [[Lausitzer Platz]] (Kirche bis auf Turm im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1891–1893: [[Himmelfahrtkirche (Berlin)|Himmelfahrtskirche]] in Berlin-Humboldthain (zerstört im Zweiten Weltkrieg)&lt;br /&gt;
* 1894–1895: [[Kreuzeskirche (Essen)|Kreuzeskirche]] in [[Essen]] (Großteil der äußeren Zierwerke bei Kriegszerstörung und während des Wiederaufbaus verschwunden, nach 1945 erhaltene Innenausstattung bei mehreren Restaurierungsschritten der letzten Jahrzehnte komplett entfernt)&lt;br /&gt;
* 1900–1901: Friedhofskapelle in [[Berlin-Mariendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profanbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Loring Malaga Orth AS.jpg|mini|hochkant|Villa Loring in Málaga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Palais Strousberg.jpg|mini|hochkant|Palais Strousberg in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VonKorn-palac-Pawlowice.jpg|mini|Herrenhaus auf Gut Pavelwitz bei Breslau]]&lt;br /&gt;
* 1861–1862: [[DB Werk Oberbaustoffe Witten#Geschichte|Zentralwerkstätte der Bergisch-Märkischen Eisenbahn]] in [[Witten]]&lt;br /&gt;
* 1864–1865: Neubau der Eisenbahn- und Straßenbrücke über die Unterspree ([[Moltkebrücke]]) in Berlin-Tiergarten (1887 wegen Bauschäden abgebrochen)&lt;br /&gt;
* 1864–1866: Eisenbahnbrücke der [[Bahnstrecke Berlin–Görlitz|Berlin-Görlitzer Eisenbahn]] über den [[Landwehrkanal]] in [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
* 1865: [[Kaiserbahnhof Halbe]]&lt;br /&gt;
* 1865: Villa Loring in [[Málaga]]&lt;br /&gt;
* 1866–1868: [[Berlin Görlitzer Bahnhof|Görlitzer Bahnhof]] in Berlin-Kreuzberg (nach Kriegsschäden 1961–1967 abgebrochen)&lt;br /&gt;
* 1867–1868: [[Palais Strousberg]] für [[Bethel Henry Strousberg]] in Berlin, [[Friedrichstadt (Berlin)|Friedrichstadt]], Wilhelmstraße 70 (zerstört im Zweiten Weltkrieg)&lt;br /&gt;
* 1868–1874: [[Berliner Viehmarkt]] in [[Berlin-Gesundbrunnen]], [[Brunnenstraße (Berlin)|Brunnenstraße]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZeitschrBauwesen |Autor=August Orth |Titel=Der neue Berliner Viehmarkt nebst Schlachthaus-Anlage |Jahr=1872 |Heft=4 |Spalten=21–38, Sp. 157–190 |Kommentar=Blatt A, Tafeln 9–18 |zlb=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1869–1871: Ausbau des Schlosses [[Zbiroh|Zbirow]] ([[Böhmen]]) für Bethel Henry Strousberg&lt;br /&gt;
* 1873: Villa Wöhlert in Berlin, [[Tiergartenviertel]], [[Stresemannstraße (Berlin)|Königgrätzer Straße]] 2 (mit Edmund Knoblauch; um 1888 abgebrochen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=151996&amp;amp;bt=europeanaapi Villa Wöhlert] beim [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1875–1888: mehrere Wohnhäuser in [[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
* 1875: Wohnhaus Schlüter in Berlin, Friedrichstadt, Königgrätzer Straße 93 (mit Edmund Knoblauch; zerstört)&lt;br /&gt;
* 1878: Triumphbogen zum Einzug [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms&amp;amp;nbsp;I.]]&lt;br /&gt;
* 1880: Clubhaus des &amp;#039;&amp;#039;Union-Clubs Berlin&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, Schadowstraße 9 (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1881–1882: Wohnhäuser [[Kurfürstenstraße (Berlin-Tiergarten)|Kurfürstenstraße]] 134 (für [[Carl Scheibler (Chemiker)|Carl Scheibler]]) und 135 (für [[Julius Rütgers]]) in Berlin, [[Schöneberger Vorstadt]] (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1881–1882: Quergebäude des Geschäftshauses [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] 31/32 in Berlin, Friedrichstadt&lt;br /&gt;
* 1888: Trauerdekoration auf der Berliner [[Schloßbrücke (Berlin-Mitte)|Schloßbrücke]] beim Tod Kaiser Wilhelms&amp;amp;nbsp;I.&lt;br /&gt;
* um 1890: Grabhalle für das Erbbegräbnis der Familie Albert Ascher Michaelis auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof in Neu-Weißensee]] (Berlin-Weißensee)&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melcher: &amp;#039;&amp;#039;Weissensee. Ein Friedhof als Spiegelbild jüdischer Geschichte in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Haude &amp;amp; Spener, Berlin 1986, ISBN 3-7759-0282-1, S. 28. (historische Ansicht des Grabdenkmals für Albert Ascher Michaelis, um 1900)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1891: Herrenhaus für [[Heinrich von Korn]] auf [[Schloss Pawelwitz (Breslau)|Gut Pavelwitz]] bei [[Breslau]]&amp;lt;!--heute Stadtteil von Breslau, kein eigener Artikel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: Gemeindehaus [[Lutherhof (Greifswald)|Lutherhof]] in Greifswald, Martin-Luther-Straße 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Centralbahn. Eisenbahnprojekt zur Verbindung der Berliner Bahnhöfe nach der inneren Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift über die Reorganisation der Stadt Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Viehmarkt- und Schlachthaus-Anlage zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Ernst &amp;amp; Korn, Berlin 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zionskirche zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Ernst &amp;amp; Korn, Berlin 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur baulichen Reorganisation der Stadt Berlin. Zwei Denkschriften und eine am Schinkelfeste 1875 gehaltene Festrede.&amp;#039;&amp;#039; Ernst &amp;amp; Korn, Berlin 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwurf zu einem Bebauungsplan für Strassburg. Bearbeitet von August Orth.&amp;#039;&amp;#039; E. A. Seemann, Leipzig 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft Charlottenburgs in Beziehung zu den neuen Verkehrswegen und zur Einverleibung in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1881.&lt;br /&gt;
* {{ZeitschrBauwesen |Autor=August Orth |Titel=Die Dankeskirche in Berlin |Jahr=1889 |Heft=10 |Spalten=441–456 |Werkliste=1 |zlb=224}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anlagen zur Erzielung einer guten Akustik.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Durm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochbau-Constructionen&amp;#039;&amp;#039;, Band 6. Bergsträsser, Darmstadt 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Ebe: &amp;#039;&amp;#039;August Orth als Kirchenbauer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1904, Jg. 2, Heft 4, S. 37–44 ([[doi:10.11588/diglit.49990]]).&lt;br /&gt;
* Günther Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Entwürfe eines Architekten aus der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. August Orth.&amp;#039;&amp;#039; ([[Typoskript]]) Dissertation, Technische Universität Berlin 1954; {{DNB|480459347}}.&lt;br /&gt;
* Uwe Kieling: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Privatarchitekten und Eisenbahnbaumeister im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1988 (= &amp;#039;&amp;#039;Miniaturen zur Geschichte, Kultur und Denkmalpflege Berlins&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 26).&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Angela Nickel |Titel=Ein Architekt im Übergang. August Orth (1828–1901) |ID=pora |Nr=3 |Jahr=1996 |Seite=36–42}}&lt;br /&gt;
* Elke Herden: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen für die moderne Großstadt. Der Beitrag August Orths zum protestantischen Kirchenbau im Berlin des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1988 (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Heft 38).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118935887}}&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=58&amp;amp;D1=Orth&amp;amp;D2=August Bestand zu August Orth.] In: [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118935887|LCCN=no2010137800|VIAF=8186797}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Orth, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Korbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Orth| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Orth, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Orth, August Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Windhausen (Bad Grund (Harz))|Windhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Traktorminze</name></author>
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