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	<title>August Neilreich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:58:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Neilreich&amp;diff=667675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Kategorie</title>
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		<updated>2022-08-13T10:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neilreich Litho.jpg|mini|August Neilreich, Lithographie von [[Eduard Kaiser (Maler)|Eduard Kaiser]], 1858]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Neilreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1803]] in [[Wien]]; † [[1. Juni]] [[1871]] ebenda) war ein österreichischer [[Botanik]]er und Jurist. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Neilr.}}“ Er beschäftigte sich vor allem mit der Flora im Raum Wien und [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Neilreich interessierte sich seit seiner Jugend für Naturwissenschaften und wurde von seinem Elternhaus dabei stark gefördert. Nach einem Besuch des [[Schottengymnasium]]s von 1815 bis 1820 studierte er [[Rechtswissenschaft|Jus]] und promovierte 1827. Ein Jahr später erhielt er eine Stelle als Richteramtsanwärter in Wien. Seit 1831 betrieb er neben seinem Beruf ein intensives autodidaktisches Studium der Pflanzenwelt angeregt durch [[Karl von Enderes]] und [[Ludwig von Köchel]] und er knüpfte Kontakte zu den Wiener Botanikern [[Stephan Ladislaus Endlicher]], [[Franz Unger]], Reisseck und [[Eduard Fenzl]]. Seine 1846 erschienene Flora von Wien, welche auf über 800 Exkursionen basiert und im Gegensatz zu vorangegangenen Werken anderer Autoren detaillierte Beschreibungen der Arten und ihrer Fundorte enthält, verschaffte ihm große Anerkennung. 1847 zum &amp;#039;&amp;#039;Civilgerichtsrath&amp;#039;&amp;#039; befördert, kam ihm die Entwicklung der Eisenbahntechnik bei seinen Exkursionen zugute. Jedoch war seine Lunge seit längerer Zeit angegriffen, ohne dass dies aber rechtzeitig diagnostiziert und behandelt worden wäre. 1856 brach seine Tuberkuloseerkrankung voll aus, und Neilreich wurde von den behandelnden Ärzten vor die Wahl gestellt, entweder seinen Beruf oder die Botanik aufzugeben: er entschied sich für letztere, suchte um vorzeitige Pensionierung an und wurde in den Ruhestand versetzt. Anstrengende Exkursionen und Bergbesteigungen waren ihm jedoch nicht mehr möglich. Trotzdem erschien 1858 bis 1859 seine auch aus heutiger wissenschaftlicher Sicht hochqualitative Flora von Niederösterreich, die großen Anklang fand und Neilreich eine Reihe von Ehrungen einbrachte. Im Jahr 1860 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Nachdem sich 1862 sein Gesundheitszustand massiv verschlechtert hatte, konnte er das Haus kaum mehr verlassen. Seine Pläne eine Flora von [[Krain]] und dem [[Österreichisches Küstenland|Küstenland]] zu schreiben konnte er nicht mehr umsetzen. Neilreich verstarb 1871 und wurde am [[Friedhof Liesing|Liesinger Friedhof]] bestattet, seit 1986 handelt es sich um ein Ehrengrab der Gemeinde Wien. Seine rund 14.000 [[Herbarbeleg]]e gelangten durch testamentarische Verfügung Neilreichs ins [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorische Museum]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Bei seinen Forschungen fand er zahlreiche Pflanzen, die bis zu seiner Zeit unbekannt waren. Drei davon sind auch nach ihm benannt worden: der [[Ostalpen-Meier]] (&amp;#039;&amp;#039;Asperula neilreichii&amp;#039;&amp;#039;), die [[Mödlinger Feder-Nelke]] (&amp;#039;&amp;#039;Dianthus plumarius&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;neilreichii&amp;#039;&amp;#039;) und die inzwischen als ausgestorben geltende [[Neilreich-Hauswurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Jovibarba hirta&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;neilreichii&amp;#039;&amp;#039;). Seine Werke gelten bis heute als Basis für weitere Forschungen. Erst in den letzten Jahren wurden neue Verzeichnisse über die in den beiden Bundesländern vorkommenden Pflanzen angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1875 wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Neilreichgasse]]&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Favoriten]] und Wien-[[Liesing (Wien)|Liesing]] nach ihm benannt. Ihm zu Ehren erhielt auch die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;Neilreichia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Fenzl}} aus der Familie der [[Korbblütler]] (Asteraceae) und die Pilzgattung &amp;#039;&amp;#039;[[Neilreichina]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kuntze}} ihren Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt; Zudem wurde nach ihm das Organ des [[Verein zur Erforschung der Flora Österreichs|Vereins zur Erforschung der Flora Österreichs]], die wissenschaftliche Zeitschrift [[Neilreichia]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flora von Wien. Eine Aufzählung der in den Umgebungen Wiens wild wachsenden oder im Grossen gebauten Gefässpflanzen nebst einer pflanzengeographischen Uebersicht.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Wien 1846 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MON-B-PHAN_0042_0001-0706.pdf |titel=I. Band}}, {{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B-PHAN_0004_0001-0335.pdf |titel=II. Band}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flora in Nieder-Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 1859 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B-PHAN_0085_0001-1010.pdf}}), 1866 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B-PHAN_0049_0001-0104.pdf |titel=Nachträge}}), 1896  ({{ZOBODAT|pfad=pdf/VZBG_19_0245-0298.pdf |titel=Zweiter Nachtrag}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachträge zu Maly&amp;#039;s Enumeratio plantarum phaneroganicarum imperii austriaci universi.&amp;#039;&amp;#039; Braumüller, Wien 1861, 348 Seiten ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B-PHAN_0121_0001-0348.pdf}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufzählung der in Ungarn und Slavonien bisher beobachteten Gefässpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Braumüller, Wien 1866, 111 Seiten ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B-PHAN_0010_0001-0111.pdf}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diagnosen der in Ungarn und Slavonien bisher beobachteten Gefässpflanzen welche in Koch&amp;#039;s Synopsis nicht enthalten sind.&amp;#039;&amp;#039; 1867, 147 Seiten ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B-PHAN_0014_0001-0147.pdf}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vegetationsverhältnisse von Croatien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1868, 66 Seiten ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-B_0018_0001-0066.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Neilreich, August|20|143|146|}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Ritter von Köchel: &amp;#039;&amp;#039;Dr. August Neilreich: Gestorben am 1. Juni 1871. Umrisse seines Lebens und Wirkens&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1871.&lt;br /&gt;
* {{ADB|23|405|407|Neilreich, August|Ernst Wunschmann|ADB:Neilreich, August}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|7|61|62|Neilreich August|H. Riedl}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Adler, Alexander Ch. Mrkvicka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Flora Wiens – gestern und heute. Die wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen in der Stadt Wien von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Jahrtausendwende.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2003, ISBN 978-3900275969, S. 16 ff.&lt;br /&gt;
* Manfred A. Fischer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|August Neilreich}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Neilreich,_August}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Neilr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, [[doi:10.3372/epolist2018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117549819|VIAF=25383028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neilreich, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neilreich, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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