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	<title>August Meitzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde am 7. Dezember 2025 um 06:54 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Meitzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1822]] in [[Breslau]]; † [[19. Januar]] [[1910]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Statistiker]] und [[Nationalökonom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
August Meitzen besuchte in seiner Heimatstadt das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] und war dort auch Mitschüler von [[Ferdinand Lassalle]]. Nach der Reifeprüfung begann Meitzen in Berlin und Breslau zu studieren und konnte dieses Studium im Frühjahr 1848 erfolgreich mit einer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abschließen. In seiner Dissertation beschäftigte sich Meitzen mit einer Darstellung der Uhrenindustrie des Schwarzwaldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begann Meitzen seine Karriere auf verschiedenen Posten in der Verwaltung. Zwischen 1853 und 1856 bekleidete Meitzen das Amt des [[Bürgermeister]]s von [[Jelenia Góra|Hirschberg]] im [[Riesengebirge]]. Anschließend avancierte er zum &amp;#039;&amp;#039;Referenten für landwirtschaftliche Verwaltungsfragen&amp;#039;&amp;#039; in Breslau und hatte dieses Amt bis 1865 inne. Sozusagen nebenbei widmete er sich agrarhistorischen Studien im dortigen Staatsarchiv; dabei machte Meitzen u.&amp;amp;nbsp;a. die Bekanntschaft mit dem Historiker [[Wilhelm Wattenbach]], der ihn bei seinen Arbeiten unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 berief man Meitzen nach Berlin, um ihm die Auswertung und spätere Bearbeitung der Ergebnisse einer Grundsteuerveranlagung anzuvertrauen. Zwei Jahre später nahm das &amp;#039;&amp;#039;Königlich Preußische statistische Bureau&amp;#039;&amp;#039; Meitzen als Mitarbeiter auf und bis zu seinem Austritt 1872 arbeitete er dort u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Statistiker [[Ernst Engel (Statistiker)|Ernst Engel]] zusammen. 1872 wechselte Meitzen im Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Regierungsrates&amp;#039;&amp;#039; an das &amp;#039;&amp;#039;Kaiserliche statistische Amt des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;. Meitzen hatte dieses Amt bis 1882 inne und war dort meistenteils für die Erhebung und Auswertung landwirtschaftlicher, gewerblicher und hydrographischer Daten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 wurde er außerordentlicher Professor der Statistik und Nationalökonomie an der Universität Berlin. Im Jahr 1891 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Seit 1903 war er korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen Reisen durch halb Europa konnte Meitzen seine Studien fortsetzen, welche dann auch die Basis für verschiedene Veröffentlichungen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Meitzen starb 1910 im Alter von 87&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Im Zuge der von den Nationalsozialisten 1938/1939 durchgeführten Einebnungen auf dem Friedhof wurden Meitzens sterbliche Überreste auf den [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] bei Berlin umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006, S.&amp;amp;nbsp;306, 474.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urkunden schlesischer Dörfer&amp;#039;&amp;#039; im „[[Codex diplomaticus Silesiae]]“, Bd. 4 (Bresl. 1863).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kulturzustände der Slawen vor der deutschen Kolonisation&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbreitung der Deutschen in Deutschland und ihre Besiedelung der Slawengebiete&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Boden und die landwirtschaftlichen Verhältnisse des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1868/73 (4 Bde.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Topographische Erwägungen über den Bau von Kanälen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frage des Kanalbaues in Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mitverantwortlichkeit der Gebildeten für das Wohl der arbeitenden Klassen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Haus in seinen volkstümlichen Formen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siedelung und Agrarwesen der Westgermanen und Ostgermanen, der Kelten, Römer, Finnen und Slawen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1–3. Berlin 1895 (Nachdruck 1963).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte, Theorie und Technik der Statistik&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1886.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|734|735|Meitzen, August|Aldenhoff, Rita|116871423}}&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Harnisch]]: &amp;#039;&amp;#039;August Meitzen und seine Bedeutung für die Agrar- und Siedlungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1975/1, Akademie-Verlag, Berlin 1975, S. 97–119 ({{Webarchiv |wayback=20140714145353 |url=http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_inhalt_63.html |text=Digitalisat des gesamten Jahrbuches}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|August Meitzen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116871423}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/13081/ Porträt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116871423|LCCN=no2002077601|VIAF=7470823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meitzen, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meitzen, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Statistiker und Nationalökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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