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	<title>August Leppla - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-05-03T07:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Leppla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1859]] in [[Matzenbach]] am [[Glan (Nahe)|Glan]]; † [[12. April]] [[1924]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Geologe]], der um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert als Landesgeologe an der [[Preußische Geologische Landesanstalt|Preußischen Geologischen Landesanstalt]] in [[Berlin]] grundlegende Arbeit bei der [[Geologische Landesaufnahme|geologischen Landesaufnahme]] [[Preußen]]s leistete. Viele der heute existierenden [[Geologische Karte|geologischen Karten]] des [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirges]] gehen auf Leppla zurück. Leppla befasste sich als einer der Ersten mit der Prüfung von [[Gestein]]en auf ihre technischen Eigenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bgr.bund.de/cln_145/nn_322990/DE/Themen/GG__Palaeontol/Sammlung/Objekt__Monat/1104__testwuerfel.html |titel=Das Sammlungsobjekt des Monats. 11/04: Gesteinswürfel als Testkörper für gesteinstechnische Untersuchungen 1899 |hrsg=[[Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe]] |zugriff=2009-12-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Umfeld seiner [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] Heimat und der weiteren Umgebung von Wiesbaden erwarb er sich außerdem Verdienste bei Fragestellungen der [[Wasserversorgung]] und im [[Talsperre]]nbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Leppla wurde 1859 als Sohn des [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müller]]ehepaares Jakobina und Peter Leppla geboren. Er hatte acht Geschwister, August war das sechste Kind. Nach der Volksschule in Matzenbach besuchte er die Kreisrealschule und [[Industrieschule]] in [[Kaiserslautern]] und studierte anschließend [[Ingenieurwissenschaften]] an der [[Technische Hochschule Aachen|Technischen Hochschule Aachen]]. Anschließend legte er 1880 in [[München]] die [[Staatsprüfung]] in beschreibenden [[Naturwissenschaften]] ab. Die nächsten zwei Jahre verbrachte Leppla in Straßburg und studierte [[Mineralogie]] und Geologie. Seine Studienjahre schloss er mit der Promotion an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] über den [[Remigiusberg]] bei [[Kusel]] ab und wurde 1883 Assistent am bayerischen [[Oberbergamt]] in München. 1888 nahm er eine Stelle an der Preußischen Geologischen Landesanstalt in Berlin an. 1894 stieg er dort zum Bezirksgeologen und 1900 schließlich zum preußischen Landesgeologen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn war der Bibliothekar und Landeshistoriker [[Rupprecht Leppla]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Seine wissenschaftliche Arbeit begann mit [[Kartierung (Geowissenschaften)|Kartierarbeiten]] in der Pfalz noch in der Zeit am Oberbergamt in München. Als Bezirks- und Landesgeologe arbeitete er zunächst vor allem im Gebiet zwischen [[Saar]], [[Nahe (Rhein)|Nahe]] und [[Mosel]] und in [[Hunsrück]] und [[Eifel]]. Mitte der 1890er Jahre untersuchte er die Gefahr von [[Überschwemmung]]en im Gebiet der [[Glatzer Neiße]] in [[Schlesien]] und verfasste darüber eine umfangreiche Abhandlung, die 1900 erschien. Mit Abschluss der Arbeiten in Schlesien wandte er sich wieder der geologischen Untersuchung der näheren Umgebung seiner Heimatregion zu und arbeitete im [[Taunus]] und im [[Rheingau]]. Durch seinen Umzug nach Wiesbaden lebte er mitten in seinem bevorzugten Arbeitsgebiet und errang den Ruf eines hervorragenden Kenners der Geologie von [[Hessen-Nassau|Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er zum [[Militär]] eingezogen und diente als [[Militärgeologie|Militärgeologe]]. In der Nachkriegszeit nahm er seine Forschungen wieder auf. Weiterhin konzentrierte sich seine Arbeit auf das südöstliche Rheinische Schiefergebirge, einer seiner Schwerpunkt waren die in diesem Gebiet häufigen [[Mineralquelle]]n. Darüber hinaus begann er mit der Neuordnung der [[Mineralien]]sammlung des [[Museum Wiesbaden|Naturhistorischen Museums in Wiesbaden]], die 1920 zur öffentlichen Einweihung der Sammlung führte. Im gleichen Jahr übernahm Leppla den Vorsitz des [[Nassauischer Verein für Naturkunde|Nassauischen Vereins für Naturkunde]], den er bis zu seinem Tod innehatte. August Leppla war Mitglied der [[Geologische Vereinigung|Geologischen Vereinigung]] und seit 1881 Mitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften|Deutschen Geologischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen geologischen Verdiensten machte er sich als [[Heimatkundler]] verdient und gründete die &amp;#039;&amp;#039;Palatina-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;, die heute Teil der Pfalzbibliothek des [[Bezirksverband Pfalz|Bezirksverbands Pfalz]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Leppla wurde 1906 aufgrund seiner besonderen wissenschaftlichen Leistungen zum Professor ernannt; im gleichen Jahr wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. 1911 erhielt er den [[Roter-Adler-Orden|Roten Adler-Orden IV. Klasse]] und wurde 1913 zum [[Geheimrat|Geheimen Bergrat]] befördert. Die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Naturforschung in der Pfalz&amp;#039;&amp;#039; ([[Pollichia]]) würdigte seine Verdienste um die geologische und mineralogische Erforschung der Pfalz mit der Ernennung zum Ehrenmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1882: {{Literatur|Titel=Der Remigiusberg bei Cusel |Typ=wl |Ort=Stuttgart |Verlag=E. Koch |Kommentar=Inaugural-Dissertation}}&lt;br /&gt;
* 1888: Ueber den Buntsandstein im Haardtgebirge (Nordvogesen). In: Geognostische Jahreshefte, I, S. 39–64&lt;br /&gt;
* 1900: {{Literatur|Titel=Geologisch-hydrographische Beschreibung des Niederschlagsgebietes der Glatzer Neisse (oberhalb der Steinemündung) |Typ=wl |Ort=Berlin |Sammelwerk=Abhandlungen der Preußischen Geologischen Landesanstalt; Neue Folge |Band=Heft 32 |Jahr=1900}}&lt;br /&gt;
* 1901: {{Literatur|Titel=Geologisch-agronomische Darstellung der Umgebung von Geisenheim am Rhein|Typ=wl|Sammelwerk=Abhandlungen der Preußischen Geologischen Landesanstalt; Neue Folge|Ort=Berlin|Kommentar=mit [[Felix Wahnschaffe (Geologe)|Felix Wahnschaffe]]|Band=35|Jahr=1901}}&lt;br /&gt;
* 1904:{{Literatur|Titel=Geologische Skizze des Saarbrücker Steinkohlengebirges |Typ=wl |Ort=Berlin |Verlag=J. Springer |Jahr=1904}}&lt;br /&gt;
*1911: {{Literatur|Titel=Das Diluvium der Mosel |Ort=Berlin |Sammelwerk=Jahrbuch der Preußischen Geologischen Landesanstalt |Band=XXXI |Jahr=1911}}&lt;br /&gt;
*1924: {{Literatur|Titel=Zur Stratigraphie und Tektonik der südlichen Rheinprovinz |Typ=wl |Ort=Berlin |Sammelwerk=Jahrbuch der Preußischen Geologischen Landesanstalt |Band=XLV |Jahr=1924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologische Karten ===&lt;br /&gt;
Leppla führte die Kartierung einer ganzen Reihe von geologischen Karten durch und verfasste die Erläuterungen dazu. Die meisten der Kartenblätter liegen im Taunus, einige jedoch auch in Hunsrück und Südeifel. Die Veröffentlichung der Karten umspannt den Zeitraum von 1899 bis 1930, da einige der Karten erst nach seinem Tode veröffentlicht wurden. Wesentlichen Anteil hatte er an folgenden Kartenblättern:&lt;br /&gt;
* 1899: Blatt [[Preßberg]]&lt;br /&gt;
* 1901: Blatt [[Wittlich]]&lt;br /&gt;
* 1904: Blatt [[Rüdesheim am Rhein|Rüdesheim]], [[Kaub]], [[Algenroth]]&lt;br /&gt;
* 1908: Blatt Kilburg, [[Waxweiler]]&lt;br /&gt;
* 1908: Blatt [[Dasburg]]&lt;br /&gt;
* 1908: Blatt [[Neuerburg]]&lt;br /&gt;
* 1919: Geologische Übersichtskarte, Blatt [[Trier]]–[[Mettendorf (Eifel)|Mettendorf]]&lt;br /&gt;
* 1921: Geologische Übersichtskarte, Blatt [[Mainz]]&lt;br /&gt;
* 1924: Blatt [[Königstein im Taunus]]&lt;br /&gt;
* 1925: Blatt [[Bad Schwalbach]]&lt;br /&gt;
* 1927: Blatt [[Bad Homburg vor der Höhe]], Blatt [[Oberreifenberg]] (2. Auflage, Erl. von Franz Michels)&lt;br /&gt;
* 1930: Blatt [[Wehen (Taunusstein)|Wehen]] (2. Auflage, Erl. von Franz Michels und Karl Schlossmacher)&lt;br /&gt;
* 1931: Blatt [[Eltville am Rhein|Eltville]] (2. Auflage, Erl. von Franz Michels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.pfalzgeschichte.de/august-leppla/ Roland Paul: August Leppla – Vor 150 Jahren: Begründer der Pfälzischen Landeskunde wird geboren.] Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Historisches Schlaglicht 2009&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116945389|titel=Leppla, August|datum=2024-05-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116945389|LCCN=no/2005/16313|VIAF=67230259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leppla, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Geologischen Landesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Kusel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leppla, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Matzenbach]] am [[Glan (Nahe)|Glan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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