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	<title>August Lentze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Lentze&amp;diff=852115&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31341-33: /* Leben */ +Wikilinks, Beamtenlaufbahn</title>
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		<updated>2025-11-25T21:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +Wikilinks, Beamtenlaufbahn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Lentze.jpg|mini|August Lentze (1911)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Lentze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1860]] in [[Hamm|Hamm (Westfalen)]]; † [[12. April]] [[1945]] in [[Werben (Spreewald)]]) war ein deutscher Kommunalbeamter und Finanzminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lentze war der Sohn des [[Rechtsanwalt]]s und [[Notar]]s Friedrich Lentze in Soest und dessen Ehefrau Clara Lentze geborene Schuchart. Er besuchte 1870 bis 1879 das Gymnasiums in [[Soest]]. Nach dem Abitur immatrikulierte er sich an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] für [[Rechtswissenschaft]]. 1880 wurde er im [[Corps Borussia Tübingen]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;127&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Inaktiver wechselte er an die [[Universität Leipzig]], die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und die [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Er wurde am 31. Juli 1882 in Göttingen [[promoviert]] und begann nach dem ersten juristischen [[Staatsexamen]] 1881&amp;lt;!--??--&amp;gt; den [[Vorbereitungsdienst]] als [[Referendar]]; nach dem zweiten Staatsexamen wurde er 1886 zum [[Gerichtsassessor]] ernannt. Bis 1889 war er bei der [[Reichsbahndirektion Elberfeld|Königlichen Eisenbahndirektion Elberfeld]] tätig. Danach wurde er zum Stadtrat und zum stellvertretenden [[Bürgermeister]] in [[Gera]] gewählt. Vom 23. Oktober 1892 bis zum 19. Januar 1895 war er außerdem Mitglied im [[Landtag Reuß jüngerer Linie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 folgte er dem Ruf als 1. Bürgermeister nach [[Mühlhausen/Thüringen]]. 1898 erhielt er dort den Titel eines [[Oberbürgermeister]]s. Noch im selben Jahr wurde er zum Oberbürgermeister von [[Barmen]] gewählt. Am 9. Juli 1889 heiratete er in Soest Anna Vielhaber (* 17. August 1865 in [[Bochum]]), die Tochter des Apothekers Hedo Carl Vielhaber in Soest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 nahm er das Amt des Oberbürgermeisters von [[Magdeburg]] an. In seiner kurzen Amtszeit betrieb Lentze die [[Eingemeindung]] der Magdeburger Vororte [[Cracau (Magdeburg)|Cracau]], [[Fermersleben]], [[Lemsdorf]], [[Prester]], [[Rothensee]], [[Salbke]] und [[Westerhüsen]]. Um in der Zukunft die Infrastruktur Magdeburgs verbessern zu können, veranlasste er den Erwerb von Grund und Boden für ein künftiges Industriegelände im Norden Magdeburgs. Auf seine Initiative wurde der [[Magdeburg-Industriehafen|Industriehafen]] gebaut. Außerdem beschäftigte sich Lentze mit der Verbesserung der Trinkwasserversorgung Magdeburgs. Zu diesem Zweck ließ er Wasseruntersuchungen im [[Fiener Bruch]] vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1895 vertrat Lentze die Städte, die ihn zum Oberbürgermeister gewählt hatten, im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]]. In seiner kommunalpolitischen Tätigkeit hatte er sich auch als Finanzexperte einen guten Ruf erworben, was die preußische Regierung veranlasste, Lentze 1910 zum Finanzminister zu berufen. Im selben Jahr wurde ihm wegen seiner Verdienste um die Stadt die [[Ehrenbürger]]würde von Magdeburg verliehen. Finanzminister blieb Lentze bis zum August 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kabinett Stresemann II]] ernannte ihn im Oktober 1923 zum Präsidenten der neu gegründeten [[Landwirtschaftliche Rentenbank|Deutschen Rentenbank]], der er bis zur Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] 1933 vorstand. Parteipolitisch engagierte sich Lentze in der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Breitscheidplatz (Charl) Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.jpg|mini|Gedenktafel an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&lt;br /&gt;
* Lentzeplatz in Mühlhausen &lt;br /&gt;
* Lentzeallee in Berlin, die zu [[Berlin-Dahlem|Dahlem]], [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]] und [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorf]] gehört&lt;br /&gt;
* Gedenktafel an der [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&lt;br /&gt;
* 1910 wurde er zum Ehrenbürger von Magdeburg ernannt&lt;br /&gt;
* 1914 wurde er zum Ehrenbürger von Mühlhausen ernannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrenbürger von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Dahlem]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der preußischen Finanzminister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lentze, August.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, {{DNB|453960294}}, S. 1100.&lt;br /&gt;
* [[Reyk Seela]]: &amp;#039;&amp;#039;Landtage und Gebietsvertretungen in den reußischen Staaten 1848/67–1923. Biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Parlamente in Thüringen 1809–1952.&amp;#039;&amp;#039; Tl. 2). G. Fischer, Jena u. a. 1996, ISBN 3-437-35046-3, S. 271–272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117639974}}&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=0616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Magdeburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bürger- und Oberbürgermeister von Barmen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117639974|VIAF=35239458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lentze, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Reuß jüngerer Linie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Barmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Mühlhausen/Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lentze, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalbeamter und Finanzminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamm|Hamm (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1945&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
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