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	<title>August Kubizek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wofalor am 23. April 2026 um 15:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Kubizek 1907.jpg|mini|August Kubizek, 1907]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Friedrich „Gustl“ Kubizek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[3. August]] [[1888]] in [[Linz]]; gestorben am [[23. Oktober]] [[1956]] in [[Eferding]]) war ein [[österreich]]ischer Musiker und Freund [[Adolf Hitler]]s während seiner Linzer und [[Wien]]er Zeit (1904–1908).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Kubizek begann nach dem Besuch der [[Bürgerschule]] im väterlichen Betrieb in Linz eine Lehre als [[Tapezierer]]. Er war in den Jahren 1904 bis 1908 mit Hitler, der etwa 9 Monate jünger war als Kubizek, befreundet, wobei vor allem die gemeinsame Liebe zu der Musik [[Richard Wagner]]s als Band zwischen den beiden diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Kubizek, S. 7, 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Kubizeks Memoiren gelang es dem jungen Hitler im Frühjahr 1908, Kubizeks Vater davon zu überzeugen, seinen Sohn am Konservatorium in Wien Musik studieren zu lassen. Zuvor hatte der Vater starke Bedenken gegen die Überlegungen seines Sohnes gehabt, seine musikalischen Neigungen zum Beruf zu machen, und es vorgezogen, ihn etwas Praktisches lernen zu lassen. Kubizek berichtet als einziger Zeuge von Hitlers einseitiger Zuneigung zu [[Stefanie Rabatsch|Stefanie Isak]], die er zu heiraten beabsichtigte, tatsächlich aber nie ansprach.&amp;lt;ref&amp;gt;August Kubizek: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler, mein Jugendfreund&amp;#039;&amp;#039;, Leopold Stocker Verlag, Graz 1953 (9. Auflage 2002: ISBN 978-3-7020-0971-7), S. 64–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien lebten Hitler und Kubizek einige Monate lang zusammen in einem Zimmer bei der Tschechin Maria Zakreys zur Untermiete. Während Kubizek im Herbst 1908 acht Wochen lang Militärdienst im österreichischen Heer leistete, zog Hitler aus dem gemeinsamen Zimmer aus, ohne eine Nachricht über seinen Verbleib zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1912 bis 1914 arbeitete Kubizek als zweiter [[Kapellmeister]] am Stadttheater in [[Marburg an der Drau]]. Danach nahm er bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem Krieg arbeitete Kubizek als Kapellmeister in Wien und von 1920 bis 1945 als Stadtamtsleiter und Kapellmeister der Stadtkapelle des Musikvereins Eferding (Oberösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1914 heiratete Kubizek Anna Funke, eine Geigerin aus Wien. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor: der Komponist [[Augustin Kubizek|Augustin]] (1918–2009), Rudolf (1923–2017) und [[Karl Maria Kubizek|Karl Maria]] (1925–1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 gratulierte Kubizek Hitler anlässlich seiner [[Machtergreifung|Ernennung zum Reichskanzler]]. Im April 1938 kam es zu einem erneuten Zusammentreffen zwischen Hitler und Kubizek in Linz, 1939 und 1940 war Kubizek als persönlicher Gast Hitlers zu den [[Richard-Wagner-Festspiele|Wagner-Festspielen]] in [[Bayreuth]] eingeladen, wobei er den Aufführungen gemeinsam mit Hitler beiwohnte. Am 21. Februar 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. April desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 7.963.823).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23741183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Kubizek wegen seiner privaten Beziehung zu Hitler verhaftet. Er verbrachte 16 Monate im [[Camp Marcus W. Orr|Anhaltelager Glasenbach]] und wurde mehrfach verhört. Seine Erinnerungen und die Hitlerbriefe überdauerten in einer Mauer seines Wohnhauses in Eferding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die historische Forschung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 veröffentlichte Kubizek als [[Zeitzeuge]] ein Buch über seine Jugendfreundschaft mit Adolf Hitler.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25657762.html Zwei einfache Menschen], Artikel vom 7. Oktober 1953 auf &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Historiker ziehen manches davon aufgrund fehlender Zeugen und Belege in Zweifel. Nach dem Erscheinen von [[Franz Jetzinger]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Jugend: Phantasien, Lügen – und die Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; 1956, in dem der Autor unter anderem ausführt, dass „90 % von Kubizeks Aussagen“ in dessen Buch „erstunken und erlogen“ seien, und dies mit aufwendigen Beweisführungen zu untermauern versuchte, galt Kubizek in der historischen [[Hitler-Forschung]] lange Zeit als ein wenig verlässlicher Zeuge. So finden sich zahlreiche Irrtümer Jetzingers bei der Beurteilung Kubizeks u.&amp;amp;nbsp;a. auch bei [[Werner Maser]] und [[Joachim Fest]] wieder. Die neuere Forschung – so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Brigitte Hamann]] – schätzt Kubizek als einen im Großen und Ganzen glaubwürdigen Zeugen ein und hält den Großteil seiner Aussagen für wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angezweifelt wird in der Forschung lediglich die von Kubizek schon für die Wiener Zeit behauptete [[Antisemitismus|antisemitische]] Einstellung Hitlers, die sich in keiner anderen Quelle über diesen Zeitraum findet und durch Hitlers Freundschaft zu jüdischen Mitbewohnern während seiner Zeit im Wiener [[Männerwohnheim Meldemannstraße]], wie etwa Josef Neumann oder Siegfried Löffner, fragwürdig erscheint. Als falsch galt sehr lange insbesondere Kubizeks Erinnerung, Hitler sei 1908 dem Antisemitenbund beigetreten und habe ihn, Kubizek, „gleich mit angemeldet“. Hamann vermutete, dass Kubizek hier versucht habe, seinen eigenen, selbständigen Eintritt in den Bund in späteren Jahren nachträglich Hitler zuzuschreiben, und um der Glaubwürdigkeit willen versucht habe, bereits den frühen Hitler als Antisemiten erscheinen zu lassen. [[Christian Rapp (Autor)|Christian Rapp]] konnte jedoch nachweisen, dass es diesen Bund der Antisemiten tatsächlich gab (vgl. die von ihm mitkuratierte Ausstellung über den jungen Hitler im [[Museum Niederösterreich]], 29. Februar bis 9. August 2020).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oe1.orf.at/player/20200213/591121 Radiokolleg &amp;#039;&amp;#039;Der junge Hitler&amp;#039;&amp;#039;], [[Österreich 1|Ö1]], ca. ab Minute 9:14 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Soldatenmesse&amp;#039;&amp;#039; (1934)&lt;br /&gt;
* Kammertrio für Flöte, Klarinette und Klavier (1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Suite in 6 Sätzen&amp;#039;&amp;#039;, für Flöte, Klarinette und Klavier (1943)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Rosenau Lieder&amp;#039;&amp;#039;, für Stimme und Klavier (1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler, mein Jugendfreund.&amp;#039;&amp;#039; [[Leopold Stocker Verlag]], Graz 1953, 9. Auflage 2002, ISBN 978-3-7020-0971-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Hamann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Wien: Lehrjahre eines Diktators.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1996, ISBN 3-492-03598-1.&lt;br /&gt;
* [[Ian Kershaw]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler. 1889–1936.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 1998, ISBN 3-421-05131-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tobias-broeker.de/kubizek--august der Komponist August Kubizek]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118567373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118567373|LCCN=n/89/646123|NDL=01004085|VIAF=10330226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kubizek, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kubizek, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kubizek, August Friedrich (vollständiger Name); Kubizek, Gustl (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Musiker und Freund Adolf Hitlers während seiner Linzer und Wiener Zeit (1904–1908)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eferding]], Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wofalor</name></author>
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