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	<title>August Konermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:32:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Konermann&amp;diff=875218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Quellennachweis</title>
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		<updated>2025-02-25T09:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quellennachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Konermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1881]] in [[Steinbeck (Westfalen)|Steinbeck]] bei [[Recke (Westfalen)|Recke]]; † [[15. April]] [[1950]] in [[Münster]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Pfarrer]] und [[Publizist]]. Als „Arbeiterpriester“ und Diözesanpräses der [[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|Katholischen Arbeiter Bewegung (KAB)]] des [[Bistum Münster|Bistums Münster]] ist er weit über dessen Grenzen hinaus bekannt geworden. Papst [[Pius XII.]] ernannte ihn 1943 zum [[Prälat]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Konermann kam auf einem Bauernhof in dem kleinen Dorf Steinbeck zur Welt, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Nach dem Studium der [[Theologie]] in [[Münster]] empfing er am 25. Mai 1907 im [[St.-Paulus-Dom]] in Münster durch Bischof [[Hermann Jakob Dingelstad]] die [[Priesterweihe]]. Konermann wirkte dann zwei Jahre lang als [[Rektor]] der [[Landwirtschaftliche Winterschule|Landwirtschaftlichen Winterschule]] in [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberg]], vier Jahre lang als [[Vikar]] an der [[St. Aegidii (Münster)|Aegidiikirche]] in Münster und anschließend acht Jahre lang als [[Kaplan]] an St. Marien in [[Ahlen]], wo er auch [[Präses]] des größten KAB-Vereins war. Mit der [[Dogmengeschichte|dogmengeschichtlichen]] Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von der Entstehung der Menschenseelen in der christlichen Literatur bis zum [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzil von Nizäa]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1915 in Münster zum [[Doktor|Doktor der Theologie]] promoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Erfolge in der Arbeiter[[seelsorge]] ernannte ihn Bischof [[Johannes Poggenburg]] 1921 zum Diözesanpräses der KAB im Bistum Münster. In der Folge entwickelte sich der Diözesanverband Münster mit 65.000 Mitgliedern zum größten Deutschlands. Konermann war ständig unterwegs zu Versammlungen, Einkehrtagen und Kursen, um die kirchliche [[Soziallehre]] zu verbreiten und die Verbandsarbeit zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem aufkommenden [[Nationalsozialismus]] stand August Konermann ablehnend gegenüber, was sich nach der [[Machtergreifung]] 1933 und der folgenden [[Gleichschaltung]], in deren Zuge auch die KAB-Vereine verboten und aufgelöst wurden, noch verstärkte. Zusammen mit dem Diözesanpräses von Paderborn, [[Heinrich Marx (Pfarrer)|Heinrich Marx]], veröffentlichte Konermann 1933 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Brennende Fragen der Land- und Industrie-Seelsorge. Predigten und Vorträge für die Notzeit unseres Volkes&amp;#039;&amp;#039;, dem er  1935 &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried der Drachentöter|Siegfried]] oder [[Jesus Christus|Christus]]. Predigten und Ansprachen für die Industrie- und Landseelsorge&amp;#039;&amp;#039; folgen ließ. Die neuen Machthaber beobachteten sein Wirken nun sehr genau. 1935 fing die [[Gestapo|Geheime Staatspolizei]] eine Postkarte an den Arbeitersekretär Josef Jakob (Fraktionsvorsitzender des Zentrums in [[Bocholt]]) ab, auf der Präses Konermann die Möglichkeit eines Massenaustritts der KAB-Mitglieder aus der NS-Einheitsorganisation [[Deutsche Arbeitsfront]] (DAF) andeutete. Daraufhin verhaftete die Gestapo Konermann am 8. September 1935 und sperrte ihn ins Staatspolizeigefängnis in Münster.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Sowade, Friedrich Wilhelm Bauks: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchengemeinden in der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz-Josef Jakobi]], Thomas Küster (Hrsg.): &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Münster&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. Aschendorff, Münster, 3. Aufl. 1993, ISBN 3-402-05370-5, S. 83–100, hier S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Vermittlung eines Geistlichen wurde er nach zehn Tagen aber wieder entlassen, jedoch aus dem [[Regierungsbezirk Münster]] ausgewiesen. Die Zeit seiner Verbannung verbrachte Konermann in [[Haste]] bei [[Osnabrück]] und im Marienstift in [[Vechta]]. Am 20. April 1936 konnte er nach Münster zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum seines dortigen Wirkens war das Kettelerheim, an dem er auch in den Jahren zuvor schon Kurse abgehalten hatte. 1937 vom Bischof zum Leiter des Exerzitienwerks berufen, entwickelte sich das Kettelerheim zu einem der größten [[Exerzitien]]häuser. Dort trafen sich Zehntausende zu Einkehr und Besinnung. Mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde es jedoch geschlossen und von der [[Wehrmacht]] beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wirken für die Arbeiterbewegung und seine Haltung gegenüber dem NS-Regime bewogen Papst Pius XII. dazu, August Konermann 1943 zu seinem Hausprälaten zu ernennen. Die Auszeichnung überbrachte ihm Bischof [[Clemens August Graf von Galen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende ging Prälat Konermann mit viel Energie daran, die Arbeiterbewegung wieder aufzubauen. Auf seine Initiative hin kam es auch zur Neugründung des KAB-Diözesanverbands. 1948 war er Mitbegründer des Gottfried-Könzgen-Heimes in [[Haltern am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch den Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Kettelerheimes trieb er voran. Bei einer Besichtigung der Baufortschritte erlitt Prälat Dr. August Konermann jedoch einen tragischen Unfall, an dessen Folgen er am 15. April 1950 starb. Seine Beerdigung auf dem Steinbecker Friedhof vier Tage später gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Demonstration der kirchlichen Arbeiterbewegung. Unter der gewaltigen Zahl der Trauernden befanden sich einige Tausend KAB-Männer mit 150 KAB-Bannern, 98 Priester und auch Weihbischof [[Heinrich Roleff]]. Das Grabmal des im Münsterland unvergessenen Arbeiterpriesters schuf der Bildhauer [[Joseph Krautwald]] aus Rheine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren von Prälat Konermann wurde 1968 der alte Teil des Christophorushauses in Münster in &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Konermann-Heim&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. In Steinbeck erinnert die &amp;#039;&amp;#039;Prälat-Konermann-Straße&amp;#039;&amp;#039; an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von der Entstehung der Menschenseelen in der christlichen Literatur bis zum Konzil von Nizäa. Eine dogmengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Münster 1915 &lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Exerzitien und Exerzitienorganisation. Aufgaben moderner Seelsorge. Vorträge&amp;#039;&amp;#039;, (2. Auflage), Einsiedeln 1925&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Die religiöse und sittliche Lage der Industrie-Massen und ihre kirchliche Erfassung. Wochen des Friedens; Haus- und Kapellen-Mission. Vorträge und Predigt-Material&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1928&lt;br /&gt;
* als Herausgeber zusammen mit [[Heinrich Marx (Pfarrer)|Heinrich Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Brennende Fragen der Land- und Industrie-Seelsorge. Predigten und Vorträge für die Notzeit unseres Volkes&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1933&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Siegfried oder Christus. Predigten und Ansprachen für die Industrie- und Landseelsorge&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Männerpredigten über religiöse Grundfragen&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten und Ansprachen an die Männerwelt&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kernfragen der modernen Landseelsorge. Ständische Seelsorge und religiöses Brauchtum auf dem Lande&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1950 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette Kleinert: &amp;#039;&amp;#039;Prälat Dr. August Konermann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Recke. Ein Dorf wandelt sich&amp;#039;&amp;#039;. Ibbenbürener Vereinsdruckerei (IVD),  Ibbenbüren 1983, ISBN 3-921290-07-4, S. 233–234.&lt;br /&gt;
* [[Werner Heukamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Praelat Dr. Konermann der Arbeiterpriester&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Von Menschen und Begebenheiten. Unnerwäggens düor Riecke, Steemke und Espel erzählt in Hoch- und Niederdeutsch&amp;#039;&amp;#039;. Ibbenbürener Vereinsdruckerei (IVD),  Ibbenbüren 2006, ISBN 3-932959-51-5, S. 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1172772681|VIAF=17705553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konermann, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Konermann, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Pfarrer und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Recke (Westfalen)|Recke-Steinbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. April 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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