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	<title>August Knobel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Knobel&amp;diff=1119882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki am 2. März 2025 um 09:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-02T09:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Knobel-2 hrb057a Lithografie um 1850.jpg|mini|hochkant|August Knobel, Lithografie, um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knobel-1 album2-33-1.jpg|mini|hochkant|August Knobel, Foto (Visitbild), um 1860]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Karl Knobel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[7. Februar]] [[1807]] in [[Dębinka (Trzebiel)|Tzschecheln]] bei [[Sorau]]; gestorben am [[25. Mai]] [[1863]] in [[Gießen]]) war ein [[Evangelische Theologie|evangelischer Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war spezialisiert auf die [[Biblische Exegese]] und veröffentlichte als Hochschullehrer – ab 1831 an der [[Universität Breslau]], ab 1839 an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] – zahlreiche Schriften und [[Bibelkommentar|Kommentare]] zu den Büchern des [[Altes Testament|Alten Testaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knobel war der Sohn eines Landwirts. Seine intellektuelle Begabung wurde am Gymnasium in Sorau früh erkannt und durch seine Lehrer entscheidend gefördert, auch noch nach Ende der Schulzeit: Einer seiner ehemaligen Lehrer stellte ihm nach dem Tod seines Vaters (22. April 1828&amp;lt;ref&amp;gt;Beyerle 1992 (BBKL).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ein größeres Darlehen zur Verfügung, damit Knobel sein Studium an der [[Universität Breslau]] beenden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zöckler 1901 (RE).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort war er seit 1826 für das Studium der Theologie, der Philosophie, der Klassischen Philologie und der Geschichte eingeschrieben, welches er 1831 als [[Doktor]] der Philosophie und [[Lizentiat]] der Theologie abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 erhielt Knobel einen [[Berufung (Amt)|Ruf]] auf einen [[Lehrstuhl]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]]. Diese Stelle füllte er bis zum Ende seines Lebens aus. Knobel blieb unverheiratet und starb 1863 in Gießen nach langer Krankheit; seine umfangreiche Bibliothek ging in den Bestand der [[Universitätsbibliothek Gießen]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Zöckler 1901 (RE).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Studiums hatte Knobel in [[Breslau]] umgehend die akademische Lehre aufgenommen, zunächst als [[Privatdozent]], ab 1835 als [[Außerordentlicher Professor]]. Beide Stellungen waren nicht vergütet; Knobel lebte von Einkünften als Religionslehrer am Lehrerseminar in Breslau und als Zensor für die evangelisch-theologischen Schriften in Schlesien. Diese prekäre persönliche Situation dauerte bis 1838 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte er sich mit exegetischen Werken zum [[Altes Testament|Alten Testament]] einen Namen in der Fachwissenschaft machen – 1836 war sein Kommentar zum Buch [[Kohelet]] erschienen, 1837 folgte ein zweibändiges Werk zum Prophetismus der Hebräer, 1838 war er daraufhin in Breslau zum Doktor der Theologie ernannt worden. Ende 1838 erhielt Knobel nahezu zeitgleich einen Ruf sowohl an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] als auch wenig später an die [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]], womit die finanziell aussichtslosen Verhältnisse in Breslau überstanden waren. In Göttingen hätte er die Stelle des Orientalisten [[Heinrich Georg August Ewald|Heinrich Ewald]] übernehmen sollen, der kurz zuvor als einer der &amp;#039;&amp;#039;[[Göttinger Sieben]]&amp;#039;&amp;#039; entlassen worden war. Wie andere Hochschullehrer auch verzichtete Knobel darauf, den in Göttingen aus politischen Gründen entlassenen Kollegen in den Rücken zu fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hesse 1882 (ADB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1839 trat Knobel die Ordentliche Professur in Gießen an, wo er ausschließlich für Lehre und Exegese des Alten Testaments zuständig war. Der Biograf des Personenartikels in der &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Deutsche Biographie|Allgemeinen Deutschen Biographie]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedrich Hermann Hesse]], hebt mehrfach hervor, dass Knobel ein ausgezeichneter Universitätslehrer gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Hesse 1882 (ADB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Amtszeiten lang bekleidete Knobel in Gießen außerdem das jährlich wechselnde Amt des [[Rektor#Akademische Ämter|Rektors]] der Universität, 1845/46 und 1854/55.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Georg Gundel: &amp;#039;&amp;#039;[http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3620/pdf/BA-32.pdf Rektorenliste der Universität Gießen, 1605/07–1971 (PDF)]&amp;#039;&amp;#039;. Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek Gießen, 32, Gießen 1979, S.&amp;amp;nbsp;20; abgerufen am 15. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine umfangreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Auslegungen und Kommentare zu verschiedenen Büchern des Alten Testaments im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefassten exegetischen Handbuchs&amp;#039;&amp;#039; (KEH) erlebten mehrfach Neuauflagen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.worldcat.org/identities/lccn-no2010105827/ Knobel, August Wilhelm 1807-1863]&amp;#039;&amp;#039;, [[Worldcat|OCLC Worldcat Identities]]; abgerufen am 17. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
August Knobel war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. |Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen morgenländischen Gesellschaft |Ort=Leipzig |Band=Zweiter Band |Datum=1848 |Seiten=506 |Sprache=de |Online=[https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/3362 Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt] |Abruf=2025-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung: Auswahl der Veröffentlichungen orientiert an Beyerle, 1992 (BBKL).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Commentar über das Buch [[Kohelet]]&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1836. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10413407-6|LT=Digitalisat}} des [[Münchener Digitalisierungszentrum]]s (MDZ), [[Bayerische Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Prophetismus der Hebräer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Josef Max, Breslau 1837. (Zwei Teilbände)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erster Theil&amp;#039;&amp;#039;. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10411414-5|LT=Digitalisat}} des MDZ)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Theil&amp;#039;&amp;#039;. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10411415-1|LT=Digitalisat}} des MDZ)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Prophet [[Jesaja]]&amp;#039;&amp;#039;. Kurzgefasstes exegetisches Handbuch zum Alten Testament (KEH), 5. Lieferung, Weidmann’sche Buchhandlung, Leipzig 1843. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10410906-8|LT=Digitalisat}} des MDZ, 2. Auflage 1854)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Exegetisches [[Vademecum]] für Herrn Prof. Ewald in Tübingen&amp;#039;&amp;#039;. [[J. Ricker’sche Universitäts-Buchhandlung|J. Ricker’sche Buchhandlung]], Gießen 1844. ({{Digitalisat|1=http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/knobel1844#p=3|LT=Digitalisat}} der [[Universitätsbibliothek Tübingen]])&lt;br /&gt;
*: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkung: Es handelt sich dabei um eine theologisch-literarische Streitschrift gegen [[Heinrich Georg August Ewald|Heinrich Ewald]], der den Jesaja-Kommentar abschätzig rezensiert hatte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Völkertafel (Bibel)|Völkertafel der Genesis]]&amp;#039;&amp;#039;. Ethnographische Untersuchungen. J. Ricker’sche Buchhandlung, Gießen 1850. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10411417-1|LT=Digitalisat}} des MDZ)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[1. Buch Mose|Genesis]]&amp;#039;&amp;#039;. KEH, 11. Lieferung, Weidmann’sche Buchhandlung, Leipzig 1852. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10410913-7|LT=Digitalisat}} des MDZ)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bücher [[2. Buch Mose|Exodus]] und [[3. Buch Mose|Leviticus]]&amp;#039;&amp;#039;. KEH, 12. Lieferung, S. Hirzel, Leipzig 1857. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10410914-3|LT=Digitalisat}} des MDZ)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bücher [[4. Buch Mose|Numeri]], [[5. Buch Mose|Deuteronomium]] und [[Buch Josua|Josua]]&amp;#039;&amp;#039;. Nebst einer Kritik des Pentateuch und Josua. KEH, 13. Lieferung, S. Hirzel, Leipzig 1861. ({{Digitalisat|1=http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10410915-8|LT=Digitalisat}} des MDZ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629030518/http://www.bautz.de/bbkl/k/Knobel.shtml |autor=Stefan Beyerle|artikel=Knobel, August Wilhelm Karl|band=4|spalten=139–143}}&lt;br /&gt;
* Zöckler (Otto Zöckler): &amp;#039;&amp;#039;Knobel, Dr. August Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; (RE), 3. Auflage (1896–1909). Band 10, Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig 1901, S.&amp;amp;nbsp;598–599. ([http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/object/PPN656940891/606/ Digitalisat] der &amp;#039;&amp;#039;Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, [[Universität Greifswald]])&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|300|304|Knobel, August|Hesse (Friedrich Hermann Hesse)|ADB:Knobel, August}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|100179215}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=100179215|titel=Knobel, August Wilhelm|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100179215|LCCN=no/2010/105827|VIAF=76656732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knobel, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alttestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knobel, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knobel, August Wilhelm Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dębinka (Trzebiel)|Tzschecheln]] bei [[Sorau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1863&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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