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	<title>August Kahlert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:15:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Kahlert&amp;diff=755286&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-07-30T15:23:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Signaturen im Darkmode invertiert darstellen, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AugustKahlert1864.jpg|mini|August Kahlert, Gemälde von [[Ernst Resch]] (1864) [[Datei:Signatur August Kahlert.PNG|rahmenlos|zentriert|75px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl August Timotheus Kahlert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1807]] in [[Wrocław|Breslau]]; † [[29. März]] [[1864]] in Breslau) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dichter]], [[Literaturhistoriker]] und [[Musikkritiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bevor Vater Johann Gottlieb Kahlert als Privatgelehrter nach Breslau kam, war er Erzieher in [[Graubünden]] in der [[Schweiz]] gewesen. Sein Sohn August besuchte das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] in Breslau bis zum Abitur. Der dortige Direktor, [[Johann Kaspar Friedrich Manso]] (1760–1826), erkannte früh die besondere Vorliebe des Jungen zu Kunst und Literatur und förderte sie. Ab 1826 studierte Kahlert zunächst an der [[Universität Breslau]], dann in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Sein Hauptfach waren die [[Rechtswissenschaft]]en, aber er belegte auch geschichtliche und philosophische Vorlesungen, insbesondere unter [[Hegel]]. In Berlin pflegte er Kontakte mit Dichtern und Musikern. Seine ersten dichterischen Veröffentlichungen fallen in diese Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Referendar]]zeit gab er seine 1829 in Breslau begonnene juristische Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen 1833 wieder auf und wandte sich ausschließlich seinen schöngeistigen Interessen zu. Durch seine Arbeiten, darunter „[[Schlesien]]s Anteil an deutscher [[Poesie]]“, erwarb er bereits 1835 große Anerkennung. Kahlert [[promoviert]]e 1836 und [[habilitiert]]e sich an der philosophischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der Breslauer Universität. Ein paar Jahre später wurde er zum [[außerordentlicher Professor|außerordentlichen Professor]] für [[Literatur]]- und [[Kunstgeschichte]] ernannt. Ein Rückenmarksleiden veranlasste ihn jedoch 1846, seine öffentliche Lehrtätigkeit aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kahlert war weiterhin als Dichter und Schriftsteller tätig. Auf [[hegel]]schen Grundlagen beruhend, veröffentlichte er 1846 sein &amp;#039;&amp;#039;System der [[Ästhetik]]&amp;#039;&amp;#039; und 1853 eine Monographie über [[Angelus Silesius]]. Eine Reihe von Beiträgen über schlesische Dichter und Schriftsteller publizierte er in [[Robert Prutz]]’ &amp;#039;&amp;#039;Literarischem Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039; (1844), in &amp;#039;&amp;#039;Hennebergs Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; (1854) und im &amp;#039;&amp;#039;Weimarischen Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Breslauer [[Oper]] schrieb er vier Jahre lang für die &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Zahlreiche Abhandlungen mit theoretischen und musikalischen Betrachtungen verfasste er auch für die [[Leipzig]]er &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeitschrift für Musik]]&amp;#039;&amp;#039; (1834–1843) und für die &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine musikalische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (1842–1850). Seine gründlichen Kenntnisse und ein sicheres Urteil über neuere [[Musik]] wurden unterstützt durch vielfältige Bekanntschaften und Freundschaften sowie umfangreiche Korrespondenz mit Künstlern und Schriftstellern, darunter [[Karl von Holtei]], [[August Kopisch]], [[Adolf Bernhard Marx]], [[Leopold Schefer]] und [[Robert Schumann]]. In seiner Heimatstadt Breslau war er in den Kreisen der Gelehrten ein ebenso gern gesehener Gast wie in den anderen gesellschaftlichen Verbindungen. [[Gustav Freytag]] schreibt in seinen &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039; (1887):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vorsteher des Künstlervereins war Professor August Kahlert, unser Aesthetiker, der eine gute musikalische Bildung und Kenntniß der deutschen Literatur des achtzehnten Jahrhunderts besaß, ein ehrenhafter, zuverlässiger Mann, auf schlesischem Boden erwachsen und vorzugsweise den Kunstinteressen der Landschaft hingegeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der namhaften „Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur“ wirkte Kahlert aktiv mit. Zu seinen dichterischen Arbeiten gehören &amp;#039;&amp;#039;Donna Elvira&amp;#039;&amp;#039; (1829), &amp;#039;&amp;#039;Das Bild der Ahnfrau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Dilettanten&amp;#039;&amp;#039; (1833). Doch seine dichterischen Werke haben seine Zeit kaum überlebt. Nach seinem Tod erschien noch ein Bändchen mit Gedichten, die sein Freund Karl von Holtei mit einem Vorwort herausgegeben hat. August Kahlert starb nach langem Leiden im Alter von 57 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schlesiens Antheil an deutscher Poesie, Breslau 1835 ({{archive.org|bub_gb_x8YtAQAAIAAJ|online}})&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mühlpfort]], Schles. Prov. Blätter. Bd. 104, 1836&lt;br /&gt;
* Angelus Silesius, Breslau 1853 ({{archive.org|bub_gb_u5s6AAAAcAAJ|online}})&lt;br /&gt;
* System der Aesthetik, Leipzig 1846 ({{archive.org|systemderaesthe00kahlgoog|online}})&lt;br /&gt;
* (Hg.) Briefe von [[Goethe]] und dessen Mutter an Friedrich Frh.&amp;amp;nbsp;v. Stein, 1846&lt;br /&gt;
* die ihm verschiedentlich zugeschriebenen &amp;quot;Erinnerungen an [[Italien]] besonders an Rom. Aus dem Reise-Tagebuche&amp;quot; (1839). Breslau o.&amp;amp;nbsp;J. stammen hingegen von dem damals in Leobschütz tätigen Gymnasiallehrer [[Anton Kahlert|Anton J. Kahlert]] (1804–1880)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|3|5|Kahlert, Karl August Timotheus|Hermann Palm|ADB:Kahlert, Karl August Timotheus}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Gabriel Nowack|K. G. Nowack]], &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Schriftstellerlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, 1836&lt;br /&gt;
* [[Karl von Holtei]], &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus und nach Grafenort&amp;#039;&amp;#039;, Altona 1841, S. 15–30&lt;br /&gt;
* [[Gustav Freytag]], &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1887&lt;br /&gt;
* [[Maria Katarzyna Lasatowicz]], Andrea Rudolph (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literaturgeschichtliche Schluesseltexte zur Formung schlesischer Identität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Silesia. Schlesien im europäischen Bezugsfeld. Quellen und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Kommentierte Studienausgabe. Trafo, Berlin 2005, ISBN 3-89626-527-X (darin:Re-edition August Kahlert: &amp;#039;&amp;#039;Schlesiens Antheil an deutscher Poesie. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte, Breslau 1835, Zu August Kahlerts literaturgeschichtlichem Ansatz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Andrea Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Mozarts &amp;quot;Don Giovanni&amp;quot; als Deutungsmuster des 19. Jahrhunderts. Reflexe im Werk des Breslauer Musikanalytikers und Novellisten August Kahlert.&amp;#039;&amp;#039; In: Lucjan Pucholski (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Mozarts literarische Spuren. Werk und Leben des Komponisten im literarischen Diskurs vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10016806X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spohr-briefe.de/index.php?id=35&amp;amp;m=32 Briefwechsel zwischen August Kahlert und Louis Spohr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10016806X|LCCN=no2002032615|VIAF=71735316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kahlert, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Robert und Clara Schumann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kahlert, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kahlert, Karl August Timotheus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter, Literaturhistoriker und Musikkritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wrocław|Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1864&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wrocław|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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