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	<title>August Jauch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:21:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Jauch&amp;diff=1019424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2025-11-22T07:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Jauch.jpg|mini|August Jauch]]&lt;br /&gt;
Johannes Carl &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Jauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1848]] in [[Pöhls (Rehhorst)|Pöhls]] bei Oldesloe; † [[21. November]] [[1930]] in [[Hamburg]]) war ein holsteinischer [[Gutsherr]] und Hamburger [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Jauch entstammte dem hanseatischen Geschlecht [[Jauch (Hanseatengeschlecht)|Jauch]]. Er war das zweite Kind des Hermann Jauch (1817–1859) und dessen Ehefrau Sophia, geb. Wüstney (1822–1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war in erster Ehe mit seiner Cousine Anna Lührsen (1854–1890), in zweiter Ehe mit Catharina Margaretha Matthiessen († 1930), Tochter eines Kaufmanns, verheiratet. Aus beiden Ehen gingen jeweils zwei Kinder hervor. Zu seinen Söhnen zählten der Plantagen- und Fabrikbesitzer in [[Guatemala]] Otto Jauch (1874–1949) sowie der Hamburger Erste Staatsanwalt [[Jauch (Hanseatengeschlecht)#Heinrich Jauch, Erster Staatsanwalt zu Hamburg|Heinrich Jauch]] (1894–1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Schwager war der kaiserlich-deutsche außerordentliche Gesandte und Minister [[Johannes Lührsen]] (1838–1903), der – als personaladeliger Diplomat – das Prädikat nach Hamburger Übung nicht führte. Jauchs Neffen waren [[Hans von Feldmann]], später Generalleutnant und Staatssekretär, und [[Otto von Feldmann]], Oberstleutnant i.&amp;amp;nbsp;G., im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Chef der Operationsabteilung des Osmanischen Großen Hauptquartiers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Fernsicht an der Stör bei Kellinghusen 1905.JPG|mini|Gutshaus Fernsicht an der Stör]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlöserkirche Hamburg Borgfelde 1902.jpg|mini|[[Erlöserkirche (Hamburg-Borgfelde)|Erlöserkirche Borgfelde]], 1943 bei der [[Operation Gomorrha]] zerstört]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jauch erwarb 1870 von dem Hamburger Hugenotten Camille Vidal die Besitzungen [[Fernsicht (Kellinghusen)|Fernsicht]] und Marienhof an der [[Stör (Elbe)|Stör]] bei [[Kellinghusen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium der Justiz Schleswig-Holstein, &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinische Anzeigen&amp;#039;&amp;#039;, 1870, S. 456&amp;lt;/ref&amp;gt; Fernsicht war zuvor Sitz von Vidals Firma gewesen, die in Kellinghusen Tonwaren herstellte. Jauch bewirtschaftete das Gut zunächst selbst, ehe er später nach Hamburg übersiedelte und sich öffentlichen Aufgaben zuwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Erziehung im Mannhardtschen Knabeninstitut auf Schloss Hanerau war Jauch mit der Familie Mannhardt befreundet; auch sein Cousin und späterer Schwager Johannes Lührsen besuchte diese Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Keipert, Peter Grupp, &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes: L-R&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt; 1881 überließ Jauch Julius Mannhardt die „Villa Fernsicht“ als Wohnhaus, von wo aus dieser seine Praxis in Neumünster führte. Dort trafen sich 1884 der mit Mannhardt befreundete [[Theodor Storm]] und [[Detlev von Liliencron]], damals Kirchspielvogt in Kellinghusen.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Storm, Erich Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel: 1880–1888&amp;#039;&amp;#039;, 1972, S. 208 Fn. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militärisch diente Jauch als [[Vizefeldwebel|Vizewachtmeister]] im Deutschen Krieg von 1870/71 im [[Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11|2. Brandenburgischen Ulanen-Regiment Nr. 11]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stand er erneut im Dienst und führte noch 1916 als 56-jähriger [[Rittmeister]] eine [[Schwadron]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] in [[Galizien]]. Für 1870/71 erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Schöning, Mass: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Ulanen-Regiments Graf Haeseler (2. Brandenburgischen) Nr. 11. v. Schönings Geschichte des 2. Brandenburgischen Ulanen-Regiments Nr. 11 von seiner Stiftung bis zum 1. Januar 1885: auf Befehl des Konigl. Regiments neu bearb. und bis 1906 weitergefuhrt von Mass, Ausgabe 11&amp;#039;&amp;#039;, 1906, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wirtschaftlich unabhängig war, verlegte Jauch 1890 seinen Lebensschwerpunkt von Fernsicht nach [[Hamburg]], um sich fortan dem öffentlichen Wohl zu widmen. Er war 1893–1895 sowie 1898–1915 [[Notabeln]]abgeordneter der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Als Angehöriger einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie gehörte er der Fraktion der Rechten an, die vor allem die Interessen des [[Großbürger]]tums vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Werner, &amp;#039;&amp;#039;Stiftungsstadt und Bürgertum: Hamburgs Stiftungskultur vom Kaiserreich bis in den Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1902 bis 1904 war er zudem Mitglied des [[Bürgerausschuss]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte seines Wirkens lagen in der Armen- und Waisenfürsorge. In Fortführung familiärer Traditionen – insbesondere seiner Tante, der Philanthropin [[Auguste Jauch]] (1822–1902), sowie seines Neffen Robert Jauch (1856–1909)&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Jauch, Herr auf [[Lasbek|Krummbek]], seit 1895 Bürger und [[Notabeln|Notabler]] zu Hamburg, Mitglied der Behörde für die Zwangserziehung, der Behörde für Wohnungspflege, der Aufsichtsbehörde für die milden Stiftungen und des Armenkollegiums, für dieses Mitglied der Kommission für den Spezialfonds und Vorsteher des Kreises VIII, seit 1902 Vorstand der Auguste-Jauch-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt; – war er über viele Jahre Mitglied zahlreicher städtischer Behörden und Stiftungsorgane. Dazu zählten u.&amp;amp;nbsp;a. die Behörden für Wohnungspflege und Zwangserziehung, die Aufsichtsbehörde für milde Stiftungen, das Waisenhauskollegium (als Kreisvorsteher für [[Hamburg-Hohenfelde|Hohenfelde]] und [[Borgfelde]]), das Armenkollegium (als Vorsteher des Kreises I), die Sektion für Werk- und Armenhaus sowie die Vormundschaftsbehörde. Darüber hinaus wirkte er als Vormundschaftsrichter, war Vorsitzender und später Ehrenvorsitzender der Taubstummenanstalt und gehörte den Vorständen verschiedener Stiftungen an, darunter der Jauchschen Stiftung „Heim für alte Männer“, der Nordheim-Stiftung in [[Sahlenburg]], der Wilhelm-Jantzen-Stiftung und weiterer Einrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Richter, &amp;#039;&amp;#039;Gute Kinder schlechter Eltern?: Familienleben, Jugendfürsorge und Sorgerechtsentzug in Hamburg, 1884–1914&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Kirchengemeinde [[Hamburg-Borgfelde]] war Jauch aktiv: Er war Gemeindeältester, Kirchenvorsteher, erster Vorsitzender des Verwaltungsausschusses (Beede) sowie Mitglied von Synode und Konvent. Maßgeblich beteiligt war er am Bau der alten [[Erlöserkirche (Hamburg-Borgfelde)|Erlöserkirche]] in den Jahren 1902/03.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 200, 13. Hamburger, S. 398 f., ISBN 3-7980-0200-2.&lt;br /&gt;
* Wiegand, Frank-Michael: &amp;#039;&amp;#039;Die Notabeln&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Geschichte Hamburgs, Band 30, Hamburg 1987.&lt;br /&gt;
* Iris Groschek: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindechronik der Erlöserkirche Borgfelde&amp;#039;&amp;#039;. Band 8 der Veröffentlichungen des Archivs des Kirchenkreises Alt-Hamburg, Hamburg 2000, {{ISSN|1432-2579}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Erläuterungen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mitglieder der Jauch (Hanseatengeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016419465|VIAF=244818195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jauch, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hanseatengeschlechts Jauch|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jauch, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jauch, Johannes Carl August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gutsherr und Politiker, MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pöhls (Rehhorst)|Pöhls]], [[Herzogtum Holstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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