<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=August_Hertwig</id>
	<title>August Hertwig - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=August_Hertwig"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Hertwig&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T07:31:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Hertwig&amp;diff=1577264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: /* Weblinks und Quellen */ wikiform</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Hertwig&amp;diff=1577264&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T17:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks und Quellen: &lt;/span&gt; wikiform&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August (Hermann Adalbert) Hertwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1872]] in [[Mühlhausen/Thüringen]]; † [[14. April]] [[1955]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bauingenieur]], [[Baubeamter]] sowie [[Hochschullehrer]] und [[Rektor]] der [[RWTH Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Vetter der Zoologen [[Oscar Hertwig]] und [[Richard von Hertwig]] studierte nach seinem Abitur im Jahr 1890 [[Architektur]] und [[Bauingenieurwesen]] unter anderem bei [[Heinrich Müller-Breslau (Bauingenieur, 1851)|Heinrich Müller-Breslau]] an der [[Technische Hochschule Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] und legte dort 1898 sein Zweites Staatsexamen ab. Während seines Studiums wurde er Mitglied im [[Akademischer Verein Motiv Berlin|Akademischen Verein Motiv]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Schwarze Ring. Mitgliederverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1930, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Studium wurde er als Regierungsbaumeister ([[Assessor]]) im Baubüro für den Neubau der [[Oberbaumbrücke]] in Berlin eingesetzt, bevor er zur [[Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahndirektion]] wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übernahm zunächst die Planung und Konstruktion der neuen Pflanzhäuser im [[Botanischer Garten Berlin|Botanischen Garten Berlin]], folgte aber dann am 1. Oktober 1902 einem Ruf an die RWTH Aachen, wo man ihm in der Funktion eines ordentlichen Professors den Lehrstuhl für [[Baustatik|Statik]] der [[Baukonstruktion]]en übertrug sowie nach der Emeritierung von [[Friedrich Heinzerling]] dessen Lehrstuhl für Eisenhochbau. Hier blieb er bis zum 31. März 1924 und leitete als Rektor zwischenzeitlich die Hochschule von 1909 bis 1911 als Nachfolger von [[Wilhelm Borchers]] und 1915 bis 1917 als Nachfolger von [[Adolf Wallichs]] und wurde darüber hinaus mehrfach zum Prorektor gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 wurde der mittlerweile zum Geheimen Regierungsrat beförderte Hertwig zum Nachfolger seines alten Lehrers Müller-Breslau an die Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1937 den Lehrstuhl für Statik und [[Stahlbau]] leitete. In dieser Zeit war er unter anderem Mitbegründer der Deutschen Forschungsgesellschaft für [[Bodenmechanik]] (Degebo), einer damals vollkommen neuen Wissenschaft, sowie seit 1928 auf Drängen von [[Gottwalt Schaper]] Mitherausgeber der Fachzeitschrift „der Stahlbau“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Eugen Kurrer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Zeitschrift STAHLBAU&amp;#039;&amp;#039;, in: Stahlbau, 70. Jg., (2001), H. 4, S. 222–230.&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Ingenieur-Archivs. Während der NS-Zeit konnte sich Hertwig von politischen Einflüssen zwar weitestgehend distanzieren, war lediglich Mitglied im [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]], ließ sich aber widerstandslos durch Beratertätigkeiten wie beispielsweise durch Erstellungen von Gutachten über Brückensprengungen funktionell einspannen. Trotz seiner Emeritierung wurde Hertwig im Jahr 1946 noch einmal in die Pflicht genommen, als er beim Wiederaufbau der Technischen Hochschule Berlin mit einbezogen wurde und sogar für vier Jahre den verwaisten Lehrstuhl von [[Ferdinand Schleicher]] übertragen bekam, den dieser wegen seines [[Entnazifizierungsverfahren]]s aufgeben musste. Schon fast erblindet, hielt er bis 1951 Vorlesungen über Stahlbau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|8|705|706|Hertwig, August|Johann Martin Deinhard|116753528}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Hertwig war ein humanistisch geprägter Gelehrter, dem vor allem die Berechnungen von hochgradig statisch unbestimmten Systemen sowie die statischen und dynamischen Untersuchungen und die [[Schweißverbindung]]en im Stahlbau aber auch die [[Technikgeschichte]] eine Herzensangelegenheit waren. Für seine vielseitigen Verdienste wurde Hertwig mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] IV. Klasse, 1925 mit der [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] und 1942 mit der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Wilhelm Schwedler]]. Sein Leben und sein Werk. Bearbeitet und herausgegeben im Auftrage der Akademie des Bauwesens.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ermittlung der für das Bauwesen wichtigsten Eigenschaften des Bodens durch erzwungene Schwingungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Julius Springer, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen über neuere Erddruckuntersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Julius Springer, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Schaffen der Reichsbahn-Brückenbauer Schwedler, Zimmermann, Labes, Schaper. Eine kurze Entwicklungsgeschichte des Brückenbaues.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|705|706|Hertwig, August|Johann Martin Deinhard|116753528}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116753528}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor = [[Klaus Stiglat]]| Titel = Bauingenieure und ihr Werk| Verlag= Ernst &amp;amp; Sohn| Ort = Berlin| ISBN = 3-433-01665-8| Jahr = 2004| Online= {{Google Buch| BuchID = JjTIRbNmSVgC| Seite = 179| Hervorhebung= august hertwig}}}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-freiburg.de/xopac/wwwolix.cgi?db=ubfr&amp;amp;ai=160883&amp;amp;Band=Hertwig,%20August Literaturverzeichnis im Katalog der Universitätsbibliothek Freiburg]&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor = [[Karl-Eugen Kurrer]]| Herausgeber= [[Werner Lorenz (Historiker)|Werner Lorenz]]; Torsten Meyer| Titel = August Hertwigs Lebenserinnerungen (1947) – Rechenschaftsbericht einer konservativen Ingenieurpersönlichkeit zwischen Scylla und Charibdis zweier Weltkriege| Verlag = Waxmann| Ort = Münster| ISBN = 3-8309-1407-5| Sammelwerk = Technik und Verantwortung im Nationalsozialismus| Jahr = 2004| Seiten = 109| Online = {{Google Buch| BuchID= 9ClQ9yxA7-QC| Seite = 109}}}}&lt;br /&gt;
* Karl-Eugen Kurrer: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;, [[Ernst &amp;amp; Sohn]] 2018, S. 513f, 530ff, 816f, 926f und 1006f (Biografie), ISBN 978-3-433-03229-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116753528}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-400470000001100000001 Biographie August Hertwig – Nachlässe des Hochschularchivs der RWTH Aachen] &lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-109921 Nachlass Hertwig, August] im Kalliope-Verbund&lt;br /&gt;
* Karl Eugen Kurrer: [https://momentum-magazin.de/de/zum-150-geburtstag-von-august-hertwig/ &amp;#039;&amp;#039;Zum 150. Geburtstag von August Hertwig.&amp;#039;&amp;#039;] in: momentum MAGAZIN vom 20. März 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der RWTH Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116753528|VIAF=278636552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hertwig, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hertwig, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hertwig, August Hermann Adalbert &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur und Hochschullehrer, Rektor der RWTH Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
	</entry>
</feed>