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	<title>August Hedinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:17:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Hedinger&amp;diff=2398237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans C. Schnier: Sortiert und ergänzt nach Münzenmaier</title>
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		<updated>2024-12-02T14:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sortiert und ergänzt nach Münzenmaier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Hedinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1841]] in [[Stuttgart]]; † [[25. Februar]] [[1910]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher Arzt]], Privatforscher auf dem Gebiet der [[Anthropologe|Anthropologie]] sowie [[Philanthropie|Philanthrop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:August Hedinger, Bildnismedaillon.jpg|miniatur|Bildnismedaillon von Hedingers Grab auf dem [[Fangelsbachfriedhof]] in Stuttgart, Abteilung 11.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Arztes Christoph Friedrich Hedinger legte 1859 in Stuttgart das Abitur ab. Zum Sommersemester 1859 nahm er das Studium der Medizin an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] auf. Ferner beschäftigte er sich mit [[Geologie]] und [[Paläontologie]]. 1859 wurde er Mitglied der [[Studentenverbindung]] Staufia Tübingen.&amp;lt;ref&amp;gt; E. A. Gries (Hrsg.): Hercynia-Heidelberg im Bunde mit dem Christlich-burschenschaftlichen Progreß - 2. Teil -&lt;br /&gt;
III. Staufia Tübingen 1852–1868, S. 92, Bad Essen 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 trat Hedinger in die &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Burschenschaft Ghibellinia&amp;#039;&amp;#039; ein sowie 1876 in die Landsmannschaft Schottland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ghibellinen.de/bekannte-ghibellinen/ |titel=Bekannte Ghibellinen |hrsg=Stuttgarter Burschenschaft Ghibellinia |sprache=de |abruf=2017-11-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171107040629/http://ghibellinen.de/bekannte-ghibellinen/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 wurde er mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Entwickelung der Lehre von der Lungenschwindsucht und der Tuberculose von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; bei [[Carl von Liebermeister]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Sodann war er 1865 bei [[Adam Politzer]] in Wien tätig. Von 1866 bis 1889 praktizierte Hedinger in Stuttgart als Arzt in eigener Privatklinik, wobei er sich auf Ohrenheilkunde spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Hedinger seine Tätigkeit als Mediziner ruhen ließ, waren es die Fragen der Geologie und Paläontologie, welche ihn interessierten, und als Schüler [[Friedrich August von Quenstedt]]s war sein Hauptbestreben zunächst darauf gerichtet, durch [[Sammeln|Aufsammlungen]] ein möglichst großes Material in die Hand zu bekommen, welches später die Grundlage mannigfacher wissenschaftlicher Untersuchungen wurde. Als einer der Mitbegründer des Württembergischen Anthropologischen Vereines ging er von der Geologie zur Archäologie über, um zunächst auch hier wieder durch Ausgrabungen sich praktisch zu betätigen und Material zu sammeln. Von besonderer Wichtigkeit war dabei die im Jahr 1890 gemeinsam mit dem schwäbischen Höhlenverein ausgeführte Ausgrabung der Höhlen bei&lt;br /&gt;
[[Lenningen|Gutenberg]] an der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], wobei speziell im [[Gutenberger Höhle|Heppenloch]] eine wissenschaftlich interessante eiszeitliche Tierfauna zutage gefördert wurde. 1895 veröffentlichte er die &amp;#039;&amp;#039;Resultate geologischer Untersuchungen prähistorischer Artefakte des [[Schweizersbild|Schweizerbildes]]&amp;#039;&amp;#039; sie erschienen als Denkschrift der [[Naturfreunde Schweiz|Schweizer Naturfreunde Gesellschaft]]. 1903 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Leopoldina]] gewählt (Fachsektion für Anthropologie, Ethnologie und Geographie). Des Weiteren war er Mitbegründer des [[Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland|Vereins für das Deutschtum im Ausland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine sämtlichen geologischen Ansammlungen vermachte er dem [[Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart|Naturalienkabinett]], der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule]] in Stuttgart, sowie dem [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]]. Die archäologischen Ansammlungen ließ er der [[Museum der Universität Tübingen|Universitätssammlung in Tübingen]] zukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedinger war mit Marie Renner, der Tochter des württembergischen Finanzministers [[Andreas von Renner]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|21|429|429|Renner, Andreas von|[[Frank Raberg]]|116443685}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1904 ernannte ihn der &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Anthropologische Verein&amp;#039;&amp;#039;, dessen Vorsitzender er von 1896 bis 1904 war, zum Ehrenvorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Galvanocaustik seit Middeldorpf: Nach fremden und eigenen Erfahrungen für das praktische Bedürfniss&amp;#039;&amp;#039;, [[MVS Medizinverlage Stuttgart|Enke]], 1879&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Taubstummen und die Taubstummen-Anstalten&amp;#039;&amp;#039;. Enke, 1882&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Häufigkeit der Ohrenkrankheiten bei Eisenbahnbeamten&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1883&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Oelbaum. Eine culturhistorische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. Prag 1886&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Höhlenfunde aus dem Heppenloch&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahresheft des Vereins für vaterländische Naturkunde und Korrespondenzblatt der deutschen Gesellschaft für Anthropologie&amp;#039;&amp;#039;. 1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen in Karsthöhlen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Anthropologie&amp;#039;&amp;#039; Bd. XXIL 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das erste Auftreten des Hundes und seine Rassenbildung&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahresheft des Vereins für vaterländische Natarkunde&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 50. 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Resultate geologischer Untersuchungen prähistorischer Artefakte des Schweizerbildes&amp;#039;&amp;#039;. Denkschrift der Schweizer Naturfreunde Gesellschaft, Bd. XXXV. 1895&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der ältesten Methode der Feuererzeugung&amp;#039;&amp;#039;, in:  &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Anthrophologie&amp;#039;&amp;#039;. Bd. XXV. 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handelsstrassen über die Alpen in vor- und frühgeschichtlicher Zeit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Globus&amp;#039;&amp;#039;. Bd. LXXVJII, Nr. 10, 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die vorgeschichtlichen Bernsteinartefakte und ihre Herkunft&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]], Straßburg 1903, ISBN 978-3-11-198557-2&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Kelten&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Anthropologie&amp;#039;&amp;#039;. Bd. XXVII. 6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue keltische Ausgrabungen auf der schwäbischen Alb: 1900 und 1901&amp;#039;&amp;#039;. [[Vieweg Verlag]], Braunschweig 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Fraas]]: &amp;#039;&amp;#039;Medizinalrat Dr. A. Hedinger †&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Praehistorische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Band I, 1910 3. Heft.&lt;br /&gt;
* [[Adam Politzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ohrenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Enke, Stuttgart 1913, S. 279.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Münzenmaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Landsmannschaft Schottland zu Tübingen 1849 bis 1924&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1924.&lt;br /&gt;
* [[Jan Filip (Prähistoriker)|Jan Filip]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädisches Handbuch zur Ur- und Frühgeschichte Europas&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Verlag der Akademie der Wissenschaften, Prag 1966, S. 470.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11656427X|VIAF=27825783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hedinger, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HNO-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altertumsforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hedinger, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hedinger, Friedrich August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner und Anthropologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans C. Schnier</name></author>
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