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	<title>August Hajduk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Hajduk&amp;diff=1925214&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 14. Januar 2026 um 20:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-14T20:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1913 August Hajduk Reklamemarke Deutsche Gesellschaft für Mutter- und Kindesrecht Ausstellung im Reich der Hausfrau.jpg|mini|[[Reklamemarke]] Hajduks im Auftrag von [[Adele Schreiber-Krieger]] für die Deutsche Gesellschaft für Mutter- und Kindesrecht und deren 1913 in [[Berlin]] veranstaltete Ausstellung „Im Reiche der Hausfrau und Mutter“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hajduk 2.jpg|mini|Eines der von Hajduk entworfenen Motive in einer Zeitungsanzeige für die Modeabteilung des [[KaDeWe]] in Berlin (Ätzradierung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Hajduk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Haiduk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1880]] in [[Gleichenberg]], [[Steiermark]]; † nach 1918) war ein [[Österreich-Ungarn|österreich-ungarischer]] [[Grafiker]], [[Porträtmalerei|Porträtmaler]], [[Illustrator]] und [[Typografie|Schriftgestalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haiduk war der Sohn eines Schuhmachers und studierte zunächst an der [[Graz]]er Zeichenakademie.&amp;lt;ref&amp;gt;Heeresgeschichtliches Museum (Militärwissenschaftliches Institut): &amp;#039;&amp;#039;Fliegen 90/71.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Fliegen im Ersten Weltkrieg, Gemälde und Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1971, S. 25 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1900 meldete er sich für ein Studium an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] an, das es jedoch nicht antrat. Stattdessen besuchte er die Bildhauerschule von [[Wilhelm von Rümann]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1900/matrikel-02137 02137 Matrikelbuch der AdbK München 1884–1920, Nr. 02137]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war er in Berlin tätig. Dort arbeitete er unter anderem für die Warenhauskette [[Adolf Jandorf|A. Jandorf &amp;amp; Co.]] Zur Eröffnung von deren [[Kaufhaus des Westens]] (KaDeWe) in Berlin (1907) schaltete Jandorf in Tageszeitungen technisch erstmals möglich gewordene ganzseitige Bildinserate, entworfen von Hajduk. Für Jandorf wie für andere Auftraggeber, auch außerhalb Berlins, schuf Hajduk neben Plakaten auch [[Reklamemarke]]n und [[Exlibris]]. Für die Berliner Chemiefirma Otto Ring &amp;amp; Co., die den Alleskleber [[Syndetikon]] herstellte, entwarf er Plakate und Reklamemarken, sowie als Werbeartikel ein „Syndetikon-Bauspiel“, das auf der [[Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1911|Internationalen Hygiene-Ausstellung in Dresden 1911]] ausgezeichnet wurde und saß gemeinsam mit [[Gustav Lilienthal]] in der Jury eines Syndetikon-Bauspiel-Schülerwettbewerbs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Joachim Reichhardt]], Landesarchiv Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gustav Lilienthal, 1849–1933: Baumeister, Lebensreformer, Flugtechniker …&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog). Stapp-Verlag, Berlin 1989, S. 87–88 u. Abb. S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso entwarf er Plakate für die [[Wolfgang Harlan|Harlan-Werke]] in [[Flugplatz Johannisthal|Johannisthal]] bei Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Der von [[Wolfgang Harlan]] gegründete Flugzeughersteller produzierte [[Eindecker]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Max Emden|M.J. Emdens]] Warenhaus [[Oberpollinger]] in München war Hajduk von Berlin aus ebenfalls tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung eines Plakates (Nr. 2.3.61) bei: Norbert Götz, Clementine Schack-Simitzis, Gabriele Schickel, Münchner Stadtmuseum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Prinzregentenzeit. München um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Münchner Stadtmuseum, München 1988, ISBN 3-406-33397-4, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 entwarf er für die [[Bauersche Gießerei]] in [[Frankfurt am Main]] die [[Schriftart]] &amp;#039;&amp;#039;Haiduk-Antiqua&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klingspor-museum.de/KlingsporKuenstler/Schriftdesigner/TypeDesigner.pdf Internetseite] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) des [[Klingspor-Museum]]s in Offenbach am Main&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illustrationen von Hajduks Hand finden sich unter anderem in folgenden Büchern:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kraft.&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe). Berlin, Leipzig, Wien: Collignon, 1915 (jeweils Umschlagzeichnungen)&lt;br /&gt;
* [[Eugen Illés]]: &amp;#039;&amp;#039;Die drei Väter&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Continent, 1910 (Illustrationen)&lt;br /&gt;
* Gerhard Herwigh: &amp;#039;&amp;#039;Rund um die Liebe: Tagebuch-Poesien&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt, Alexander Koch, um 1912 (Schrift, Bilder und Einband)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Album von Berlin, 65 Ansichten nach Momentaufnahmen&amp;quot;. Parnassus Verlag, Berlin, Jahr unbekannt. (Umschlagzeichnungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Satirezeitschrift „[[Ulk]]“ lieferte Hajduk ebenfalls mehrfach Karikaturen, häufig Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], aber auch andere, wie z.&amp;amp;nbsp;B. 1908 den Maler und Direktor der Hochschule für bildende Künste [[Anton von Werner]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Caspar: &amp;#039;&amp;#039;Die Beine der Hohenzollern: Was Primaner des Joachimsthalschen Gymnasiums über die Siegesallee schrieben und was Wilhelm II. von den Aufsätzen hielt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin Story Verlag, Berlin 2007, S. 152–153.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kriegsnummer 40 des „Ulk“, erschienen am 7. Mai 1915, findet sich z.&amp;amp;nbsp;B. eine russenfeindliche Karikatur.&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung nach einem Exemplar aus dem Deutschen Historischen Museum in: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsere Russen, unsere Deutschen: Bilder vom Anderen 1800 bis 2000.&amp;#039;&amp;#039; S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1916 wurde er in die Kunstgruppe des [[k.u.k. Kriegspressequartier]]s aufgenommen, war zunächst an der [[Tirol]]er Front, im Sommer 1917 an der Ostfront in [[Galizien]] und im Herbst des Jahres 1917 an der [[Rumänien|rumänischen]] Front. 1918 arbeitete er wieder in [[Südtirol]]. Er malte während seines Einsatzes als [[Kriegsmaler]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] vorwiegend Offiziers- und Mannschaftsporträts der [[k.u.k. Luftfahrtruppen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte bekannte Erwähnung August Hajduks datiert aus dem Jahr 1918.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut {{Internetquelle |url=http://www.exlibriscw.de/Museum/a_museum_gk_korrekt.html |titel=Korrekturen zum Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums |abruf=2010-04-19 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Werke von Hajduk befinden sich heute unter anderem in den Beständen des [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museums]], des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]], des [[Museum Folkwang]], des [[Gutenberg-Museum]]s und in der Sammlung [[Hans Sachs (Sammler)|Hans Sachs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feldpilot Hauptmann Walter von Lux.&amp;#039;&amp;#039; 1917, Öl auf Leinwand, 64 × 50 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feldpilot Zugsführer Rudolf Simonchics.&amp;#039;&amp;#039; 1917, Tempera auf Zeichenkarton, 48,5 × 41,2 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feldpilot Rudolf Segner.&amp;#039;&amp;#039; 1917, Tempera auf Zeichenkarton, 49,1 × 41,7 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Offiziere der Fliegerkompanie Nr. 36.&amp;#039;&amp;#039; 1917, Tempera auf Papier, 48,2 × 63,2 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Offiziere der Fliegerkompanie Nr. 36.&amp;#039;&amp;#039; 1917, Tempera auf Papier, 48,1 × 63,3 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Offiziere der Fliegerkompanie Nr. 36.&amp;#039;&amp;#039; 1917, Tempera auf Papier, 47 × 63,2 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heeresgeschichtliches Museum (Militärwissenschaftliches Institut): &amp;#039;&amp;#039;Fliegen 90/71.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Fliegen im Ersten Weltkrieg, Gemälde und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1971.&lt;br /&gt;
* [[Paul Westheim]]: &amp;#039;&amp;#039;August Hajduk. Buch- und Kunstdruck.&amp;#039;&amp;#039; 1910, S. 99–102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/ausstellungen/kkv/93.htm Hajduk-Plakat (Farblithographie) aus dem Jahr 1914 für die Harlan-Werke]; Steindruck: R. Müller, Potsdam; aus dem Bestand des Deutschen Historischen Museums&lt;br /&gt;
* [https://www.reklamemarken-vignetten.de/assets/images/Jandorf_03_Hajduk.jpg Reklamemarke für A. Jandorf &amp;amp; Co.]&lt;br /&gt;
* [https://www.reklamemarken-vignetten.de/assets/images/Jandorf_04_Hajduk.jpg Reklamemarke für A. Jandorf &amp;amp; Co.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107877868X|VIAF=28149233508276511590}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hajduk, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typograf (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftdesigner (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hajduk, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haiduk, August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreich-ungarischer Grafiker und Schriftgestalter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gleichenberg]], Steiermark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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