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	<title>August Gustav Lasinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:18:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Gustav_Lasinsky&amp;diff=2804163&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Padremarko: Die letzte umfassende Restaurierung des Gemäldes in St. Gangolf in Trier wurde 2023 durchgeführt. Ich habe die Jahreszahl ergänzt.</title>
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		<updated>2026-03-19T05:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte umfassende Restaurierung des Gemäldes in St. Gangolf in Trier wurde 2023 durchgeführt. Ich habe die Jahreszahl ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trier St. Gangolf BW 2.jpg|miniatur|rechts|Kircheninneres von St. Gangolf in Trier, Chorwandmalerei in gotischem Spitzbogen von August Gustav Lasinsky, 1844]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lasinsky.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Trierer Wallfahrt von 1844|Wallfahrer zur Ausstellung des Heiligen Rocks vor Trier]]&amp;#039;&amp;#039;, 1847, Original im [[Stadtmuseum Simeonstift Trier]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Schloss Stolzenfels 05.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;1410. Der Deutsche König  [[Ruprecht (HRR)|Ruprecht von der Pfalz]], begleitet von seinem Schwager, [[Friedrich von Zollern]], werden von Kurfürst [[Werner von Falkenstein|Werner von Trier]] am Rheinufer begrüßt&amp;#039;&amp;#039;, [[Fresko]] Schloss Stolzenfels, von Lasinsky 1844 vollendet, mehrfach restauriert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Gustav Lasinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1811]] in [[Koblenz]]; † [[24. Juli]] [[1870]] in [[Mainz]]) war ein deutscher Maler und Zeichner der deutschen [[Romantik]]. Bekannt wurde er durch seine Altarbilder und Wandmalereien in katholischen Kirchen des [[Rheinland]]s. Lasinskys religiöse Malerei wird der [[Nazarener (Kunst)|nazarenischen Kunst]] der [[Düsseldorfer Malerschule|Düsseldorfer Schule]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lasinsky und sein älterer Bruder [[Johann Adolf Lasinsky|Johann Adolf]], ein bekannter Landschafts- und Architekturmaler der [[Rheinromantik]], entstammen väterlicherseits dem alten polnischen Geschlecht der [[Leszczyński]]. Ihr Vater, ehem. Kassenrendant am Hof von [[Stanislaus II. August Poniatowski]] in Warschau, kam nach dessen Abdankung nach dem [[Kościuszko-Aufstand]], der Dritten Teilung Polens 1794, dem Scheitern der Reformbewegung und der zunehmenden Hegemonie Russlands im Jahre 1795 nach Preußen, wo er seinen Namen in Friedrich-Karl von Lasinsky änderte&amp;lt;ref&amp;gt;Gehaltsforderung des Depositenkassenrendanten von Lasinsky in Koblenz (Rheinprovinz) an Bayern aus seiner Zeit als Kommissar bei der Salinenverwaltung in Kreuznach 1814, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, III. HA MdA, III Nr. 1187&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1809 war er „berittener Einnehmer der indirekten Steuern“ des [[Kanton Simmern|Kantons Simmern]] im französischen [[Rhein-Mosel-Departement]], ab 1814 Kommissar der Salinenverwaltung in Kreuznach.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen König, &amp;#039;&amp;#039;Der Hunsrück in französischer Zeit 1789/94-1814&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation Mainz 1995, ISBN 3-9804416-0-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Mutter war die rheinische Dichterin [[Anna Maria Lasinsky]], Großnichte des Vizekanzlers des Herzogtums [[Jülich-Berg]], [[Georg Joseph von Knapp|Georg Joseph Freiherr von Knapp]]. Er erhielt eine erste Malerausbildung von seinem älteren Bruder Johann Adolf, außerdem bei dem Maler [[Simon Meister]]. 1830 studierte er bei [[Friedrich Wilhelm von Schadow]] an der Düsseldorfer Akademie, 1836 wechselte er zum [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelschen Kunstinstitut]] nach [[Frankfurt am Main]] und wurde Schüler von [[Philipp Veit]]. 1844 konvertierte er zum katholischen Glauben und gehörte zum Kreis des politischen [[Katholizismus]] um [[August Reichensperger]], den er vermutlich aus [[Koblenz]] und als engagierten Befürworter der Bauvollendung des [[Zentral-Dombau-Verein zu Köln|Kölner Doms]] kannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Kramp (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;August Reichensperger. Koblenz-Köln-Europa&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog Mittelrhein-Museum Koblenz 2004, ISBN 3-928377-28-0&amp;lt;/ref&amp;gt; 1848/1849 gehörte er zu den führenden Mitgliedern des demokratischen [[Piusvereine|Piusvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1852 soll Lasinsky eine Affäre mit [[Emilie Conradi|Emilie Marx]] gehabt haben, während er in Trier [[Fresken]] für [[St. Gangolf (Trier)|St. Gangolf]] malte.&amp;lt;ref&amp;gt;„Übrigens soll Emilie nach Mütterchens Privatmittheilungen sich heimlich in eine Liebschaft mit dem ganz armen, katholischen Landschaftsmaler Lasinky eingelassen haben.“ ([[Jenny Marx]] an [[Karl Marx]], 30. Mai bis 2. Juni 1852; [[Marx-Engels-Gesamtausgabe]]. Abteilung III. Band 5, S. 381).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lasinsky begann mit Porträt- und Landschaftsmalerei. Nach seiner [[Konversion (Religion)|Konversion]] widmete er sich vor allem religiösen Themen und erhielt Aufträge für Altarbilder und Wandbilder u. a. in der Kapelle „Kreuzchen“ in [[Trier]] (1845/46, 2008 restauriert), in der katholischen Stadtkirche [[St. Gangolf (Trier)|St. Gangolf]] (1849/51, 2023 restauriert), St. Martin in [[Mainz-Finthen]] (1854/56, 1989 restauriert und inhaltlich verändert), St. Joseph in [[Alzey]] (1860).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 arbeitete er im noch unvollendeten Kölner Dom an der Restauration und Ergänzung von Wandgemälden im Langhaus. Er errang damit die Aufmerksamkeit von König [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelm IV. von Preußen]], der ihn 1844 mit der Ausführung historisierender Außenwandfresken zur Geschichte der [[Hohenzollern]] und [[Wittelsbach]]er auf der rheinwärts gerichteten Fassade des wiederaufgebauten [[Schloss Stolzenfels]] beauftragte (um 1900 stark verwaschen, später mangelhaft aufgefrischt).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fresken der [[Kreuzkapelle (Trier)|Trierer Kreuzkapelle]] schuf er 1853.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arbeiten von A. G. Lasinsky sind bei späteren Kirchenrenovierungen entstellt oder entfernt worden, so z.&amp;amp;nbsp;B. in [[St. Menas (Koblenz)|St. Menas]] in [[Koblenz-Stolzenfels]] oder St. Kilian in [[Mainz-Kostheim]]. Nur noch als Entwurfszeichnungen oder Kopien sind sie in der Graphischen Sammlung des [[Landesmuseum Mainz|Landesmuseums Mainz]] erhalten. Bekanntestes Beispiel hierfür ist die 1925/28 größtenteils entfernte Ausmalung des [[Mainzer Dom]]s, mit der der greise Philipp Veit 1861 beauftragt worden war und die seine Schüler Th. Herrmann, Lasinky und [[Joseph Anton Settegast]] nach den Entwürfen Veits ausführten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesmuseum Mainz, &amp;#039;&amp;#039;Reisewege zu den Nazarenern in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Katalog Ausstellung 2012, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2649-1&amp;lt;br /&amp;gt;und Klaus Weschenfelder, &amp;#039;&amp;#039;Bd. VI des Bestandskatalogs des Mittelrhein-Museums,&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|17|732|733|Lasinsky, Gustav|[[Moritz Blanckarts]]|ADB:Lasinsky, Gustav}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/stream/malerwerkedesne00boetgoog#page/n830/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Lasinsky, August Gustav&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Dresden 1895, S. 812 f.&lt;br /&gt;
* Adolf Jungjohann (für den Herausgeber: Koblenzer Museums-Verein): &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Maler vor hundert Jahren&amp;#039;&amp;#039;, (Beiträge zur Geschichte der Koblenzer Malerei in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts) Koblenz 1929, Verlag des Städtischen Museumsvereins, Druckerei H. L. Scheid.&lt;br /&gt;
* Annette Wohlgemuth: &amp;#039;&amp;#039;Lasinsky, Gustav&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, München 1998, 312 f.&lt;br /&gt;
* Bärbel Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Lasinsky, August(in) Gustav&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Monz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trierer biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Landesarchivverwaltung, Koblenz 2000, ISBN 3-931014-49-5, S. 250.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jens Fachbach |Titel=Ein Portrait des Trierer Weihbischofs Johann Georg Müller (1798–1870) von August Gustav Lasinsky (1811–1870) – Zur Erinnerung an zwei 150. Todestage |Hrsg= |Sammelwerk=[[Neues Trierisches Jahrbuch]] |Band=60 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Verein Trierisch |Ort=Trier |Datum=2020 |ISBN= |ISSN=0077-7765 |Seiten=37-50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116748435|VIAF=69690507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lasinsky, August Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lasinsky, August Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lasinsky, Augustin Gustav; Lasinsky, Gustav &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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