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	<title>August Groel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:43:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-30T20:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Groel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1898]] in [[Erfenbach]]; † [[17. Februar]] [[1989]] in [[Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige in [[Neues Deutschland]] vom 1. März 1989&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[deutsche]]r [[Spanienkämpfer]], [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[KZ-Häftling|Häftling]] im [[KZ Buchenwald]] und Mitarbeiter im [[Ministerrat der DDR|DDR-Außenhandelsministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Groel arbeitete nach einer Kaufmannslehre als Angestellter in [[Mannheim]] und wurde 1918 zum Kriegsdienst eingezogen. Er kam 1919 über den [[Spartakusbund]] in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) und war bis 1922 in verschiedenen Funktionen der Partei. Anschließend arbeitete er in der Karosseriewerkstatt seiner Familie, mit der er 1924 nach [[Buenos Aires]] ging. Gemeinsam mit seiner Frau Gusty (1888–1966)&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige in Neues Deutschland vom 3. Dezember 1966&amp;lt;/ref&amp;gt; beteiligte sich Groel in Argentinien an illegalen Tätigkeiten der KPD. Im Februar 1937 folgte das Ehepaar mit 20 weiteren Deutschen dem Aufruf der [[Komintern]] zur „Verteidigung der [[Zweite Spanische Republik|Spanischen Republik]] gegen die [[Franquismus|Franco-Putschisten]]“. Von 1937 bis 1939 kämpfte er als [[Interbrigadist]] in der deutschen [[Brigade]]. Groel wurde in den Lagern [[Le Vernet (Internierungslager)]] und [[Camp de Gurs]] inhaftiert und von der französischen Regierung an die Nationalsozialisten ausgeliefert. 1941 wurde er im [[KZ Buchenwald]] interniert und dem Arbeitskommando „Wäscherei“ sowie später dem Arbeitskommando „Arbeitsstatistik“ zugeteilt. Während dieser Zeit beteiligte er sich am [[Widerstand im KZ Buchenwald|Häftlingswiderstand]]. Nach der Befreiung widmete sich August Groel der politischen Organisierung der ehemaligen Häftlinge. Am 23. April 1945 leitete er die „Buchenwalder [[Volksfront]]konferenz“,&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv… S. 645&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der [[Hermann Brill]] über „Die nächsten Aufgaben der Volksfront“ referierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 war August Groel Leiter der Abteilung Handelspolitik in der Hauptverwaltung Interzonen- und Außenhandel der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]] und an den ersten Außenhandelsverträgen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland vom 3. September 1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er als Leiter der Fachschule für Außenhandel.&amp;lt;ref&amp;gt;Glückwunsch zum 70. Geburtstag in Neues Deutschland vom 12. Februar 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1954 bis 1966 leitete Groel das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Institut für Marktforschung&amp;#039;&amp;#039;, das später in &amp;#039;&amp;#039;Forschungsinstitut des Ministeriums für Außenhandel&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Zuletzt lebte er in Rostock und arbeitete für das „[[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]]“. Er starb wenige Tage nach seinem 91. Geburtstag und wurde auf dem &amp;#039;&amp;#039;Neuen Friedhof&amp;#039;&amp;#039; in Rostock bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1974 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1983 Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Emil Carlebach]] / [[Willy Schmidt (Gewerkschafter)|Willy Schmidt]] / [[Ulrich Schneider (Historiker)|Ulrich Schneider]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald ein Konzentrationslager. Berichte – Bilder – Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2000, ISBN 3-89144-271-8.&lt;br /&gt;
*Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald. Mahnung und Verpflichtung. Dokumente und Berichte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1983, S. 754.&lt;br /&gt;
*Roman Guski, Johanna Jawinsky, Hannelore Rabe: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für Opfer und Verfolgte des Naziregimes auf dem Neuen Friedhof in Rostock&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von der VVN-BdA Mecklenburg-Vorpommern), Rostock 2011, S. 31. ISBN 978-300-0350-375&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.vvnbda-rostock.de/wp-content/uploads/2011/11/denkmal.pdf, S. 31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Groel, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Groel, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Spanienkämpfer (KPD) und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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