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	<title>August Friedrich Sack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Friedrich_Sack&amp;diff=732569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Olaf2: Wohnung in Magdeburg</title>
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		<updated>2026-04-25T11:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wohnung in Magdeburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Friedrich Sack.jpeg|mini|August Friedrich Sack, Kupferstich von [[Daniel Berger (Kupferstecher)|Daniel Berger]] nach einem Gemälde von [[Anton Graff]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:August Friedrich Wilhelm Sack.jpg|mini|„10 Predigten über verschiedene wichtige Wahrheiten zur Gottseeligkeit, Dritter Theil“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Friedrich Wilhelm Sack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1703]] in [[Harzgerode]]; † [[22. April]] [[1786]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Philosoph]], [[Theologe]], berühmter Kanzelredner und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war ein Vertreter der Schule von [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolff]]. Als Hof- und [[Domprediger]] wurde er 1740 nach Berlin berufen. Seine Bedeutung liegt in seinen sozialen Aktivitäten und seiner Toleranz, so setzte er sich für die Thora-(Hoch-)Schule in [[Frankfurt/Oder]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der älteste Sohn des Bürgermeisters von Harzgerode, Daniel Sack (1671–1761), und seiner Ehefrau, geborene Voigt. Die Familie stammte aus [[Nordhausen]]. Nach Besuch der Schule in Harzgerode kam er mit 15&amp;amp;nbsp;Jahren an die Gymnasien in [[Bernburg (Saale)|Bernburg]] und [[Francisceum Zerbst|Zerbst]] und ging 1722 an die [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Frankfurt (Oder)]], um evangelisch-reformierte Theologie zu studieren. Nach einer Tätigkeit als Hauslehrer unternahm er eine Bildungsreise nach Holland. Am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1731 erhielt er eine Berufung zum dritten Prediger an der [[Deutsch-reformierte Kirche (Magdeburg)|deutschreformierten Gemeinde zu Magdeburg]]. Er war sehr beliebt in der Gemeinde und fand schnell Zugang zu den gebildeten Familien der [[Französische Kolonie zu Magdeburg|französisch-wallonischen Kolonie]] der Stadt. Seine erste Ehe endete um 1733 nach der Geburt der ersten Tochter [[Antoinette Bamberger|Antoinette]] (1732–1805), die heiratete reformierten Prediger in [[Berlin]] [[Johann Peter Bamberger]] (1722–1804), in deren Folge die Mutter in Kindbett verstarb. Am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1737 heiratete er Marie Garrigues (1715–1787), eine Tochter des Goldschmieds [[Jacques Garrigue]] (1677–1730) in [[Magdeburg]], und wurde im gleichen Jahr zum ersten Prediger und 1738 zum Konsistorialrat und Inspektor der reformierten Kirchen im [[Herzogtum Magdeburg]] ernannt. Er lebte im Predigerhaus [[Neuer Weg (Magdeburg)|Neuer Weg]] 17.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutsch-Reformierten Gemeinde zu Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Erster Band, Verlag von Julius Neumann, Magdeburg 1914, Seite 138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1740 wurde er nach Berlin bestellt, um vor König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] Probepredigten zu halten, was ihm die Berufung zum dritten Hof- und Domprediger zu Berlin einbrachte. Er trat sein Amt nach der formellen Ernennung am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1740 an. Im Jahre 1744 ernannte ihn der neue König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] zum Mitglied der Akademie der Wissenschaften und 1750 zum Oberkonsistorialrat. Im folgenden Jahr wurde er zum Visitator des reformierten [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasiums]] in Berlin bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] siedelte er mit dem Hof in die Festung Magdeburg über und unterrichtete und konfirmierte den Thronfolger in Magdeburg. Seine Dankespredigten zu verschiedenen Siegen des Krieges sind im Druck erschienen. Sack kümmerte sich insbesondere um die Ausbildung der jungen Theologen und gab eine Reihe von theologischen Schriften heraus. Eine längere schwere Krankheit hinderte ihn zeitweise, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Erst nach ausgiebigen Kuraufenthalten kehrte er zu seinen Amtsgeschäften zurück. 1777 konnte er die Berufung seines Sohnes [[Friedrich Samuel Gottfried Sack]] (1738–1817) aus zweiter Ehe zum fünften Hof- und Domprediger miterleben. Mit seiner letzten Predigt im [[Berliner Dom#Zweiter Dom (1747–1894)|Berliner Dom]] am 27.&amp;amp;nbsp;August 1780 legte er sein Amt als Domprediger nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Friedrich Sack starb 1786 im Alter von 83&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Er wurde auf dem Kirchhof an der [[Dorotheenstädtische Kirche|Dorotheenstädtischen Kirche]] beigesetzt. Das Grabmal ging spätestens bei der Einebnung von Kirche und Kirchhof im Jahr 1965 verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Dankpredigten über die von dem großen König Friedrich II. im Jahre 1757 erfochtenen Siege&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vertheidigter Glaube der Christen&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 1748–1751. ([https://books.google.de/books?id=g91aAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensbeschreibungen nebst einigen von ihm hinterlassenen Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Voß, Berlin 1789. ([https://books.google.de/books?id=g91aAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat Band 1]), ([https://opendata.uni-halle.de/explore?bitstream_id=a4567cac-ae0b-4c8f-8d42-cce7d9cc310a&amp;amp;handle=1981185920/86392&amp;amp;provider=iiif-image Band 2])&lt;br /&gt;
* Predigten, 6 Bde., 1735–64, ⁷1769.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|295|307|Sack, August Friedrich Wilhelm|Siegfried Lommatzsch|ADB:Sack, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|339|341|Sack|[[Alf Christophersen]]|119372630}} (zur Familie Sack)&lt;br /&gt;
* Johannes Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Französische Kolonie zu Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Magdeburg, Magdeburg 1942, (&amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Kultur- und Wirtschaftsleben&amp;#039;&amp;#039; 22, {{ZDB|545106-1}}).&lt;br /&gt;
* Mark Pockrandt: &amp;#039;&amp;#039;Biblische Aufklärung. Biographie und Theologie der Berliner Hofprediger August Friedrich Wilhelm Sack (1703–1786) und Friedrich Samuel Gottfried Sack (1738–1817)&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-11-017836-2, (&amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 86), (Zugleich: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11674183X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11674183X}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11674183X|titel=Sack, August Friedrich Wilhelm|datum=2026-04-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11674183X|LCCN=nr93034311|VIAF=8147538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sack, August Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domprediger in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1703]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sack, August Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sack, August Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1703&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Harzgerode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1786&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Olaf2</name></author>
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