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	<title>August Dresbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:09:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-24T16:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Dresbach, August-Bild-294-2.jpg|mini|hochkant|Kandidatenplakat August Dresbachs zur Bundestagswahl 1953]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Dresbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1894]] in [[Pergenroth]], [[Kreis Gummersbach]]; † [[4. Oktober]] [[1968]] in [[Ründeroth]], [[Oberbergischer Kreis]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1945 bis 1951 Landrat des Oberbergischen Kreises, von 1946 bis 1947 ernanntes Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Landtages]] und von 1949 bis 1965 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Dresbach wuchs im [[Ohlhagen]] auf. Sechs Jahre lang besuchte er dort die Schule, anschließend die [[Oberrealschule]] in [[Gummersbach]]. Nach dem [[Abitur]] studierte Dresbach, der [[evangelisch]]en Glaubens war, ab 1914 [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und Staatswissenschaften in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], wo er seitdem Mitglied der [[Burschenschaft Hannovera]] war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], wo er mit einer Dissertation über die Situation der [[Waldbröl]]er Pflasterer zum Dr.&amp;amp;thinsp;phil. promoviert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die soziale und wirtschaftliche Lage der  Pflasterer im Kreis Waldbröl. Ein Beitrag zur Binnenwanderung,&amp;#039;&amp;#039; Heidelberger Dissertation, 1919, Gummersbach: Verlag Luyken, o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], zu dem er sich als Kriegsfreiwilliger meldete, wurde sein Studium durch den Kriegsdienst mehrfach unterbrochen. Er kehrte aus dem Krieg als Leutnant der Reserve schwer verwundet zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium arbeitete er bis 1925 zunächst für die [[Industrie- und Handelskammer|Handelskammern]] in [[Essen]] und [[Remscheid]]. 1923 wurde er von der französischen Besatzungsmacht im Ruhrgebiet verhaftet und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Von 1925 bis 1939 war er für die &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; journalistisch tätig. Anschließend war er Referent im Landwirtschaftsamt in [[Düsseldorf]], bevor er von 1941 bis 1943 erneut als Journalist, diesmal für die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, arbeitete. 1943/44 war er Referent der Landwirtschaftskammer in [[Wiesbaden]]. Ab 1944 war Dresbach zweiter Geschäftsführer der Gauwirtschaftskammer Köln-Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Dresbach Zweiter Hauptgeschäftsführer der IHK Köln und 1951 Hauptgeschäftsführer der IHK Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] war Dresbach 1919 kurzzeitig Mitglied [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], ehe er der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] beitrat. 1945 beteiligte er sich an der Gründung der [[CDU]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]].&lt;br /&gt;
Da er nie Mitglied der NSDAP war, wurde August Dresbach am 7. Mai 1945 von den Alliierten als Landrat des Oberbergischen Kreises eingesetzt. Ab 1946 war er ehrenamtlicher Landrat, legte das Amt allerdings am 14. November 1951 nieder. Er war von 1947 bis 1951 Vorsitzender des [[Landkreistag Nordrhein-Westfalen|Landkreistages von Nordrhein-Westfalen]] und von 1949 bis 1951 Präsident des [[Deutscher Landkreistag|Deutschen Landkreistages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dresbach war von 1946 bis 1947 Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtages]] von [[Nordrhein-Westfalen]]. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit der ersten [[Bundestagswahl 1949|Wahl 1949]] bis 1965 an und vertrat dort als stets [[Direktmandat|direkt]] gewählter Abgeordneter den Wahlkreis [[Bundestagswahlkreis Oberbergischer Kreis|Oberbergischer Kreis]]. Von Dezember 1950 bis Oktober 1951 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Angelegenheiten der Inneren Verwaltung. Als Abgeordneter kritisierte Dresbach 1961 die Berufung seiner Fraktionskollegin [[Elisabeth Schwarzhaupt]] zur Bundesfamilienministerin, weil „eine Frau für ein solches Amt nicht trinkfest“ genug sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1955 erhielt August Dresbach den [[Orden wider den tierischen Ernst]]. Der Grund war, dass es ihm nach dem Protokoll des Bundestages gelang, während einer Debattenrede unter den Abgeordneten 46-mal „Heiterkeit“, mitunter sogar „stürmische Heiterkeit“ hervorzurufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Deutscher Bundestag |Titel=Plenarprotokoll der 30. Sitzung vom 21. Mai 1954 |Nummer=2/30 |Verlag=Dr. Hans Heger |Ort=Bad Godesberg |Datum=1954-05-21 |Seiten=9–13 |Online=[https://dserver.bundestag.de/btp/02/02030.pdf bundestag.de] |Format=PDF |KBytes=2100 |Abruf=2015-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 war Dresbach der erste Preisträger des vom [[Bund der Steuerzahler Deutschland]] gestifteten [[Karl-Bräuer-Preis]]es, der für bedeutende publizistische oder wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird, die die öffentliche Finanzwirtschaft betreffen.&lt;br /&gt;
1959 erfuhr er mehrere Ehrungen: Die [[Universität zu Köln]] verlieh ihm die Würde eines Dr.&amp;amp;thinsp;jur. h.&amp;amp;thinsp;c., die Gemeinde [[Ründeroth]] benannte die August-Dresbach-Straße nach ihm und der Deutsche Landkreistag ernannte ihn zum Ehrenmitglied. August Dresbach, der Mitglied der [[Raabe-Gesellschaft]] war, erhielt 1960 deren Medaille. Die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] zeichnete ihn 1964 mit der [[Johann-Stephan-Pütter-Medaille]] aus. 1978 erhielt ein Weg im Ortsteil [[Ohlhagen]] in der Gemeinde [[Reichshof]], in dem Dresbach bis 1955 gewohnt hatte, die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;August-Dresbach-Weg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Vom deutschen Osten und seiner Landwirtschaft, Köln: Kölnische Zeitung, 1929&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftliche Fahrt durch Frankreich, Köln: Kölnische Zeitung, 1929&lt;br /&gt;
* Kommune und Wirtschaft, Köln: Kölnische Zeitung, 1929&lt;br /&gt;
* Kritische Begleitworte zum Verwaltungsaufbau im westlichen Kontrollratsdeutschland, Stuttgart und Köln, Kohlhammer, 1949&lt;br /&gt;
* Die legitime öffentliche Wirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des Sparkassenwesens, München: Bayerischer Sparkassen- und Giroverband, 1954&lt;br /&gt;
* Angst vor Geldeigentum?, Frankfurt: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1955&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 158.&lt;br /&gt;
* Klaus Oldenhage, [[Henning Tegtmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Bekämpfung der neuen Nazis. Ein Beitrag von August Dresbach (Hannovera Göttingen 1914) im Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039;, Jahresgabe der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e.&amp;amp;nbsp;V. (GfbG), 2008, Koblenz 2009, S. 67–76&lt;br /&gt;
* Klaus Goebel, Gerhard Pomykaj: &amp;#039;&amp;#039;Ein unbequemer Demokrat. August Dresbach zum 100. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Oberbergischen Kreis. Gummersbach 1994&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 220.&lt;br /&gt;
* Henning Tegtmeyer: &amp;#039;&amp;#039;August Dresbach. Burschenschafter, Demokrat, Bundestagsabgeordneter&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Klaus Malettke]], Klaus Oldenhage (Hrsg.): [[Fritz Hellwig]]. Saarländer, Deutscher, Europäer. Eine Festschrift zum 100. Geburtstag. In: &amp;#039;&amp;#039;Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Band 20. Heidelberg 2012, S. 297–336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00327}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119304198}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Oberbergischen Kreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119304198|LCCN=n96117672|VIAF=77122722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dresbach, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Oberbergischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens wider den tierischen Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dresbach, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pergenroth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ründeroth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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