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	<title>August Conradi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:16:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Conradi&amp;diff=86110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Henning9121: J. Nesvadba verlinkt</title>
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		<updated>2025-05-26T13:16:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J. Nesvadba verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August (Eduard Moritz) Conradi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1821]] in [[Berlin]]; † [[26. Mai]] [[1873]] ebenda) war ein deutscher [[Komponist]], [[Organist]] und Kapellmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens ab 1840 studierte Conradi an der Berliner Königl. Akademie bei [[August Wilhelm Bach]] Komposition, Orgel und Klavier sowie bei [[Carl Friedrich Rungenhagen]] Generalbass und Kontrapunkt. Zwischen 1840 und 1842 wurde er für seine Studienerfolge mehrfach ausgezeichnet. 1843 trat er das [[Organist]]enamt an der Kirche des [[Invalidenhaus Berlin|Berliner Invalidenhauses]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die folgenden Jahre fiel die sporadische Zusammenarbeit mit [[Franz Liszt]], die Anfang 1844 mit Conradis erstem Aufenthalt in [[Weimar]] begann. Vielleicht hatten sich beide schon 1841/42 kennengelernt, als Liszt in Berlin Triumphe feierte. Conradi besaß zu dieser Zeit die größere Erfahrung in der Instrumentierung, weshalb Liszt mit ihm gemeinsam die [[Partitur]]en seiner ersten Orchesterwerke ausarbeitete. Mit Unterbrechungen dauerte diese Zusammenarbeit bis 1849. 1847 hatte Liszt Conradis &amp;#039;&amp;#039;Zigeunerpolka für Klavier&amp;#039;&amp;#039; bearbeitet. Als Conradi, nach kurzer Kapellmeistertätigkeit am Thalia-Theater, einer Berliner Liebhaberbühne, 1849 seine Laufbahn als Theaterkapellmeister am [[Stettin]]er Stadttheater begann, nahm [[Joachim Raff]] seinen Platz bei Liszt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Jahr 1849 fiel auch die erste Zusammenarbeit mit dem Textautor [[David Kalisch]], einem Meister der Berliner [[Posse]], am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin. Sie markiert Conradis endgültige und ausschließliche Hinwendung zur leichten Muse und den Beginn einer fruchtbaren und erfolgreichen Tätigkeit als Bühnenkomponist. Die weiteren Stationen waren das [[Königsstädtisches Theater|Königsstädtische Theater]] in Berlin (Februar 1851), das [[Düsseldorf]]er Opernhaus (Juli 1851), Kroll&amp;#039;s Etablissement in Berlin (die spätere [[Kroll-Oper]]) (1852) und das [[Köln]]er Stadttheater (1852/53). Danach kehrte Conradi endgültig nach Berlin zurück, zunächst wieder zu Kroll, ehe er 1855 am [[Wallner-Theater]] erstmals für längere Zeit als Kapellmeister tätig wurde. 1864 schließlich folgte er dem nach [[Darmstadt]] berufenen [[Joseph Nesvadba (Komponist)|Joseph Nesvadba]] als Kapellmeister am 1859 eröffneten [[Victoria-Theater (Berlin)|Victoria-Theater]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Lebensende war der als Musiker wie als Mensch geachtete Conradi rastlos tätig. Neben seinen Erfolgen als Bühnenkomponist waren es vor allem seine [[Tanz|Tänze]], [[Marschmusik|Märsche]], [[Potpourri (Musik)|Potpourris]] und [[Lied]]er für die bürgerlichen Berliner Salons, mit denen er ein beträchtliches Vermögen erwerben konnte, das nach dem Tode seiner Witwe weisungsgemäß dem [[Berliner Asylverein für Obdachlose|Berliner Asylverein]] zufiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Conradi wurde auf dem [[Friedhof I der Georgen-Parochialgemeinde|Friedhof Georgen-Parochial I]] in Berlin Prenzlauer Berg bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franzke, Friedhofsverwalter |Titel=Stellenbuch Friedhof Georgen-Parochial I |Hrsg=St. Georgen Gemeinde |Verlag=St. Georgen Gemeinde |Ort=Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grabstein trug die Inschrift: „War er im Leben an irdischen Gütern gewonnen, ließ er im Tode den Armen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Behrendt und Karl Malbranc |Titel=Auf dem Prenzlauer Berg - Beiträge zur Heimatkunde des Bezirks IV Berlin |Verlag=Verlag Moritz Diesterweg |Ort=Frankfurt a.M. und Berlin |Datum=1928 |Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – die Grabstätte ist nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Nach verheißungsvollem Start als Komponist der sog. „ernsten Musik“ ([[Sinfonie]]n, [[Kammermusik]]) schrieb er Bühnenwerke, in erster Linie komische [[Oper]]n, [[Posse]]n, [[Burleske]]n, [[Schwank|Schwänke]] und [[Zauberstück|Zaubermärchen]], ferner Lieder und [[Couplet]]s, die z. T. volkstümlich wurden. Unter seinen zahlreichen Instrumentalwerken finden sich neben den erwähnten Märschen, [[Polka]]s und Potpourris auch Fantasien über zeitgenössische Opernthemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war führender Komponist der Berliner [[Lokalposse]] und arbeitete mit namhaften Librettisten wie [[Adolph L’Arronge]], [[Ottokar Franz Ebersberg|O. F. Berg]], [[Carl Görlitz]], [[Eduard Jacobson]], [[David Kalisch]] und [[Heinrich Wilken (Schriftsteller)|Heinrich Wilken]] erfolgreich zusammen. Ihre Possen, Schwänke, Burlesken usw. waren in erster Linie auf den Geist der preußischen Metropole zugeschnitten. Themen waren alle Aspekte im politischen und sozialen Umfeld, die kritisch oder parodistisch beleuchtet wurden. Sie spiegelten in gleichem Maße die Bedingungen des alltäglichen Leben der einfachen Bevölkerung wie der aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse der Zeit, die durchaus auch kritisch beleuchtet wurden. Der Bedarf an solchen Stücken war groß und es war keine Seltenheit, wenn sie über 200 Aufführungen erlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conradi war ein fleißiger, fruchtbarer Komponist, auch wenn seine Bühnenmusiken manchmal nur aus wenigen strophischen Gesangsnummern mit kurzen Vor- und Zwischenspielen bestanden. Dank ihrer Volkstümlichkeit wurden manche noch im 20. Jahrhundert gesungen, beispielsweise „Herzliebchen mein unterm Rebendach“ aus dem Volksstück „Berlin, wie es weint und lacht“ (1858) von O. F. Berg und David Kalisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Richard Kruse]], &amp;#039;&amp;#039;August Conradi (gestorben 26. Mai 1873). Ein Gedenkblatt&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 12, 4. Quartal (= Band 48), (1912/13), S. 3–13 ([https://archive.org/stream/DieMusik12jg4qBd.481912-1913#page/n9/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|339||Conradi, August Eduard Moritz|Heinz Becker|116655224}}&lt;br /&gt;
* Dieter Siebenkäs: &amp;#039;&amp;#039;Conradi, August (Eduard Moritz)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik in Geschichte und Gegenwart(MGG)&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Personenteil Bd. 4, Bärenreiter-Verlag, Kassel 2000 (Sp. 1482–1484)&lt;br /&gt;
* Erika Wischer: &amp;#039;&amp;#039;Das Wallner-Theater unter der Direktion von Franz Wallner (1855-1868)&amp;#039;&amp;#039;, Phil. Diss. Berlin 1966, Mn. 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* F. Stieger: &amp;#039;&amp;#039;Opernlex. Teil II: Komponisten&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Tutzing 1977 (Bühnenwerke)&lt;br /&gt;
* E. Hardeck: &amp;#039;&amp;#039;August Conradi&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Musiker&amp;#039;&amp;#039;, 4. Folge, Köln 1966 (übrige Werke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116655224|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116655224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116655224|VIAF=56875842|LCCN=nb/2007/003349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Conradi, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Conradi, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Conradi, August Eduard Moritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Henning9121</name></author>
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