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	<title>August Benninghaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Benninghaus&amp;diff=687819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fröhlicher Fisch: +kat</title>
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		<updated>2026-01-02T13:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pater August Benninghaus SJ.jpeg|miniatur|hochkant|August Benninghaus, 1919]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Benninghaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Jesuiten|SJ]] (* [[7. November]] [[1880]] in [[Ankum|Druchhorn]]; † [[20. Juli]] [[1942]] im [[KZ Dachau]]) war ein deutscher katholischer Priester, [[Jesuit]] und [[Märtyrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Benninghaus’ Eltern waren der Landwirt Georg Benninghaus (geboren in Brokstreek/Essen als Georg große Beilage, genannt Korfhage) und dessen Ehefrau Caroline Benninghaus. August Benninghaus hatte mehrere Geschwister: Julius, Agnes, Theodor, Gustav, Johanna, Georg und den Politiker [[Heinrich große Beilage|Heinrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1900 trat er in das [[Noviziat]] der Jesuiten in [[Schloss Bleijenbeek|Blijenbeek]]/Niederlande ein und empfing am 24. August 1913 durch den Kölner [[Erzbischof]] und späteren [[Kardinal]] [[Felix von Hartmann]] das [[Sakrament]] der [[Priesterweihe]]. 1914 wurde er von seinem Oberen nach England gesandt. Beim Austausch von Kriegsgefangenen kam er 1916 nach Deutschland zurück. Hier stellte er sich freiwillig dem Heeresdienst und wurde als Divisionspfarrer an die [[Salonikifront|mazedonische Front]] geschickt. Dort erhielt die Division Besuch von [[Michael von Faulhaber|Erzbischof von Faulhaber]], dem späteren Kardinal.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Rieke-Benninghaus: &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für den Glauben&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Hermann Rieke-Benninghaus, Dinklage 2005, Foto S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er mit der Betreuung der Jugendverbände und mit der Seelsorge an einem Krankenhaus in Köln-Deutz beauftragt. Im Jahre 1924 übertrug ihm der Orden das Amt eines [[Exerzitien]]meisters. Als solcher wirkte er in [[Niederkassel]] am Rhein, [[Opladen]], [[Münster]] und im [[Kloster Bethlehem (Bergheim)|Kloster Bethlehem]] bei [[Bergheim]]/Erft. Danach war er zwei Jahre als [[Volksmission]]ar in [[Hannover]] tätig. 1928 wurde er in Münster [[Präses#Römisch-katholische Kirche|Diözesanpräses]] der Männergemeinschaften. Ab 1929 war er mit dem Pfarrer der Stadtkirche [[St. Lamberti (Münster)|St. Lamberti]] [[Clemens August Graf von Galen]] bekannt. Bis 1941 wirkte er als Exerzitienmeister und Volksmissionar im Kettelerheim in Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde wegen abfälliger Bemerkungen über den [[Nationalsozialismus]] ein Strafverfahren (wegen Vergehens gegen das [[Heimtückegesetz]]) gegen Pater Benninghaus eingeleitet. Er hatte geäußert, dass die Kirche schon viele Reiche überdauert habe. Das beim Sondergericht in [[Dortmund]] angestrengte Verfahren endete mangels Beweisen am 25. Oktober 1939. Am 27. Juni 1941 wurde er abermals von der [[Gestapo|Geheimen Staatspolizei]] in Münster verhaftet. Die Gestapo beschuldigte ihn, bei einem [[Exerzitien]]kurs für zum Militärdienst Einberufene im Katharinenstift in [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberg]] staatsfeindliche Äußerungen von sich gegeben zu haben. Er wurde in das [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] verlegt. Dort wurde er von zwei [[Schutzstaffel|SS]]-Männern derart misshandelt, dass er stürzte und auf eine Tischkante aufschlug. Dabei erlitt er eine [[Gehirnerschütterung]], von deren Folgen er sich bis zu seinem Tode nicht erholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
August Benninghaus Schule.jpeg|&amp;#039;&amp;#039;Schild der August-Benninghaus-Schule in Ankum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Stolperstein_August_Benninghaus.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Stolperstein für Pater August Benninghaus in der Königsstr. 35 in Münster&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 1942 wurde Benninghaus in das [[KZ Dachau]] verlegt, wo damals die katholischen Priester in einem sogenannten [[Pfarrerblock (KZ Dachau)|Pfarrerblock]] zusammengezogen wurden. Benninghaus kam in den Block 24, Stube 1. Dieser war im Mangeljahr 1942 zusätzlicher [[Invalidenblock des KZ Dachau|Invalidenblock]]. Das bedeutet, dass er zur Vergasung in [[Schloss Hartheim]] bei Linz vorgesehen war. Infolge Hungers und Schwäche verschlechterte sich sein körperlicher und geistiger Zustand immer mehr, bis er schließlich in das [[Krankenrevier (KZ Dachau)|Krankenrevier]] eingeliefert wurde. Am 20. Juli 1942 verhungerte er. Am 31. August 1942 wurde eine Urne mit Asche zum Pfarramt nach [[Ankum]] geschickt. Sie wurde auf dem Ankumer Friedhof beigesetzt. Auf dem Grabmal stehen die Worte  „Märtyrertod Dachau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
* Die Gemeinde Ankum benannte eine Straße am Ortseingang zu seinen Ehren und als Mahnung nach Benninghaus.&lt;br /&gt;
* Im [[Artländer Dom]] erinnert eine Bronzeplatte an Benninghaus.&lt;br /&gt;
* Die Ankumer Oberschule ist nach August Benninghaus benannt.&lt;br /&gt;
* In Münster erinnert ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus Königsstraße 35 an August Benninghaus.&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche hat August Benninghaus als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
* Im rekultivierten [[Tagebau Bergheim]], dem ehemaligen Standort des Klosters Bethlehem, ist ein Weg nach Benninghaus benannt.&lt;br /&gt;
* Seit 2017 wird jährlich der August-Benninghaus-Preis verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pater-benninghaus.de &amp;#039;&amp;#039;August-Benninghaus-Preis&amp;#039;&amp;#039;.] Freundeskreis P. August Benninghaus SJ, abgerufen am 21. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimat- und Verkehrsverein Ankum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Druchhorn&amp;#039;&amp;#039;. Ankum 1988.&lt;br /&gt;
* Vincent Lapomarda: &amp;#039;&amp;#039;The Jesuits and the Third Reich&amp;#039;&amp;#039;, Lewiston 1989 (Edwin Mellen Press), New York 14092, ISBN 0-7734-6265-1&lt;br /&gt;
* Heinz von der Wall: &amp;#039;&amp;#039;KZ-Häftlingsnummer 29 373. Pater August Benninghaus SJ aus Druchhorn&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimat-Jahrbuch „Osnabrücker Land 1990“&lt;br /&gt;
* Joachim Kuropka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meldungen aus Münster: 1924–1944. Geheime und vertrauliche Berichte von Polizei, Gestapo, NSDAP und ihren Gliederungen, staatlicher Verwaltung, Gerichtsbarkeit und Wehrmacht über die politische und gesellschaftliche Situation in Münster&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1992, ISBN 3-7923-0626-3.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Scheipers]]: &amp;#039;&amp;#039;Gratwanderungen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, 1997, ISBN 3-7462-1221-9.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Conrath und [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Pater Augustin Benninghaus&amp;#039;&amp;#039;, in: Helmut Moll (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2019, Band II, S. 950–953.&lt;br /&gt;
* Hermann Rieke-Benninghaus: &amp;#039;&amp;#039;P. August Benninghaus SJ – Märtyrer aus Druchhorn&amp;#039;&amp;#039;, Dinklage 2005², ISBN 3-938929-00-6.&lt;br /&gt;
* Hermann Rieke-Benninghaus: &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für den Glauben&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Hermann Rieke-Benninghaus, Dinklage 2005, ISBN 3-938929-06-5.&lt;br /&gt;
* Hans-Karl Seeger, Gabriele Latzel, Christa Bockholt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Otto Pies und Karl Leisner: Freundschaft in der Hölle des KZ Dachau&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Pies, Sprockhövel  2007, ISBN 978-3-928441-66-7.&lt;br /&gt;
* Hermann Rieke-Benninghaus: &amp;#039;&amp;#039;August Benninghaus. Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;, Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7386-1093-2.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Werner (Historiker)|Eduard Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Helden und Heilige in Diktaturen&amp;#039;&amp;#039;. Media Maria Verlag, Illertissen 2017, ISBN 978-3-9454013-0-9, S. 184–185.&lt;br /&gt;
* Hermann Rieke-Benninghaus: &amp;#039;&amp;#039;August Benninghaus SJ&amp;#039;&amp;#039;, Books on Demand, Norderstedt 2019, ISBN 978-3743141384.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130332399}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://pater-benninghaus.de/#Freundeskreis |titel=Freundeskreises P.August Benninghaus SJ |abruf=2021-12-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hermann Rieke-Benninghaus |url=http://www.con-spiration.de/syre/files/benninghaus.html |titel=Der Märtyrer August Benninghaus |hrsg=Public Con-Spiracy for the Poor (CS) |datum= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120901075518/http://www.con-spiration.de/syre/files/benninghaus.html |archiv-datum=2012-09-01 |abruf=2021-12-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hermann Rieke-Benninghaus |url=http://www.rieke-benninghaus.de/druchhorn.html#Geistliche |titel=Geistliche aus Druchhorn |werk=rieke-benninghaus.de |datum=2011-08-23 |abruf=2021-12-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130332399|VIAF=1116305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benninghaus, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Divisionspfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Münster ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ankum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benninghaus, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Benninghaus, August SJ&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jesuit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ankum|Druchhorn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fröhlicher Fisch</name></author>
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