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	<title>Aufwind - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T09:58:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aufwind&amp;diff=54040&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Leewellen-Aufwind */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-08T10:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leewellen-Aufwind: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufwind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine örtlich begrenzte, vertikale Luftbewegung. Bei großräumigen Effekten, etwa an einer [[Front (Meteorologie)|Front]], sagt man „[[Aufgleiten]]“. Gegenstücke zum Aufwind sind [[Abwind]], [[Fallwind]], [[Fallböe]], umgangssprachlich auch „[[Luftloch]]“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
=== Thermischer Aufwind ===&lt;br /&gt;
Thermische Aufwinde ([[Thermik]]) entstehen durch [[Temperatur]]differenzen der [[Luftmasse (Meteorologie)|Luftmassen]]. So erwärmt [[Sonne]]neinstrahlung die [[Erdoberfläche]] und in Folge die aufliegende Luft. Da warme Luft leichter und weniger dicht ist als kalte, steigen die erwärmten [[Luftpaket]]e wie große [[Seifenblase]]n auf. Sie steigen solange auf, bis sie in ähnlich dichte Luft geraten oder auf die Umgebungstemperatur abgekühlt sind. [[Bergsteiger]] spüren ihn oft beim nachmittäglichen Abstieg als warmen [[Gegenwind]] aus dem Tal. In deren Umfeld sinken weniger warme Luftmassen wieder ab und sorgen so für einen Luftaustausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GoldenMedows.jpg|mini|Thermikwölkchen]]&lt;br /&gt;
Die Intensität dieser Aufwinde hängt von der Sonneneinstrahlung, dem Temperaturverlauf der Atmosphäre, der Beschaffenheit der Erdoberfläche, der [[Feuchtigkeit]] und dem Einstrahlungswinkel ab. Ein trockenes [[Getreide]]feld kann mehr Wärme abgeben als eine feuchte Wiese, eine zur Sonne geneigte Gebirgsflanke wird mehr erwärmt als das Flachland. Diese Aufwinde sind meist auf einige 10 bis einige 100 Meter beschränkt. Enge Aufwinde nennt man im [[Segelflug]] Thermikschlauch oder „Bart“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großflächige Aufwinde treten meist unter [[Wolke]]n auf, insbesondere unter [[Cumulus]]wolken, der üblichen Schönwetter- oder „Schäfchenwolke“. Wolken sind Indikatoren für aufsteigende Luft, deren mitgeführte [[Luftfeuchtigkeit|Feuchtigkeit]] mit der zunehmenden Höhe abkühlt und bei Erreichen des [[Taupunkt]]s [[kondensieren]]. Die dabei freigesetzte [[Kondensationsenthalpie]] kann bei günstigen Bedingungen zu einem weiteren Aufsteigen der Luftpakete führen. Die Wolke beginnt dann von sich aus, weitere Luft anzusaugen und für weiteren Aufwind zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei geringer Luftfeuchtigkeit, oder fehlenden Kondensationskeimen, kann die Wolkenbildung auch ausbleiben, man spricht dann von &amp;#039;&amp;#039;Blauthermik&amp;#039;&amp;#039;. Die thermischen Aufwinde sind allenfalls durch mitaufsteigende Vögel, Pollen oder Staub zu orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hang-Aufwind ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hangwind.svg|mini|Prinzip des Hangaufwindes]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hangwind}}&lt;br /&gt;
[[Böschung|Hang]]-Aufwinde entstehen demgegenüber durch [[Orografie|orografisch]] erzwungenes Steigen der Luft, wenn [[Wind]] gegen eine [[Berg]]flanke streicht und [[Luv und Lee|luvseitig]] hangaufwärts abgelenkt wird. Auf der [[Luv und Lee|Leeseite]] des Berggrats strömt die Luft als [[Fallwind|Abwind]] wieder herab. In bestimmten Konstellationen können auch im Lee Aufwinde, die sogenannten [[Leewellen]], entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hangaufwinde sind großräumiger und durch die andauernde Luftströmung stabiler als die [[Thermik]] und erlauben [[Segelflug|Segelfliegern]] und [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmfliegern]] bei geeignetem Terrain, z.&amp;amp;nbsp;B. an einer [[Kliffküste|Steilküste]] oder einem [[Prallhang]] im [[Talwind]], oftmals ruhiges, stundenlanges und kilometerweites [[Soaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leewellen-Aufwind ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lenticular4.jpg.jpeg|mini|Lenticulariswolke]]&lt;br /&gt;
[[Leewellen]] sind eine durch Wind hervorgerufene Wettererscheinung, die auf der dem Wind abgewandten Seite (Lee) von Bergen entstehen kann. Die Luftströmung gerät beim Überstreichen eines Gebirgszuges in [[Schwingung]]. Die Welle besteht aus einem aufsteigenden Teil (Aufwind) und einem Abwind. Dabei kann es auch horizontale Luftwirbel, Rotoren geben. Als glattgeschliffene [[Lenticularis]]wolke können diese Wellen sichtbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufwinde sind für [[Segelflugzeug]]e eine Möglichkeit, bis in große Höhen aufzusteigen. Für andere Luftfahrzeuge sind Leewellen wegen der damit verbundenen hohen [[Windgeschwindigkeit]]en nicht nutzbar oder stellen durch deren [[Clear Air Turbulence|Turbulenzen]] eher eine Gefahr dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konvergenz ===&lt;br /&gt;
Strömen Luftmassen aufeinander, ohne dass sie seitlich ausweichen können, beispielsweise in Gebirgstälern, dann steigen sie auf. Im Gebirge treten [[Konvergenz (Meteorologie)|Konvergenzen]] z.&amp;amp;nbsp;B. in Nähe von [[Gebirgspass|Pässen]] auf, wenn unterschiedliche Talwinde aufeinander prallen. Sie sind manchmal an einer einzeln stehenden Wolke über der Talmitte erkennbar, während andere Wolken über Berggipfel stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, wenn abgekühlte Luft beidseitig eines Tals von den Berghängen hinunterströmt, bildet sich über dem Tal ebenfalls eine Konvergenz, in Fliegerkreisen als [[Umkehrthermik|„Abendthermik“]] bekannt und beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der freien [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] treten Konvergenzen auch im Zusammenhang mit Fronten auf und bringen oftmals eine Wetterverschlechterung ([[Bewölkung]], [[Niederschlag]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Aufwinde im Segelflug ===&lt;br /&gt;
Ein [[Segelflugzeug]] legt bei mittlerer Fluggeschwindigkeit von 120&amp;amp;nbsp;km/h etwa 33&amp;amp;nbsp;m/s zurück. Mit [[Gleitverhältnis]] 1:40 bedeutet das ein Sinken von 0,83&amp;amp;nbsp;m/s. Daher wird es bei einem Aufwind von 1&amp;amp;nbsp;m/s bereits geringfügig steigen. Das Kreisen in engen Aufwinden (Fliegersprache: „Kurbeln“) verschlechtert allerdings das Gleitverhältnis durch die hohe Schräglage, so dass erst stärkere Aufwinde zu einem tatsächlichen Höhengewinn führen. Das „geringste Sinken“ (geringster Höhenverlust pro Zeitspanne) wird bei niedrigerer Geschwindigkeit als das „beste Gleiten“ (geringster Höhenverlust pro zurückgelegter Strecke) erreicht. Man nützt es vor allem beim Kreisen in der [[Thermik]], wo es nicht auf Zurücklegen von Strecke, sondern auf die bestmögliche Ausnutzung des Aufwinds ankommt. Als [[Nullschieber]] bezeichnet man einen schwachen Aufwind, der keinen Höhengewinn bringt, sondern nur das Eigensinken des Segelflugzeugs ausgleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Segelflugrekorde im [[Langstreckenflug]] oder [[Dreiecksflug]] sind stabile [[Hangwind]]e günstiger als [[Thermik]], weil oft längere Strecken ganz ohne Kreisen im Aufwind geflogen werden können. Die Rekordweiten liegen bereits weit über 2000&amp;amp;nbsp;km, am 21. Januar 2003 flog der Pilot [[Klaus Ohlmann]] mit seinem Copiloten in [[Argentinien]] eine Strecke von 3.009&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufwinde bei Gleitschirmen und Hängegleitern ===&lt;br /&gt;
Für [[Gleitschirm]]e liegt das [[Gleitverhältnis]] bei ca. 1:9, bei [[Hängegleiter]]n bei ca. 1:20. Somit können mit diesen Fluggeräten nicht derart weite Strecken zurückgelegt werden wie mit [[Segelflugzeug]]en. Sie können aber wegen ihrer geringeren Geschwindigkeit engere Kreisbahnen fliegen und das Steigen in Thermikbärten besser ausnutzen. Dynamische Aufwinde sind wegen der eingeschränkten Maximalgeschwindigkeit dieser Fluggeräte nur bedingt nutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem liegt der Streckenweltrekord für Gleitschirme bei über 600&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xcontest.org/2021/world/en/flights/detail:sebastien300/19.06.2021/14:49 |titel=Sebastien Kayrouz • 19.6.2021 • − 615.02 km |sprache=en |abruf=2021-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/19487 |titel=Sebastien Kayrouz (USA) (19487) |datum=2021-06-23 |sprache=en |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Thermikkraftwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Aufwindkraftwerk Mildura]]&lt;br /&gt;
* [[Winde und Windsysteme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflugmeteorologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleitschirmfliegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hängegleiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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