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	<title>Auftrag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auftrag&amp;diff=131507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-06-30T12:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Auftrag als juristischem Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Auftrag (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rechtssinne des {{§|662|BGB|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] kommt ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auftrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zustande, wenn zwischen dem [[Auftraggeber]] und dem [[Auftragnehmer]] eine [[vertrag]]liche Einigung darüber besteht, dass der Auftragnehmer die Besorgung eines Geschäfts, worunter jedes Tätigwerden für den Auftraggeber verstanden wird, für den Auftraggeber übernimmt und die Parteien sich weiterhin einig darüber sind, dass die Geschäftsbesorgung [[Entgelt|unentgeltlich]] erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Auftrag eine vertragliche Einigung erfordert, lässt er sich gegenüber der unverbindlichen [[Gefälligkeit]] abgrenzen. Sofern die Geschäftsbesorgung entgeltlich erfolgt, kommt hingegen ein [[Geschäftsbesorgungsvertrag]] gemäß {{§|675|BGB|juris}} BGB in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Auftragsgeschäft ist seit der [[Antikes Griechenland|griechischen Antike]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludovic Beauchet: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du droit privé de la république athénienne&amp;#039;&amp;#039;, 1897, S.&amp;amp;nbsp;265 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Diomedes]] hörte, dass die Stadt [[Argos (Stadt)|Argos]] ein [[Viergespann]] besitze, gab er seinem Freund [[Alkibiades]] den Auftrag, diese Pferde für ihn zu kaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Alkibiades&amp;#039;&amp;#039; 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch Alkibiades ignorierte seinen Auftraggeber, behielt die Pferde für sich und siegte mit diesem Gespann 416 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Olympia (Griechenland)|Olympia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Buhmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Sieg in Olympia und in den anderen panhellenischen Spielen&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S.&amp;amp;nbsp;43&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hieraus resultierende Mandatsklage&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Platner (Rechtswissenschaftler)|Eduard Platner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Process und die Klagen bei den Attikern&amp;#039;&amp;#039;, 1825, S.&amp;amp;nbsp;378.&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm [[Isokrates]].&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Alkibiades&amp;#039;&amp;#039; 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Mandatum (Vertrag)|Mandatum]] (&amp;#039;&amp;#039;manus dare&amp;#039;&amp;#039;, „die Hand geben“) war im [[Römisches Recht|römischen Recht]] eine Regelung für verschiedene Geschäfte unter Mitbürgern, Verwandten oder Freunden. Lange Zeit war es als Gefälligkeit unentgeltlich,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Iulius Paulus|Paulus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Pandekten|Digesten]]&amp;#039;&amp;#039; 17, 1, 1, 4: &amp;#039;&amp;#039;mandatum nisi gratuitum nullum est&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; heute dagegen kann es entgeltlich oder unentgeltlich sein. Bei den Römern war die unentgeltliche Hilfe für Freunde und Unterstützungsleistungen eine selbstverständliche Pflicht. Zwar wissen die [[Rechtsquelle]]n, die uns heute zur Verfügung stehen, nichts mehr von einer Einigung per Handschlag,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Kaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Römischen Privatrechtes.&amp;#039;&amp;#039; [[Handbuch der Altertumswissenschaft]]. Abteilung 10: Rechtsgeschichte des Altertums. Erster Abschnitt, Band 3.3.1: &amp;#039;&amp;#039;Das altrömische, das vorklassische und klassische Recht.&amp;#039;&amp;#039; 1955, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage 1971 München, S.&amp;amp;nbsp;577.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Form (Recht)|formfrei]] aber war das Geschäft. Das Mandatum fällt insoweit unter die Vertragskategorie der [[Konsensualvertrag|Konsensualkontrakte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Hausmaninger]], [[Walter Selb]]: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien 1981, 9. Aufl. 2001, (Böhlau-Studien-Bücher), ISBN 3-205-07171-9, S.&amp;amp;nbsp;296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Arten des Mandatum waren bekannt, einerseits das traditionelle, das im gemeinschaftlichen Lebenskreis galt und dasjenige, das für bestimmte Berufe, etwa Lehrer, Rechtsanwälte und Ärzte (&amp;#039;&amp;#039;artes liberales&amp;#039;&amp;#039;), heranzuziehen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Nörr]], Shigeo Nishimura (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mandatum und Verwandtes: Beiträge zum römischen und modernen Recht&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Inhalt hatten die Aufträge im Laufe ihrer [[Rechtsgeschichte|Entwicklung]] Tätigkeiten, die gleichermaßen rein faktischer oder rechtlicher Natur waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bayerische [[Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis]] (1756) behandelte das Auftragsgeschäft wie eine [[Vollmacht]]; auch das [[Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten|Allgemeine Preußische Landrecht]] (1794) stellte den Auftrag mit den stellvertretungsrechtlichen Regelungen in Zusammenhang.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Köbler: &amp;#039;&amp;#039;Werden, Wandel und Wesen des deutschen Privatrechtswortschatzes&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S.&amp;amp;nbsp;279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Einführung des [[österreich]]ischen [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches]] (ABGB) von 1811, wurde das heutige Institut des Auftrags eingeführt, zwei Jahre später folgte das [[Schweiz]]er [[Obligationenrecht (Schweiz)|Obligationenrecht]] der Schweiz. Deutschland kodifizierte das Auftragsrecht mit Einführung des [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuchs]] im Jahr 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff und Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Begriffes des Auftrags in der juristischen Fachsprache unterscheidet sich von der heutigen allgemeinsprachlichen Verwendung. Das ist bei der Formulierung von Verträgen zu beachten. Der Gegenstand beispielsweise von Kaufverträgen, Mietverträgen und Werkverträgen ist im juristischen Sinne somit kein Auftragsinhalt, sondern ein Dienst ([[Dienstvertrag (Deutschland)|Dienstvertrag]]), eine Überlassung ([[Mietvertrag (Deutschland)|Mietvertrag]]) oder ein Werk ([[Werkvertrag (Deutschland)|Werkvertrag]]) gegen entsprechende Vergütung gemäß einer Preisvereinbarung. In diesem Sinne spricht man dann auch von dem einem Rechtsanwalt, Architekten oder Makler erteilten Auftrag. Auch einer [[Vollmacht]] liegt in der Regel ein Auftragsverhältnis zu Grunde. Das BGB kennt anderseits keinen typischen Verwalter- oder Treuhändervertrag.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesgerichtshof|BGH]] [[Betriebs-Berater]] 69, 1154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geschäft im Sinne des Auftrags kommen [[rechtsgeschäft]]liche und tatsächliche Handlungen in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Hermann Seiler]], in: [[Franz Jürgen Säcker]]/[[Roland Rixecker]]/[[Hartmut Oetker]]/[[Bettina Limperg]]: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch: BGB&amp;#039;&amp;#039;, § 662, Rn. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschäftsbesorgung (Tätigkeit) wird unentgeltlich und in fremdem Interesse erbracht. Inhaltlich kann die Besorgung eines Einzelgeschäfts zugrunde liegen, ebenso alle Maßnahmen in einer bestimmten Angelegenheit. Daraus erwachsen Ansprüche. Aufgrund der unterschiedlichen Rechtsfolgen (Ansprüche), sind Auftragsgeschäfte gegenüber unverbindlichen Gefälligkeitsverhältnissen und entgeltlichen Geschäftsbesorgungsverträgen, die dem Wesen nach auf Dienst- beziehungsweise Werkverträgen beruhen, abzugrenzen.&lt;br /&gt;
Um eine [[Geschäftsführung ohne Auftrag (Deutschland)|Geschäftsführung ohne Auftrag]] handelt es sich, wenn jemand ein Geschäft für einen anderen besorgt, ohne ihm gegenüber aufgrund eines Auftrags oder eines sonstigen Grunds hierzu berechtigt zu sein ({{§|677|bgb|juris}} BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Vorsorgevollmacht]] durch Familienangehörige und vergleichbare Vertrauenspersonen (im Sinne des § 6 Abs. 2 RDG) wird in der Regel von einem Zugrunde liegenden Auftragsverhältnis ausgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. OLG Schleswig, Urteil vom 18.03.2014, 3 U 50/13, FamRZ 2014, 1397; OLG Brandenburg, Urteil vom 2.4.2019 - 3 U 39/18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansprüche aus Auftrag ==&lt;br /&gt;
Der Geschäftsherr hat Anspruch auf Herausgabe des durch den Auftrag Erlangten, {{§|667|bgb|juris}} BGB. Darüber hinaus darf er gemäß {{§|666|bgb|juris}} BGB Auskunft und Rechenschaftslegung verlangen (Auftragsabweichungen). Im Gegenzug dazu darf der Auftragnehmer Ersatz der erforderlichen [[Aufwendungsersatz|Aufwendungen]] verlangen, {{§|670|bgb|juris}} BGB. Unter Aufwendungen sind die tatsächlich erbrachten freiwilligen Vermögensopfer zur Durchführung des Auftrags zu verstehen. Keine Aufwendungen sind dabei die eigenen Arbeitsleistungen des Geschäftsführers, denn er wird auf Rechnung des Auftraggebers tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beauftragte hat den Weisungen des Auftraggebers zu folgen und hat bei Einschaltung eines Dritten dessen Verschulden zu vertreten, {{§|664|bgb|juris}} Abs. 1 BGB. Der Auftrag kann vom Auftraggeber jederzeit [[Widerruf (Recht)|widerrufen]], vom Beauftragten jederzeit [[Kündigung|gekündigt]] werden ({{§|671|bgb|juris}} Abs. 1 BGB). Bei einer Kündigung zur Unzeit macht sich der Beauftragte gegebenenfalls schadenersatzpflichtig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Dirk Looschelders]] | Titel=Schuldrecht - Besonderer Teil | Auflage=8. | Verlag=Vahlen | Ort=München | Datum=2013 | ISBN=978-3-8006-5144-3 | Fundstelle=Rn. 817}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem endet das Auftragsverhältnis im Zweifel mit dem [[Tod]] des Beauftragten ({{§|673|BGB|juris}} BGB), der Tod des Auftraggebers bleibt dagegen unbeachtlich ({{§|672|BGB|juris}} BGB), der Auftrag gilt als mit dessen Erben als fortbestehend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Dirk Looschelders]] | Titel=Schuldrecht - Besonderer Teil | Auflage=8. | Verlag=Vahlen | Ort=München | Datum=2013 | ISBN=978-3-8006-5144-3 | Fundstelle=Rn. 818}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftrag in anderen Rechtsgebieten ==&lt;br /&gt;
Auch auf anderen [[Rechtsgebiet]]en außerhalb des [[Privatrecht|Zivilrechts]] wird der Begriff des Auftrags verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwesen ===&lt;br /&gt;
Im [[Baurecht (Deutschland)|Baurecht]] wird &amp;#039;&amp;#039;Auftrag&amp;#039;&amp;#039; häufig entgegen dem juristischen Terminus verwendet. So sprechen etwa {{§|2|VOB-B|dejure}} Abs. 8 [[VOB/B]] und selbst eine Verordnung wie die [[Honorarordnung für Architekten und Ingenieure|HOAI]] von „Auftrag“, „Auftraggeber“ und „Auftragnehmer“ ({{§|11|HOAI|dejure}} Abs. 1 HOAI), obwohl hier mit Auftrag die Übertragung von Leistungen gegen Entgelt, meist im Rahmen eines Werkvertrags, gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Verwaltung ===&lt;br /&gt;
In der [[Öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]] bezeichnet der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Auftrag&amp;#039;&amp;#039; (synonym: &amp;#039;&amp;#039;[[Weisung (Deutschland)|Weisung]]&amp;#039;&amp;#039;) jede Anweisung oder Mitteilung einer übergeordneten [[Behörde]] an eine nachgeordnete Behörde. Dies gilt jedoch nur, sofern sie nicht oberste Behörde und somit [[Ministerium]] ist (dann wäre bei gleicher Sachlage von einem [[Erlass (Verwaltungsrecht)|Erlass]] die Rede). Davon zu unterscheiden ist die Delegation von [[öffentliche Aufgaben|öffentlichen Aufgaben]] im Rahmen der [[Auftragsverwaltung]]. Grundsätzlich ist der [[Behördenleiter]] für alle in seinem örtlich und sachlichen Zuständigkeit alleinig [[Unterschrift|zeichnungsberechtigt]]. Der gesamte Unterbau, also unterstellte [[Dienststelle]]n, zeichnen im [[Außenverhältnis]] – soweit dazu ermächtigt – &amp;#039;&amp;#039;im Auftrag&amp;#039;&amp;#039; [des Behördenleiters] („i.A.“). Lediglich der Vertreter des Behördenleiters unterschreibt &amp;#039;&amp;#039;in Vertretung&amp;#039;&amp;#039; [des Behördenleiters] („i.V.“). Formal ist beides per [[Dienstanweisung]] behördenintern geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergaberecht ===&lt;br /&gt;
Im Vergaberecht hat der &amp;#039;&amp;#039;[[öffentlicher Auftrag|öffentliche Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039; eine besondere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soldatenrecht ===&lt;br /&gt;
Das Soldatenrecht kennt im Rahmen der [[Innere Führung|inneren Führung]] das [[Führen mit Auftrag]], eine Methode der militärischen Führung. Im Gegensatz zum konkret formulierten [[Militärischer Befehl|militärischen Befehl]] gibt der militärische Vorgesetzte den Soldaten beim Auftrag lediglich das Ziel, meist auch noch den Zeitumfang und die benötigten Kräfte vor. Auf Basis dieser Rahmenbedingungen verfolgt und erreicht der Geführte das Ziel &amp;#039;&amp;#039;selbständig&amp;#039;&amp;#039; und kann im Rahmen des Auftrags eigene konkrete Entscheidungen treffen. Dies bedeutet, dass der Ausführende in der Durchführung des Auftrages weitgehend frei ist. Dies sichert eine große [[Anpassungsfähigkeit|Flexibilität]] in der Auftragsdurchführung und trägt wesentlich zur Entlastung höherer Führungsebenen bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf Graf Baudissin]]: &amp;#039;&amp;#039;Soldat für den Frieden&amp;#039;&amp;#039;, 1969, S.&amp;amp;nbsp;59 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Das [[Auftrag (Schweiz)|Auftragsrecht]] ist in der [[Schweiz]] ähnlich wie in Deutschland geregelt (Art. 394 ff. [[Obligationenrecht (Schweiz)|OR]]), allerdings werden auch entgeltliche Aufträge und Arbeitsverträge begrifflich erfasst. In [[Österreich]] sehen die §§ 1002 ff. [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|ABGB]] ähnliche Regelungen vor („aufgetragenes Geschäft“) Der Auftrag wird als &amp;#039;&amp;#039;Bevollmächtigungsvertrag&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Den Auftraggeber trifft nach § 1004 ABGB in Verbindung mit § 1014 ABGB die Pflicht zur Zahlung des vereinbarten oder gesetzlichen Entgelts an den Beauftragten. Nach § 1020 ABGB kann der Auftraggeber den Auftrag „nach Belieben“ widerrufen. Der Tod des Auftraggebers oder Beauftragten beendet im Regelfall den Auftrag (§ 1022 ABGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Der Bürgenregress im Rahmen des römischen Auftragsrechts: Studien zur formula in factum concepta&amp;#039;&amp;#039;, Freie Universität Berlin, Dissertation 2010, Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6601-0.&lt;br /&gt;
* Franz Schnauder: &amp;#039;&amp;#039;Das Recht der Geschäftsbesorgung beim Vertrieb von Kapitalanlagen und Kreditvertragsprodukten&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2013, ISBN 978-3-16-152621-3.&lt;br /&gt;
* [[Staudinger (Gesetzeskommentar)|Staudinger]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetzeskommentar|Kommentar]] zum Bürgerlichen Gesetzbuch mit Einführungsgesetz und Nebengesetzen&amp;#039;&amp;#039;. Buch 2, Recht der Schuldverhältnisse, &amp;#039;&amp;#039;§§ 662-675b: (Auftrag und Geschäftsbesorgung)&amp;#039;&amp;#039;, Verfasser: [[Julius von Staudinger]]; [[Michael Martinek]]; [[Sebastian Omlor]]; Herausgeber/Redaktor: [[Volker Rieble]], Sellier-de Gruyter, [2017], ISBN 978-3-8059-1231-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4003557-8}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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