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	<title>Aufstocker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-11-01T17:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufstocker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in der Terminologie der [[Bundesagentur für Arbeit]] Personen, die Leistungen nach dem [[Zweites Buch Sozialgesetzbuch|SGB II]] ergänzend zum Arbeitslosengeld ([[Arbeitslosengeld I]]) erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Zweites Buch Sozialgesetzbuch – SGB II |TitelErg=Fachliche Weisungen§ 7 SGB II  Leistungsberechtigte |Hrsg=Bundesagentur für Arbeit |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2016-08-10 |ISBN= |Seiten=31 / 7.78 |Online=https://www.arbeitsagentur.de/veroeffentlichungen/wissensdatenbank-sgbii |Format=PDF |KBytes=327 |Abruf=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann der Fall sein, wenn die Ansprüche auf Arbeitslosengeld I zu gering sind, um das Existenzminimum zu decken. In der Umgangssprache in Deutschland ist Aufstocker ein Begriff für Personen, die mit ihrer Beschäftigung ein so geringes Einkommen erzielen, dass sie ergänzend finanzielle Leistungen vom [[Jobcenter]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/aufstocker Aufstocker]. Eintrag im Gründerszene Lexikon, abgerufen am 8. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeitsmarktstatistik spricht hier jedoch offiziell von „erwerbstätigen  Arbeitslosengeld II-Beziehern“ oder „Ergänzern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Thomann-Busse: {{Internetquelle| url=https://www.zdf.de/nachrichten/heute/hartz-iv-trotz-job-wenn-der-lohn-einfach-nicht-reicht-100.html| titel=Wenn der Lohn einfach nicht reicht| werk=[[ZDF]]| datum=2018-03-29| abruf=2022-02-19| archiv-url=https://web.archive.org/web/20180613185606/https://www.zdf.de/nachrichten/heute/hartz-iv-trotz-job-wenn-der-lohn-einfach-nicht-reicht-100.html| archiv-datum=2018-06-13| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungsarten ==&lt;br /&gt;
Aufgestockt werden kann jede Art von Einkommen: Es kann sich um Arbeitseinkommen aus einem [[Beschäftigungsverhältnis]], um Einkünfte aus [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständiger Tätigkeit]] oder um [[Sozialleistungen]] ([[Arbeitslosengeld (Deutschland)|Arbeitslosengeld]], [[Krankengeld]], [[Verletztengeld]], [[Übergangsgeld]], Rente wegen teilweiser [[Erwerbsminderung]]) handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anspruch auf Grundsicherungsleistungen ==&lt;br /&gt;
Erwerbsfähige haben Anspruch auf [[Arbeitslosengeld II]] (Regelbedarf, Bedarfe für Unterkunft und Heizung, eventuelle Mehrbedarfe) ergänzend zu ihrem Einkommen, wenn ihr anrechenbares Einkommen nicht ausreicht, um davon die genannten Bedarfe zu decken und wenn auch kein oder kein ausreichendes einzusetzendes Vermögen vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einkommen wird nach bestimmten Regeln „angerechnet“ ({{§|11|sgb_2|juris}} SGB II in Verbindung mit der [[Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung|Alg-II-Verordnung]]). Es werden bestimmte Beträge abgesetzt (Absetzbeträge nach {{§|11b|sgb_2|juris}} SGB II). Wegen der Freibeträge nach § 11b Abs. 2 und Abs. 3 SGB II liegen die Einnahmen eines erwerbstätigen Aufstockers insgesamt über den Leistungen zur Grundsicherung. Hierdurch soll ein Anreiz für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anspruch auf Arbeitsförderungsleistungen ==&lt;br /&gt;
Aufstocker haben außerdem Anspruch auf aktive Arbeitsförderung oder Eingliederungsleistungen nach dem [[Drittes Buch Sozialgesetzbuch|Dritten Buch Sozialgesetzbuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwerbstätige Leistungsbezieher in der Sozialstatistik ==&lt;br /&gt;
Im November 2012 gab es bzgl. des Arbeitslosengelds II&lt;br /&gt;
* 4,334 Mio. Personen erwerbsfähige Leistungsberechtigter, davon waren&lt;br /&gt;
* 1,310 Mio. Personen bzw. 30 % erwerbstätig (auf Kreisebene zwischen 21 % und 43 %), davon waren&lt;br /&gt;
* 1,196 Mio. Personen bzw. 91 % abhängig erwerbstätig (auf Kreisebene zwischen 84 % und 99 %, die anderen selbständig), davon hatten&lt;br /&gt;
* 0,329 Mio. Personen bzw. 28 % ein Einkommen oberhalb von 800 Euro (auf Kreisebene zwischen 17 % und 44 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Methodik-Qualitaet/Methodenberichte/Grundsicherung-Arbeitsuchende-SGBII/Generische-Publikationen/Tabellenanhang-Geldleistungen-an-BG-mit-Einkommen-aus-Erwerbstaetigkeit.xls|titel=Tabellenanhang zu Geldleistungen an Bedarfsgemeinschaften mit Einkommen aus Erwerbstätigkeit|autor=Bundesagentur für Arbeit|werk=|datum=|abruf=2019-01-17|format=[[Microsoft Excel|MS Excel]]; 749&amp;amp;nbsp;kB|offline=ja}}&amp;lt;br/&amp;gt;Tabellenblatt 4. Erwerbstätige Arbeitslosengeld II-Bezieher nach Art der Erwerbstätigkeit und Höhe des Bruttoeinkommens&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demzufolge sind etwa 9 % der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten abhängig erwerbstätig beschäftigt mit einem Einkommen oberhalb von 800 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften, in denen mindestens ein sozialversicherungspflichtig vollzeit Beschäftigter Leistungsberechtigter lebt, lag&lt;br /&gt;
* 2007 bei 382.000 Bedarfsgemeinschaften,&lt;br /&gt;
* 2008 bei 377.000 Bedarfsgemeinschaften,&lt;br /&gt;
* 2009 bei 332.000 Bedarfsgemeinschaften,&lt;br /&gt;
* 2010 bei 334.000 Bedarfsgemeinschaften,&lt;br /&gt;
* 2011 bei 327.000 Bedarfsgemeinschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Methodik-Qualitaet/Methodenberichte/Grundsicherung-Arbeitsuchende-SGBII/Generische-Publikationen/Tabellenanhang-Geldleistungen-an-BG-mit-Einkommen-aus-Erwerbstaetigkeit.xls|titel=Tabellenanhang zu Geldleistungen an Bedarfsgemeinschaften mit Einkommen aus Erwerbstätigkeit|autor=Bundesagentur für Arbeit|werk=|datum=|abruf=2019-01-17|format=[[Microsoft Excel|MS Excel]]; 749&amp;amp;nbsp;kB|offline=ja}}&amp;lt;br/&amp;gt;Tabellenblatt 10. Bedarfsgemeinschaften (BG) mit erwerbstätigen ALGII-Beziehern: Bestand und Zahlungsansprüche auf Leistungen nach Beschäftigungsformen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! Jahr !! Erwerbstätige&amp;lt;br/&amp;gt;ALGII-Bezieher&lt;br /&gt;
! Anteil aller&amp;lt;br/&amp;gt;ALGII-Bezieher&lt;br /&gt;
! davon&amp;lt;br/&amp;gt;sozial-&amp;lt;br/&amp;gt;versicherungs-&amp;lt;br/&amp;gt;pflichtig&lt;br /&gt;
! Anteil aller&amp;lt;br/&amp;gt;sozial-&amp;lt;br/&amp;gt;versicherungs-&amp;lt;br/&amp;gt;pflichtig&amp;lt;br/&amp;gt;Beschäftigten&lt;br /&gt;
! davon&amp;lt;br/&amp;gt;in Vollzeit&lt;br /&gt;
! davon&amp;lt;br/&amp;gt;alleinlebend&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juni 2005 || || || || 3,3 % || || || &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot;&amp;gt;Leipziger Volkszeitung: {{Webarchiv|url=http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/dgb-studie-mehr-hartz-iv-aufstocker-trotz-aufschwung-osten-besonders-betroffen/r-mitteldeutschland-a-38700.html |wayback=20100930183817 |text=&amp;#039;&amp;#039;DGB-Studie: Mehr Hartz-IV-Aufstocker trotz Aufschwung – Osten besonders betroffen&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/hartz-iv-arm-trotz-arbeit_aid_528083.html Arm trotz Arbeit]. focus.de, 8.&amp;amp;nbsp;Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 1.219.981 || 23,1 % || || 2,6 %||  || || &amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=alg2007-2009/&amp;gt;&amp;lt;ref name=welt2&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/wirtschaft/article107259424/Immer-mehr-Menschen-gehen-trotz-Arbeit-zum-Amt.html Immer mehr Menschen gehen trotz Arbeit zum Amt]&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Welt. 24. Juni 2012. Abgerufen am 24. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 1.321.671 || || || || || ||  &amp;lt;ref name=alg2007-2009/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 1.324.809 || || || 5,1 %|| || ||  &amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=alg2007-2009/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1.404.188 || 28,3 % || || || 331.000|| ||  &amp;lt;ref name=alg2007-2009/&amp;gt;&amp;lt;ref name=welt2/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 1.400.000 || || || 2,5 %||  329.000||79.500 ||  &amp;lt;ref name=focus20130228&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-29820/kontroverse-arm-trotz-arbeit-debatte-focus-online-user-sauer-ueber-aeusserungen-von-wirtschaftsweisen-nur-30-prozent-der-alg-ii-bezieher-arbeiten_aid_929601.html |titel=Nur 30 Prozent der ALG II-Bezieher arbeiten |autor=Sascha-Pascal Schimmel |werk=FOCUS Online |datum=2013-02-28 |abruf=2013-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dezember 2011|| 1.355.000 || 30,0 % || || || || ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juli 2012 || 1.320.000 || || 557.000 || || 350.000|| ||  &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.dgb.de/themen/++co++bc07bd9e-2f2c-11e2-a3ae-00188b4dc422 |titel=Arm trotz Arbeit: Aufstocker sind wesentlicher Teil des Hartz IV-Systems |autor= |werk= |datum=2012-11-16 |abruf=2013-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juni 2013 || 1.300.000 || || || || 218.000|| 47.000||  &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-aufstocker-gut-ein-drittel-weniger-in-vollzeit-gezaehlt-a-950342.html |titel=Statistikbereinigung: Rund ein Drittel weniger Hartz-IV-Aufstocker in Vollzeit |datum=2014-01-31 |abruf=2022-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni 2021 || 868.000 || 23,0 % || 455.000 || ||  107.000|| || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202201/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202201-pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt  |abruf=2022-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni 2023 || 779.000 || 20,0 % || 380.000 || ||  83.000|| || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202310/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202310-pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt  |abruf=2023-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2010 gab es knapp über 1,4 Millionen Aufstocker in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einführung des neuen Grundsicherungsrechts gab es im Jahresdurchschnitt 2005 insgesamt 4,89&amp;amp;nbsp;Mio. Bezieher von Arbeitslosengeld&amp;amp;nbsp;II. Davon waren 2,77&amp;amp;nbsp;Mio. arbeitslos gemeldet. Die übrigen 2,12&amp;amp;nbsp;Mio. Leistungsbezieher waren „vor allem Personen, die noch die Schule besuchen, die Arbeitslosengeld II als aufstockende Hilfe ergänzend zum Lohn aus einem Beschäftigungsverhältnis bekommen, Personen, die an einer Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen oder wegen besonderer Umstände dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Datenreport 2006&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/Datenreport/Downloads/1ErwArbeitslos,property=file.pdf |wayback=20080920152945 |format=PDF; 470&amp;amp;nbsp;KB}}, S.&amp;amp;nbsp;105. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 waren 1,22&amp;amp;nbsp;Mio. Aufstocker (23,1&amp;amp;nbsp;Prozent der Leistungsempfänger).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2017-01-29 |url=http://www.arbeitsagentur.de/Dienststellen/RD-SAT/Halberstadt/ARGEn/https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Eingliederungsbilanzen/Eingliederungsbilanzen-Nav.html.pdf |text=SGB II Halberstadt: Eingliederungsbilanz 2007. Halberstadt, 30. Juni 2009, Seite 4; dort als „Ergänzer“ aufgeführt }} - Es findet sich aber auch der Begriff „Aufstocker“ für erwerbstätige Leistungsempfänger in der Statistik, siehe: BMAS. {{Toter Link |date=2017-01-29 |url=http://www.bmas.de/portal/3092/property=pdf/2007__04__27__material__zur__information.pdf |text=Bericht der „Arbeitsgruppe Arbeitsmarkt“ }}. Berlin, den 26. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Juni 2010 hat sich der Anteil auf 28,3&amp;amp;nbsp;Prozent erhöht (= rund 1,4 Millionen). Den größten Anteil von Aufstockern gab es im Juni 2010 mit 32,6&amp;amp;nbsp;Prozent in [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref name=alg2007-2009&amp;gt;[https://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV81.pdf Datensammlung Erwerbstätigkeit und Leistungsbezug nach dem SGB II, 2007 - 2010] (PDF; 202&amp;amp;nbsp;kB), Sozialpolitik aktuell, Universität Duisburg-Essen&amp;lt;/ref&amp;gt; Bundesweit lag dieser Anteil 2013 bei 29,6 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV81b.pdf Sozialpolitik aktuell, Universität Duisburg-Essen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] zufolge, ist der Anteil der Aufstocker an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten vom Juni 2005 bis September 2009 in den neuen Bundesländern von 3,3 auf 5,1&amp;amp;nbsp;Prozent angestiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot;/&amp;gt; In den westlichen Bundesländern sei der Anteil im selben Zeitraum von 1,1 auf 2&amp;amp;nbsp;Prozent gestiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt; Die höchste Quote sei demnach in Berlin mit 6,5&amp;amp;nbsp;Prozent Aufstockern festzustellen gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt; Der Übergang in eine besser bezahlte Tätigkeit gelinge nur sehr selten; insoweit gebe es keine Veränderungen gegenüber der Zeit vor der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt; Es dominierten kurzfristige [[Prekariat|prekäre Beschäftigungen]] in [[Arbeitnehmerüberlassung|Leiharbeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt; 39,2&amp;amp;nbsp;Prozent der ostdeutschen Aufstocker (29,5&amp;amp;nbsp;Prozent der westdeutschen) verdienten unter 5&amp;amp;nbsp;Euro in der Stunde, 37,3&amp;amp;nbsp;Prozent (im Westen: 28,3&amp;amp;nbsp;Prozent) unter 7,50&amp;amp;nbsp;Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt; Das Armutsrisiko liege mit 14,3&amp;amp;nbsp;Prozent doppelt so hoch wie bei der übrigen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 seien an mehr als 1,21&amp;amp;nbsp;Millionen Bedarfsgemeinschaften mit Aufstockern durchschnittlich 737&amp;amp;nbsp;Euro je Monat gezahlt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.tagesschau.de/inland/hartziv222.html |wayback=20121223021947 |text=Hartz-IV-Gesetze. Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker}}&amp;#039;&amp;#039;. In: Tagesschau.de. 22. Dezember 2012. Abgerufen am 22. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematik der steigenden Aufstockerzahl ==&lt;br /&gt;
Unter anderem wegen der starken Zunahme der Aufstocker unter den Erwerbstätigen wurde in neuerer Zeit zunehmend die Einführung eines [[Mindestlohn]]s gefordert, der zum 1. Januar 2015 per [[Mindestlohngesetz (Deutschland)|Mindestlohngesetz]] eingeführt worden ist. Trotzdem gab es 2020 noch 1 Mio. Aufstocker.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-07/mindestlohn-hartz-iv-aufstocker &amp;#039;&amp;#039;Mindestlohn: Eine Million Menschen müssen ihren Lohn &amp;quot;aufstocken&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], zeit.de, 12. Jul 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gab es Forderungen nach Einführung eines [[Bedingungsloses Grundeinkommen|bedingungslosen Grundeinkommens]], was jedoch sozial- und wirtschaftspolitisch umstritten ist. Der DGB hat sich dagegen ausgesprochen, den Selbstbehalt für hinzuverdienende Empfänger von Grundsicherungsleistungen anzuheben, weil damit ein Anreiz für Arbeitgeber verbunden sein könnte, Löhne noch weiter zu senken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dgbstudie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heike Göbel]] wies in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] darauf hin, dass Aufstocken zwar Menschen helfe, „Chancen auf eine bessere Arbeit zu wahren. Es bietet Unternehmen aber auch Anreiz, sich mit subventionierter Beschäftigung einzurichten und den Staat auszubeuten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Göbel: [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-der-politische-lohn-11514168.html Der politische Lohn], Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kombilohn]]&lt;br /&gt;
* [[Lohnauffüllung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Immer weniger Menschen können von ihrer Arbeit leben}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV81.pdf Datensammlung zur Erwerbstätigkeit und Leistungsbezug nach dem SGB II, 2007 - 2010] (PDF; 202&amp;amp;nbsp;kB), Sozialpolitik aktuell, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sozialrecht in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitslosigkeit (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialleistung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologie der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Wirtschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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