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	<title>Aufkirchen (Gerolfingen) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aufkirchen_(Gerolfingen)&amp;diff=2590062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lukas Lober: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-24T09:35:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Aufkirchen&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gerolfingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Aufkirchen (Gerolfingen) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/02/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/30/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 441&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 429&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 479&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.36&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 298&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Weiltingen/Dateien/171121_Bericht_ILEK_Allianz_Hesselberg_Limes.pdf#page=31 |titel=Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) |seiten=31 |format=PDF; 12,3 MB |abruf=2022-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91726&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09854&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Gerolfingen, AN - Hesselberg - Aufkirchen v NO 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Aufkirchen von Nordosten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufkirch&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Gerolfingen]] im [[Landkreis Ansbach]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=41775152566 |objekt=Gemeinde Gerolfingen |abruf=2023-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Aufkirchen hat eine Fläche von 3,356&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 570 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5887,21&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093668 |titel= Gemarkung Aufkirchen (093668) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/fh3dC |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter|Hoch-]] und [[Spätmittelalter]] war Aufkirchen eine zunächst selbstständige und später verpfändete [[Reichsstadt]] im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], was sich im Ortswappen widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt südlich der [[Wörnitz]] und ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. Nördlich, jenseits der Wörnitz liegt Gerolfingen am Fuße des [[Hesselberg]]s, im Süden [[Irsingen (Gerolfingen)|Irsingen]]. 1&amp;amp;nbsp;km westlich hinter dem Lohfeld liegt der [[Römerpark Ruffenhofen]]. Im Südosten liegt das Flurgebiet Mittelhöhe. Dort steht [[Liste der Naturdenkmäler im Landkreis Ansbach#Gerolfingen|eine Baumweide]], die als [[Naturdenkmal]] ausgezeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gemeindeverbindungsstraße]]n führen nach Gerolfingen zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2218|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2218]] (0,4&amp;amp;nbsp;km nördlich), nach [[Reichenbach (Wassertrüdingen)|Reichenbach]] (3,1&amp;amp;nbsp;km südöstlich), an [[Irsingen (Gerolfingen)|Irsingen]] vorbei nach [[Frankenhofen (Weiltingen)|Frankenhofen]] (3,1&amp;amp;nbsp;km südwestlich) und nach [[Ruffenhofen]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2385|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2385]] (2,3&amp;amp;nbsp;km westlich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/cb4fs |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-08-03 |kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;219&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hesselberg von Südwesten.jpg|Lage von Aufkirchen vor dem Hesselberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufkirchen wurde am 23. April 1188 im &amp;#039;&amp;#039;Seligenstädter Vertrag&amp;#039;&amp;#039; als „Vfkirchin“ erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dmgh.de/mgh_dd_f_i_4/index.htm#page/246/mode/1up (abgerufen am 24. März 2026; 01:09)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [https://stauferstelen.net/texts/seligenstadt1188.htm &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Seligenstadt 1188&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 9. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier übergab Friedrich I. Barbarossa Aufkirchen zusammen mit weiteren Städten an seinen Sohn [[Konrad von Rothenburg|Konrad]] als [[Morgengabe]] für dessen Braut. In der entsprechenden Urkunde werden neben Aufkirchen auch weitere Städte und Burgen aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;August Gabler: Aufkirchen am Hesselberg – eine verfehlte Stadtgründung der Staufer? In: Nordschwaben. Der Daniel Bd. 4 (1976), 1976, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname bedeutet „Zur hoch gelegenen Kirche“.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich wurde der Ort als „burgus“ (= befestigter Ort) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [https://stauferstelen.net/texts/seligenstadt1188.htm &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Seligenstadt 1188&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 9. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dmgh.de/mgh_dd_f_i_4/index.htm#page/246/mode/1up (abgerufen am 24. März 2026; 01:09)&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich wurde der Ort um 1170 von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] als königliche Stadt gegründet.&lt;br /&gt;
Gabler vertritt die These, dass der Ort trotz seines reichsfreien Status nur unzureichend befestigt gewesen sei und vermutlich lediglich über eine „Zaunstatt“ verfügt habe. Dies könnte auch erklären, weshalb sich keine baulichen Reste einer [[Stadtmauer]] nachweisen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;August Gabler: Aufkirchen am Hesselberg – eine verfehlte Stadtgründung der Staufer? In: Nordschwaben. Der Daniel Bd. 4 (1976), 1976, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; 1241 wurde Aufkirchen in der [[Reichssteuerverzeichnis von 1241|Reichssteuer-Matrikel]], der &amp;#039;&amp;#039;precarie civitatum et villarum&amp;#039;&amp;#039; („Bitte an Städte und Orte“) einem der wenigen mittelalterlichen Dokumente, die Auskunft über die Organisation von Königsterritorium und Reichsgut in staufischer Zeit geben, als Reichsstadt genannt (61. Item de [[Rothenburg ob der Tauber|Rotenburc]] LXXXX [[Deutsche Währungsgeschichte vor 1871#Münzmaterial|mr.]] ([[Juden|Iudei]] ibidem X mr.) 62. Item [[Juden|Iudei]] de [[Schwäbisch Hall|Hallis]] VIII mr. 63. Item de [[Dinkelsbühl|Dinckelspuel]] XL mr. 64. Item de [[Feuchtwangen|Fuhtwangen]] XX mr. 65. &amp;#039;&amp;#039;Item Ufkirchen nichil, quia conbusta est.&amp;#039;&amp;#039; 66. Item de [[Weißenburg in Bayern|Wizenburc]] XL mr.): Aufkirchen erhielt einen Steuernachlass, &amp;#039;&amp;#039;da es verbrannt war&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Seite:De Zeumer V2 083.jpg|Reichssteuermatrikel von 1241 auf wikisource]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] verpfändete die Stadt 1336 an die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]]. Da das Pfand nicht mehr eingelöst wurde, sank Aufkirchen zu einem zweitrangigen Marktflecken herab, der Sitz eines [[Oberamt Aufkirchen|Oberamtes]] war. 1634 und 1663 äscherten Brände den Ort größtenteils ein. Am Wiederaufbau beteiligten sich nicht zuletzt die [[Exulanten]]familien aus Österreich, die hier eine neue Heimat fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Krauß |Titel=Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Wassertrüdingen (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 28) |Verlag=GFF |Ort=Nürnberg |Datum=2014 |ISBN=978-3-929865-61-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die weitere Entwicklung des Ortes als Reichstadt sei nach Gabler unter anderem dadurch beeinträchtigt worden, dass das Geschlecht der [[Staufer]] erlosch und mit [[Wassertrüdingen]] sowie [[Dinkelsbühl]] konkurrierende Städte in unmittelbarer Nähe lagen.&amp;lt;ref&amp;gt;August Gabler: Aufkirchen am Hesselberg – eine verfehlte Stadtgründung der Staufer? In: Nordschwaben. Der Daniel Bd. 4 (1976), 1976, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Aufkirchen 96 Anwesen. Die [[Fraiß (Recht)|Fraisch]] innerhalb des Marktetters wurde vom [[Oettingen-Spielberg|oettingen-spielbergischen]] [[Oberamt Aufkirchen]] wahrgenommen. Außerhalb des Marktetters war sie zwischen dem Oberamt Aufkirchen und dem [[Brandenburg-Ansbach|ansbachischen]] [[Oberamt Wassertrüdingen]] umstritten. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] wurde vom Oberamt Aufkirchen und dem Rat zu Aufkirchen gemeinschaftlich übernommen. Alleiniger [[Grundherr]] war das Oberamt Aufkirchen (1&amp;amp;nbsp;Mühle, 1&amp;amp;nbsp;Haus mit Ziegelhütte, 1&amp;amp;nbsp;[[Wittum#Bezeichnung für einen Pfarrhof oder Pfarrpfründe|Widemhof]], 1&amp;amp;nbsp;Bauhof, 1&amp;amp;nbsp;Wirtshaus mit Braustatt, 2&amp;amp;nbsp;[[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], 77 Häuser bzw. Häuslein, 12 Halbhäuser). Neben diesen Anwesen gab es noch ein Schloss, ein Amtshaus, ein Bauhof-Haus, eine Kirche, ein Pfarrhaus, ein Rathaus, ein Torhaus, ein Schulhaus und ein Gemeindehirtenhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;N394&amp;quot;&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 394&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil |SEITE=379}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;1, Sp.&amp;amp;nbsp;81. Hiernach gab es nur 84 Untertansfamilien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Gemeindeedikt]]s wurden 1809 der [[Steuerdistrikt]] und die [[Ruralgemeinde]] Aufkirchen gebildet, zu der [[Irsingen (Gerolfingen)|Irsingen]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 535.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) löste sich Irsingen von der Ruralgemeinde. Aufkirchen war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Untergericht Aufkirchen|Mediatuntergericht Aufkirchen]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Oettingen]] (1850 bis 1919 [[Rentamt Wassertrüdingen]], 1919 in [[Finanzamt Wassertrüdingen]] umbenannt, 1932–1973 [[Finanzamt Gunzenhausen]], seit 1973 [[Finanzamt Ansbach]]). Die Verwaltung und Gerichtsbarkeit ging 1819 auf das [[Herrschaftsgericht Oettingen diesseits der Wörnitz]] über, von 1820 bis 1848 war das [[Herrschaftsgericht Mönchsroth]] zuständig, das 1848 in eine Gerichts- und Polizeibehörde umgewandelt wurde, die 1850 erlosch. Ab 1850 die Gerichtsbarkeit beim Landgericht Wassertrüdingen (1879 in das [[Amtsgericht Wassertrüdingen]] umgewandelt), von 1956 bis 1970 war das [[Amtsgericht Gunzenhausen]] zuständig und von 1970 bis 1973 das [[Amtsgericht Dinkelsbühl]], das seit 1973 eine Zweigstelle des [[Amtsgericht Ansbach|Amtsgerichtes Ansbach]] ist. Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene [[Bezirksamt Dinkelsbühl]] (1939 in [[Landkreis Dinkelsbühl]] umbenannt). Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Aufkirchen an den Landkreis Ansbach.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis,&amp;#039;&amp;#039; S. 550&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,371&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde diese am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 nach Gerolfingen eingemeindet und verlor den Marktstatus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7| Seiten=448}} &amp;lt;!--Volkert--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Gerolfingen#Politische_Einteilung |titel=Gerolfingen &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 2006 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 498 || 554 || 507 || 485 || 485 || 466 || 443 || 450 || 442 || 436 || 425 || 402 || 404 || 384 || 413 || 412 || 386 || 383 || 371 || 560 || 553 || 514 || 383 || 363 || 355 || {{FN|*}}335 || {{FN|*}}298&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840, 1852 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 105 ||  || || || || || 105 || || || 106 || 106 || || 102 || || || || 97 || || || || 90 || || 91 || || 100 || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=1003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867 |SEITE=156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1169}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 61}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=1101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1205}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=1033}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=759}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=169}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=327}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Nebenwohnsitz]]en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufkirchen St. Johannis 005.jpg|mini|[[St. Johannis (Aufkirchen)|St. Johannis]]]]&lt;br /&gt;
In Aufkirchen gibt es sieben [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|571154|Gerolfingen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 46: Ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiger giebelständiger Einfirsthof mit teilweise verputztem Fachwerkobergeschoss und -giebel, 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 48: Ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiges giebelständiges Wohnstallhaus mit Satteldach, Fachwerkobergeschoss und -giebel, 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 50: Rathaus der ehemaligen Gemeinde mit Fachwerk von 1688 und einem Dorfbrunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gerolfingen.de/doku.php/kultur:geschichte_ortsteile#aufkirchen |titel=Gerolfingen – Geschichte der Ortsteile – Aufkirchen |abruf=2022-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 53: Gasthaus, zweigeschossiger Putzbau mit Schopfwalmdach, bez. 1835.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 64: Ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiges verputztes Wohnstallhaus mit Walmdach, bez. 1740, Anbau um 1910.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 76: [[St. Johannis (Aufkirchen)|St.-Johannis-Kirche]] mit zwiebelförmigen Kirchturm.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Aufkirchen (Gerolfingen)|Ehemaliger Schlossgarten mit Ummauerung]], 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Gerolfingen #Aufkirchen}}&lt;br /&gt;
;ehemalige Baudenkmäler&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 1: Ehemalige Mühle, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, bez. 1854.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 51: Ehem. Amtmannsgebäude, zweigeschossiger, massiver Putzbau mit steilem Satteldach, im Kern 1688, 1737 verändert; Hoftor mit Nebenpforte, 17./18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wunibald Gedenkstein an der Wunibaldquelle (Aufkirchen am Hesselberg).jpg|mini|Gedenkstein an der Wunibaldquelle]]&lt;br /&gt;
Der Ort ist Sitz der Pfarrei [[St. Johannis (Aufkirchen)|St. Johannis]] und ist seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;N394&amp;quot; /&amp;gt; Die Katholiken sind nach [[Schlosskapelle Mariä Himmelfahrt (Hirschbrunn)|Mariä Himmelfahrt (Hirschbrunn)]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufkirchen befindet sich die sogenannte  Wunibaldsquelle. Der Überlieferung nach [[Taufe|taufte]] [[Wunibald]], der erste [[Abt]] des [[Kloster Heidenheim|Klosters Heidenheim]], hier im 8. Jahrhundert die lokale Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gerolfingen.de/doku.php/kultur:wunibaldquelle gerolfingen.de], abgerufen am 18. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
* FC-Bayern-Fanclub Aufkirchen/Hesselberg&lt;br /&gt;
* Kellerclub Aufkirchen&lt;br /&gt;
* Verein für Obst-, Gartenbau und Landespflege Aufkirchen/Irsingen&lt;br /&gt;
* Sportclub Aufkirchen e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Es gibt ein Land-Gasthaus, eine Dieseltankstelle und einen überregionalen Taxibetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=1 |Sp=198}}&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Dinkelsbühl|SEITE = 111 |SEITE_BIS = 116}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 315}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-7696-6562-8}} &amp;lt;!--Neumeyer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erhard Nietzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen.&amp;#039;&amp;#039; Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S.&amp;amp;nbsp;12.&lt;br /&gt;
* August Gabler: Aufkirchen am Hesselberg – eine verfehlte Stadtgründung der Staufer? In: Nordschwaben. Der Daniel Bd. 4 (1976), 1976, S. 71–72&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seiten=28}} &amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Steichele Bisthum Augsburg|SEITE = 441|SEITE_BIS=445}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Auffkirchen |Band=2 |Seite=8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aufkirchen (Gerolfingen)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gerolfingen.de/doku.php/kultur:geschichte_ortsteile#aufkirchen |titel=Geschichte der Ortsteile &amp;gt; Aufkirchen |werk=gerolfingen.de |abruf=2023-06-26}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00000514 |objekt= Aufkirchen |abruf=2021-09-10}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae |Name=Aufkirchen |Gemeinde=Gerolfingen |Landkreis=Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern |Abruf=2019-09-17}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Aufkirchen |val=AUFHEN_W8821|abruf=2025-04-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Gerolfingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4207226-8|VIAF=249031625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aufkirchen #Gerolfingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerolfingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1188]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Markt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Wörnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lukas Lober</name></author>
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