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	<title>Auendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:45:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auendorf&amp;diff=186122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: wenns &gt;&gt; danns</title>
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		<updated>2025-10-27T09:04:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wenns &amp;gt;&amp;gt; danns&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &amp;lt;small&amp;gt;(früher: Ganslosen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Ditzenbach&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Auendorf COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Auendorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.6167&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09.6802&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 588&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 570&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 606&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.54&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 533&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badditzenbach.de/de/gemeinde/lage-verkehr/strukturdaten |titel=Gemeinde Bad Ditzenbach {{!}} Strukturdaten {{!}}   |abruf=2024-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-09-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 73342&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07334&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Luftbildarchiv Erich Merkler - Auendorf - 1984 - N 1-96 T 1 Nr. 890.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Auendorf (1984)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früherer Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ganslosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Ortsteil]] von [[Bad Ditzenbach]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Bad Ditzenbach auf der nördlichen [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], im Tal des Wettenbaches, der im Ort von dem Bach &amp;#039;&amp;#039;Linsen&amp;#039;&amp;#039; gespeist wird. Die Stadt [[Göppingen]] ist 16&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ganslosen wurde 1137 anlässlich der Schenkung einer Kirche und sechs Höfen erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 wurde der Ort auf Wunsch der Bewohner durch Verfügung des Königs von [[Württemberg]] in Auendorf umbenannt, da Ganslosen zu den sogenannten Narrenorten (am berühmtesten ist [[Schildbürger|Schilda]], die Heimat der Schildbürger) zählte, über deren einfältige Bewohner man sich lustig machte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.auendorf.net/geschichte-auendorf.htm Woher kommt der Name Auendorf?]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 schrieb dazu der Ortsgeistliche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es ist bekannt, dass unserem Ort und seinen Bewohnern allerlei Torheiten und Albernheiten aufgebürdet werden und Erzählungen hiervon unter dem Namen ‚Gansloser Streiche‘ im ganzen Schwabenland und sogar in andern deutschen Ländern kursieren. Dass solche Erzählungen über den hiesigen Ort erdichtet sind und demselben bloß wegen seines Namens, der ursprünglich nicht einmal Ganslosen, sondern vielmehr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaßlosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hieß, aufgebürdet werden, brauchen wir nicht zu beweisen, da die hiesigen Leute bei den Bewohnern benachbarter Orte, welche sie näher kennen keineswegs für töricht und albern galten. Wir könnten uns deshalb gleichgültig darüber hinwegsetzen, wenn nicht unser Ortsname die entfernter Wohnenden, die uns nicht kennen und jene Erzählungen für wahr halten, immer wieder an dieselben erinnerte und ihnen zum Gelächter und zu Spöttereien Veranlassung gäbe. Dies hat dann weiter die schlimme Folge, dass die hiesigen Leute, wenn sie mit Fremden zusammenkommen, gewöhnlich sich scheuen, ihren Ortsnamen zu nennen, um nicht Lachen und Spott zu erregen, und dass manche in der Fremde denselben verleugnen und einen andern Ort als ihre Heimat angeben. Es ist sogar schon vorgekommen, dass an den Geistlichen das Ansinnen gestellt wurde, in einem auszustellenden Taufschein den Ortsnamen wegzulassen oder unrichtig zu schreiben. Auch hat es schon aus Veranlassung von Spottreden wegen jenes Namens Schlägereien gegeben. Um diesen und andern Unannehmlichkeiten für die Zukunft zu entgehen, wünschten wir dringend und baldmöglichst eines Veränderung unseres Ortsnamens […]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von den Ganslosener „Hommelhenkern“ (Namensgeber eines 1998 in Auendorf gegründeten Narrenvereins) wurde 1825 von [[Rudolf Friedrich Heinrich von Magenau]] in einem Gedicht verarbeitet, in dem es heißt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hommelhenker.de/verein.htm |wayback=20131009105436 |text=Gedicht von Magenau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:3em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch kommt an Ruhm und Glanze&lt;br /&gt;
Kein Dorf Ganslosen gleich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auendorf ist der einzige Ortsteil der Gemeinde Bad Ditzenbach mit überwiegend evangelischer Bevölkerung. Während das obere [[Filstal]] erst seit 1806 ein Teil Württembergs war, gehört Auendorf (Ganslosen) seit 1418 zu Württemberg und wurde mit diesem im Jahr 1534 evangelisch. Die Evangelische [[Kirchenbezirk Geislingen an der Steige#Christuskirchengemeinde im Täle (Auendorf, Deggingen-Bad Ditzenbach)|Kirchengemeinde Auendorf]] ist heute noch die einzige öffentlich-rechtliche Körperschaft Auendorfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1973 wurde Auendorf mit seinem Ortsteil [[Hardtmühle (Bad Ditzenbach)|Hardtmühle]] in die Gemeinde Bad Ditzenbach eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=461}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Auendorf ist noch immer landwirtschaftlich strukturiert und bekannt durch seine [[Fleckvieh]]zucht. Eine lokale Spezialität ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Hägenmark]]&amp;#039;&amp;#039;, eine aus [[Hagebutte]]n gewonnene Marmelade, die hier in traditioneller Weise im Rohverfahren hergestellt wird.&lt;br /&gt;
Jährlich findet das &amp;#039;&amp;#039;Auendorfer Sommerfest&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die evangelische Pfarrkirche St. Stephanus.&lt;br /&gt;
Das Auendorfer Wappen zeigt in Gold einen grünen Hagebuttenzweig mit zwei roten Früchten. Die Ortsfarben sind rot und gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Auendorf ist über Landstraßen mit den Orten [[Gammelshausen]], [[Gruibingen]] und [[Bad Ditzenbach]] verbunden. Eine Buslinie verkehrt u.&amp;amp;nbsp;a. in die Städte [[Göppingen]] und [[Wiesensteig]]. Durch seine Lage in einem Taleinschnitt entstehen für Auendorf Probleme bei der Verfügbarkeit von modernen Technologien. Da früher der terrestrische Fernsehempfang schwierig war und es bis heute keinen Anschluss an das überörtliche Breitbandnetz gibt, wurde 1971 von den Auendorfer Bürgern eine Ortsantennengemeinschaft gegründet, die per Kabel die Haushalte im Ort mit Fernsehen versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auendorf.net/recht/oag.htm |titel=Ortsantennengemeinschaft Auendorf (Geschichte und Vertrag) |werk=auendorf.net |sprache=de |abruf=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Auendorf gab es bis 2024 keinen Mobilfunkempfang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernward Kehle |url=http://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/Visionen-duerfen-nichts-kosten;art1210078,3556747 |titel=Visionen dürfen nichts kosten |werk=SWP.de (Göppinger Kreisnachrichten) |datum=2015-11-27 |sprache=de |abruf=2016-09-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160902041705/http://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/Visionen-duerfen-nichts-kosten;art1210078,3556747}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies änderte sich mit dem Netzausbau der Deutschen Telekom AG in den Jahren 2024/2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auendorf ist immer noch ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Daneben gibt es einige kleinere und mittlere Betriebe, v.&amp;amp;nbsp;a. aus dem Handwerksbereich. Größter Arbeitgeber ist ein Vertrieb von Schulartikeln mit über 30 Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lms.de/firmengeschichte |titel=LMS Lehrmittel-Service H.Späth GmbH |werk=LMS Lehrmittel-Service H.Späth GmbH |abruf=2016-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Göppingen |Titel=Gemeinde Ganslosen |Seite=197–200 |Wikisource=Kapitel B 14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.badditzenbach.de/index.php?id=19 Auendorf auf der Website der Gemeinde Bad Ditzenbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.auendorf.net/ Private Website zu Auendorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/573/Auendorf+-+Altgemeinde%7ETeilort Auendorf bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4499239-7|VIAF=4931150382212213500007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnbezirk von Bad Ditzenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göppingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1137]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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