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	<title>Auelehm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH am 30. Januar 2026 um 12:24 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auelehm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein vorwiegend [[pelit]]isches [[Lockergestein]] ([[Schluff]], Feinsand und Ton) im [[Überschwemmungsgebiet]] fließender Gewässer ([[Fluss|Flüsse]] und [[Bach|Bäche]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Ferdinand Schalch]] wurde 1885 der Name „Aulehm“ eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Schalch: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur geologischen Specialkarte des Königreichs Sachsen, Section Wurzen, Blatt 13&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1885, 52 Seiten [https://archive.org/details/erluterungenzur03finagoog (online)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Einführung der einheitlichen Rechtschreibung im Jahre 1901 wurde der Begriff Auelehm allgemein üblich. Veraltet sind die Bezeichnungen [[Alluvionen]] und [[Alluvialboden]]. Neuerdings wird insbesondere in der [[Physische Geographie|Physischen Geographie]] häufig die Pluralform Auenlehm verwendet. Die von [[Rudolf Grahmann]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grahmann&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grahmann: &amp;#039;&amp;#039;Konnten die mitteldeutschen Flußauen in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt werden?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mannus – Zeitschrift für deutsche Vorgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, Leipzig 1934, S. 37–41&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeführte Bezeichnung [[Hochflutlehm]] für die beim [[Hochwasser]] auf der Aueoberfläche abgesetzten Feststoffe wird insbesondere für das [[Rhein]]tal sinnverändernd auf das unter kaltzeitlichem Klima abgelagerte feinkörnige Flusssediment angewandt. Ursprünglich wurde für dieses [[Sedimentation|Sediment]] von Grahmann&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Grahmann: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zur Geologischen Spezialkarte von Sachsen, Blatt 48/39, Pegau-Predel nebst Hemmendorf&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Leipzig 1924, S. 1–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Begriff „Tallehm“ geprägt. Bei einem höheren [[psammit]]ischen Anteil wäre für den Hochflutlehm im Sinne von Grahmann der Begriff Hochflutsediment zu bevorzugen. Ablagerungen in einem Tal ohne ständiges Fließgewässer, in einem sogenannten [[Trockental]], gehören zu den Kolluvien ([[Kolluvium]], lat.: das Zusammengeschwemmte). Klassische Gebiete der Auelehmforschung sind Nordwestsachsen (Flussgebiete [[Weiße Elster]] und [[Pleiße]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grahmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Neumeister: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum Auelehmproblem des Pleiße- und Elstergebietes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Deutschen Instituts für Länderkunde N.F.&amp;#039;&amp;#039;, Band 21/22, Leipzig 1964, S. 65–131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Händel: &amp;#039;&amp;#039;Das Holozän in den nordwestsächsischen Flußauen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hercynia N.F.&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Leipzig 1967, S. 152–198.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Weser]]gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Lüttig: &amp;#039;&amp;#039;Zur Gliederung des Auelehms im Flußgebiet der Weser&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eiszeitalter und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, Öhringen 1960, S. 39–50&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Willfried Strautz: &amp;#039;&amp;#039;Auelehmbildung und -gliederung im Weser- und Leinetal mit vergleichenden Zeitbestimmungen aus dem Flußgebiet der Elbe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Landespflege&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Stuttgart 1963, S. 273–314.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ablagerung des Hochflutlehms (im Sinne von Grahmann) entsteht oberhalb des mittleren Grundwasserstandes durch [[Diagenese]] ([[Oxidation]] der organischen Bestandteile, [[Bioturbation]]) der typische Auelehm mit seiner senkrechten [[Klüftung]] und der meist kräftigen gelbbraunen Farbe. Bei zeitweise stark verringerter Sedimentationsgeschwindigkeit reichert sich [[Humus]]substanz an und es entstehen schwarzgraue sogenannte „Humushorizonte“, es sind [[Rohboden|Rohböden]] vom Typ Paternia. Bei längeren Ruhephasen der Sedimentation entsteht der Bodentyp [[Vega (Bodentyp)|Vega]]. Im Bereich des permanenten Grundwassers sind diagenetische Prozesse gehemmt. Graue bis schwarze Farbtöne herrschen vor und Schichtungsspuren sowie organische Bestandteile, zusammen mit den pelitischen mineralischen Stoffen antransportiert bzw. aus einer ortsständigen Vegetation stammend, bleiben erhalten. Diese insbesondere für die Sedimentation in [[Altwasser (Fluss)|Altwassern]] charakteristische Sedimentart ist in der Literatur mit einer Vielzahl von Namen (z.&amp;amp;nbsp;B. „Flussschlick“, bei flächenhafter Verbreitung auch „Ried“ oder „Schwarzer Auenboden“) belegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung einer Auelehmdecke kommt es nur in [[Mäander|mäandrierenden]] Laufabschnitten, denn beim „verwilderten Fluss“, auch [[Verflochtener Fluss]] (engl.: braided river) genannt, der Hochgebirgsregionen und arktischen Regionen kann sich der Hochflutlehm nicht deckenartig ansammeln. In Nordwestsachsen&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte postsaaleglazial entstandener Talabschnitte der Weißen Elster und Mulde und die stratigraphische Gliederung des jüngeren Quartärs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Altenburger naturwissenschaftliche Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11, Altenburg/Thüringen 1999, S. 43–63 [[:Datei:Flussgeschichte postsaaleglazial WeißeElster Mulde ANF11 1999.pdf|PDF]].&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde während der [[Weichsel-Kaltzeit]] die Niederterrasse akkumuliert und auch die heute mäandrierenden Flussabschnitte waren nach den Flussbettstrukturen „verwildert“. Die Umstellung der Flussdynamik zum mäandrierenden Fluss erfolgte am Beginn des Holozäns. Auelehmdecken sind in Mitteleuropa danach ein Charakteristikum warmzeitlicher Flüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausmaß der Ablagerung von Auelehm hängt in erster Linie von der Hochwasserhäufigkeit ab und dabei spielt der Grad der Kontinentalität des Klimas eine Rolle. Bei einer Zunahme der Kontinentalität sind es die größere Retention des Winterniederschlags in den Bergregionen und im Sommer meist bestimmte Wetterlagen, z.&amp;amp;nbsp;B. die bekannte Großwetterlage Vb, die zu großräumigen Hochwassern führen. Lokale Starkregen bei Wärmegewittern können zwar eine starke [[Bodenerosion]] verursachen, aber ein dadurch ausgelöstes Hochwasser hat ebenfalls vorwiegend eine lokale Wirkung. Weitere wichtige Faktoren sind eine hohe Reliefenergie und ein leicht erosionsfähiger Boden im Einzugsgebiet. Deshalb stehen mächtige Auelehmablagerungen überwiegend mit Lößhügelländern in Verbindung. Im westsächsischen Hügelland sind die mächtigen Auelehmdecken durch Böden, die in den gesamten Flussgebieten verbreitet sind, gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache der Auelehmablagerung ==&lt;br /&gt;
Bei Starkniederschlag oder Schneeschmelze wird Bodenmaterial von Ackerflächen abgespült und durch Hochwasser wird Schlamm auf Aueflächen abgelagert. Zwischen den beiden Vorgängen besteht scheinbar ein direkter kausaler Zusammenhang und das ist Grundlage für die Annahme,&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Mensching: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung der Auelehmdecken in Nordwestdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Third International Congress of Sedimentology: Groningen Wageningen, Netherlands, 5-12 July 1951&amp;#039;&amp;#039;, S. 193–210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmuth Nietsch: &amp;#039;&amp;#039;Hochwasser, Auenlehm und vorgeschichtliche Siedlung – Ein Beitrag auf der Grundlage des Wesergebietes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Erdkunde&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 9, Bonn 1955, S. 20–39 [https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/1955/hochwasser-auenlehm-und-vorgeschichtliche-siedlung-ein-beitrag-auf-der-grundlage-des-wesergebietes (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Über Alter und Ursachen der Auelehmablagerung thüringischer Flüsse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Prähistorische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Berlin 1962, S. 1–59.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass die Nutzung der Landoberfläche für den [[Ackerbau]] Ursache der Auelehmbildung ist, dass der Auelehm ein [[anthropogen]]es Sediment sei. Bei der Materialquelle für den Auelehm wird aber die Wirkung der flächenhaften anthropogenen [[Bodenerosion]] gegenüber der Linearerosion stark überhöht. Vernachlässigt werden die Arbeiten von [[Rudolf Käubler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Käubler: &amp;#039;&amp;#039;Junggeschichtliche Veränderungen des Landschaftsbildes im mittelsächsischen Lößgebiet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Deutschen Museums für Länderkunde zu Leipzig N.F.&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Leipzig 1938, S. 71–90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Käubler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der früheren Bewaldung des mittelsächsischen Altsiedelraumes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beihefte für Erdkunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Berlin 19949, S. 19–37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Käubler: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Altlandschaftsforschung in Ostmitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Petermanns Geographische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 96, Gotha 1952, S. 245–249.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte nachgewiesen, dass im sächsischen Altsiedelraum unter Waldbedeckung das [[Kerbtal]] (sogenannte Lößschluchten) die typische morphologische Form war, also nicht nur die flächenhafte Erosion für die Materialbereitstellung in Frage kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bodenerosion kann aber schon deshalb nicht die alleinige Ursache sein, weil es auch im [[Pleistozän]] zur Auelehmbildung kam, wie die Auelehme unter den [[Travertin]]vorkommen im [[Ilm (Saale)|Ilmtal]] bei [[Weimar]] belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Otfried Wagenbreth, Walter Steiner, Peter Lange, Ernst Freyburg: &amp;#039;&amp;#039;Aufgaben, Methoden und Ergebnisse einer geologischen Komplexerkundung im Travertin von Weimar-Ehringsdorf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 16, Weimar 1969, S. 61–84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Ein neues Profil mit paläolithischem Fundhorizont im Travertin von Taubach bei Weimar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 19, Weimar 1972, S. 485–492.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Der pleistozäne Travertin von Weimar – Faziesmodell einer Travertinlagerstätte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Quartärpaläontologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Berlin 1984, S. 55–210.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die relative Seltenheit pleistozäner Vorkommen hat den einfachen Grund, dass sie am Beginn der jeweils darauf folgenden [[Kaltzeit]] durch den dann eintretenden Wechsel der Flussdynamik abgetragen wurden. &lt;br /&gt;
Versuche zur direkten Verknüpfung der Auelehmbildung mit der Besiedlungsgeschichte&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Tinapp: &amp;#039;&amp;#039;Geoarchäologische Untersuchungen zur holozänen Landschaftsentwicklung der südlichen Leipziger Tieflandsbucht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Trierer Geographische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Heft 26, Trier 2002, S. 1–275.&amp;lt;/ref&amp;gt; haben sich nicht als stichhaltig erwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Klimaschwankungen im Holozän nach Befunden aus Talsedimenten Mitteldeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mauritiana&amp;#039;&amp;#039;, Band 19, Heft 2, Altenburg/Thüringen 2005, S. 289–304 [[:Datei:Klimaschwankungen Holozän Mitteldeutschland 192-2005.pdf|PDF]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schlüsselrolle für die Klärung der Ursache der Auelehmablagerung nimmt die durch Böden gegliederte Auelehmdecke in Westsachsen ein. Während die Böden Phasen einer verringerten Hochflutlehmablagerung anzeigen, wurden die zwischen den Böden liegenden Bereiche in Phasen der stärkeren Hochflutlehmablagerung gebildet. Bei einer anthropogenen Ursache müssten die Sedimentationsphasen zeitlich mit den Besiedlungsphasen zusammenfallen. Von Anfang an hat [[Archäologie|archäologisches]] Fundgut für die Altersbestimmung des Auelehms eine dominierende Rolle gespielt. Die ersten Funde von 1832 und 1872 mit Siedlungshinweisen stammen aus dem Weißelstertal von Leipzig-Plagwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Mothes: &amp;#039;&amp;#039;Die Elsterniederung in der sogenannten vorhistorischen Zeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für die Geschichte Leipzigs&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Leipzig 1872, S. 217–238 [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/92659/1/0/ (online)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der sehr genauen Beschreibung und der Lage des Fundes von 1872 im Bereich eines in der Auelehmdecke eingelagerten Bodens war eigentlich der methodische Ansatz für eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] Gliederung gegeben. Aber erst in den 1920er und 1930er Jahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grahmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Braune: &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Fund der Glockenbecherkultur im Leipziger Land&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mannus – Zeitschrift für deutsche Vorgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, Würzburg 1928, S. 409–415.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Braune: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der angeblichen Leipziger Pfahlbauten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mannus – Zeitschrift für deutsche Vorgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 24, Würzburg 1932, S. 98–109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Braune, Rudolf Grahmann: &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeitliche und slawische Herdstellen in der Pleißenaue&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Fundpflege&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Leipzig 1933, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde bei archäologischen Untersuchungen wieder auf die Lage im Schichtverband geachtet und daraus ergaben sich Hinweise für eine klimatische Ursache der Auelehmablagerung. Neue Befunde aus dem Weiße Elster-/Pleißegebiet&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Klimaschwankungen im Holozän nach Befunden aus Fluß- und Bachablagerungen Nordwestsachsens und angrenzender Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Altenburger naturwissenschaftliche Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11, Altenburg/Thüringen 1999, S. 3–41 [[:Datei:Klimaschwankungen Holozän Nordwestsachsen ANF11 1999.pdf|PDF]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und insbesondere die detaillierte Untersuchung der Ostrakoden- und Molluskenfauna eines Auelehmaufschlusses bei Zeitz&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostrakoden- und Molluskenfauna des Auelehmprofils Zeitz (Landkreis Burgenland) und ihre Aussage zum Klima sowie zur Landnutzung im jüngeren Holozän Mitteldeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mauritiana&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, Heft 2, Altenburg/Thüringen, 2008, S. 253–281 [[:Datei:Ostrakoden Mollusken Auelehm Holozän Zeitz 202-2008.pdf|PDF]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sprechen erneut dafür, dass der Auelehm kein anthropogenes Sediment ist. Leider wird dieser Ansatz zur Konkretisierung des Alters der Böden in der Auelehmdecke von der Archäologie noch nicht wieder aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physische Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exogene Morphodynamik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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