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	<title>Audhumbla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:19:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Audhumbla&amp;diff=701626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links, ZS</title>
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		<updated>2026-01-29T18:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links, ZS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Audhumla by Abildgaard.jpg|miniatur|Das Urwesen [[Ymir]] saugt am Euter von Auðumbla, als sie Búri aus dem Eis leckt in einem Gemälde von [[Nicolai Abildgaard]], 1790]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manuscript Audhumla.jpg|miniatur|Auðhumbla leckt Búri aus dem Eis. Aus einer isländischen [[Handschrift (Paläographie)|Handschrift]] des&amp;amp;nbsp;18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einar Jónsson33.jpg|miniatur|Ýmir und Auðhumbla von [[Einar Jónsson]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Audhumbla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Audhumla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auðhumbla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „die Milchreiche“, ist in der [[Nordische Mythologie|Nordischen Mythologie]] bzw. [[Germanische Mythologie|Germanischen Mythologie]]  die hornlose Ur-Kuh, welche den ersten menschenähnlichen [[Riese]]n [[Ymir]] ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|… vier Milchströme rannen aus ihren [[Zitze]]n, und sie ernährte Ymir.|Quelle=[[Gylfaginning]],&amp;amp;nbsp;6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Kuh erscheint verschiedentlich als &amp;#039;&amp;#039;Auðumbla&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɔuðˌumblɑ}}], &amp;#039;&amp;#039;Auðhumla&amp;#039;&amp;#039; [ˈɔuðˌhumlɑ] und Auðumla [{{IPA-Text|ˈɔuðˌumlɑ}}] und wird allgemein übersetzt als „hornlose Kuh reich an Milch“ (von Altnordisch &amp;#039;&amp;#039;auðr&amp;#039;&amp;#039; „Reichtum“ und &amp;#039;&amp;#039;*humala&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;hornlos&amp;#039;). &amp;#039;&amp;#039;Auðr&amp;#039;&amp;#039; kann jedoch auch „Schicksal“ und „trostlos“ bedeuten, oder „Wüste“, und so mag Auðhum(b)la früher auch als „Wüstenzerstörer“ verstanden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Schöpfung treffen die Elemente aus dem eisigen Norden ([[Niflheim]]) und dem feurigen Süden ([[Muspellsheim]]) im magischen Kraftraum [[Ginnungagap]] aufeinander, so entstanden die ersten Lebewesen in der Welt, Audhumbla und Ymir. Die Ur-Kuh verkörpert die Kraft der Erde und wird in der [[Runologie]] mit der Rune [[Uruz]] ([[Auerochse]]) in Verbindung gebracht. In der Forschung wird angenommen, dass sie aus einer sehr frühen Schicht der germanischen Mythologie stammen könnte und zu einem größeren Komplex von Urrindern oder kuhverbundenen Göttinnen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Audhumbla hatte viel Milch, die in vier fetten Strömen aus ihrem Euter in alle Himmelsrichtungen flossen. So wuchs Ymir zu einer riesenhaften Gestalt heran. Der [[Hermaphroditismus|Zwitter]] gebar aus sich heraus seine Nachkommen und wurde zum [[Stammvater]] aller [[Vorzeit]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;riesen, die ihn fortan [[Aurgelmir]] – den sandgeborenen Brüller – nannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in dieser Phase der Schöpfung noch kein Gras wuchs, leckte Audhumbla an dem salzigen [[Reif (Niederschlag)|Reif]], und innerhalb von drei Tagen kam ein neuer Riese zum Vorschein. Am Abend des ersten Tages lugte das Haar des Neuen hervor, am zweiten der Kopf und am dritten schließlich war er ganz geboren. So kamen die ersten [[Hrimthurse|Reifriesen]] mit Audhumblas Hilfe in die Welt. Dieser erste Reifriese wurde gerufen Stammvater [[Buri (Mythologie)|Buri]], der Erzeuger.&lt;br /&gt;
Buri zeugte [[Börr|Burr]], und [[Bölthorn]] zeugte [[Bestla]]. Und während Buri und Bölthorn noch doppelgeschlechtlich waren, kamen ihre Kinder eingeschlechtlich auf die Welt. Burr und Bestla zeugten drei Söhne: [[Odin]] und seine beiden Brüder [[Vili]] und [[Vé]]. So kamen die ersten [[Asen (Mythologie)|Asen]]götter in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Germanische Schöpfungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Himmelsstier]], [[Heilige Kuh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gylfaginning&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1984.&lt;br /&gt;
* [[Anatoly Liberman|Liberman, Anatoly]]: &amp;#039;&amp;#039;In Prayer and Laughter. Essays on Medieval Scandinavian and Germanic Mythology, Literature, and Culture&amp;#039;&amp;#039;. Paleograph Press 2016, ISBN 9785895260272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Auðumbla}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologischer Stier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schöpfungsmythos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier in der nordischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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