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	<title>Audenschmiede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:53:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Audenschmiede&amp;diff=1581765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
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		<updated>2026-03-09T01:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Weilmünster&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/24/35.91612/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/23/26.76876/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 196 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 98  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weilmuenster.de/rathaus-politik/rathaus/bevoelkerung/einwohner-und-alterstruktur |titel=Einwohner und Alterstruktur |titelerg=Entwicklung der Einwohnerzahl im Marktflecken Weilmünster |hrsg=Marktflecken Weilmünster |werk=www.weilmuenster.de |datum=2025-06-30 |sprache=de |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Audenschmiede, KMDC-Werk.JPG|mini|KMDC-Werk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Audenschiede, Reste Buderuswerk.JPG|mini|Gebäude des Buderuswerks von 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Audenschmiede, Buderus-Straße.JPG|mini|Buderus-Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Audenschmiede, Fachwerkhaus.JPG|mini|Fachwerkhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Audenschmiede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Siedlung des Marktfleckens [[Weilmünster]] im [[Landkreis Limburg-Weilburg]] in [[Hessen]]. Sie gehört zum Ortsbezirk des Kernorts Weilmünster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Weil (Fluss)|Weiltal]] des östlichen [[Hintertaunus]], südlich des Kernorts von Weilmünster. Etwa 1&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich befindet sich [[Langenbach (Weilmünster)|Langenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprung der Siedlung ist die [[Waldschmiede]] von Weilmünster, die im Jahr 1421 erstmals urkundlich erwähnt wird, als [[Philipp I. (Nassau-Saarbrücken-Weilburg)|Graf Philipp I. von Nassau-Weilburg und Saarbrücken]] dem [[Schmied]] Otto die Waldschmiede verlieh. Im Jahr 1588 erfolgte eine bedeutende Modernisierung der Anlage: Sie erhielt einen [[Hochofen]] und einen [[Eisenhammer]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erlosch der Hüttenbetrieb und die Gebäude wurden beschädigt. 1646/47 lief der Hammerbetrieb wieder an, 1652 auch der Hochofen. 1716 erfolgte eine neue Stilllegung, die 1763 beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wiederanlaufen des Betriebs war Johann Trieb aus Weilburg Pächter des Hüttenbetriebs. Mit Wirkung zum 1. April 1798 erwarb der Bergrat [[Johann Wilhelm Buderus II]] die Audenschmiede (er hatte die beiden Töchter von Johann Trieb geheiratet) von der nassau-weilburgischen Regierung und ließ sie (als Teil der Firma [[Buderus]] aus der 20 km entfernten Stadt [[Wetzlar]]) weiter ausbauen. Der [[Hochofen]] lief in den Jahren der Industrialisierung auf Hochbetrieb, ehe er 1877 stillgelegt wurde. Am 3. Mai 1930 wurde auch die [[Gießerei]] geschlossen. 1936 wurde der Betrieb nach umfangreichen Sanierungen durch einen neuen Besitzer wieder aufgenommen und hier vor allem [[Grauguss]] produziert, ehe das Werk erneut schloss. Die Siedlung blieb aber bestehen. Heute wird das Betriebsgelände von dem Automobilzulieferer KM Decorative Components GmbH genutzt. Der [[Fabrikschlot|Schornstein]], als eines der ältesten Teile des Werks wurde 1858 errichtet und 1911 sowie 1983 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1950 wurde Audenschmiede nach Weilmünster eingemeindet. Die eingegliederte Gemeinde führt die amtliche Ortsteilbezeichnung „Weilmünster-Audenschmiede“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Ortsteilbezeichnung Weilmünster-Audenschmiede der in die Gemeinde Weilmünster, Landkreis Oberlahn, Reg.-Bezirk Wiesbaden, eingegliederten Gemeinde Audenschmiede |nr=46 |jahr=1950 |datum=1950-11-02 |seite=3 |seiten=471 |fundstelle=Punkt 875 |kbytes=2110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Bahnanschluss ===&lt;br /&gt;
Um die reichen Rohstoffvorkommen in der abgelegenen Region besser abtransportieren zu können, begann man 1889 mit dem Bau einer von der bereits bestehenden [[Lahntalbahn]] abzweigenden Stichstrecke von Weilburg bis Weilmünster, der [[Weiltalbahn]], die am 1. November 1890 feierlich eröffnet wurde. Im Jahr 1892 erfolgte die Eröffnung der Verlängerung von Weilmünster nach [[Laubuseschbach]]. 1909 ging die Verbindung zwischen Weilmünster und [[Grävenwiesbach]] in Betrieb, so dass Audenschmiede auch eine Verbindung nach [[Frankfurt am Main]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang und Stilllegung ===&lt;br /&gt;
Ab dem Winterfahrplan 1955 wurde der Personenverkehr auf der kurzen Stichbahn Weilmünster–Laubuseschbach komplett eingestellt, der Güterverkehr allerdings erst 1968. In den 60er Jahren schraubte man bewusst den Betrieb auf dem Stück Weilburg–Grävenwiesbach immer mehr zurück, so dass 1969 die endgültige Einstellung von Personen- und Güterverkehr zwischen Weilburg und Grävenwiesbach erfolgte. Die Strecken wurden komplett stillgelegt und ein Jahr später bereits abgebaut, auch das [[Mönstadt|Mönstädter]] Viadukt wurde 1974 niedergelegt. Auf dem Reststück zwischen Weilmünster und Weilburg wurde noch bis Ende der 1980er Jahre Güterverkehr im Übergabeverfahren betrieben, der Personenverkehr kehrte nur noch durch einige wenige Sonderfahrten zeitweise zurück. Heute befinden sich auf den Bahnstrecken zum Teil Rad- und Fußwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Das Vereinsleben wird hauptsächlich vom im Jahr 1934 gegründeten [[Feuerwehrverein]] der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Audenschmiede geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Geisthardt: &amp;#039;&amp;#039;Landesherrliche Eisenindustrie im Taunus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 68, 1957, S. 156–174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weilmuenster.de/rathaus-politik/ortsteile/weilmuenster-audenschmiede.html Der Ort im Internetauftritt der Gemeinde Weilmünster]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=8842| titel=Audenschmiede, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Weilmünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weilmünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1421]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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