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	<title>Atterode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-06T10:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Liebenstein (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Bad Liebenstein&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/49/18.76/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/23/13.95/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 470&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 16&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2009-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Steinbach (Bad Liebenstein)|Steinbach]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36448&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036961&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = 2013 BALI Steinbach.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = WAK Atterode 02.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Teilansicht von Norden (2014)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zum Stadtteil [[Steinbach (Bad Liebenstein)|Steinbach]] der Stadt [[Bad Liebenstein (Gemeinde)|Bad Liebenstein]] zugehörige Kleinsiedlung im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]]. Der heutige Siedlungsplatz &amp;#039;&amp;#039;Atterode&amp;#039;&amp;#039; befindet sich südöstlich, etwa 2500&amp;amp;nbsp;m Luftlinie vom Ortszentrum Steinbach entfernt am Eingang des &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Tales&amp;#039;&amp;#039; in etwa {{Höhe|470|DE-NN}}. Atterode ist über Steinbach oder Bad Liebenstein zu erreichen. Am 30. Juni 2009 wohnten 16 Einwohner im Ortsteil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=  | Herausgeber=Landratsamt Wartburgkreis| Titel=Einwohnerzahlen |Sammelwerk=Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010  | Online=https://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00194574/32_Wartburgkreis.pdf#page=14 |Format=PDF |KBytes=5390 | Jahr=2010 | Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die mittelalterliche Siedlung Atterode ===&lt;br /&gt;
Schon seit dem frühen [[Mittelalter]] wurde im Raum [[Ruhla]] – [[Brotterode]] nach obertägig vorhandenen Erzen wie [[Limonit|Brauneisenstein]], ([[Eisenerz]]), [[Feldspat|Spaten]] und anderen mineralhaltigem Gestein gesucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer&amp;quot;&amp;gt;Gerd Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Über den Ursprung der Eisenverarbeitung in Steinbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altensteiner Blätter. Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Bergleuten und Köhlern siedelten sich Waldbauern an, welche eine 1183 erstmals urkundlich erwähnte Kapelle bei der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Ottinrode&amp;#039;&amp;#039; mit Besitzrechten des Klosters [[Frauenbreitungen]] erbaut haben. Der Ort war ursprünglich im Besitz der [[Frankenstein (fränkisches Adelsgeschlecht)|Herren von Frankenstein]], kam 1330 an die [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Henneberg]]&lt;br /&gt;
und von diesen 1353 an das [[Haus Wettin]]. Zum Jahr 1460 wird ein Bergwerk erwähnt. Als Inhaber des [[Amt Altenstein|Amtes Altenstein]] übernahmen 1492 die Ritter [[Hund von Wenkheim]] das Dorf Atterode zum Lehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde das Dorf wahrscheinlich von [[Kroaten]] zerstört und wurde zur [[Wüstung]], während in der Umgebung noch sporadisch Bergbau betrieben wurde. Reste der Kirchhofsummauerung sollen im 18. Jahrhundert noch auffindbar gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten Ruhla und Schmalkalden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Werte unserer Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 48). Akademie-Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-05-000378-2, S. 96 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbausiedlung Atterode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK STEINB MEYERSTEIN.jpg|mini|Ein MEYER-Stein, oberhalb &amp;#039;&amp;#039;Krätzersrasen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die zweite Besiedlung Atterodes ist auf die Bestrebungen [[Joseph Meyer]]s zurückzuführen, welcher 1837 die [[Konzession]] für den Abbau von Mineralien im Herzogtum Sachsen-Meiningen erwarb und im Raum Steinbach Eisenstein-Bergwerke wieder eröffnete. Aus dieser Zeit stammen die &amp;#039;&amp;#039;Meyer-Steine&amp;#039;&amp;#039; als Grenzmarkierung. Am Zugang in das Bergbaugebiet ließ Meyer am Platz der Wüstung Atterode Firmengebäude errichten. Meyers Plänen war allerdings wenig Erfolg beschieden. Außerdem stand nach Ende des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] ab 1871 besseres Erz aus dem [[Elsass]] zur Verfügung, so dass der Bergbau in Atterode vorübergehend ruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde wieder mit dem Bergbau begonnen und die Grube &amp;#039;&amp;#039;Arminius&amp;#039;&amp;#039; der [[Friedrich Krupp AG|Firma Krupp]] eröffnet. Eine Grubenbahn, die [[Steinbacher Bergwerksbahn]], verband Atterode mit dem [[Bahnhof Bad Liebenstein|Bahnhof Liebenstein-Schweina]] bzw. später mit dem Bahnhof Steinbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Möller, Gernot Malsch, Günter Paulik: &amp;#039;&amp;#039;Den Hockelhans hinauf. Die Geschichte der Bahnlinie von Immelborn nach Liebenstein-Schweina, deren Verlängerung bis Steinbach sowie einem Anhang zur Steinbacher Bergwerksbahn.&amp;#039;&amp;#039; Wachsenburgverlag, Arnstadt 2002, ISBN 3-935795-04-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1930er Jahren wurde der Abbau nochmals gesteigert und bis zur endgültigen Schließung 1958 aufrechterhalten. Später wurde das Erz über den Klinger Stollen nach Laudenbach zur Erzwäsche gebracht. Da vermutet wurde, dass der Abbau vor Ort wieder aufgenommen würde, verblieb ein Großteil der Gerätschaften – darunter auch ein Elektrozug – im Berg. Das [[Grubenfeld]] Atterode mit etlichen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] erstreckt sich unter der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Klinge&amp;#039;&amp;#039; und reicht bis zu den Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Laudenbach&amp;#039;&amp;#039; und [[Trusetal]]. Die Lage und Anzahl aller seit dem Mittelalter angelegten Stollen ist nicht mehr nachvollziehbar, der bekannteste ist der &amp;#039;&amp;#039;Friedrichstollen&amp;#039;&amp;#039;, sein Mundloch liegt linkerhand des Weges zum &amp;#039;&amp;#039;Krätzersrasen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robus&amp;quot;&amp;gt;H. Robus: &amp;#039;&amp;#039;Steinbach – „Ein dorff, do die smyde wonen“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altensteiner Blätter. Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S. 39 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einstellung des Bergbaues wurden die obertägigen Gebäude zu Wohnzwecken umgenutzt. Der verbliebene Stollen wurde erst in den 1990er Jahren verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehörte Atterode zur Gemeinde Steinbach, welche zum 31. Dezember 2012 Teil der Stadt Bad Liebenstein wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2012 vom 11. Dezember 2012 (GVBl. S. 446).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten Ruhla und Schmalkalden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Werte unserer Heimat]].&amp;#039;&amp;#039; 48). Akademie-Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-05-000378-2, S. 96 f.&lt;br /&gt;
* Eduard Fritze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches über Bad Liebenstein, Schweina, Steinbach und Atterode.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck. Bad Liebenstein, Elch Verlag 1999, ISBN 3-933566-09-6.&lt;br /&gt;
* Fritz Kühnemund: &amp;#039;&amp;#039;Kleine geologische Betrachtung über den Abbau von Flussspat in Atterode-Steinbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altensteiner Blätter. Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2001/2002, {{ZDB|1432089-7}}, S. 72–77.&lt;br /&gt;
* [[Roland Geißler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wanderführer um Bad Liebenstein und den Inselsberg. Wanderungen und Radtouren zwischen Bad Salzungen, Ruhla, Eisenach, Trusetal, Brotterode und dem Rennsteig.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza 2007, ISBN 978-3-938997-79-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Atterode (Steinbach)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mineralienatlas.de/?l=12911 Mineralienatlas – Grube Atterode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Liebenstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4630820-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Liebenstein, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1183]]&lt;/div&gt;</summary>
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