<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Attenfeld</id>
	<title>Attenfeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Attenfeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Attenfeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T20:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Attenfeld&amp;diff=988309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adalbertriehl: Link repariert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Attenfeld&amp;diff=988309&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T08:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link repariert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bergheim (Oberbayern)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Bergheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.7825337&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.1897613&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 424&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.26&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 161&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-09-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-bergheim.de/?s=Einwohner |titel=Gemeinde Bergheim – Zahlen &amp;amp; Fakten |abruf=2026-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86673&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08431&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Attenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] und der kleinste Gemeindeteil der Gemeinde [[Bergheim (Oberbayern)|Bergheim]] im [[Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]], liegt im Bereich des [[Fränkische Alb|Jura]] westlich der Straße [[Nassenfels]]–[[Neuburg an der Donau]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Gemarkung gehört auch noch die Einöde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Igstetterhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der spektakuläre Fund eines [[Faustkeil|Faustkeils]] aus [[Quarzit]] im Jahr 1989 in einer Lehmgrube einer Ziegelei zeigt, dass der Mensch bereits im [[Altpaläolithikum]] (etwa 500.000 v. Chr.) in der Flur um das heutige Attenfeld unterwegs war, die damals noch südlich der [[Urdonau]] lag. Weitere Funde wurden aus der Mittel- und [[Steinzeit|Jungsteinzeit]] (8000 bis 1800 v. Chr.) gemacht. Die ersten Ansiedlungen stammen aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] und der [[Hallstattzeit]]. Dies belegen Funde von Siedlungsgruben, Keramik und Scherben sowie [[Hügelgrab|Hügelgräber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] wurde ein Gutshof zwischen Attenfeld und Igstetter Hof gefunden; an letzterem kam bereits 1631 ein römischer [[Meilenstein]] aus dem 3. nachchristlichen Jahrhundert zutage (Original heute in [[Mannheim]]). Attenfeld selbst ist erstmals im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des Marschalls [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|von Pappenheim]] im Jahr 1214 als „Attenvelt“ erwähnt. Der Name könnte sich von „Odinsfeld“, Feld des [[Odin]], oder von „Attafeld“, der Väter Feld, ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1219 gehörte die [[Pfarrei]] zum [[Zisterzienser]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kloster und [[Reichsstift]] [[Kaisheim]], [[Grundherrschaft|grundherrlich]] jedoch dem Bischof von Eichstätt. Es gab einen Ortsadel: 1291 und 1304 wird Heinrich von Attenfeld als [[Vogt]] des Grafen von [[Schloss Hirschberg (Bayern)|Hirschberg]] erwähnt. 1321 wird ein Chunrad Attenvelder genannt. Die Attenfelder hatten an mehreren Orten Besitz: So hatten sie den [[Meierhof]] von [[Kirchanhausen]] bis circa 1435 als gräfliches beziehungsweise bischöfliches [[Lehnswesen|Lehen]] inne, und in [[Eglofsdorf]] besaß Cohel (= Kunz) Attenfelder im 15. Jahrhundert ein Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 tauschte das [[Hochstift Eichstätt]] Attenfeld nach [[Pfalz-Neuburg]] für den Ort [[Walting|Pfalzpaint]] im [[Altmühltal]], seit 1509 pfalz-neuburger Hoheitsgebiet mitten im Eichstättischen Herrschaftsgebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindemäßig zur Ortschaft [[Bergen bei Neuburg|Bergen]] gehörend, erlangte Attenfeld 1839 die Selbstständigkeit und bildete – zusammen mit dem [[Einöde|Einödhof]] „Igstetter Hof“ als dem Rest eines mittelalterlichen Pfarrdorfes – eine eigenständige Gemeinde. Mit der [[Gemeindegebietsreform]] des Freistaates Bayern kam der Ort am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 zur Gemeinde Bergheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 602}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Attenfeld Kirche Sankt Ägidius.jpg|mini|Kirche Sankt Ägidius in Attenfeld]]&lt;br /&gt;
Die Attenfelder Kirche Hl. Aegidius, [[Filialkirche]] von [[Egweil]], ist ein ursprünglich [[Spätromanik|spätromanischer]] Bau des 12. und 13. Jahrhunderts. 1713 wurde ein neuer Altar geweiht, dessen Stelle 1803 ein neuer, [[Klassizismus|frühklassizistischer]] Altar einnahm, der 1848 erneuert wurde. Am [[Hochaltar]] findet man die Schnitzfiguren der Hll. Aegidius, Antonius und Walburga. Die Seitenaltäre zeigen Gemälde mit der hl. Cäcilia und der Anbetung der Hirten. 1730 erhielt die Kirche auf dem Ostgiebel einen Turmaufsatz. 1911 fand eine vollständige Innenrenovierung statt und man baute eine neue [[Bittner-Orgel]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldkapelle Willibaldsruh, etwa 1 km nordwestlich im „Brunnholz“ gelegen, war ursprünglich aus Holz gebaut. Sie ist bereits auf einer Landgerichtskarte von 1588 eingezeichnet. Spätestens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie durch einen Steinbau ersetzt. Neben ihr liegt ein größerer, natürlich gelochter [[Kreidequarzit]] (solche „Löchersteine“ gibt es als [[Karst]]erscheinungen im Attenfelder Forst mehrmals). Die Legende sagt, dass der [[Willibald von Eichstätt|hl. Willibald]], als Missionar von Eichstätt kommend, sich hier ausruhte und auf wundersame Weise seinen Durst löschen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Alexander Schöppner]] |url=https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10484520_00395.html |titel=Der St. Willibaldsbrunnen |werk=Sagenbuch der Bayerischen Lande, Bd. 2 |hrsg= |datum=1852 |seiten=381 |sprache=de |abruf=2020-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Igstetterhof Kapelle.jpg|mini|Kapelle Sankt Helena in Igstetten]]&lt;br /&gt;
In Igstetten (früher auch: Ittstetten) steht die [[Kapelle St. Helena (Igstetten)|Kapelle St. Helena]]. Sie geht wohl auf das 18. Jahrhundert zurück. Der Vorgängerbau, die 1057 durch den Eichstätter Bischof [[Gundekar II.]] [[Konsekration|konsekrierte]] Pfarrkirche St. Helena, ist spätestens im 17. Jahrhundert abgegangen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Bergheim (Oberbayern)#Attenfeld |titel1=Liste der Baudenkmäler in Attenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adam Horn und [[Werner Meyer (Historiker, 1909)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Stadt und Landkreis Neuburg an der Donau&amp;#039;&amp;#039;, Kommissionsverlag R. Oldenbourg, München 1958, Seiten 350–353 (Attenfeld) und 518–519 (Igstetten), ISBN 3-486-50516-5&lt;br /&gt;
* Rudolf Niessner: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Bergheim. Geschichte der Ortschaften Bergheim, Unterstall und Attenfeld&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl. Bergheim, 1989. 264 S.&lt;br /&gt;
* A. Tillmann: &amp;#039;&amp;#039;Die linienbandkeramische Siedlung bei Attenfeld, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Heinz Rieder, A. Tillmann und J. Weinig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Steinzeitliche Kulturen an Donau und Altmühl&amp;#039;&amp;#039;. Stadtmuseum Ingolstadt, Ingolstadt 1989, S. 127–134&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-bergheim.de/gemeinde/geschichte.html Hinweise zur Ortsgeschichte] &lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwanderungen.de/bistum/willibaldsruh/willibal.htm Fotos der Kapelle „Willibaldsruh“ und Willibaldssage]&lt;br /&gt;
* [https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/eichstaett/egweil/ Pfarrmatriken] von Attenfeld (Pfarrei Egweil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Bergheim (Oberbayern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergheim (Oberbayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1214]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adalbertriehl</name></author>
	</entry>
</feed>