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	<title>Atominstitut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:35:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atominstitut&amp;diff=1730542&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FrankBierFarmer: /* Persönlichkeiten */ WP link Nobelpreis</title>
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		<updated>2025-12-27T14:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; WP link Nobelpreis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 02 Praterreaktor a.jpg|mini|Atominstitut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 02 Praterreaktor b.jpg|mini|Forschungsreaktor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 02 Praterreaktor c.jpg|mini|hochkant|Informationstafel]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atominstitut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atominstitut der österreichischen Universitäten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Institut der Fakultät für Physik der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität Wien]].&lt;br /&gt;
Mit seinem 1962 in Betrieb genommenen [[Forschungsreaktor]] [[TRIGA|TRIGA Mark II]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ati.tuwien.ac.at/reaktor/ &amp;#039;&amp;#039;Der TRIGA Mark-II Reaktor&amp;#039;&amp;#039;, Atominstitut, TU Wien, zuletzt aktualisiert am 19. Oktober 2015 ]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist es heute die einzige in [[Österreich]] verbliebene Einrichtung, die über einen laufenden [[Kernreaktor|Kernspaltungsreaktor]] verfügt (siehe auch [[Liste der Kernreaktoren in Österreich]]). Aktuell wird das Institut von Marcus Huber als Institutsvorstand geführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tiss.tuwien.ac.at/adressbuch/adressbuch/orgeinheit/1600 |titel=Institut {{!}} TU Wien |abruf=2024-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Institut befindet sich in [[Wien]] [[Leopoldstadt|2.]], Stadionallee 2, unmittelbar neben der [[Stadionbrücke (Wien)|Stadionbrücke]] über den [[Donaukanal]]. Der Haupteingang für Fußgänger trägt die Adresse Schüttelstraße 115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 1895 wurde an dieser Stelle das von der Bürogemeinschaft der Architekten [[Gustav Orglmeister]] (1861–1953) und [[Franz Kupka]] (1855–1924) ausgeführte &amp;#039;&amp;#039;k.u.k. Hof-Fourage-Magazin&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen. Die Anlage bestand aus einem sechsstöckigen Getreidespeicher (Hafer), zwei Scheunen (jeweils 1.100 m²), einem Stallgebäude sowie einem Verwaltungsgebäude (samt Wohnungen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wsb|29|12|1895|06|AUTOR=|High-life. (…) Vor Kurzem ist das neuerbaute Hoffouragemagazin nächst der Kaiser Franz Josefs-Brücke im Prater (…)|ZUSATZ=Nr. 52/1895 (XXVI. Jahrgang)|ALTSEITE=6, Mitte links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Fourage-Depôt&amp;#039;&amp;#039; ab 1919 als Bundesfuhrwerksbetrieb und ab Ende 1925 den Bundestheatern als Kulissendepot, das bis dahin in der Westgalerie der [[Rotunde (Wien)|Rotunde]] untergebracht gewesen war. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schwer beschädigt, wurden die Gebäude nach Kriegsende abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Hoffouragemagazin|Hoffouragemagazin}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als interuniversitäres [[Institut (Organisation)#Lehr- und Forschungseinrichtungen|Institut]] 1958 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Atominstitut der österreichischen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039; gegründet, wurde es bereits 1962 der Technischen Universität Wien administrativ zugeordnet. Es behielt mehr als drei Jahrzehnte seinen Sonderstatus als interuniversitäres Institut bei und wurde unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Atominstitut der österreichischen Universitäten&amp;#039;&amp;#039; geführt. 2009 wurde das Institut in &amp;#039;&amp;#039;Atominstitut&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Zeitgleich wurde auch die oftmals im englischen gebrauchte Form &amp;#039;&amp;#039;Atomic Institute&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Atomic Institute of the Austrian Universities&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Somit lautet der offizielle Name des Instituts im englischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Institute of Atomic and Subatomic Physics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Heute ist das Atominstitut ein Institut der Technischen Universität Wien und bildet zusammen mit den Instituten für Theoretische, Angewandte sowie Festkörperphysik die Fakultät für Physik dieser Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Bestehens hat das Institut einen großen Wandel vollzogen. Ursprünglich der Forschung und Ausbildung auf den Gebieten der [[Atomphysik|Atom-]], [[Kernphysik|Kern-]] und [[Reaktorphysik]], der [[Strahlenphysik]] und des [[Strahlenschutz]]es, der [[Umweltanalytik]] und [[Radiochemie]] sowie der nuklearen Messtechnik gewidmet, sind über die Jahre weitere Forschungsbereiche dazugekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt der Schwerpunkt der Forschung im Bereich der Strahlenphysik, Neutronen- und [[Quantenphysik]], Angewandten Quantenphysik, [[Quantenoptik]], sowie der [[Tieftemperaturphysik]] und [[Supraleiter|Supraleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Berufung (Amt)|Berufungen]] der Jahre 2006 und 2009 (Arbeitsbereiche Quantenoptik und Angewandte Quantenphysik) ergänzen die kern-, reaktor-, neutronen- und strahlenphysikalischen Arbeitsschwerpunkte des Atominstituts. Das Atominstitut deckt somit wesentliche wissenschaftliche Bereiche der Kern-, Strahlen-, Atom- und Reaktorphysik fachlich ab. Die Umbauarbeiten der vergangenen Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sciencev1.orf.at/science/news/142312 &amp;#039;&amp;#039;	Top-Physiker Schmiedmayer kehrt nach Wien zurück&amp;#039;&amp;#039;], science.orf.at, 28. November 2005, abgerufen am 10. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die [[Labor]]s auf den Stand der Technik zurückgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbereiche ==&lt;br /&gt;
Das Atominstitut ist organisatorisch in zentrale Einrichtungen, insbesondere Forschungsreaktor und betrieblicher Strahlenschutz, sowie sechs Forschungsbereiche unterteilt: [[Quantenphysik|Angewandte Quantenphysik]], [[Atomphysik|Atomphysik und Quantenoptik]], [[Kernphysik|Kern- und Teilchenphysik]], [[Neutronenphysik|Neutronen-]] und Quantenphysik, [[Strahlenphysik]] sowie [[Tieftemperaturphysik|Tieftemperaturphysik und Supraleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Forschungsreaktor]] wird im Rahmen des [[Kernmaterialüberwachung|Safeguards]]-Programms der [[Internationale Atomenergieorganisation|Internationalen Atomenergiebehörde]] (IAEA) der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] zur Trainings- und Ausbildungsarbeit von Fachinspektoren genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Ortner (Physiker)|Gustav Ortner]], Mitbegründer des Instituts&lt;br /&gt;
* [[Fritz Regler]], Mitbegründer des Instituts&lt;br /&gt;
* [[Heinz Oberhummer]], Astrophysiker und [[Science Busters|Science Buster]]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Rauch]], Quantenphysiker&lt;br /&gt;
* [[Jörg Schmiedmayer]], Quantenphysiker&lt;br /&gt;
* [[Anton Zeilinger]], Assistent in den 1970er Jahren, Quantenphysiker, [[Nobelpreisträger]] 2022&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Grössing]], [[Postdoc]], prägte mit Anton Zeilinger den Begriff [[Quanten-Zellulärer Automat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist die einzigartige geographische Lage des Reaktors in der Nähe des Zentrums einer Großstadt – von [[Wien]]. Die Entfernung [[Stephansdom]] – Kernreaktor beträgt etwa 3,2&amp;amp;nbsp;km. Die Forschungsstätte liegt am Rand des [[Wiener Prater|Praters]] und wird daher volkstümlich &amp;#039;&amp;#039;Praterreaktor&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2005 bis 2010 haben mehr als 16.500 Personen, hauptsächlich Schüler, an öffentlichen Führungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ati.ac.at/fileadmin/files/general/progress_report/Progress_Report_05-07.pdf Jahresbericht des Atominstituts 2005-2007] (PDF-Datei; 1,71&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ati.tuwien.ac.at/fileadmin/t/ati/ati/files/ATI_Progress_Report_08-10.pdf Tätigkeitsbericht des Atominstituts 2008-2010] (PDF-Datei; 4,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; im Atominstitut teilgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Institute of Atomic and Subatomic Physics|Atominstitut}}&lt;br /&gt;
* [http://ati.tuwien.ac.at/ Website des Atominstituts]&lt;br /&gt;
* [https://www.tuwien.at/phy/ati/ueber-uns/fuehrungen Führungen am Atominstitut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.196664|EW=16.412780|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtung (Physik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearforschungszentrum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsreaktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technische Universität Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FrankBierFarmer</name></author>
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