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	<title>Atheist Bus Campaign - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gripweed am 29. April 2026 um 22:11 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-29T22:11:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ariane Sherine and Richard Dawkins at the Atheist Bus Campaign launch.jpg|mini|Ariane Sherine und Richard Dawkins beim Start der Werbekampagne]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atheist Bus Campaign&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Atheistische Buskampagne&amp;#039;&amp;#039;}}) war eine im Oktober 2008 von der britischen Journalistin [[Ariane Sherine]] initiierte [[Werbekampagne]], die über Aufschriften auf Bussen die Grundhaltung des [[Atheismus]] propagiert. Die Aktion für ein Leben ohne [[Religion]] wurde als Antwort auf eine Werbekampagne [[Evangelikalismus|evangelikaler]] Gruppen konzipiert und erhielt Unterstützung von [[Richard Dawkins]] und der [[British Humanist Association]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Presseerklärung der &amp;#039;&amp;#039;Atheist Bus Campaign&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.atheistbus.org.uk/pressrelease.pdf |wayback=20090704192100 |format=PDF; 58&amp;amp;nbsp;kB }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kampagne fand Ableger und Nachahmer in weiteren Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste von Schwesterkampagnen in anderen Ländern: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;A quick international round-up&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.atheistbus.org.uk/a-quick-international-round-up/ |wayback=20090320042433 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sherine startete die &amp;#039;&amp;#039;Atheist Bus Campaign&amp;#039;&amp;#039; als Antwort auf eine evangelikale christliche Buswerbung, die mit einer Website warb, auf der Ungläubigen die „Ewigkeit in den Qualen der [[Hölle]]“ und ein „Verbrennen in einem See aus Feuer“ prophezeit wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ariane Sherine: [https://www.theguardian.com/commentisfree/2008/oct/21/religion-advertising &amp;#039;&amp;#039;All about the atheist bus campaign&amp;#039;&amp;#039;]. The Guardian vom 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Atheist Bus Campaign: {{Webarchiv|text=Liste oft gestellter Fragen (FAQ) |url=http://www.atheistbus.org.uk/faq/ |wayback=20090326003832 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[British Humanist Association]] und der Religionskritiker [[Richard Dawkins]] unterstützten die Aktion Sherines, Londoner Busse mit den Werbezeilen &amp;#039;&amp;#039;“There’s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.”&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Nun denn, hör auf dir Sorgen zu machen und genieße dein Leben.“) zu plakatieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss mietete die Christliche Partei für ca. 17.000&amp;amp;nbsp;Euro Werbefläche für den Slogan: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt Gott ganz sicher. Also tritt der Christlichen Partei bei und genieße dein Leben&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/panorama/atheisten-werbung-bald-auch-berlin-11518742.html |hrsg=[[Frankfurter Rundschau]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Atheisten-Werbung bald auch in Berlin&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Länder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Buskampagne-berlin.jpg|mini|Start der Bustour am 30. Mai 2009 in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Im Jahr 2009 ====&lt;br /&gt;
Nach Angaben der deutschen Organisatoren &amp;#039;&amp;#039;Buskampagne.de&amp;#039;&amp;#039;, die von [[Philipp Möller]], [[Carsten Frerk]], Peder Iblher und anderen initiiert wurde, möchte die „[[Säkularismus|säkulare]] Werbekampagne“ Menschen, „die in ihrer Weltanschauung auf übernatürliche, metaphysische Kräfte verzichten, zeigen, dass sie nicht alleine sind“ und „dass [[Ethik]] und Moral nicht von [[Gott]] gegeben sind, sondern von Menschen gemacht und für Menschen gemacht“ sind. Ihr Werbespruch lautet: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;br&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-leben-thema-religion-ID1237911909946.xml |hrsg=[[Bayerischer Rundfunk]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Um Himmels Willen!&amp;#039;&amp;#039; |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090426055119/http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-leben-thema-religion-ID1237911909946.xml |archiv-datum=2009-04-26 |abruf=23. April 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Buskampagne.de&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte am 9. März 2009 einen Spendenaufruf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.buskampagne.de/ |wayback=20090312002729 |text=Spendenaufruf der Deutschen Buskampagne}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Verkehrsbetriebe-gegen-atheistische-Werbung/!5166083/ |hrsg=[[die tageszeitung]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Die BVG glaubt noch an Gott&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel des Aufrufs war es, Spenden in Höhe von mindestens 19.500&amp;amp;nbsp;Euro zu sammeln, um damit drei Monate lang Werbung auf drei Bussen des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin, Köln und München finanzieren zu können. Dieses Ziel erreichte die Kampagne am 13. März 2009.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Berliner Verkehrsbetriebe]] lehnten eine Plakatierung der Werbung auf ihren Bussen mit der Begründung ab, das Unternehmen wolle nicht, „dass sich die Fahrgäste der BVG aufregen müssen,“ außerdem wollen sie „keinerlei religiöse oder sonstige weltanschauliche Werbung mehr“ zulassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;/&amp;gt;  Auch bei den [[Kölner Verkehrs-Betriebe|Kölner Verkehrsbetrieben]] stieß die Werbung auf Ablehnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Münchner Verkehrsgesellschaft]] hat die Kampagne abgelehnt, weil sie „grundsätzlich Werbung mit politischer oder weltanschaulicher Aussage, sei es jetzt [[Atheismus|atheistisch]] oder [[Theismus|theistischer]] Natur, ablehnen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;br&amp;quot;/&amp;gt; Der [[Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen]] empfiehlt seinen Partnerunternehmen, „diese Werbung der Buskampagne nicht zu schalten, weil sie glaubensverachtend“ wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ex&amp;quot;&amp;gt;Bericht bei [[Extra 3]] {{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=oTLbedMBCGA |hrsg=[[Norddeutscher Rundfunk]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Gottlose Buskampagne&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dortmunder Verkehrsbetriebe haben einen Bus mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Keine Sorge: Es gibt Gott. Also schönen Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/buswerbung-gegen-gott-fahrt-doch-zur-hoelle-1.411045 |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Fahrt doch zur Hölle&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; akzeptiert, bei einer Atheismus-Kampagne könne man jedoch nicht sicher sein, ob sich Menschen beleidigt fühlten und im Zweifelsfall sogar Busse beschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/147119.kein-platz-fuer-atheisten-im-bus.html |hrsg=[[Neues Deutschland]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Kein Platz für Atheisten im Bus&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Betriebe in [[Dresden]], [[Leipzig]], [[Potsdam]], [[Münster]], [[Fulda]], [[Regensburg]], [[Stuttgart]] und [[Hamburg]] lehnten mit der Begründung ab, man lasse keine weltanschauliche Werbung zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ex&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Essener Verkehrs-AG]] nahm ihre anfängliche Zusage für die Werbeaktion nach massiven Protesten und [[Boykott]]aufrufen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Erzbistum Berlin]] reagierte: „Wir machen ja auch Werbung, wieso sollen die das nicht machen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr&amp;quot;/&amp;gt; Ähnlich äußerte sich der Münsteraner Weihbischof [[Franz-Josef Overbeck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachtcafé&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=4696930/1o6ix1p/index.html |titel=Im Nachtcafé des SWR-Fernsehens am 15.5.2009 |abruf=20. Juni 2009 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111129231425/http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=4696930/1o6ix1p/index.html |archiv-datum=2011-11-29 |offline=yes |archiv-bot=2022-10-05 23:19:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Evangelische Kirche in Deutschland]] sieht nach Aussage ihrer Kulturbeauftragten [[Petra Bahr]] die Kampagne ebenfalls als Chance, das Thema Gott öffentlich ins Gespräch zu bringen, und spricht sich für die Durchführung aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachtcafé&amp;quot; /&amp;gt; Der Landesvorsitzende der Partei [[Die Linke]] Berlin, [[Klaus Lederer (Politiker)|Klaus Lederer]], kritisierte die Entscheidung der [[Berliner Verkehrsbetriebe]], die atheistische Werbung der &amp;#039;&amp;#039;Buskampagne&amp;#039;&amp;#039; auf ihren Fahrzeugen nicht zuzulassen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.die-linke-berlin.de/nc/pro_ethik/erklaertes/detail/artikel/bvg-muss-sich-in-glaubensfragen-neutral-verhalten/ |hrsg=[[Die Linke]]. Landesverband Berlin |titel=&amp;#039;&amp;#039;BVG muss sich in Glaubensfragen neutral verhalten&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zumal überall in der Berliner U-Bahn Plakate mit Sprüchen wie „[[Jesus]] liebt dich“ hängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot;/&amp;gt; Die Buskampagne wird von Organisationen wie den [[Brights]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;br&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,612635,00.html |hrsg=[[Der Spiegel]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Werbung für ein Leben ohne Gott&amp;#039;&amp;#039; |abruf=23. April 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem [[Bund für Geistesfreiheit]], dem [[Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten|Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten]] und der [[Giordano Bruno Stiftung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp&amp;quot;/&amp;gt; unterstützt. Nach der Absage der Verkehrsbetriebe aller großen deutschen Städte organisierten die Initiatoren eine Deutschland-Tour mit einem gemieteten Berliner Doppeldecker-Bus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,622168,00.html &amp;#039;&amp;#039;Atheisten planen Bustour durch Deutschland&amp;#039;&amp;#039;] [[Spiegel Online]] vom 30. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bustour startete am 30. Mai 2009 in Berlin. Auf einer dreiwöchigen Rundreise durch 24 Städte in Deutschland wurden Informationsveranstaltungen zu einer nicht-religiösen Weltsicht mit dem „Unglaubens-Bekenntnis“ angeboten, dass es wohl keinen Gott gebe und daher die Menschen für ihre [[Moral]] selbst verantwortlich seien. Mit der Tour verbunden war eine Aufforderung, sich in öffentliche Debatten einzumischen, wobei es jedoch nicht um eine „atheistische [[Missionierende Religion|Missionierung]]“ gehen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampagne folgte auf jeder ihrer Stationen eine Gegen-Bustour der evangelikalen Organisation [[Campus für Christus Deutschland|Campus für Christus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel Online: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,631342,00.html &amp;#039;&amp;#039;Missionare verfolgen Ungläubige quer durch Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]. 19.&amp;amp;nbsp;Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aktion lief unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gott kennen&amp;#039;&amp;#039; und der Bus trug die Aufschrift: „Und wenn es ihn doch gibt…“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten/2009/05/29/christen-kontern-mit-evangelistischer-buskampagne/ |titel=Christen kontern mit evangelistischer Buskampagne |abruf=2019-05-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team der deutschen Buskampagne wurde mit dem [[Sapio-Preis]] des [[Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten|Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://hpd.de/veranstaltungen?action=cal&amp;amp;id=1202&amp;amp;tab=cal_single&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Im Jahr 2019 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Giordano-Bruno-Stiftung Säkulare Buskampagne 2019 in Trier 04.jpg|mini|Buskampagne 2019 &amp;quot;Kirchenstaat? Nein Danke.&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 führte die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) gemeinsam mit dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) eine deutschlandweite Buskampagne in 25 Städten durch. Unter dem Motto „Schlussmachen jetzt!“ wurde die Forderung nach [[Trennung von Staat und Kirche]] in den Mittelpunkt gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion MIZ |url=http://miz-online.de/schlussmachen-jetzt/ |titel=Schlussmachen! Jetzt! |werk=Materialien und Informationen zur Zeit |datum=2019-09-05 |sprache=de-DE |abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kampagnenbroschüre hatte den Titel: „Abschied von der Kirchenrepublik: 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/gbs/files/download/gbs_kirchenrepublik.pdf |titel=Abschied von der Kirchenrepublik: 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug! |hrsg=giordano-bruno-stiftung.de |datum=2019-05-06 |abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden verschiedene Forderungen medial verbreitet, z. B. religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates, Ablösung der [[Staatsleistungen]] an die Kirchen, die Abschaffung des [[Kirchensteuer (Deutschland)|Kirchensteuereinzugs über den Arbeitgeber]], des [[Kirchliches Arbeitsrecht|kirchlichen Arbeitsrechts]], die Einführung „bekenntnisfreier Schulen“, die Anwendung geltenden Rechts gegenüber Religionsgemeinschaften und eine grundlegende Reform der Gesetze zum [[Schwangerschaftsabbruch]] und zur [[Sterbehilfe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Wüstenberg |url=https://www.stern.de/gesellschaft/trennung-von-staat-und-kirche---staat-diskriminiert-millionen--8700466.html |titel=„Staat diskriminiert die Haltung von Millionen Menschen“ – Stiftung will weniger Macht der Kirchen |hrsg=stern.de |datum=2019-05-10 |sprache=de |abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Simon Benne |url=https://www.haz.de/kultur/regional/der-staat-braucht-keine-religioesen-dogmen-UXLPW3RLFOD4JVONXEOOOA73FM.html |titel=Hannover: Michael Schmidt-Salomon fordert Trennung von Staat und Kirche |hrsg=Hannoversche Allgemeine Zeitung |datum=2019-05-03 |sprache=de |abruf=2023-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Heuser |url=https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Der-Giordano-Bruno-Stiftung-kaempft-gegen-die-Staatsfinanzierung-der-Kirchen-mit-diesen-Argumenten;art410924,10160356 |titel=Politik: Der Giordano-Bruno-Stiftung kämpft gegen die Staatsfinanzierung der Kirchen – mit diesen Argumenten |hrsg=Südkurier |datum=2019-05-25 |sprache=de |abruf=2023-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helen Roth |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1119489.staat-und-kirche-gottlos-gluecklich.html |titel=Gottlos glücklich |hrsg=nd-aktuell.de |sprache=de |abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Buskampagne führte die [[Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland]] eine rituelle Umweihung der Leipziger Universitäts-Aula Paulinum im Rahmen eines Protests gegen die [[Trennung zwischen Staat und religiösen Institutionen|Verquickung von Staat und Kirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gisa Bodenstein |url=https://hpd.de/artikel/leipziger-universitaetskirche-nach-pastafari-ritus-umgeweiht-16873 |titel=Leipziger &amp;quot;Universitätskirche&amp;quot; nach Pastafari-Ritus umgeweiht |hrsg=hpd.de |datum=2019-05-31 |sprache=de |abruf=2023-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; durch und hielt auf der Abschlusskundgebung am [[Brandenburger Tor|Brandenburger Tor in Berlin]] eine öffentliche [[Nudelmesse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gisa Bodenstein |url=https://hpd.de/artikel/finale-am-brandenburger-tor-16885 |titel=Finale am Brandenburger Tor |hrsg=hpd.de |datum=2019-06-04 |sprache=de |abruf=2023-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bistum Trier]] kritisierte, dass die Organisatoren das „Zerrbild einer Kirchenrepublik Deutschland“ zeichnen würden, in der die Politik demnach in einer „christlichen Filterblase“ gefangen sei und die Bürger durch kirchlich beeinflusste Gesetze in ihrer Freiheit eingeschränkt und gegängelt würden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bistum Trier |url=https://www.bistum-trier.de/glaube-und-seelsorge/glaube-im-dialog/weltanschauungen-sekten/m-article/Schlussmachen-jetzt-Atheistischen-Buskampagne-2019/ |titel=Schlussmachen jetzt - Atheistischen Buskampagne 2019 |hrsg=bistum-trier.de |datum=2019-05-11 |sprache=de |abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien und Spanien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bus ateo uaar.jpg|mini|Italienische Variante der Kampagne: „Die schlechte Nachricht ist, dass Gott nicht existiert; die gute, dass Du keinen brauchst.“]]&lt;br /&gt;
Die spanische Organisation der Atheisten und [[Freidenker]] [[Unión de Ateos y Librepensadores]] veranstaltete die Kampagne &amp;#039;&amp;#039;Bus Ateo&amp;#039;&amp;#039; in [[Madrid]], [[Barcelona]] und [[Saragossa]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://busateo.org/ Website der Kampagne &amp;#039;&amp;#039;Bus Ateo&amp;#039;&amp;#039;] (spanisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die italienische Vereinigung [[Unione degli Atei e degli Agnostici Razionalisti]] (UAAR) beabsichtigt, zwei Autobusse der Verkehrsbetriebe von [[Genua]] mit der italienischsprachigen Variante der Werbung zu plakatieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uaar.it/uaar/campagne/bus/ Webseite der UAAR über eine italienische Buskampagne] (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/genua-anti-glaubens-kampagne-in-italien-12936262 &amp;#039;&amp;#039;Anti-Glaubens-Kampagne in Italien&amp;#039;&amp;#039;]. Der Kölner Stadt-Anzeiger vom 13.&amp;amp;nbsp;Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
Im November 2008 begann die [[American Humanist Association]] in [[Washington, D.C.]] eine Buskampagne mit dem Wahlspruch “Why believe in a God? Just be good for goodness&amp;#039; sake.” (deutsch: „Warum an einen Gott glauben? Sei einfach gut um der Güte willen.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlande ===&lt;br /&gt;
Hier ist die &amp;#039;&amp;#039;Buskampagne&amp;#039;&amp;#039; an den Verkehrsbetrieben gescheitert und auf Plakatwände ausgewichen. Ein Plakat warb neben dem [[Flughafen Schiphol|Amsterdamer Flughafen]] für eine gottlose Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Die [[Freidenker-Vereinigung der Schweiz]] (FVS) plant, dass der Werbespruch: „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Kein Grund zur Sorge, geniess das Leben!“ an je einem öffentlichen Bus in zehn Städten der Schweiz stehen soll. Die Kampagne soll eine Reaktion auf Plakate mit Bibelzitaten wie „Ich glaube, dass Jesus Christus [[Gottes Sohn]] ist“ oder „Jesus ist das Licht des Lebens“ sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/AntiGottKampagne-auf-Bussen--jetzt-auch-in-der-Schweiz/story/27088923 |hrsg=[[Tages-Anzeiger]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Anti-Gott-Kampagne auf Bussen – jetzt auch in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; |abruf=25. Mai 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der Kampagne ist es, denjenigen eine Stimme zu geben, die sich durch missionarische Sprüche bedrängt fühlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20min&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19453140 |hrsg=[[20 Minuten]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Atheisten-Plakate: Bald auch in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; |abruf=25. Mai 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbekannte drohten den [[Verkehrsbetriebe Luzern|Luzerner Verkehrsbetrieben (VBL)]], die Busse in Brand zu setzen, falls solche Plakate aufgehängt würden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TA&amp;quot;/&amp;gt; zudem wurden VBL-Mitarbeiter beschimpft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20min2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.20min.ch/news/luzern/story/10587703 | wayback=20090611174326 | text=&amp;#039;&amp;#039;Christen senden Hassbotschaften&amp;#039;&amp;#039;}}. Artikel bei [[20 Minuten]] vom 18. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die FVS erhielt Hass-E-Mails von radikalen Christen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20min2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Volkspartei|Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP)]] überlegt, eine Gegenkampagne zu lancieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20min&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bernmobil|Städtischen Verkehrsbetriebe Bern (SVB)]] lehnten die Kampagne mit der Begründung: „Wir wollen bei dieser Provokation nicht mitmachen“ ab. Ähnlich reagierte man in Zürich und Genf: dort wolle man nicht riskieren, dass religiöse Gefühle verletzt werden. Falls die Aktion mit den Bussen nicht zustande kommt, will die FVS auf Straßenplakate ausweichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19870495 |hrsg=[[20 Minuten]] |titel=&amp;#039;&amp;#039;Verkehrsbetriebe wollen keine Atheismus-Plakate&amp;#039;&amp;#039; |abruf=25. Mai 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Wiener Linien|Wien]] (nach anfänglicher Zusage),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1244460160988/Atheisten-Buskampagne-gestoppt?sap=2&amp;amp;_pid=13167463 &amp;#039;&amp;#039;Atheisten-Buskampagne gestoppt&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Standard]] Online vom 8. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Graz AG Verkehrsbetriebe|Graz]] und [[Innsbrucker Verkehrsbetriebe|Innsbruck]] wurde die vom österreichischen [[Zentralrat der Konfessionsfreien (Österreich)|Zentralrat der Konfessionsfreien]] um [[Niko Alm]] forcierte Aktion von den Verantwortlichen der jeweiligen Verkehrsbetriebe verhindert. Die Sujets wurden daraufhin auf der Wiener [[Mariahilfer Straße]] plakatiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.news.at/articles/0929/10/246555/es-gott-auf-gottlose-kampagne-wien &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es gibt keinen Gott. Auf uns kommt es an&amp;quot;: &amp;quot;Gottlose&amp;quot; Kampagne wird in Wien gestartet&amp;#039;&amp;#039;] [[News (Zeitschrift)|NEWS]] Online vom 15. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luxemburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AHA campagne stei dozou 2011.jpg|mini|rechts|Buskampagne Luxemburg, Frühjahr 2011]]&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;April 2011 startete im Großherzogtum Luxemburg eine dreimonatige Kampagne auf öffentlichen Verkehrsmitteln. Fünf mit dem Spruch &amp;#039;&amp;#039;Net reliéis? Stéi dozou!&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Nicht religiös? Steh dazu!)&amp;#039;&amp;#039; versehene Omnibusse privater Unternehmen fuhren ab diesem Zeitpunkt sowohl durch die Stadt Luxemburg als auch das Umland. Initiatorin war die im Jahr zuvor gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz AHA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Beginn der Kampagne wurden Boykottdrohung insbesondere seitens verschiedener [[Pfarrgemeinde]]n gegenüber den betreffenden Busunternehmen bekannt. Da die Unternehmen zwar Zuschüsse von Seiten der öffentlichen Hand für die Durchführung des Linienverkehrs erhielten, im Gegenzug aber keine Werbeeinnahmen und auch kein Mitspracherecht bei der Auswahl der an ihren Bussen montierten Werbetafeln erhielten, waren diesen die Hände gebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tageblatt.lu/nachrichten/luxemburg/story/Proteste-gegen-die-Meinungsfreiheit-26887532 Proteste gegen die Meinungsfreiheit]. [[Tageblatt]], 19.&amp;amp;nbsp;April 2011, abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise entfernten Busunternehmer vertragswidrig die Werbetafeln oder setzten die Fahrzeuge nicht ein mit der Begründung, sie müssten repariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gemeinsame parlamentarische Anfrage von vier im luxemburgischen Parlament vertretenen Parteien führte zu einer Stellungnahme des zuständigen Ministers für Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, [[Claude Wiseler]], in der dieser betonte, die Kampagne sei [[Deontologische Ethik|deontologisch]] nicht zu beanstanden und werde daher fortgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fiona Lorenz: [https://hpd.de/node/11481 Handfeste Proteste gegen die Meinungsfreiheit]. [[Humanistischer Pressedienst]], 22.&amp;amp;nbsp;April 2011, abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Websites der &amp;#039;&amp;#039;Atheist Bus Campaign&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.buskampagne.de/ deutsch/Deutschland]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=c4NjzkXr4rM Gottlos glücklich – Die Geschichte der Buskampagne.de; Video von Ricarda Hinz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Atheist Bus Campaign}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atheismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbeaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gripweed</name></author>
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