<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Atens</id>
	<title>Atens - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Atens"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atens&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T13:37:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atens&amp;diff=2357678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: /* Denkmäler, Baudenkmäler */ erg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atens&amp;diff=2357678&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-02T11:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Denkmäler, Baudenkmäler: &lt;/span&gt; erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Atens&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nordenham&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53.494046&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.472168&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 0&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 3&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1908&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26954&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04731&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      =&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Stadt [[Nordenham]] im Nordosten des [[Landkreis Wesermarsch|Landkreises Wesermarsch]] an der Wesermündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Schon seit dem 1. Jh. v. Chr. kann eine Siedlung auf einer [[Warft|Wurt]] in Atens nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peter Schmid, Siedlungsarchäologische Ergebnisse zur Vor- und Frühgeschichte, in: Wolfgang Günther (u.&amp;amp;nbsp;a.), Nordenham. Geschichte einer Stadt, Oldenburg 1993, S. 13–51, S. 13ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob der Dorfkern tatsächlich auf einer Wurt oder auf einer [[Geest]]insel steht, ist strittig. Um 1400 lag er im damals breiten Vorland des Weserdeichs am Nordufer der [[Heete]] und weniger als 500&amp;amp;nbsp;m vom Westufer der [[Weser]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaststaette-Friedeburg.jpg|mini|Die Friedeburg]]Im Jahre 1404 bauten die Bremer nahe dem Dorf Atens eine Befestigungsanlage, die &amp;#039;&amp;#039;[[Vredeborg|Vredeborch]]&amp;#039;&amp;#039; (‚Friedeburg‘). Von hier aus zogen sie gegen die aufständischen Einwohner [[Butjadingen]]s und [[Stadland]]s zu Felde. Der nördliche Teil der Wesermarsch war zu diesem Zeitpunkt noch eine Insel und wurde durch die &amp;#039;&amp;#039;Heete&amp;#039;&amp;#039; vom Festland getrennt. Erst um das Jahr 1450 wurde die Heete durchdeicht. Die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;[[Friedeburgpark|Friedeburg]]&amp;#039;&amp;#039; des Kaufmanns Wilhelm Müller wurde 1956/57 abgerissen, um der Stadthalle Nordenhams Platz zu machen. Hier soll auch die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Vredeborch&amp;#039;&amp;#039; gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsenz der Bremer sorgte einerseits für Misstrauen von Seiten der Oldenburger Grafen, die selbst ihre Macht über Butjadingen ausweiten wollten, und andererseits für Konflikte mit den übrigen Butjadinger Häuptlingen, die Fehden gegen die Bremer ausriefen. Im Zuge dieser Konflikte stellten sich auch die Söhne des Stadländer Häuptlings [[Dide Lubben]] (Didde Lübben), Dude und Gerold, gegen die Bremer. 1418 überfielen sie die „Friedeburg“ zusammen mit ca. 50 weiteren Männern. Der Überfall scheiterte und die beiden Lubbens wurden in Bremen hingerichtet. Der Sage nach habe der jüngere Bruder Gerold den abgeschlagenen Kopf seines Bruders Dude aufgehoben und geküsst. Ob dieser Brudergeste bot der [[Bremer Rat]] Gerold die Freiheit, wenn er eine Bürgertochter ehelichen würde. Gerold lehnte dies jedoch ab, er würde sich die Freiheit lieber erkaufen. Dies wurde vom Rat der Bremer abgelehnt und auch er wurde hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schmidt, Der Raum Nordenham in Mittelalter und Reformationszeit, in: Wolfgang Günther (u.&amp;amp;nbsp;a.), Nordenham. Geschichte einer Stadt, Oldenburg 1993, S. 81–160, S. 129ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hinrichtungsszene wurde 1894 in einem Gemälde des [[Maler]]s [[Hugo Zieger]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkuß&amp;#039;&amp;#039; als Symbol des friesischen Freiheitswillens umstilisiert. Das Gemälde ist im [[Museum Nordenham]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster Atens ===&lt;br /&gt;
[[1505]] begann die kurze Geschichte des [[Karmeliten|Karmeliter]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;klosters zu Atens, das vermutlich an der Stelle der heutigen [[St.-Marien-Kirche (Atens)|St.-Marien-Kirche]] stand. Der Prior des Karmeliterklosters zu [[Kloster Appingen|Appingen]] bei [[Greetsiel]] und Vertraute [[Edzard I. (Ostfriesland)|Edzards I.]], [[Johannes Kruse (Geistlicher)|Johannes Kruse]], versuchte, einen [[Konvent (Kloster)|Konvent]] der [[Karmeliter]] in Atens zu etablieren. 1513 wird das neue Kloster in den Karmeliterorden aufgenommen. Johannes Kruse blieb mit Unterbrechungen bis 1528 der Prior des Klosters Atens, sein Nachfolger wurde &amp;#039;&amp;#039;Petrus de Monte&amp;#039;&amp;#039;. Aber bereits 1530 scheint die [[Reformation]] im Kloster ihren Widerhall gefunden zu haben, da es im Karmeliterorden als verödet gemeldet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schmidt, Der Raum Nordenham in Mittelalter und Reformationszeit, in: Wolfgang Günther (u.&amp;amp;nbsp;a.), Nordenham. Geschichte einer Stadt, Oldenburg 1993, S. 81–160, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Weihnachtsflut 1717]] forderte in den vier Kirchspielen Abbehausen, Atens, Blexen und Esenshamm 800 Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wird die &amp;#039;&amp;#039;Butjadinger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; durch Wilhelm Böning gegründet, die zweimal wöchentlich erscheint. 1886 zieht die Zeitung nach Nordenham um, ab 1949 trägt das Blatt den Titel [[Kreiszeitung Wesermarsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus der Gemeinde Atens die heutige Stadt [[Nordenham]]. Durch die [[Industrialisierung]] siedelten sich um die Jahrhundertwende viele Industriebetriebe im Nordenhamer Teil der Gemeinde Atens an. Bei dem &amp;#039;&amp;#039;Gut Nordenhamm&amp;#039;&amp;#039; wurde 1864 der erste Lagerschuppen gebaut und der [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutsche Lloyd]] (NDL) baute hie einen zweiten Anleger für den Personenverkehr. Vor dem Gut wurde dazu auf einem Schiff die erste Gaststätte eröffnet. 1868 entsteht auf dem Deich das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Zum Grauen Ochsen&amp;#039;&amp;#039; durch [[Wilhelm Müller (Politiker, 1821)|Wilhelm Müller]]. 1873 erwarb die [[Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn|Großherzoglich-Oldenburgische Eisenbahn]] das Gebäude und baute es zum [[Bahnhof Nordenham|Bahnhof in Atens]] aus für die neue eingleisige [[Bahnstrecke Hude–Nordenham-Blexen|Bahnstrecke Hude–Nordenham]]. Eine Ziegelei bei Gut Schützfeld bestand nur von  1875 bis 1880. 1879 entstand auf dem &amp;#039;&amp;#039;Groden&amp;#039;&amp;#039; nahe der Bahn ein Lager für Ölfässer in 29 Schuppen mit einer Gesamtfläche von fast 14000 m&amp;amp;nbsp;². Die Ausfuhr von Vieh hingegen nahm stark ab. In den 1880er-Jahren wurden die Hafenanlagen mit sechs Anlegebrücken und ein Personenanlegerausgebaut. Ab 1890 wurde das Öl durch Tanker zum stark wachsenden Hafen transportiert. Der NDL fertigte während des Ausbaus der Häfen in [[Bremerhaven]] seine Schnelldampfer von 1891 bis 1897 hier ab und der Hafen musste mehrmals um- und ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der damaligen Landgemeinde Atens/Nordenham lebten am Ende der Gründerjahre rund 6000 Einwohner, 1910 bereits 8000, von denen allerdings nur rund 1500 in Atens wohnten. Die Gemeinde versuchte ab 1907, zur Stadt erhoben zu werden. Am 1. Mai 1908 wurde Nordenham das [[Stadtrecht]] II. Klasse verliehen, Atens wurde zum Stadtteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die denkmalgeschützte [[Schule Atens]] von 1955 ist heute eine Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler, Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Nordenham]] werden für Atens 24 Gebäude oder Anlagen aufgeführt u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* [[St.-Marien-Kirche (Atens)|Kirche St. Marien]] aus dem 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Kirchplatz Atens]] mit Kirche, Friedhof, Graft und [[Pastorat]] sowie Grünanlagen&lt;br /&gt;
* [[Friedeburgpark]] mit Stadthalle und Park&lt;br /&gt;
* [[Wohnhaus Wehrdeich 16]] von um 1750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bürgerpark stehen das [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser-Wilhelm-I.]]-Denkmal und ihm gegenüber das Bronzestandbild des Kaufmanns und Kommunalpolitikers [[Wilhelm Müller (Politiker, 1821)|Wilhelm Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Erdmann]] (1907–1980), deutscher Jurist und Diplomat, Generalkonsul in Casablanca&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Müller (Politiker, 1821) |Wilhelm Müller]], (1821–1899), Kaufmann und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Günter [u.&amp;amp;nbsp;a.]: &amp;#039;&amp;#039;Nordenham. Die Geschichte einer Stadt&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. im Auftrag der Stadt Nordenham von Eila Elzholz, Isensee-Verlag, Oldenburg 1993 – ISBN 3-89598-153-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Nordenham}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wesermarsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nordenham)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wesermarsch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
	</entry>
</feed>