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	<title>Atemminutenvolumen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:52:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atemminutenvolumen&amp;diff=399036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Titelkorrektur</title>
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		<updated>2025-12-21T00:42:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Titelkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atemminutenvolumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (AMV) wird in der Medizin und der [[Physiologie]] das Volumen an Atemluft bezeichnet, das pro Minute eingeatmet (und wieder ausgeatmet) wird. Es ist die am meisten verwendete Form, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atemzeitvolumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Atemvolumen pro [[Zeitspanne]]) anzugeben. Ein erwachsener Mensch atmet in Ruhe etwa 12 bis 15 mal pro Minute und dabei pro [[Atemzug]] (AZ) ein [[Atemzugvolumen]] (AZV) von 500 bis 700 ml ein. Bei einer [[Atemfrequenz]] (AF) von 14 AZ/min und einem durchschnittlichen Atemzugvolumen von 600 ml beträgt das Atemminutenvolumen rund acht Liter (14 × 600 ml = 8400 ml).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte werden zum Beispiel für die Einstellung einer [[Beatmungsmaschine]] oder den Verbrauch an einer [[Sauerstoffanlage]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hollmann2006&amp;quot;&amp;gt;Wildor Hollmann: &amp;#039;&amp;#039;Spiroergometrie: kardiopulmonale Leistungsdiagnostik des Gesunden und Kranken; mit 15 Tabellen&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer Verlag, 2006, ISBN 978-3-7945-2396-2, S. 92f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung ==&lt;br /&gt;
Das Atemminutenvolumen wird zum Beispiel bei der Lungenfunktionsprüfung oder während einer Narkose&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa D. Schettler, I. Podlesch: &amp;#039;&amp;#039;Methoden der Atemminutenvolumenbestimmung bei Säuglingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Praktische Anästhesie.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1971, S. 294 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemessen. Es lässt sich relativ leicht aus der [[Atemfrequenz]] und dem Atemzugvolumen errechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atemminutenvolumen = Atemzugvolumen × Atemfrequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Beatmungsmaschinen werden ein Sollwert und ein Istwert des Atemzugvolumens gemessen und angezeigt. Außerdem kann man oft noch das spontane (vom Patienten geleistete) Atemminutenvolumen und das durch die Maschine gelieferte Volumen unterscheiden. Ferner wird das Atemzugvolumen bei der Einatmung mit dem Atemzugvolumen der Ausatmung verglichen, um so ein Leckvolumen erkennen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LarsenZiegenfuß2009&amp;quot;&amp;gt;Reinhard Larsen, Thomas Ziegenfuß: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=FaYzy3Hfq-QC&amp;amp;pg=PA172&amp;amp;hl=de Beatmung: Grundlagen und Praxis]&amp;#039;&amp;#039;. Springer; 24 April 2009. ISBN 978-3-540-88811-6. p. 172–.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atemminutenvolumen unter Belastung ==&lt;br /&gt;
Das Atemminutenvolumen kann bei körperlicher Anstrengung auf das Drei- bis Vierfache gesteigert werden.&lt;br /&gt;
Bei gut trainierten Sportlern kann sich das maximale AMV bis zum 15-fachen des Ausgangswertes steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhöhung des Atemminutenvolumens (AMV) ==&lt;br /&gt;
Das AMV ist bei körperlicher Belastung erhöht. Daneben gibt es krankhafte Zustände, die das AMV erhöhen:&lt;br /&gt;
* Jede [[Hyperventilation]] geht mit einem erhöhten Atemminutenvolumen einher, so bei&lt;br /&gt;
** [[Fieber]]&lt;br /&gt;
** großer Höhe bzw. dünner Luft&lt;br /&gt;
** [[Lungenembolie]]&lt;br /&gt;
** [[metabolische Azidose|metabolischer Azidose]] (Übersäuerung des Blutes), die durch Hyperventilation ausgeglichen wird&lt;br /&gt;
** Störungen des [[Atemzentrum]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erniedrigtes Atemminutenvolumen ==&lt;br /&gt;
Im [[Schlaf]] sinkt das Atemminutenvolumen noch einmal unter den Tagesruhewert ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=LHyjLfia7HIC&amp;amp;pg=PA256&amp;amp;hl=de Physiologie: 93 Tabellen]&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag; 2010. ISBN 978-3-13-138411-9. p. 256–.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter der Einnahme von Beruhigungsmitteln kommt es in höherer Dosis zum Absinken des AMV.&lt;br /&gt;
* Bei Menschen, die chronisch an einen erhöhten [[Kohlendioxid]]wert adaptiert sind, kann die Gabe von [[Sauerstoff]] zu einem Absinken des AMV führen.&lt;br /&gt;
* Eine Schädigung des Atemzentrums kann ebenfalls das AMV vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologische Größe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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