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	<title>Atem - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T17:50:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atem&amp;diff=22291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht</title>
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		<updated>2026-01-13T09:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff Atmen; für andere Bedeutungen siehe [[Atem (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die Luftmenge, die bei der Tätigkeit des Atmens (Luftholens oder Atemzug) bewegt wird. ([[Inspiration (Medizin)|Einatmen]] = Lunge mit Luft füllen, Ausatmen = Luft ausstoßen). Der Vorgang des Atmens heißt [[Lungenventilation|Atmung]]. Ein Mensch atmet täglich etwa 20.000-mal und bewegt dabei rund zwölf [[Kubikmeter]] Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausdrücke „Atem“ und „Atmung“ werden im alltäglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet. In der Medizin wird unter Atmung der physische Teil des Atmens verstanden, wobei man zwischen einem anatomisch/physiologischen Aspekt ([[äußere Atmung]]) und einem biochemischen ([[Aerobe Atmung|innere Atmung]]) unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte ==&lt;br /&gt;
Alle Hochkulturen, so zum Beispiel die alten Griechen, kannten die Bedeutung des Atems. So stehen die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pneuma]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Odem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowohl für den Atem als auch für den Geist und die Seele als Wortbedeutung, vgl. [[Atemseele]]. In der [[Indische Philosophie|indischen Philosophie]] sehen viele Formen des [[Yoga]] und spirituelle Pfade bis heute den Atem – vgl. das sprachlich nahe „[[Atman]]“ – als Mittler in der einen oder anderen Weise. Entsprechende Techniken, die vor allem mit Atmen zu tun haben, nennen sich im Yoga [[Pranayama]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden verschiedene Methoden, den Atem therapeutisch und pädagogisch durch eine [[Atemtherapie]] zu nutzen. In der [[Neue Musik|Neuen Musik]] des 20. und 21. Jahrhunderts wird der Atem bei Stücken für Querflöte solo bisweilen gezielt eingesetzt, um durch bewusst im Instrument hörbar gemachte Atemgeräusche bestimmte Assoziationen zu erzeugen. Darstellbar sind hier z.&amp;amp;nbsp;B. Atemnot oder Hyperventilation, die von Wissenschaftlern z.&amp;amp;nbsp;T. als musikalische Kritik an einer schnelllebigen Gesellschaft gewertet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Karolin Schmitt. „&amp;#039;&amp;#039;ANIMus&amp;#039;&amp;#039;icA. Gesellschaft und Atem in der Musik am Beispiel von fünf zeitgenössischen Werken für Querflöte.“ In: Mathias Lotz / Matthias van der Minde / Dirk Weidmann (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Von Platon bis zur Global Governance. Entwürfe für menschliches Zusammenleben.&amp;#039;&amp;#039; Marburg: Tectum Verlag, 2010, S. 233–252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der ägyptischen Kultur zur Zeit der [[Pharao]]nen wurde dem Atem besondere Bedeutung beigemessen. So bedeutet zum Beispiel der Name der Göttin [[Selket]] „die atmen lässt“. Gemeint war hier ihre besondere Bedeutung bei der Heilung – speziell von giftigen [[Skorpione|Skorpion]]&amp;amp;shy;stichen. Außerdem hatte die so genannte [[Mundöffnungsritual|Mundöffnung]] – eine Zeremonie an der [[Mumie]] Verstorbener – die Bedeutung, dem Toten ein Weiterleben in der Totenwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung der Atemluft ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atemluft steht in der [[Homosphäre]] recht gleichmäßig zur Verfügung. Sie enthält als Hauptbestandteile 78 % [[Stickstoff]] (N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), 21 % [[Sauerstoff]] (O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), [[Wasserdampf]], verschiedene [[Edelgase]] sowie 0,04 % [[Kohlenstoffdioxid]] (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;). Diese Luft wird beim Einatmen durch die Nase zusätzlich mit Wasserdampf (der aus den [[Schleimhaut|Schleimhäuten]] der Nase verdunstet) angefeuchtet&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lang: &amp;#039;&amp;#039;Beatmung für Einsteiger.&amp;#039;&amp;#039; Beatmung für Einsteiger, 2007, ISBN 978-3-000-18555-7, S.&amp;amp;nbsp;73 ({{Google Buch |BuchID=ln2yhuOEMe0C |Seite=73}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Säugetiere, darunter der Mensch, setzen bei der [[Atmung#Aerobe Atmung|aeroben Atmung]] einen Teil des in der Atemluft enthaltenen Sauerstoffs in Kohlenstoffdioxid um. Die Ausatemluft enthält weiterhin 78 % Stickstoff (N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), aber nur noch ca. 17 % Sauerstoff (O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) und  ca. 4 % Kohlenstoffdioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) sowie rund 1 % aus Edelgasen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://flexikon.doccheck.com/de/Atemluft |titel=DocCheck Flexikon: Atemluft |zugriff=2017-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderen Gasen wie beispielsweise [[Aceton]]&amp;lt;ref&amp;gt;L. Lichtwitz: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-99257-5, S.&amp;amp;nbsp;321 ({{Google Buch |BuchID=GJuuBgAAQBAJ |Seite=321}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Wasserstoff&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Ferdinand Riemann: &amp;#039;&amp;#039;Gastroenterologie in Klinik und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-131-58361-1, S.&amp;amp;nbsp;97 ({{Google Buch |BuchID=8DZ0plw-bhQC |Seite=97}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Flatulenz|Darmgase]] können auch in die Blutbahn diffundieren und werden dann über die Atmung ausgeschieden&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Ferdinand Riemann: &amp;#039;&amp;#039;Gastroenterologie in Klinik und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-131-58361-1, S.&amp;amp;nbsp;97 ({{Google Buch |BuchID=8DZ0plw-bhQC |Seite=97}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;, siehe dazu auch [[Wasserstoffatemtest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und Tröpfchen ===&lt;br /&gt;
Die Ausatemluft enthält auch Wasserdampf,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Kamke]]: &amp;#039;&amp;#039;Physik für Mediziner.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-80144-9, S.&amp;amp;nbsp;249 ({{Google Buch |BuchID=jmJCgMffXw0C |Seite=249}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Kondensation zu [[Nebel]] man gut im Freien bei Minusgraden (infolge Unterschreitung des [[Taupunkt]]s in der Ausatemluft) erkennen kann. Um das in der Nacht abgeatmete Wasser aus der Luft und der Bettwäsche zu entfernen, werden Schlafräume am Morgen gelüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Auswirkungen der COVID-19-Pandemie|Coronakrise]] und wegen anderer [[Infektionskrankheit]]en wurde untersucht, wie sich Wassertröpfchen durch die Atemluft verbreiten können. Theoretisch können solche Tröpfchen auch [[Viren]] oder [[Bakterien]] transportieren. Dabei wurden [[Aerosol]]e mit einer Größe ab 0,6 Mikrometern gefunden, wobei aber auch Tröpfchen bis zu einer Größe von 300 Mikrometern entstehen können. Die Studie lässt aber keine Schlüsse zu, wie infektiös solche Partikel sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tom Mustroph |url=https://www.zeit.de/sport/2020-04/corona-studie-abstand-joggen-infektionsschutz-gert-blocken |titel=Das Virus und der Windschatten |werk=Zeit.de |hrsg=Die Zeit |datum= |abruf=2020-04-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz von [[Laserspektroskopie]] wollen Wissenschaftler aus Hannover über den Atem von Patienten auf [[Krankheit]]en schließen. Das Prinzip des Forschungsprojekts basiert darauf, dass im menschlichen Atem &amp;#039;&amp;#039;[[Spurengase]]&amp;#039;&amp;#039; vorhanden sind, die zum Teil auf Krankheiten hinweisen. Mit einem Laserstrahl und passenden [[Sensor]]en will man  die Spurengase messen. Die &amp;#039;&amp;#039;Atemluftdiagnose&amp;#039;&amp;#039; würde sich  besonders für Säuglinge sowie ältere Menschen eignen, da kein Eingriff in den [[Körper (Biologie)|Körper]] notwendig ist. Das Problem: Spurengase kommen nur in äußerst geringen [[Massenkonzentration|Konzentrationen]] in der Atemluft vor. Um sie erfassen zu können, müssen passende Laserquellen und Sensoren entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsarbeiten zielen vor allem auf die Diagnose von [[Erkrankungen des Atmungssystems|Atemwegserkrankungen]] wie [[Lungenkrebs]] bis hin zur Erkennung von [[Dickdarmkrebs|Dick-]] oder [[Enddarmkrebs]] ab. Das Forschungsprojekt sollte bis Juni 2007 laufen – mit  Wissenschaftlern des [[Laser Zentrum Hannover|Laser Zentrums Hannover]] (LZH) und Partnern aus den Niederlanden, Großbritannien und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kommen in letzter Zeit sogenannte [[Ionen-Mobilitäts-Spektrometer]] zum vorklinischen Einsatz, z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften]], in der [[Lungenklinik Hemer]] oder beim [[KIST Europe]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Atemgasanalyse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Respiration|Atem}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Atem}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Atem}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4112611-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reflex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atmung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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