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	<title>Atelier Elvira - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lewenstein: Gliederung überarbeitet</title>
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		<updated>2026-02-21T20:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederung überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Atelier (Hofatelier) Elvira.jpg|mini|Die Fassade um 1900 (Hof-Atelier Elvira)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Elvira (Aufdruck).png|mini|Aufdruck auf einem [[Revers (Fotografie)|Revers]] von 1891 bis 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atelier Elvira&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1894 „Hof-Atelier Elvira“ genannt, wurde 1887 von [[Anita Augspurg]] und [[Sophia Goudstikker]] als „Photographische Anstalt“ in [[München]] gegründet. Berühmtheit erlangte es durch die Arbeit der Gründerinnen in der [[Frauenbewegung]]. Eine Filiale bestand ab 1891 und hatte damals die Adresse Litera D 171 (heute Ludwigstrasse 22) in [[Augsburg]]. Der 1898 in der Von-der-Tann-Straße 15&amp;lt;ref&amp;gt;Der Vorgängerbau des &amp;#039;&amp;#039;Ateliers Elvira&amp;#039;&amp;#039; mit den Inhaberinnen Anita Augspurg und Sophia Goudstikker war 1892 ebenso in der &amp;#039;&amp;#039;v. d. Tannstr. 15&amp;#039;&amp;#039; gemeldet, siehe: [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00096546&amp;amp;pimage=1198&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de], S. 134, Sp. 3; Anita Augspurg für sich jedoch in der Veterinärstr. 5, Gartenhaus: &amp;#039;&amp;#039;Augspurg Anita photogr. Anstalt (Spez. Kinderaufnahmen) Veterinärstr. 5&amp;#039;&amp;#039;. Siehe: [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00096546&amp;amp;pimage=00031&amp;amp;v=150&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de], S. 11, Sp. 3, aufgerufen am 15. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtete spektakuläre Neubau des Münchner Ateliers durch [[August Endell]] war ein bedeutendes Bauwerk des [[Jugendstil]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammhaus München ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;120&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sophia Goudstikker um 1894.jpg|Sophia Goudstikker (um&amp;amp;nbsp;1894)&lt;br /&gt;
 Anita Augspurg.jpg|Anita Augspurg (1902)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anita Augspurg]] und [[Sophia Goudstikker]], die als Paar lebten, zogen 1886 von [[Dresden]] in das liberalere München. Beide ließen sich zu Fotografinnen ausbilden und eröffneten am 13. Juli 1887 das Münchner Atelier in der [[Von-der-Tann-Straße (München)|Von-der-Tann-Straße 15]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haußler&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludwigstrasse 22 „Photographisches Atelier Elvira“&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Haußler: &amp;#039;&amp;#039;Fotografie in Augsburg 1839–1900.&amp;#039;&amp;#039; Wißner Verlag, Augsburg 2004, ISBN 3-89639-432-0, S. 154f. {{Digitalisat |1=https://books.google.de/books?id=oxA42sLpC3QC&amp;amp;lpg=PA155&amp;amp;ots=C6VUB0HMOB&amp;amp;dq=Atelier%20Elvira&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA154#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unweit des Englischen Gartens und schräg gegenüber dem [[Prinz-Carl-Palais (München)|Prinz-Carl-Palais]]. Einer ihrer Schwerpunkte waren Kinderporträts, die wegen der damals langen Belichtungszeiten als schwierig galten. Auch viele Frauen – darunter namhafte Schriftstellerinnen und Frauenrechtlerinnen – ließen sich von Goudstikker porträtieren. Das Studio fand nicht nur bei wohlhabenden Bürgerinnen und Bürgern Anklang, sondern auch in adeligen Kreisen und bei gehobenen Hof- und Staatsbeamten. Mit Goudstikkers Ernennung im Februar 1894 zur &amp;#039;&amp;#039;königlich bayerischen Hof-Photographin&amp;#039;&amp;#039; durfte das &amp;#039;&amp;#039;Elvira&amp;#039;&amp;#039; zudem die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hof-Atelier&amp;#039;&amp;#039; führen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Photographen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, I. Jahrgang (April 1894 - März 1895), J. Lindauer, München, S. 30; laut dieser Meldung wurden sowohl Sophia Goudstikker als auch Anita Augspurg von Ludwig von Bayern zu Hofphotografinnen ernannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1890 war das Atelier als ordentliches Mitglied im [[Photographischer Verein#Chronologische Aufstellung|Verein zur Pflege der Photographie und verwandter Künste zu Frankfurt a. M.]] eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|phc|00|00|1890|216|Verein zur Pflege der Photographie und verwandter Künste zu Frankfurt a. M. Mitglieder-Verzeichniss vom März 1890|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Empfangszimmer im Hof-Atelier Elvira mit Durchblick zum Treppenraum, Von-der-Tann-Straße 15.jpg|mini|Das Empfangszimmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 entschlossen sich die Betreiberinnen zu einem Neubau, den Auftrag erhielt der junge Grafiker, Kunstschriftsteller und Innenarchitekt [[August Endell]]. In einem Brief von November 1897 schreibt er: &amp;#039;&amp;#039;Ich werde voraussichtlich schon nächstes Frühjahr bauen. Nur klein, aber alles, die gesamte Innendekoration, Türen, Fensterfriese, Kapitelle, Simse, gemalte Ornamente, Treppengeländer, Gitter, schmiedeeiserne Türen...&amp;#039;&amp;#039; Die Genehmigung lag im April 1898 vor, nicht ohne die Bemerkung eines Beamten, die Entwürfe des Autodidakten Endell wären ein „Hohn auf die Kunst des Zeichnens“. Im Sommer 1898 begannen die Bauarbeiten an dem Atelier und an einem durch einen Garten abgegrenzten Wohnhaus (Königinstraße 3a). Die Fenster der Fassade hatten eingebuchtete obere Ecken und gewellte Sprossen. Das Schmiedegitter der Eingangstür erhielt die Form eines Stachelgewächses. Die Arbeiten am rätselhaften Fassadenrelief, im Volksmund bald u.&amp;amp;nbsp;a. freundlich als &amp;#039;Drache&amp;#039; bezeichnet, übernahm der 17-jährige Bildhauer und Stukkateur [[Josef Hartwig]]. Das Auftragen der Mörtelmasse dauerte vier Wochen, das Außenmaß betrug 13&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;7&amp;amp;nbsp;Meter. Die Wand war meergrün gestrichen, die Ornamente rosaviolett und türkis. Die Decke des Empfangszimmers dominierte ein plastisches, wurzelstockähnliches Gebilde, dahinter öffnete sich der Raum mit einem Rundbogen zu einer 180-Grad gewundenen Treppe mit geschwungenem Geländer und einer Standleuchte mit floralen Formen. Die Treppe erhielt Licht durch ein schräges Glasdach. Beim zugleich entstehenden Wohnhaus verzichtete Endell auf Ornamente. Die Formen waren bewusst vieldeutig und sollten möglichst verschiedenartigste Assoziationen zulassen. So mag für das Atelier Elvira in besonderem Maße gelten, was Ulrich Simon für den Jugendstil generell konstatiert hat, nämlich, dass er &amp;#039;&amp;#039;vor allen Dingen für sich selbst Reklame&amp;#039;&amp;#039; mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Simon: &amp;#039;&amp;#039;Sezessionismus, Kunstgewerbe in literarischer und bildender Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1976, S. 182. Zitiert nach: Nikolaus Schaffer: &amp;#039;&amp;#039;Architektur als Bild&amp;#039;&amp;#039;. Das Atelier Elvira - ein Unikum der Architekturgeschichte. In: Rudolf Herz, Brigitte Bruns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;HOF-ATELIER ELVIRA 1887–1928&amp;#039;&amp;#039;. Ästheten, Emanzen, Aristokraten. Ausstellungskatalog Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum 1985, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HofaterlierElviraMunchen.jpg|mini|hochkant|Logo (Revers, 1904)]]&lt;br /&gt;
Die beiden Gründerinnen trennten sich bald nach der Fertigstellung des Hauses, und Goudstikker führte den Betrieb allein weiter. 1907 verkaufte Augspurg ihren Anteil an Goudstikker, und diese verpachtete im Jahr 1908 das Atelier an die 28-jährige Fotografin &amp;#039;&amp;#039;Emma Uibeleisen&amp;#039;&amp;#039;, um sich selbst stärker ihrer Arbeit für die Frauenbewegung widmen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Herz/Bruns, Hof-Atelier Elvira. S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem folgenden [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] blieb die alte Kundschaft jedoch größtenteils aus, und als Uibeleisen 1928 starb, fand sich keine Nachfolgerin. Im Herbst 1933 wurde im Haus eine [[Sturmabteilung|SA]]-Einheit einquartiert, später, im Zuge der Neugestaltung der &amp;#039;&amp;#039;Von-der-Tann-Straße&amp;#039;&amp;#039; als Hauptzufahrt zum [[Haus der Deutschen Kunst]] eine provisorische Baukantine. 1937 wurde das „Drachenornament“ abgeschlagen und übertüncht; das Haus selbst sollte einem Arkadenbau weichen, was während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] verworfen wurde. Während eines Bombenangriffes in der Nacht des 24. auf den 25. April 1944 wurde es schwer beschädigt. Der Freistaat Bayern erwarb nach dem Krieg das Grundstück, die Ruinen des Ateliers und Wohnhauses wurden abgetragen und das Grundstück den USA für den Neubau ihres [[Amerikanisches Generalkonsulat in München|Generalkonsulatsgebäudes]] überlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutungen des architektonischen Konzepts ===&lt;br /&gt;
Endell vermied jede Nähe zu dem von ihm als überkommen empfundenen [[Naturalismus (Bildende Kunst)|Naturalismus]]. Insbesondere die Fassade regte zu bissigen Kommentaren an: Das Haus sei im „Polypenrokoko“ errichtet, eine „Drachenburg“ oder „Chinesische Botschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haider&amp;quot;&amp;gt;Edgard Haider: &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Pracht - Geschichten von zerstörten Bauten.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;quot;Drachenburg&amp;quot; zweier Frauenrechtlerinnen. Hofatelier Elvira, München.&amp;#039;&amp;#039; Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2006, ISBN 3-8067-2949-2, S. 142ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich gehen die Motive des Innenraums auf das Vorbild des von dem Architekten [[Victor Horta]] gestalteten Empfangsraums des Hôtel Tassel in Brüssel, 1892–1893, zurück und stellen eine Unterwasserwelt dar. Der Kunsthistoriker und Jugendstil-Experte [[Graham Dry]] publizierte 2022 einen Aufsatz,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Graham Dry: &amp;#039;&amp;#039;Das Hof-Atelier Elvira: München unter Wasser und die „Neue Frau“,&amp;#039;&amp;#039; in: Ingvild Richardsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887–1908&amp;#039;&amp;#039;, Volk Verlag, München 2022, S.&amp;amp;nbsp;174–193.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem er hierzu Parallelen herstellt, und darüber hinaus zeigt er, dass es sich bei dem sogenannten „Drachenornament“ um eine formale Verschmelzung zweier ikonenhafter Kunstwerke aus Florenz und Japan handelt, wobei es Endell um deren Bewegungsenergie geht: Um „[[Die große Welle vor Kanagawa]]“ von [[Katsushika Hokusai]], Tokio 1830–1832, und um [[Sandro Botticelli]]s „[[Die Geburt der Venus (Botticelli)|Die Geburt der Venus]]“, Florenz um 1485. Die brechende Wellenbewegung drehte er dabei auf den Kopf, Botticellis von vorne gemalte Venus, die im Fassadenornament mit wehenden Haaren in einer Muschelschale auf der nach oben schäumenden Welle steht, gestaltet er in stark reduzierter Form im Profil. Endells „Ornament“  sei jedoch nicht bedeutungslose Formkunst, wie von ihm eigentlich propagiert, schreibt Graham Dry, „sondern eine Synthese von zwei allseits bekannten kunstgeschichtlichen Vorbildern, die den harten Kampf der Frauenbewegung gegen die Tyrannei und Bevormundung der Männer symbolisiert“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das „Ornament“, wie Endell sein Fassadenrelief immer sehr vage nannte, ist also als Symbol der nach vorne drängenden, unaufhaltsamen Frauenbewegung zu verstehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katsushika Hokusai - Thirty-Six Views of Mount Fuji- The Great Wave Off the Coast of Kanagawa - Google Art Project.jpg|Katsushika Hokusai - Die große Welle vor Kanagawa&lt;br /&gt;
Sandro Botticelli - La nascita di Venere - Google Art Project - edited.jpg|Sandro Botticelli - Die Geburt der Venus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erklärung Endells in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Dekorative Kunst&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Elvira Entwurf.jpg|mini|hochkant|Entwurfszeichnung Endells]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endell schreibt 1900 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Dekorative Kunst&amp;#039;&amp;#039;, dass er seinen Entwurf nicht wie geplant umsetzen konnte. Augspurg und Goudstikker hätten ein zusätzliches Fenster im Obergeschoss über der Eingangstür verlangt. Als Folge musste das langgestreckte „Ornament“ aufgerichtet werden. Abgesehen davon sollte die Fassadengestaltung, wie etwa die bereits fertiggestellten Fenster, erhalten bleiben. Ursprünglich sollten die dunklen Flächen der Fenster und des Gesimses das große Ornament dominieren. Durch die Änderungen sei die Komposition zerstört worden. Die Ornamente im Inneren seien von Handwerkern ausgeführt worden, denen das Verständnis dafür gefehlt habe. Als gelungen hebt er dagegen die Ausführung der Türen im Inneren und des Eingangsgitters hervor. Die Farbgestaltung der Fassade sei zwar zu aufdringlich geraten, aber dafür trage er zumindest eine Mitschuld.&amp;lt;ref&amp;gt;August Endell: [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00087500?page=54,55 &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Erstlinge&amp;#039;&amp;#039;], In: Dekorative Kunst, Band 6, Heft 8, 1900 S. 297–318 auf MDZ (Aufgerufen am 21. Februar 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filiale Augsburg ==&lt;br /&gt;
Augspurg und Goudstikker richteten 1891 in Augsburg im Hinterhof des Hauses Litera D 171 (Ludwigstraße 22) ein Filialatelier unter der Leitung der erst 17 Jahre alten [[Mathilde Nora Goudstikker]], Sophias jüngerer Schwester ein. Unter demselben Namen, aber wechselnden Betreibern bestand dieses bis 1944. Am 26. Februar 1944 wurde es von Bomben zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haußler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1985 &amp;#039;&amp;#039;Hof-Atelier Elvira 1887–1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten&amp;#039;&amp;#039;, Fotomuseum des Münchner Stadtmuseums, 13. Dezember 1985 bis 2. März 1986&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Herz, Brigitte Bruns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;HOF-ATELIER ELVIRA 1887–1928&amp;#039;&amp;#039;. Ästheten, Emanzen, Aristokraten. Ausstellungskatalog Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022 &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887–1908&amp;#039;&amp;#039;, Kunstsammlungen und Museen Augsburg, 25. Juni bis 25. September 2022&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kunstsammlungen-museen.augsburg.de/atelier-elvira |titel=Die modernen Frauen des Atelier Elvira |abruf=2022-10-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gruppenbild Atelier Elvira (um 1894).JPG|[[Anita Augspurg]], [[Marie Stritt]], [[Lily Braun|Lily von Gizycki]], [[Minna Cauer]] und [[Sophia Goudstikker]] (von li. nach re.), um 1894&lt;br /&gt;
Früher Kontaktabzug 1898 - recto.jpg|Früher „Kontaktabzug“ in Postkartengröße mit Porträts von [[Johannes Müller (Theologe, 1864)|Johannes Müller]]&lt;br /&gt;
Helene Lange vor 1899.jpg|Frauenrechtlerin [[Helene Lange]], vor 1899&lt;br /&gt;
Ricarda Huch.jpg|Schriftstellerin und Historikerin [[Ricarda Huch]], 1901&lt;br /&gt;
Heinrich Thomas Mann.jpg|Die Schriftsteller [[Heinrich Mann|Heinrich]] und [[Thomas Mann]],&amp;lt;br /&amp;gt; um 1902&lt;br /&gt;
Maria Anna de Luxembourg.jpg|Regentin des Großherzogtums Luxemburg [[Maria Anna von Portugal (1861–1942)|Maria Anna von Portugal]], 1903&lt;br /&gt;
IsidoraDuncanHofatelierElvira.jpg|Tänzerin [[Isadora Duncan|Isidora Duncan]]&lt;br /&gt;
Ducky3.jpg|Großfürstin von Russland [[Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha]]&lt;br /&gt;
König Ludwig III. von Bayern.jpg|König [[Ludwig III. (Bayern)|Ludwig III. von Bayern]], 1914&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mdz-nbn-resolving.de/details:bsb00087500 August Endell: &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Erstlinge&amp;#039;&amp;#039;. In: Dekorative Kunst:  illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst. 6. 1900, (Bruckmann) München 1900, S. 207–318]&lt;br /&gt;
* Graham Dry. Das Hof-Atelier Elvira: München unter Wasser und die &amp;#039;Neue Frau&amp;#039;, in: Ingvild Richardsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887–1908&amp;#039;&amp;#039;, Volk Verlag, München 2022. ISBN 978-3-86222-417-3&lt;br /&gt;
* Ingvild Richardsen. &amp;#039;&amp;#039;»Frei und gleich und würdig«. Die Frauenbewegung und der Erste bayerische Frauentag 1899&amp;#039;&amp;#039;. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München, 2019.&lt;br /&gt;
* Ingvild Richardsen. &amp;#039;&amp;#039;»Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen«. Wie Frauen die Welt veränderten&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer Verlag, Frankfurt/M., 2019. ISBN 978-3-10-397457-7&lt;br /&gt;
* Ingvild Richardsen, Hrsg. &amp;#039;&amp;#039;Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung (1894–1933).&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Monacensia vom 14. März 2018 bis zum 15. September 2018. München: Volk Verlag, 2018. ISBN 978-3-86222-271-1&lt;br /&gt;
* [[Graham Dry]].&amp;#039;&amp;#039; Orchideen als Buchschmuck: Aus einer Sammlung deutscher Jugendstileinbände&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Einband-Forschung. Informationsblatt des Arbeitskreises für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung Historischer Bucheinbände&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Staatsbibliothek zu Berlin, H. 43, Sept. 2018, S. 46-8 (zur Bedeutung des Fassadenreliefs des Atelier Elvira).&lt;br /&gt;
* August Endell : 1871–1925 ; Architekt und Formkünstler ; [unter weiteren Essays die Tagungsbeiträge der Internationalen Tagung „August Endell. Die Berliner Jahre von 1901 bis 1918“ des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin vom 23. bis 24. April 2010 ; gleichzeitig zur Ausstellung „Um die Schönheit. August Endell, 1871–1925. Architekt und Formkünstler“ im Bröhan-Museum in Berlin vom 29. März bis 20. Mai 2012]. hrsg. von Nicola Bröcker. Mit Essays von Ingeborg Becker u. a. und einem Werkverzeichnis August Endells, erarb. von Nicola Bröcker und Christiane Salge; Becker, Ingeborg, Nicola Bröcker und Christiane Salge (Hrsg.): Verlag: Petersberg, Imhof, 2012. ISBN 978-3-86568-654-1&lt;br /&gt;
* Freiheit der Linie - Von Obrist und dem Jugendstil zu Marc, Klee und Kirchner, Hrsg. Erich Franz, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte,  Westfälisches Landesmuseum, Münster 2007.&lt;br /&gt;
* K. B. Hiesinger u. Gisela Moeller, August Endell, in: Meister des Münchner Jugendstils, Hrsg. K. B. Hiesinger, Münchner Stadtmuseum 1988, Prestel-Verlag München, S. 56–61.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887–1908|Hrsg=[[Ingvild Richardsen]]|Verlag=Volk Verlag|Ort=München|Datum=2022|ISBN=978-3862224173}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Nikolaus Schaffer]]|Titel=Architektur als Bild. Das Atelier Elvira – ein Unikum der Architekturgeschichte|Hrsg=Rudolf Herz / Brigitte Bruns|Sammelwerk=Hof-Atelier Elvira 1887–1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten|Kommentar=Ausstellungskatalog Fotomuseum im [[Münchner Stadtmuseum]]|Datum=1985|Ort=München|Seiten=5–24}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Nikolaus Schaffer|Titel=Architektur als Bild: das Atelier Elvira von August Endell|Kommentar=Dissertation|Ort=[[Universität Salzburg]]|Datum=1981}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Herz, Brigitte Bruns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hof-Atelier Elvira 1887–1928&amp;#039;&amp;#039;. Ästheten, Emanzen, Aristokraten. Ausstellungskatalog Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;August Endell: der Architekt des Photoateliers Elvira. 1871–1925&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog Stuck-Jugendstil-Verein, Hrsg. K.-J. Sembach u. Andere, Museum Villa Stuck, München, 1977.&lt;br /&gt;
* Marx, Eberhard, „Endell, August“ in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 490–491 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118682032.html#ndbcontent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Zeitschriften (Photographie)#2898101-7|&amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Photographen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=17619 Fotoatelier Elvira: Das erste abstrakte Werk der Kunstgeschichte] (LWL-Presse-Info vom 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 2007) aufgerufen am 12. August 2012&lt;br /&gt;
* [https://sammlungonline.muenchner-stadtmuseum.de/album/fotografie-das-hofatelier-elvira-42.html Fotografien des Ateliers Elvira auf den Seiten des Münchner Stadtmuseums]&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/mediathek/podcast/habe-die-ehre/die-modernen-frauen-des-atelier-elvira-mit-ingvild-richardsen/1861128 Ingvild Richardsen über &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887–1908&amp;#039;&amp;#039;, BR vom 23. August 2022, 76 min]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2085346-4|LCCN=n86097017|VIAF=137742679}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Fotografie (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotografie (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (19. Jahrhundert)|Elvira]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)|Elvira]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lewenstein</name></author>
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